Goldgruben?

Löcher im Bezirk Pankow

Löcher im Bezirk Pankow

In Pankow sind, zwischen der Wisbyer Str. und der Wichertstraße im April nicht etwa Schatzsucher mit Baustellenschildern marodierend umhergezogen, sondern – wie es im Mai jetzt nach und nach sichtbar wird – die Parkraumbewirtschafter des Bezirks waren aktiv, um die Zonen 44 und 45 einzurichten. Also doch eine Art Goldgrube? So einfach ist es offenbar nicht, denn das Land hat es auf die Einnahmen durch Bußgelder abgesehen. Dann wäre es für den Bezirk wohl ein Minusgeschäft.

Die Falten der Stadt

Zwei Köpfe an einer Wand

Volker und Joachim an die Wand “gepasted” – Foto: h|b

Wer in diesen Tagen mit offenen Augen durch Berlin läuft, dem fallen vielleicht die riesengroßen Portraits auf, die von verschiedenen Gebäuden auf die Passanten herabblicken. Manchmal – wie hier auf dem Bild an der Revaler Straße – haben die Protagonisten die Augen auch geschlossen. Der französische Streetart-Künstler JR hat 15 ältere Berliner fotografiert und sie anschließend als “Starschnitt” auf die Hauswände “gepasted”, sprich geklebt. Nach der künstlerischen Definition sollen dabei “die Falten der Menschen, mit den Falten der Stadt” in einen Dialog treten. Der Tagesspiegel berichtete darüber im April, inzwischen müssten alle Portraits geklebt sein und warten auf ihre Entdeckung.

Unterwegs mit Tom und Huck

Holzboot auf der Spree

Spielplatz für Erwachsene

Gruppenfoto auf einer Bühne

Die Künstler der “Playgrounds” präsentierten sich gestern Abend auf der Vernissage – Foto: h|b

Große hohe Räume in einem altem Gebäude, Räume in Räumen, ausgewählte Künstler, spannende Installationen, eine Kamera. Das gemeinsame Ziel: Kreativ sein. Jeongmoon Choi, Martin Butler, Shan Blume und Starstyling sind nur einige der Künstler die sich auf 7000 Quadratmeter Fläche einen Spielplatz bauen durften. International bekannte Künstler die auch schon auf der Biennale ausgestellt haben, verwandeln die Opernwerkstätten in Berlin, die während der Fashionweek schon Location für die BOSS Präsentation war, vom 26. April bis zum 24. Mai 2013 in eine interaktive Spielwiese, den “Photographie Playground”. Die Besucher werden dabei von ihrer Rolle als Rezipienten befreit und zur Interaktion und Mitgestaltung aufgefordert. Sie sind dazu eingeladen, die Installationen mit allen Sinnen zu entdecken und sich dabei ein persönliches Bild von und Bilder mit der OM-D zu machen. Die OM-D ist eine spiegellose Systemkamera von Olympus und kann und soll während des Besuchs der Veranstaltung ausgeliehen werden. Die Speicherkarte mit den Fotos dürfen die Besucher am Ende mit nach Hause nehmen. weiterlesen »

Wer immer noch denkt,

Nest

dies sei kein Platz für Vögel, kennt unsere Hauptstadtpiepmätze schlecht | Foto: linda link

Alle Achtung

Ein Achtungsschild mit Person

Neues Berliner Verkehrszeichen – Foto: h|b

In Berlin gibt es seit kurzem ein neues Verkehrsschild, es soll wohl die Autofahrer auf etwas aufmerksam machen. Was meint ihr auf was?

a) Drive-By Restaurant mit Getränkeausschank
b) Tablett tragende Frauen im Minikleid, oder
c) vor auf der Straße herumlaufenden KellnerInnen?

Wer’s weiß schreibt’s einfach in die Kommentare. weiterlesen »

Wettervorhersage

Vorgarten

Unbestechliche Wetterstation irgendwo in Berlin – Foto: h|b

Um mal zu checken ob der Winter in Berlin jetzt wirklich vorbei ist, bin ich heute mal für euch rausgefahren um das zu kontrollieren. Über diesen schönen und unbestechlichen “Wetterstein” kann man das Wetter nämlich genaustens bestimmen. Ist der Stein nass, dann regnet es, steht auf der Anleitung, isser trocken – so wie heute – dann ist schönes Wetter, sieht man ihn nicht, ist Nebel und wenn er weg ist, isser geklaut. Sehr praktisch und der Stein hat immer Recht, also wenn er da ist. Auch wenn das ganze Ensemble eher nach einem bayrischen Luftkurort aussieht, befindet es sich doch in einer Berliner Fußgängerzone. Alle Stühle und Tische waren heute Mittag übrigens gut besetzt und die Sonnenhungrigen ließen es sich bei Eis, Bier und Schnitzel sichtlich gut gehn. So, jetzt müsst ihr nur noch rausbekommen, wo dieser Wetterstein hängt, dann wisst ihr auch, wohin ihr  mal einen Sonntagsausflug machen könntet.

Die fahren U-Bahn

Jörg und Maike tun das in ein paar Tagen, mit der U-Bahn fahren und nichts sonst. Also die ganze Strecke, das komplette Netz, an einem Tag, in einem durch. Oder so ähnlich.

Nun ist es soweit. Wir setzen das Projekt in die Praxis um und stellen der mathematischen Theorie den erfahrenen Beweis zur Seite: Am 13. April starten wir morgens gegen 9:00 Uhr am Alexanderplatz und fahren einmal das komplette Berliner U-Bahn-Netz rauf und runter. Wir sind gespannt, wie lange wir brauchen und ob wir das wirklich in zwölf Stunden schaffen. Wir werden Berlin von unten erkunden. An Orte kommen, wo wir nach fünf beziehungsweise zehn Jahren Berlinbewohnen noch nie waren. Alte Strecken erinnern. Umsteigen. Auf Züge warten. Reden. Spaß haben. Und vor allem beobachten. (mehr bei kleinerdrei)

Natürlich tun sie mehr als nur vor sich hin fahren, klar. Beobachten wollen sie, dem U-Bahn-Alltag Stichproben entnehmen und selbstverständlich davon berichten. Zunächst live via Twitter unter dem hashtag #ubahn, wer mag also bitte vormerken und mitspielen. Alles weiter wird sich dann zeigen.

Ich bin amüsiert. Und gespannt, was dabei herauskommt.

Café Schmitzberger

Fotos: Copyright Ute Schirmack / 2013

Eine gedeihliche Symbiose zwischen zwei Nachbarn ist zu Ende gegangen, nicht jedoch meine Liebe zum Qualitätskaffee bei Frau Schmitzberger. Mariusz, der Friseur meines Vertrauens, ist mit der Haarwerkstatt von der Kopernikus- in die Simon-Dach-Straße gezogen. Kaffee holen mit Strähnchenfolie auf dem Kopf und Handtuch um die Schultern, zwei Häuser weiter im kleinen Austro-Delikatess-Lädchen von Theresia Schmitzberger, ist nun nicht mehr.

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Vom Eise befreit …

Frühling in Berlin

Eis auf dem “Neuen See” im Berliner Tiergarten – Foto: h|b

… sind die Seen, Teiche und Bäche im Tiergarten noch lange nicht. Teilweise liegt der Schneematsch noch auf den Wegen und dort wo er weggetaut ist, ist es matschig und feucht. Der noch halbgefrorene Boden kann das Wasser nicht aufnehmen und die Sonne braucht noch eine Weile, um das von oben zu erledigen. Da es diese Woche ja auch regnen soll, ist ein Besuch des Tiergartens momentan nur mit festem Schuhwerk anzuraten. Dann ist es aber auch besonders schön. Noch nicht so viele Touristen, wenig Radfahrer, manche Wege hat man ganz für sich alleine. Dort wo die Sonne scheint und der Wind keinen Einlass findet, ist bereits ein Hauch vom Frühling spürbar. Viele Knospen scheinen nur darauf zu warten, endlich ihre Blüten zeigen zu können, aber noch ist es in der Nacht frostig und es wäre unklug, zu früh die Nase in die Luft zu strecken. Spätestens in 14 Tagen prognostizieren die Wetterauguren Temperaturen im zweistelligen Bereich, dann wird die Natur vermutlich explodieren.

Ritsch-Ratsch

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Nur noch ein paar Tage

urban gardening

… und die Wolke hebt ab! Foto: linda link

Eiszapft is

Die Feuerwehr dein Freund und Helfer

Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr beim karfreitaglichen Einsatz in der Gefahrenabwehr – Foto: h|b

Nachdem es heute nacht mal wieder angefangen hat zu schneien, wurde die Feuerwehr aktiv, um die schon länger hängenden und durch das Tauen und Frieren immer weiter wachsenden Eiszapfen an den Häusern in der Torellstraße zu entfernen. Durch die Form der Dächer entwickeln sich hier jedes Jahr im Winter richtige Eisstalaktiten, die beim abbrechen sicher in der Lage wären, die Fußgänger auf dem Bürgersteig sofort in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Wie fragil das Ganze schon war zeigte sich daran, das Sekundenbruchteile nach diesem Foto, der ganze Eisblock in den Korb der Feuerwehrleute krachte. Aber besser so, als 20 Meter im freien Fall nach unten. Achja, wir werden in diesem Jahr das kälteste Ostern ever haben hier in Berlin und weiß soll es auch bleiben. Ist doch auch schön. Ist sicher die Rache des Wettergottes für die warmen Weihnachtstage.