Hauptstadterpel Hugo und seine Familie

Mitte Mai habe ich hier im HSB, ohne jeglichen Hintergrund, einen Schnappschuss der Hauptstadtente veröffentlicht. Vor ein paar Tagen erreichte mich dann per Mail die dazugehörige Geschichte. Und auch noch ein paar weitere Bilder.

Wie man sieht ist Hugo – so der Name des gefiederten Balkonbewohners – nicht allein. Im innenliegenden Blumenkasten des Balkonbesitzers Christoph, von dem auch sämtliche Bilder stammen, hockt Gertrud seelenruhig auf ihren sechs Eiern.

Geschlüpft sind dann leider nur zwei Entenküken, Emil und Fridolin. Beiden wurde nach angemesser Zeit vom Balkon hinunter in die Spree geholfen. Dabei war der kleine Fridolin leider ein wenig spät dran. Das letzte, was von ihm gesehen wurde, war ein laut und verzweifelt  piepsendes Herumschwimmen, während Gertrud und Emil sich schon längst auf dem Weg die Spree hinter befanden.

Sorgen um den paddeligen Kerl mache ich mir aber überhaupt nicht. Kleine Enten lassen sich nicht so leicht unterkriegen, schon gar nicht im Wasser. Da sind sie vorwiegend glücklich und stark. Erst recht, wenn es sich um kleine Fridoline handelt.

 

6 Kommentare
  1. ulla 4. Juni 2012 ⁓ 19:07

    Dann wollen wir Fridolin mal die Daumen drücken, daß er unbeschwert und ungefährdet weiter die Spree herunter paddeln kann und ein richtig großer schöner Enterich wird :-)

  2. ulla 5. Juni 2012 ⁓ 08:14

    Fridolin und family stellen sich den Wienern vor :-)

    “… inspiriert von hauptstadtblog.de …” http://rolfgeneratedcontent.com/2012/04/21/1-jahr-hauptstadtblog-wien/

  3. Sylvia 5. Juni 2012 ⁓ 09:35

    Sehr schöner Werdegang eines Schnappschusses.
    Es sehr süßer noch dazu.
    Lieben Dank an die Fridoline&Co :)

  4. Hernando 5. Juni 2012 ⁓ 13:25

    Kann man denn bei so lütten Entchen schon das Geschlecht erkennen?

    Bei den Hühnerküken werden dazu ja Spezialisten aus Fernost beschäftigt.

  5. Andreas 5. Juni 2012 ⁓ 14:26

    Sollte sich dieser Balkon in Fhain/Kreuzberg nähe der Oberbaumbrücke befinden, dann sind mir die beiden durchaus bekannt. Im Strandgut gehen die beiden seit zwei Jahren ein und aus, zeigen keine Angst und lassen sich sogar aus der Hand füttern. Diesen Sommer habe ich sie erst einmal im April gesehen und mich seitdem gefragt, wo die beiden sind…

  6. sigurd 10. Juni 2012 ⁓ 17:40

    Hugo, Gertrud, Emil und Fridolin das sind ja so altbackene Namen. Heute heißen Kücken also Gören doch ganz anders Linah Martha, Neo Emil, Leonie Jolie, Immanuel Andreas, Kiyan usw.

    Also die Enten können einem direkt leidtun mit solch gewöhnlichen Namen. Wo bleibt denn da der intellektuelle Touch, ohne den es heute kaum noch geht. ;-))

    Aber eine nette Geschichte ist das schon.