Archiv für August 2011

Podiumsdiskussion mit den Friedrichshainer DirektkandidatInnen

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Eingeladen sind: Marianne Burkert-Eulitz – Bündnis 90/ Die Grünen, Sven Heinemann – SPD, Felix J. Just – Piratenpartei, Gumbert Salonek – FDP, Michael Schill (etwas nach unten scrollen) – CDU, Damiano Valgolio – Die Linke

Die Themen sind der Verkehr rund um das Ostkreuz und der geplante Ausbau der A100.

Die Veranstaltung findet morgen Abend, am 30. August 2011 um 19 Uhr im RuDi-Nachbarschaftszentrum in der Modersohnstraße 55 statt.

Nachtrag (aufgrund eines Kommentarhinweises, danke dafür): Hier noch die Links zu den Veranstaltern dieser Diskussionsveranstaltung, wo man Hintergrundinfos zu den beiden Themen findet -> Initiativen rund ums Ostkreuz und Bürgerinitiative Stadtring Süd BISS

Eure Krise – meine Schulden

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Gesehen in einem Schaufenster in Kreuzberg. Ich muss zugeben, das ist nicht so ganz mein Stil. Immer diese Fickerei, wozu eigentlich. Was soll das bloß bedeuten?

Aber gut, Verballhornungen der Hauptstadtkampagne sehe ich doch immer wieder gern. ;)

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Sonnabend, den 27. August 2011

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Ich bin Ihr Kandidat — unter dieser Überschrift veröffentlicht die Berliner Zeitung einen Aufsatz von Rainald Grebe, in dem er ausführlich sein Verhältnis zu Politik, Parteien und den Kandidaten beschreibt. Ein gelungener Text! Darin sich bestimmt auch die Eine oder der andere Leser unseres Blogs erkennen mag.

Ein belesenes Wochenende wünscht

Bernd

Wahl-O-Mat für die Berliner Wahl

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Auch wenn der Wahl-O-Mat nie gänzlich frei von Kritik war, so kann man das Tool schon eine gewisse “Institution” nennen. Und sicher wird auch dieses Mal der ein oder die andere überrascht über das Ergebnis sein. Das schadet auch nicht, denn neben den wenigen Fragen des Wahl-O-Maten zur Abgeordnetenhauswahl bietet es sich ohnehin an, tiefergehende Informationen zu Programmen und Vorstellungen der Parteien einzuholen.

Brückenköpfe

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Berliner Brückenköpfe

Die Fahrt auf Berliner Flüssen und Kanälen  ist ein Erlebnis für den gemeinen Touristen oder den Ortsansässigen. Wirklich freundlich schauen die Gesichter nicht.

Graffiti: Ziegenbock und Döner in Mitte

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Wall-Paper Graffiti in Mitte: Ziegenbock grillt den Döner-Mann Foto: ©MM|HSB2011

Berlin am Mittwoch, den 24. August 2011

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Gestochen – das wurden viele Berliner in den letzten Tagen von Mücken. Im Radio, heute morgen ab 6 Uhr, war es jedenfalls in vielen Sendern ein Thema. Gestochen knapp sind auch die berühmten Sätze von Wowereit, Buschkowsky hat die Richter gestochen, gestochen klar ist die Richtung der Immobilienpreise in Berlin. Die Stiche, die der Hauptstadt zusetzen, en Detail:

✚ “L’etat c’est moi” – der Staat bin ich – dieser Satz wurde lange Ludwig XIV, dem Sonnenkönig,  zugeschrieben, heute noch gilt der Spruch als Leitsatz des Absolutismus’. Was das mit Berlin zu tun hat: Ein müder Wahlkampf, eine kämpfende Renate, ein gefühlter Bankangestellter Henkel, viele grüne Frauen, irgendwas immerwährend gestrig-rot-stalinistisches, ein wie-heißt-der-noch? FDP-Kandidat und ein paar von den Linken. Und nur einer, der Berlin versteht? Richtig! Das Bild der Stadt da draußen in der nicht-berlinischen Welt hat sich wowereitisiert, ein verklauster Blick auf die Hauptstadt. Ob das auch gut so ist? Arm und sexy bleiben wir weiter – und die Stadt ist Wowereit und Wowereit ist Berlin. La ville, c’est moi!

Schwachmat ist keine Diffamierung, sondern lediglich eine Leistungsbeschreibung – laut Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky (SPD). Man könne auch “low performer” sagen, dann würde niemand etwas dagegen haben. Es ging um ein Urteil eines Richters wegen des Alkoholverkaufs eines Wirtes an Minderjährige, Buschkowsky äußerte seinen Unmut über das Urteil in Bild.

✚ Beten und Fasten als Wertestandard einer Partei, die in Berlin punkten will, deren Wahllisten-Vertreter ausschließlich männlich sind, türkisch-arabischen  Migrationshintergrund haben, strengere Gesetze fordert, Familie nur bei Mann und Frau sieht (also auch keine Alleinerziehenden) und gegen ein Schulfach “Schwul” zur Aufklärung über sexuelle Minderheiten, ebenfalls auf Wahlplakaten, wettert. Das Programm liest sich auf den ersten Blick konservativ-bürgerlich, ist aber mehr oder weniger auf einen muslimisch-konservativen Wählerkreis türkisch-arabischer Herkunft ausgerichtet. Die Partei kann ein Gewinn sein – aber auch großen Schaden anrichten und die Parallelgesellschaft fördern. Selbst die taz ist bei diesem Thema da mal kritisch.

✚ Berlin ist ein Verkäufermarkt – bei Immobilien. Die Preise steigen drastisch – bleiben aber im nationalen und internationalen Vergleich niedrig. Das hilft allerdings den meist einkommensschwachen Berlinern wenig.

✚ Es gibt einen Baustopp auf der Museumsinsel wegen eines Streits um die Finanzierung. Das zentrale Eingangsgebäude wird also noch später eröffnet.

✚ Keine “Denkverbote” beim Flughafen BER: Die brandenburgische CDU rückt von ihrer General-Unterstützung zum Flughafen ab, stellt sich damit gegen die eigene Partei, die Schönefeld damals unbedingt wollte. Am 26. September gibt es das erste Ergebnis der Prüfung der BAF.

Nochn Buddha

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Ein Buddha aus dem All? Foto: HSBengl

Und zwar direkt gegenüber von dem Müll-Buddha, den ich hier im HSB auch schon einmal abgelichtet habe. Die Begegnung fand übrigens am selben Tag, innerhalb von wenigen Minuten statt. Dieser hier ist durchaus eine Alternative, finde ich.

London Calling – Berlin Burning?

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Der Berliner Soziologe Andrej Holm heute Abend in der Kulturzeit über die Unruhe in den großen Städten.

Wahlplakate 2011 – Urban-Street-Art Variationen 3

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Berlin verstehen (SPD-Wahlslogan). Etwas heftiger ist diese Street-Art-Variante mit einem bearbeiteten Konterfei des Regierenden Bürgermeistern Klaus Wowereit: der Durchblick ist eher wortwörtlich interpretiert, ein Auge gar mit einem Kompakt-Stahlträger durchbohrt - oder ausgestattet? Die stahlharte Lohn-Dumping-Politik wird jedenfalls in Berlin erfolgreich weiter durchgeführt, ebenso die fehlende Wohnbauförderung... Foto: ©MM|HSB2011

Wahlplakate 2011 – Urban-Street-Art Variationen 2

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Manche Bürger geben, trotz schwindendem Politik-Interesse, gerne ihren Senf dazu. Hier ein Dijon-Senf (der roch scharf) auf einem Wahlplakat der Partei "Die Linke". Foto: ©MM|HSB2011

Kurze Geschichten aus dem Wedding

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Wenn man über ein so schönes Blog wie dieses hier verfügt, gibt es viele schöne Möglichkeiten,  damit etwas Schönes damit anzufangen. Und mit das Schönste überhaupt sind die Bücher, die man deshalb in die Finger kriegt. Ich schreibe gern über Bücher, hier im HSB oder drüben im Common Reader. Denn ich lese gern Bücher.

Zum Beispiel hat mir eichborn, der verlag mit der fliege, von dem ich gar nicht genau weiß, ob es ihn inzwischen noch so richtig gibt, vor einiger Zeit bereits das Buch eines Berliner Lesebühnenautors zugeschickt. Das passiert ja inzwischen häufiger, dass diese gestandenen Lesemänner von der Bühne weg ins Printgewerbe weggekastet werden. Sogar Frauen soll das schon passiert sein, habe ich gehört. Grundsätzlich finde ich das prima, denn auch wenn ich hin und wieder auch mal ein amüsierter Gast bei einer dieser Lesebühnen bin – viel lieber noch lese ich Bücher. Außerdem können die meistens was, die da so Woche für Woche auf den Lesebühnen ihre Texte vorturnen. Die können auch mehr, das weiß ich. Und sie wollen mehr.

Frank Sorge scheint in seinem Buch Brunnenstraße 3, Berlin allerdings einfach eine Sammlung originaler Bühnentexte zusammengestellt zu haben. Das ist schade. Wer also etwas über das Leben im Wedding lesen will und sich dabei den Lesebühnentonfall vorstellen mag, der mag damit gut bedient sein. Schöne kurze Storys mit viel Dialog und bisweilen knackigen Pointen. Ich mag das alles nicht so recht. Oder fast alles nicht, denn zwei oder drei Geschichten sind echt und toll.

Kann natürlich sein, dass ich inzwischen einfach zu sehr Xkölln bin, um mich für die Dönerpreise im Großraum Wedding zu interessieren. Oder für den Rosenthaler Platz vor zehn Jahren oder so. Vielleicht auch nur fünf oder drei, keine Ahnung. Das Buch verrät es mir leider nicht. Das ist sehr schade.

Zuletzt bleiben Rätsel: Was haben wohl diese eigenartigen Schlängel unter den Titeln zu sagen? Oder das Blümchen jeweils neben den Seitenzahlen?

Frank Sorge, Brunnenstraße 3,  Berlin, Eichborn, 12,95 €, gibt es auch als Live CD

Wahlplakate 2011 – Urban-Street-Art Variationen 1

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Wahlplakat 2011 in Urban-Street-Art Bearbeitung, hier ein Plakat der Grünen für Friedrichshain. Ich finde es durchaus humorvoll. Und es gibt keine einzige "klassische" Familiendarstellung, aber ein Spiel mit Klischees, ein Signal gegen Rechts. Und irgendwie doch eine heile Welt. Foto: ©MM|HSB2011.