Das Wetter passte zur Biergartenstimmung und so zog es uns heute zur Ausstellung der US Cars im Schloss Diedersdorf. Was wir dort zu sehen bekamen? Hier eine kleine Auswahl:
Große Stadt in kleinem Maßstab vor der Eröffnung – Foto: h|b
Während 200 Meter weiter Richtung Westen die Bauarbeiter die U-Bahnhaltestelle Museumsinsel in den Untergrund betonieren, trampeln auf dem Schlossplatz, direkt am Spreeufer, die Besucher einfach auf Berlin herum. Dabei versuchen sie sich aus der Vogelperspektive zu orientieren, wobei ihnen jede Menge bunte Infostäbe helfen, die aus dem überdimensionierten Stadtplan im Maßstab 1:775 herauswachsen.
Der Maßstab weist auf das bevorstehende Ereignis hin, was uns dieses Jahr noch bevorsteht, der 775-Jahr Feier der Stadt Berlin. Passend dazu auch das Thema der Historiale, die an diesem Wochenende ihren Schwerpunkt im Nikolaiviertel setzt. 75 historische Darsteller verkörpern hier Personen und Persönlichkeiten aus der Berliner Geschichte und mischen sich in Kostümen unter die Besucher. Über 50 Marktstände laden zum Bummeln ein. Vielfältige Führungen zur 775-jährigen Geschichte runden das Angebot ab.
Pandabär “Bao Bao” im Februar 2008 beim Fressen im Berliner Zoo – Foto: h|b
Vorletzte Woche war mein Enkel noch im Berliner Zoo und hat ihn in seinem Glaskasten besucht, heute morgen ist der letzte Großpanda in einem deutschen Zoo mit 34 Jahren in Berlin gestorben. Pandas werden in Gefangenschaft rund 35 Jahre alt, in freier Wildbahn sterben sie rund 10 Jahre früher.
Bao Bao kam im November 1980 zusammen mit Tjen Tjen, einem Pandaweibchen, als Staatsgeschenk vom damaligen chinesischen Regierungschef Hua Guofeng an den Bundeskanzler Helmut Schmidt, nach Deutschland. Der Kanzler stiftete das Pärchen dem Berliner Zoo. Tjen Tjen starb bereits 1984 an einer Virusinfektion. Bao Bao lebte dann – mit kurzer Unterbrechung – bis 1995 allein im Berliner Zoo, bevor ihm mit Yan Yan für 12 Jahre ein weiteres Weibchen zur Seite stand. Yan Yan starb im Alter von 22 Jahren im Jahr 2007. Er hat sie alle überlebt, machs gut Bao Bao …
“Als du auf die Welt kamst, weintest du, und um dich herum lächelten alle. Lebe so, dass, wenn du die Welt verlässt, alle weinen und du lächelst.” (Chinesisches Sprichwort)
Ich habe ja schon öfter Bilder oder Berichte von der Warschauer Brücke hier gepostet, jetzt hat der RBB der Brücke ein aktuelles, filmisches Denkmal gesetzt. Mitwirkende: Mein 24-Stunden-Kaisers, die Partybahn M10, Currywurstbude “wat ne wurst” und natürlich die Hauptdarsteller, Australier, Iren, Franzosen, Argentinier, Engländer, und, und, und, kurz und gut: Das Partyvolk. Jeder ‘ne Flasche in der Hand, daher auch Großeinsatzgebiet für Flaschensammler, die dann im Kaisers in Schlangen durch den ganzen Eingangsbereich das Leergut sofort wieder in neue Flaschen umsetzen. Ein ewiger Kreislauf. Die Party dauert meist nur ein Wochenende, dann bringt der Flieger alle wieder in ihre Heimat zurück. Ach ja, Berliner kommen nur am Rande vor.
Gibt es noch einen Radiosender, der nicht versucht, sein Publikum auch mit einem Sommerfest, Live-Musik und Gewinnmöglichkeiten bei der Stange zu halten? Fast könnte man meinen „nein“. Am Samstag fand eines dieser Feste in der Wuhlheide statt: Es lud der Radiosender rs2 ab 17 Uhr ein und viele kamen hin.
Eine weitere Veranstaltung feierte am Freitag Abend ihre Premiere: Das als Europas größtes Wasserspektakel angekündigte Aquanario macht für 10 Tage Station am Zentralen Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm .
Peter Schwenkow hatte es angekündigt: Künftig sollen die Seefestspiele wegen der Unstimmigkeiten mit dem Berliner Senat nicht mehr in der Hauptstadt stattfinden. Man wird sehen, ob insoweit schon das letzte Wort gesprochen ist oder sich die Beteiligten noch annähern.
Gestern jedenfalls stand die diesjährige Premiere von “Carmen” im Strandbad Wannsee an. Eigentlich sollte dabei der Öffentlichkeit erstmals der riesige Fächer als Bühnenbild, die untergehende Abendsonne durchblinzeln lassend und einen Blick auf die Wasseroberfläche ermöglichend, präsentiert werden. Und eben für diesen Abend hatte man offensichtlich vergessen, Petrus einzuladen. Schade, es wären doch durchaus noch einige Plätze frei gewesen.
Gemeinsam mit der Bertelsmann Repräsentanz präsentiert die UFA in dieser Woche vom 16. bis 18. August die zweiten UFA Filmnächte.
In einer spektakulären Kulisse verbinden sich damit bereits zum zweiten Mal epochale Filme der Kinogeschichte und Live-Musik zu einem besonderen kulturellen Ereignis. Im letzten Sommer fanden die UFA Filmnächte noch im Schlosspark Sanssouci statt, in diesem Jahr zieht es sie in das Herz von Berlin. An drei Abenden beziehen die UFA Filmnächte den Schinkelplatz, zwischen Außenministerium, Friedrichwerdersche Kirche und der Spree, wo dann open air filmhistorische Meilensteine mit musikalischer Live-Begleitung zu sehen sind. Unter anderem ist das Neue Kammerorchester Potsdam beteiligt.
Passend zum Thema, die Präsentation als Modell – Foto: h|b
“Entdigitalisierung” ist das aktuelle Zauberwort bei Social Media. Zumindest in der neuen Kampagne der Deutschen Bahn, die heute morgen zielgruppengerecht im Sankt Oberholz, der Heimat der digitalen Boheme in Berlin, vorgestellt wurde.
Ziel der Kampagne ist es, neue kreative Ideen von Ingenieuren, Architekten, oder Designern, zu aktuellen Verkehrsfragen, spielerisch abzufordern. Wie baut man Brücken? Wie werden Tunnel gebohrt, oder im laufenden Verkehr saniert? Wie sieht der Zug oder die Energie der Zukunft aus? Aber auch “Pufferküsser” und “Bob der Baumeister” sind gefragt. Wo schlummert DIE Idee? Wer ruft zuerst HEUREKA?
Die Ideen können ab dem 15. August auf der Facebookseite des DB Konzerns eingereicht werden und werden anschließend von der Community bewertet. Damit schließt sich dann auch der Kreis nach Berlin. Die drei bestplatzierten Ideen in jeder der vier Rubriken werden gebaut und im LOXX im Alexa zu sehen zu sein.
Also raus mit dem Zeichenblock, entstaubt das CAD-Programm, rührt Pappmaché an, lasst den Ideen freien Lauf. Man darf gespannt sein, was sich in der Realität letztendlich manifestiert.
Das Buch zur Lesung, schon ganz oben auf meinem Schreibtisch.
Sachen gibt’s, die weiß man, die kennt man, da hat man mal von gehört. Die wollte man immer schon einmal ausprobieren, eigentlich, irgendwann, vielleicht. Aber man tut es dann doch nicht. Wer kennt das nicht?
Ganz anders Isabel Bogdan, auch bekannt als Isabo in ihrem Blog mit dem schönen selbsterklärenden Titel …is a blog. Sie macht die Sachen. Sie nimmt sie wahr, die kleinen Angebote und Ideen, die ihr über den Weg laufen. Und sie schreibt anschließend darüber.
Vor kurzem ist aus diesen Texten ein amüsantes Taschenbuch geworden, das sich leicht und mit Freude in kleinen Häppchen lesen lässt. Ich tue das schon seit ein paar Tagen, beim Warten im Bürgeramt oder im Wartezimmer beim Arzt. Überall, wo ein bisschen Zeit bleibt. Und hier und da wundere ich mich darüber, was es so alles gibt. Zum Beispiel diese Punks, die sich regelmäßig zum Tischtennisspielen treffen. Rundlauf, so wie ich das letzte Mal in irgendwelchen Jugendgruppen. Süß.
Heute Abend ist Isabel in Berlin und liest aus »Sachen machen«. Da geh ich hin, keine Frage! Die Sache mache ich einfach mal.
Lesung, heute um 19.30 Uhr, in Bad Kreuzberg, Blücherstraße 17, Eintritt weiß ich nicht 5,- €
Wir bloggen Berlin! Dabei erheben wir selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, dafür aber auf Vielfalt. Das Hauptstadtblog erzählt vom Leben und Lachen in Berlin und Umgebung. Auch vom Hadern und Streiten natürlich. Dabei sind unsere Autorinnen und Autoren subjektiv und verspielt, manchmal auch bissig. Bundespolitik interessiert uns, ist aber hier nicht unser Thema – dazu gibt es ja auch viele andere Blogs.