Sonnabend, den 30. Juli 2011
Bernd HSB in Schlagzeilen ⁓ 30. Juli 2011 ⁓ 09:11 Uhr ⁓ 6 Kommentare
Wasser aller Orten, Wasser überall — so könnte die Überschrift für die Schlagzeilen lauten. Ob nun in Beuteln, von oben oder durcheinander. Gegenüber einem der Elemente sind die restlichen Meldungen für mich Petitessen. Als da wären:
+++ Linker Wolf ist böse.
+++ Polizei bekommt kleine Schilder.
+++ Union fliegt raus.
+++ Berliner sind krank.
Ein gesundes Wochenende wünscht
Bermd





Union fliegt raus und bei Dynamo gibt’s auch keine Überraschung. Das Spielergebnis und die Fans – wie erwartet.
Nur daß die Polizei sich selbst heute noch so dynamofreundlich verhält hat mich etwas überrascht.
Die Linke hat völlig recht mit ihrem Protest gegen die eigenartige Vorstellung des RBB von adäquater Repräsentation in den öffentlichen Medien. Es gibt fünf Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus, und nur die Spitzenkandidaten von dreien sollen Gelegenheit kriegen, in öffentlichen Rededuellen ihre Positionen darzustellen? Das ist inakzeptabel, zumal die Fraktion der Grünen gerade mal zwei Abgeordnete mehr hat als die der Linken.
Wenn schon Wahrscheinlichkeiten und Koalitionsarithmetik und so als Argument für die Auswahl angeführt wird, dann wäre es weniger abwegig zu sagen: Wowereit hat eh schon gewonnen, und es geht nur um seinen Koalitionspartner. Also müssen Wolf, Künast und Henkel eingeladen werden. Der Wowibär dagegen kann zu Hause bleiben und schon den Sekt kaltstellen.
Wäre natürlich auch undemokratisch, aber immerhin logischer, wenn man denn schon den Umfragen hinterherhecheln will…
die dynamo fans gestern in der bahn haben zum glück nur laut gesungen. die hymne aus dem film “hooligans” ;)
Diese “Beschilderung” der Beamten wurde gegen deren ausdrücklichen Protest und den Protest der Polizeigewerkschaft durchgesetzt. Solange Straftäter ungekennzeichnet durch die Gegend laufen und vermummte Chaoten mit Steinen und Brandsätzen nach Polizisten werfen, habe ich dafür durchaus Verständnis für diesen Widerstand. Doch leider ist die Fürsorge für die Täter in diesem Lande oftmals größer, als die für die Opfer.
Ich verstehe überhaupt nicht worüber sich die „SED“, ups, die „Linke“ wie sich die „SED“ zurzeit nennt, so aufregt. So bleibt ihrem Spitzenkandidaten erspart, auf die Fragen der Journalisten minutenlang um den „heissen Brei“ herumzureden, wie den anderen Spitzenkandidaten, der anderen Parteien.
Danke :-)
Weitere Erläuterungen aus meiner und der Erfahrung anderer Kollegen verkneife ich mir hier!