18 Uhr in Neukölln: Die Kundgebung zum Buschkowsky Buch

Heinz Buschkowsky hat es getan, er hat jetzt auch mal was geschrieben und sich nicht nur in diversen Talkshows platziert, um seine tiefgreifenden Erkenntnisse kundzutun. In der „Zeitung“ mit den großen Bildern konnte man es dieser Tage bereits lesen, was an mir natürlich komplett vorübergegangen ist. Doch auch die Morgenpost hat bereits einen (flüchtigen?) Blick auf das heute erscheinende Buch geworfen:

In “Neukölln ist überall” (ab 21. September) beschreibt Buschkowsky deutschenfeindliche Aggressionen, Integrationsverweigerung, Kriminalität und islamistische Tendenzen in seinem Bezirk und in der Einwandererszene. Gleichzeitig wirft er Berlins Regieren dem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Ahnungslosigkeit über die tatsächlichen Probleme vor.

Buschkowsky sagte im Interview mit der “Zeit”, Wowereit beklage, Kinder könnten verhungern, wenn ihre Familien aus der Sozialhilfe Bußgelder bezahlen müssten. “Wo sind wir denn, dass ein Regierungschef so einen Stuss schreibt?” Nötig seien klare Regeln auch für Einwanderer: Kindergartenpflicht, Ganztagsschulen und Sanktionen schon bei kleinen Regelverstößen.

Treffsicher zum Erscheinungstermin hingegen wird heute um 18 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Neuköllner Rathaus aufgerufen. In der Pressemitteilung wird klar Position bezogen:

Am Freitag den 21.9.2012 erscheint im Ullsteinverlag, der zur Axel Springer AG gehört, das Buch des Bezirksbürgermeisters von Neukölln, Heinz Buschkowsky. In Vorabdrucken der ebenfalls zur Axel Springer AG gehörigen Boulevardzeitung „BILD“ wurden seit Montag jeden Tag Kernthesen seines Buches „Neukölln ist überall“ verbreitet.

Der dort verbreitete Rassismus, nämlich das ausschliesslich Menschen nicht-deutscher Herkunft, die Heinz Buschkowsky nach eigener Aussage eindeutig an ihrem Äusseren erkennen kann, für alle Probleme Neuköllns verantwortlich seien und seine sozialhetzerischen Ansichten, dass Menschen nur nützlich sind, wenn sie ausreichend zum Bruttosozialprodukt beitragen, ruft entschiedenen Widerspruch in Neukölln hervor. Gegen die ausgrenzenden und diffamierenden Behauptungen des Bezirksbürgermeister von Neukölln findet am heutigen Freitag um 18 Uhr eine Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln statt, die kurzfristig und spontan von empörten Menschen aus Neukölln organisiert und angemeldet wurde. Als Termin haben wir bewusst den Erscheinungstag von „Neukölln ist überall“ gewählt und rufen Heinz Buschkowsky zu: „Rassismus ist überall!“ Buschkowskys Wahrnehmung der Verhältnisse in Neukölln teilen wir in keinster Weise, denn hier tobt kein Bürgerkrieg der Migranten, die Buschkowsky stets als Täter_innen beschreibt, gegen die „guten“ Deutschen, die er stets als Opfer betrachtet. Dagegen werden wir vor dem Rathaus Neukölln laut, kraftvoll und bunt demonstrieren.

Mehr Infos gibt es auf Facebook. Lesenswert ist in dem Zusammenhang auch dieser offene Brief an Herrn Buschkowsky. Nachtrag: Die taz äußert sich ebenfalls, differenziert und bedenkenswert.

115 Kommentare
  1. aussteiger 21. September 2012 ⁓ 14:08

    Ich persönlich halte diesen Termin für äusserst dämlich gewählt. Wenn ich gegen ein Buch demonstriere, dann sollte zuerst gelesen haben.
    Da ich aber den mir bekannten Auszügen zustimme, werde ich sowie nicht gegen das Buch demonstrieren.

  2. Sepp 21. September 2012 ⁓ 15:07

    “dass Menschen nur nützlich sind, wenn sie ausreichend zum Bruttosozialprodukt beitragen, ruft entschiedenen Widerspruch in Neukölln hervor”

    ja, da hast du recht. Ihr seid nämlich auch zu was nütze, obschon ihr gar nichts zum BSP beitragt. Ihr dient nämlich als schlechtes Vorbild.

    Und was macht ihr nach der Demo? Bücherverbrennung?

  3. Alibubu 21. September 2012 ⁓ 15:49

    Was soll das, Herr Buschkowsky?
    Es gibt die Christen, ihre Symbole und Würdenträger, die man offiziell unter dem Schutz der Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit völlig gefahrlos diffamieren, diskreditieren und “SCHMÄHEN” darf!
    Sie hätten die gesamte links- grüne Szene als Claqueure auf ihrer Seite.
    Warum arbeiten sie sich an der allseits bekannten Realität, der gescheiterten Integration der türk.- arab. Communitee ab?
    Die Politiker und ihre Presseorgane sind am katzbuckeln vor dieser erhabenen Religion, scheißen vor Islamophobie auf das Grundgesetz und die Werte, die vor Generationen erkämpft wurden und sie greifen deren Mitglieder an.
    Dabei wissen wir doch, dass das alles nur unbegründet ist und die Muslime friedlich sind und nur Rechte die Angst und Islamophobie schüren!
    Viel Spaß den Molusken bei ihrer Demo!
    “Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.” Galileo Galilei
    P.S.: Herr Buschkowsky, meiden Sie bei Ihren Spaziergängen baumreiche Gegenden in Börlin. Die haben dort etwas magisches!

  4. Hernando 21. September 2012 ⁓ 16:00

    Endlich mal wieder ein Thema!
    Obwohl: Eigentlich hatten wir alles schon mehrfach.

    Ich seh ihn zwiespältig.
    Seine Beobachtungen und Analysen sind zutreffend.
    Wichtig, dass so eine “Respektsperson” aus dem Sozi-Lager jegliche PC beiseite lässt und die Wahrheiten ausspricht. Wer nicht links ausgewiesen ist und sowas sagt, dem drohen ja sofort Nazi- und Rassismuskeule. Insofern hat er eine wichtige Funktion.
    Andererseits lebt er davon. Nicht materiell. Aber als Persönlichkeit und öffentlicher Mensch. Da könnte Kritik ansetzen.

    Apropos Wahrheit: Weiter oben stimmt manches nicht.
    Buschkowski hat durchaus auch eine Sicht auf die deutschen “Milieus”. Eine sehr kritische und detaillierte sogar.
    Keineswegs schießt er sich nur auf Migranten ein.

    Was das Rumreiten auf Zeitungen, Verlagen, großen oder kleinen Buchstaben soll, das erschließt sich mir nicht.
    Wichtig ist doch die Botschaft und nicht der Überbringer.
    Schupelius hat ihn übrigens ganz schön rangenommen. Im Sinne von: lieber was tun, Amtspflichten erfüllen und nicht so viel drüber reden.

    http://www.urania.de/programm/2012/m544/

  5. ulla 21. September 2012 ⁓ 16:31

    “… findet am heutigen Freitag um 18 Uhr eine Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln statt, die kurzfristig und spontan von empörten Menschen aus Neukölln organisiert und angemeldet wurde.”

    Wer sind denn die empörten Menschen, die hoffentlich das Buch alle schon gelesen haben? Sind Claudia Roth, Cem Özdemir und der Bürgermeister von Kreuzberg auch unter den sich sicher zahlreich(?) versammelnden Gutmenschen?

    @Susanne

    Nicht nur in der BILD und Mopo sondern auch in der Berliner Zeitung, im Tsp, im Stern, in Focus und etlichen anderen Printmedien wird schon über das Buch geschrieben und das nicht negativ. Wäre doch wirklich schön, wenn Leute die sich für “über den Dingen stehend” halten mal ihren Dünkel in die Ecke stellen und mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gingen. Buschkowsky ist ganz sicher kein Rassist – er nennt das Kind beim Namen und macht Lösungsvorschläge.

    Nur weil jemand persönlich noch keine der im Buch beschriebenen Vorgänge erlebt hat bedeutet ja nicht, daß es so etwas – und zwar recht häufig – nicht gibt.

  6. sigurd 21. September 2012 ⁓ 16:49

    Ich finde es erstaunlich, dass ein Bürgermeister der sich seit dem 1. Dezember 2001 in diesem Amt befindet seine Versäumnisse so offenlegt. Seit fast 11 Jahren ist er für die Politik in Neukölln verantwortlich, weshalb hat sich Neukölln nach seiner Auffassung so verändert? Wer hat da falsche Politik betrieben? Nur mal so am Rande.

    Ich wohne zwar nicht in Neukölln, habe aber Freunde und Verwandte, die in diesem Bezirk wohnen. Die sind alle so „verängstigt“, warten stündlich darauf überfallen oder vergewaltigt zu werden. So könnte man jedenfalls glauben, wenn man den Ausführungen von Buschkowsky folgen würde. Natürlich gibt es erhebliche Probleme im Bezirk darüber braucht man nicht zu streiten.

    Nur so dramatisch wie er es gerne glauben machen möchte ist es wohl, zum Glück, doch nicht.

    Ich jedenfalls habe nie ein ungutes Gefühl und mich beschleicht auch keine Angst, wenn ich in Neuköllns „voll kriminalisierten“ Straßen unterwegs bin.

    Einen Vorschlag hätte ich noch an den großen Schriftsteller. Da zu befürchten ist, dass dieses Buch ein ähnlicher Renner wie das eines anderen großen Schriftstellers werden könnte, sollte er darüber nachdenken, eine erquickliche Summe für soziale Einrichtungen in seinem Bezirk zur Verfügung zu stellen. Auch so kann man helfen Herr Buschkowski, wenn man schon politisch, außer populistischen Sprüchen, nichts auf die Reihe bekommt und das auch noch in einem Buch verewigt.

  7. Marco 21. September 2012 ⁓ 16:54

    “aussteiger” hat schon recht, erst lesen, dann klugschei*en, und damit meine ich nicht irgendwelche Artikel, sondern das gesamte Buch. Und warum muß Buschkowsky mit Lösungen daherkommen?
    Wo sind denn die Sozialarbeiter und Weltverbesserer? Wichtig ist doch erstmal, daß die Probleme bzw. Sachverhalte angesprochen werden. Daran mangelt es ja größtenteils bzw. Viele trauen sich das nicht, aus Angst selbst zur Zielscheibe für alles Mögliche und Unmögliche zu werden.
    Im Großen und Ganzen sind wir eben eine Gesllschaft voller Angsthasen und Schisser, kann man nun sagen, leider, ist aber so in meinen Augen.

    Es war ja klar das schnell die Rassismuskeule kommt und Buschkowsky versucht wird, irgendwo hinzustellen. Auf der anderen Seite, was muß ich mir als Einheimischer manchmal anhören, teils von pubertierenden Grüppchen, Schweinefleischfresser bin ich, die Blonde auf der anderen Straßenseite ist eine deutsche Schlampe bzw. Hure, bei der komischerweise am Wochenende in der Disse schwer gebaggert wird um sie ins Bett zu bekommen und der Klassiker, gerade bei kurz rasiertem Kopf, bin ich sofort der Nazi, der ich dann in diesem Augenblick auch gern bin und Schmunzle.

    Ich habe letztens ein Interview mit Buschkowsky im Tv gesehen, im Grunde hat er doch recht, dazu kamen 2 junge Berufsverbrecher mit Migrationshintergrund zu Wort, der eine mit schon ca. 400 Einbrüchen.

    Vor Jahren wurden mal Jugendlichen mit Migrationshintergrund mit Kamerateam befragt, glasklare Ansage vom Rudelführer, “wenn der deutsche Sohn was falsch macht, wird mit dem geredet, macht Murat was falsch gibts Prügel”. Dementsprechend dann auch das Verhalten in der Schule und danach.
    Und wenn ich dann ganz aktuell sehe, wie gut Moslems mit Satiere und Ironie umgehen können, zeigt für mich wie sehr sie in eine demokratische Gesellschaft passen.
    Und ja, ich weiss um den Vorschlag einiger christlicher Hardliner, teils auch aus der CSU, wieder soetwas wie Gotteslästerung unter Strafe zu stellen, allerdings haben diese Hardliner noch keine Botschaften in brand gesteckt und Menschen brutal ermordet.

    (Übrigens, der sogn. Schmähfilm über die Moslems, den gibt es schon seit Monaten!!! im Internet, doch die Entrüstung kommt jetzt erst-schon interessant, und neuer Stoff für böse Lästerleien, die ich hier und jetzt weglasse;ich denke die wenigsten wissen, was z.B. in Ägypten so einige Moslems mit friedlebenden koptischen Christen machen)

    In einem muß ich Mao recht geben, Religion ist Gift, und ich setze noch einen drauf, Religion ist hirnverblödeter Schwachsinn!

  8. zufällige Besucherin 21. September 2012 ⁓ 17:18

    Wie verblendet muss man sein, um gegen Buschkowsky zu demonstrieren.

  9. Aussteiger 21. September 2012 ⁓ 18:42

    @ Marco

    –”In einem muß ich Mao recht geben, Religion ist Gift, und ich setze noch einen drauf, Religion ist hirnverblödeter Schwachsinn!”–

    Mit dieser Aussage rennen Sie bei mir weit offenstehende Scheunentore ein.

  10. Alibubu 21. September 2012 ⁓ 19:27

    @Marco
    “In einem muß ich Mao recht geben, Religion ist Gift, und ich setze noch einen drauf, Religion ist hirnverblödeter Schwachsinn!”

    Mustafa Kemal Atatürk: “Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.”
    Wir unterwerfen uns den steinzeitlichen Massenmördern und verraten aus Feigheit unsere Zivilisation und die Existenz unserer Kinder!
    Da werden Helden des Widerstandes in der NS Diktatur heuchlerich gefeiert, gleichzeitig verraten die Töchter und Söhne dieser mutigen Menschen auf Abruf ihrer neuen Herren, vor Feigheit das Erbe und stellen sich auf eine Stufe mit den Naziverbrechern und Denunzianten dieser Zeit!
    Man muss es euch nur richtig und nachhaltig erklären, dann marschiert ihr in die richtige Richtung und Moral….ist nur lästig!!

  11. Hernando 21. September 2012 ⁓ 20:10

    Thema des Threads ist ja nicht die Multikultilüge sondern die Demo von Multikulti-Fans gegen ein grade erschienenes Buch.

    Deshalb hier mal ein Zitat aus Wikipedia: “Formen und Aktionen von Demonstrationen können recht vielfältig sein”.
    Wie wahr!
    Was ich grade in der Abendschau gesehen habe, war ein kümmerliches Häuflein von Menschen, die da verloren rumstanden.
    Vielleicht auch nur kurz stehen geblieben auf dem Nachhauseweg.

    Ist die Demo-Saison denn schon zu Ende?
    Sind alle schon wieder zurück im Sauerland oder auf der schwäbischen Alb?
    Bis zum Schlachtefest ist es doch noch ein wenig hin. Und auch Plätzchen werden noch keine gebacken.

  12. Theo Schneider 21. September 2012 ⁓ 20:41

    Fotos von der Kundgebung gegen das Buschkowsky Buch:
    http://www.demotix.com/news/1463359/protest-against-new-book-neukoelln-district-mayor-buschkowsky

  13. Alibubu 21. September 2012 ⁓ 21:12

    @Theo Schneider
    Sie haben recht!
    Diese Bilder sollten uns aufrütteln!

  14. Glis glis 21. September 2012 ⁓ 21:31

    Denk an Neukölln ich in der Nacht
    dann bin ich um den Schlaf gebracht
    Ich kann nicht mehr die Schäflein zählen
    weil finstere Ideen mich quälen

    Neukölln, es wär mir ja egal
    Ich ging nicht hin, es könnt mich mal
    Doch nun hat Buschi uns verkündet
    daß es sich ÜBERALL befindet

    Vor meiner Tür! Vor meinem Fenster!
    Ich sehe schwarz. Ich seh’ Gespenster
    Jetzt schließ ich auf dem Klo mich ein
    Da kommt Neukölln gewiß nicht rein

  15. mal aus Kotzen 21. September 2012 ⁓ 21:50

    Als ich vor knapp 6 Monaten vor meiner Haustür von über 30-40 Migranten, bewafnet bis an den Zähnen, aufgesucht wurde, nach einem Fussballspiel. Wobei wir uns auf dem Sportplatz schon mindestens gegen 11 zu 2. verteidigen mussten. Hat Buschkowsky diese Leute in Schutz genommen, als einer von ihnen zu schaden kam und starb, trotz dieser enormen überzahl ( die Zeitungen berichteten von mindestens 20 ), waren wir die Bösen. Meine Familie war auch in der Wohnung ( Frau und 3 Kinder ). Wir haben weder Schutz noch hilfe bekommen, geschweige denn das ich Herrn Buschkowky ans Telefon bekamm. Und da sagt er die Menschen in Neukölln haben Angst, tja warum denn ? Vieleicht weil man wenn man in so eine misere kommt im stich gelassen wird. Mir wollten diese Migranten auch mit Rassismus kommen, das höre ich schon seit über 30 Jahren die ich in Neukölln gross geworden bin und lebte, Habe mich immer für sie eingesetzt, alles vom Arsch letzt endlich sagen sie der Nazi. Doch da ich viele von ihnen als Freunde hatte und immer noch habe konnten sie diese schiene diesmal nicht fahren, also haben sie den Staat dafür verantwortlich gemacht. Irgendwie suchen die Migranten die Schuld immer bei anderen nur nicht bei sich selbst ! und wenn ich von migranten spreche mein ich Türken und Araber, alle anderen haben sich angepasst. Aber alle kann ich auch nicht über ein kam scheren, denn es gibt auch gute von ihnen.Doch an diesenm Tag habe Ich keinen von ihnen gesehen. Ach und einen Notruf ( von der die Zeitung nicht berichtete ) haben wir auch abgesetzt, der nicht mal ernst genommen wurde. Und noch ein Ding noch an diesem besagten Abend war Buschkowskys Jugendbeirat , außer 4 von ihnen auch dabei ! ja so verschwendet man Steuergelder! Ich meine bin gespannt auf das Buch ! Achso und obwohl ich allen Grund dazu hätte , Rassist bin heute noch nicht und werde ich auch nicht werden , das ist ein kleines Stück Freiheit das ich geniesse !

  16. ick bins 22. September 2012 ⁓ 00:03

    der erwähnte offene brief lohnt sich nicht. ist langweilig.

  17. Refugees Welcome 22. September 2012 ⁓ 06:41

    Buschkowsky ist ein alter verbitterter Deutscher.

    Warum denken 64Jährige sie könnten die Interessen von der Mehrheit vertreten, in Interviews Dreck über Neukölln labern (wow Falschparken und ja, jeder wird in Neukölln bedroht der Nachts durch die Strassen geht)
    und versuchen mit einem drittklassigen Hetz-Buch Geld abzugreifen?
    was tut der Typ um sich zu integrieren?

    Was soll das sein Integration?
    Das ist der Extremismus der Mitte.

    Was gestern rechte Hetze war
    ist heute annerkannte Mitte. Pfui

  18. Gegen Buschkowsky 22. September 2012 ⁓ 06:44

    wer ist den “die Migranten”.

    Man diese stumpfen und beleidigten Pauschalisierungen können einen richtig wütend machen.

    Mal daran gedacht nicht mehr in Grenzen zu denken????
    wir haben das 2 Jahrhundert, wacht mal endlich auf.

  19. ulla 22. September 2012 ⁓ 09:12

    Warum wundert es mich nicht, daß die Initiatorin der Demo eine “Grüne” Soziologin ist?

    Offensichtlich fühlen sich die meisten Migranten durch das Buch nicht so angegriffen und finden die Neuköllner es nicht derart “shocking” wie Frau Fackeldey das gerne hätte, sonst wären mehr zur Demo gekommen.

    Ob ich den Tag noch erleben werde an dem die “Grünen” – Soziologen immer vorne weg – nicht gegen was auch immer zu einer Demonstration aufrufen?

  20. Susanne HSB 22. September 2012 ⁓ 12:16

    Eine gute Zusammenfassung der Kundgebung findet sich übrigens im neukoellner.net.

  21. Aussteiger 22. September 2012 ⁓ 12:26

    @ Susanne (HSB)

    Ich verstehe schon wieder etwas nicht.
    Was soll an dieser Zusammenfassung gut sein?

  22. Susanne HSB 22. September 2012 ⁓ 12:31

    @Aussteiger
    Das verstehe wiederum ich nicht. Es ist schlicht und einfach eine gute Zusammenfassung dessen, was da gestern geschehen ist. Punkt. Ende. Nichts weiter.

  23. 1704 22. September 2012 ⁓ 12:46

    @ aussteiger (22. September 2012 ⁓ 12:26)

    ich verstehe nicht, daß Sie für sich nicht erkennen, wofür diese ‘Zusammenfassung’ gut ist.

    erklärt es Ihnen doch zumindest, warum sich menschen zu dieser demonstration gegen dieses buch spontan einfanden, obwohl sie es wahrscheinlich (noch) gar nicht gelesen haben, denn siehe: “Nach der Veröffentlichung einiger Kernthesen auf bild.de hatten sich auf twitter und facebook innerhalb kürzester Zeit viele Gegner des Buschkowsky-Buches organisiert.” aha, ach so, na dann:

    gute gelegenheit, den allerersten kommentar dieses threads hier auf das für Sie wesentliche zu reduzieren, nämlich: daß Sie den Ihnen “bekannten Auszügen” zustimmen. anderes hätte hier sicher auch überrascht!

  24. Alibubu 22. September 2012 ⁓ 13:12

    1704 ist der erste deutsche Mann, der aus “Toleranzgründen” eine Burka trägt!
    Alle anderen deutschen Männer lassen sich nach wie vor das Selberdenken nicht muslimisch vorschreiben!

  25. Susanne HSB 22. September 2012 ⁓ 13:14

    @Alibubu

    1704 ist ein Mann? Woher wissen Sie das? Unter der „Burka“ sind wir alle gleich, oder?! ;)

    Darüber hinaus bitte ich Sie, Ihre platten Provokationen zu zügeln. Danke!

  26. Alibubu 22. September 2012 ⁓ 13:30

    Dumpf! Susanne HSB Dumpf ist die gängige Version der Links- Grünen Menschenverachter!
    Dieser Typ gibt hier offen zu, dass es ihm nicht um Inhalte, sondern um die Diskreditierung der Person Buschkowsky geht, weil er es wagt die Realität offen auszusprechen!
    Dumpf, passt immer!
    …und immer schön unterwürfig sein!
    Da könnt ihr nazikeulen- schwingend durchs Internet trollen, man nimmt euch nicht mehr ernst!

    Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.

  27. Susanne HSB 22. September 2012 ⁓ 14:40

    @Alibubu
    Ganz ehrlich? Ich hab keine Ahnung, von wem oder was Sie da faseln? Sorry.

  28. ulla 22. September 2012 ⁓ 15:15

    Aus der “guten Zusammenfassung der Kundgebung”:

    “Das komplette Buch gelesen, hatten bis zu diesem Zeitpunkt wohl nur einige Journalisten “aber da reichen ja schon die zitierten Stellen. Bei Lenin weiß man auch nach wenigen Seiten, dass er kein Liberaler ist“, erklärte ein Teilnehmer der Demo.”

    Na, wenn das keine wahren Intelligenzler sind, die an der Kundgebung teilgenommen haben …..

    Ob wenigstens die Veranstalter wußten was außer den schon reichenden zitierten Stellen noch in dem Buch steht?

  29. ulla 22. September 2012 ⁓ 15:39

    @Gegen Buschkowsky

    Also ich glaube im 2. Jahrhundert – meinen Sie jetzt vor oder nach Chr.?, ist aber egal – waren Buschkowsky, Neukölln, Berlin und Deutschland noch gar nicht erfunden. Da sind Ihre und meine Vorfahren noch im Bärenfell durch die Wälder getobt.

    Ihr Kommentar zeigt aber (nicht nur deshalb), daß Buschkowsky Recht hat wenn er viel Wert auf regelmäßigen Schulbesuch legt.

  30. 1704 22. September 2012 ⁓ 15:57

    @ Alibubu (22. September 2012 ⁓ 13:30)

    die einzige “nazikeule”, die ich hier bisher gelesen habe, sind Sie! und falls Sie auf @Refugees Welcome anspielen wollten, dieser user hat völlig recht mit seinem statement: ‘Was gestern rechte Hetze war ist heute anerkannte Mitte. Pfui’ – aber, falls es Ihnen tatsächlich um Heinz Buschkowskys reputation gehen sollte: “Im Vorwort schreibt er, es gehe niemals um ‘alle Einwanderer, alle Muslime, alle Hartz-IV-Empfänger und alle Jugendlichen’”, was aber leider von jenen, die sich gern auf Heinz Buschkowsky berufen, völlig übersehen oder bewußt außer acht gelassen wird. deshalb redet hier ein @Hernando auch von der “Multikultilüge” oder ein @Alibubu von “steinzeitlichen Massenmördern”…

  31. 1704 22. September 2012 ⁓ 16:25

    @ ulla (22. September 2012 ⁓ 15:39)

    Heinz Buschkowsky tingelt seit jahren durch diverse talkshows, und hat sich auch schon oft genug anderswo zu wort gemeldet, was meinen Sie, wie wahrscheinlich es ist, daß in dem buch irgendetwas noch nie gesagtes zu lesen sein wird? selbst seine distanzierung bzgl. Sarrazin ist absolut nichts neues! abgesehen davon bezweifel ich, daß Sie Lenin jemals gelesen haben! und, nebenbei, @ulla (22. September 2012 ⁓ 15:39): regelmäßiger schulbesuch ist keine garantie dafür, daß man auch ‘mitdenken’ lernt, wie Sie gerade eindrucksvoll belegen…

  32. ulla 22. September 2012 ⁓ 17:19

    @1704

    Wer sagt denn, daß ich die Schule regelmäßig besucht habe? Als Lenin dran war hatte gegenüber gerade ein neues Eiscafé eröffnet. Wir haben uns während der Stunden eine Auszeit genommen und uns dort prima über Gott und die Welt unterhalten. Lenin haben wir ausgelassen, was nicht weiter schlimm war wie man heute weiß. Wir sind alle, soweit ich das überblicken kann, ganz gut ohne ihn ausgekommen :-)

  33. Alibubu 22. September 2012 ⁓ 17:26

    @1704
    Wenn Sie glauben zivilisierten Menschen mit Ihrem fragwürdigen Dickbrustgehabe: Haben sie Lenin gelesen kommen, außer Lachanfälle auf totale Dekadenz, kann die ihnen angemessene Gegenfrage nur lauten, haben sie denn überhaupt “Mein Kampf” gelesen!
    …und nun gehen sie auf´s Damenklo und pudern sich die Schnürsenkel, Genosse, Genossin.

  34. 1704 22. September 2012 ⁓ 17:53

    @ ulla (22. September 2012 ⁓ 17:19)

    soweit Sie das überblicken können, nun, möglicherweie liegt genau da das problem… ;-)

    @ Alibubu (22. September 2012 ⁓ 17:26)

    sollten Sie wert darauf legen, von mir ernst genommen werden zu wollen, sollten Sie substantiell aber gewaltig nachlegen! sollten Sie keinen wert darauf legen, dann ändert das nichts daran, daß Sie sich hier lächerlich machen!

  35. Alibubu 22. September 2012 ⁓ 18:42

    12704
    Übernehmen sie sich mal nicht!
    Von einem Altstalinisten, dem nichts von einen Nazi unterscheidet ernst genommen zu werden, wäre eine Kränkung meiner Vita!

  36. 1704 22. September 2012 ⁓ 19:14

    @ Alibubu (22. September 2012 ⁓ 18:42)

    die wahrscheinlichkeit, daß man sich bei Ihnen übernimmt, tendiert gegen null, immerhin interessant, daß Sie meinen, eine ‘Vita’ zu haben!

  37. Marcus 22. September 2012 ⁓ 20:02

    “Die enorme Medienpräsenz bei der improvisierten Kundgebung habe auch sie überrascht.” (Francisca Fackeldey)

    Man liest von 50 über 70 bist 100 Teilnehmern.

    Waren es am Ende nur 20 Demonstranten und der Rest Journalisten und solche die es gern wären?

  38. Hernando 22. September 2012 ⁓ 20:19

    @1704

    Heute ist nicht Ihr Tag.
    Oder liegt es an der “kleinen Form”, die Sie uns heute präsentieren?

    Was soll in Ihrem 15:67 Uhr der Spruch: “deshalb redet hier ein @Hernando auch von der “Multikultilüge” “?
    Deshalb?
    Weshalb?
    Ich rede von Miltikultilüge, weil Multikulti gescheitert ist.
    Nicht nur in Neukölln. Überall.
    Von dem peinlichen Multikultigedöns der linksalternativen Mitbürger mal gar nicht zu reden.
    Ich rede auch nicht, weil Buschi ein Buch geschrieben hat.

    Dass er differenziert schreibt, hab ich übrigens schon ganz weit oben und lange vor Ihnen geschrieben.
    Hat aber nichts damit zu tun, dass es deshalb keine Multikultilüge gäbe.

    Was die machtvolle Manifestation der 70 multikulturell bewegten Mitbürger vor dem Rathaus betrifft, da hat @Ulla alles gesagt.

  39. Mo 22. September 2012 ⁓ 20:55

    Herr Buschkowsky führt nur das an, was seit Jahren trauriger Fakt ist (und nicht nur in Neukölln)!

    Und dafür wird er kritisiert?!

  40. 1704 22. September 2012 ⁓ 21:39

    @ Hernando (22. September 2012 ⁓ 20:19)

    “Ich rede von Miltikultilüge, weil Multikulti gescheitert ist. Nicht nur in Neukölln. Überall.”

    einmal vorweg: wenn etwas ‘gescheitert’ ist, dann heißt es nicht, daß es deshalb eine ‘Lüge’ ist/war, und dieses “überall” müßten Sie dann ja auch mühelos belegen können. ich sage Ihnen dazu: können Sie nicht, konnte schon der zahlenkünstler Sarrazin nicht! zum anderen blenden Sie wie so viele andere einfach aus, daß diese aussage bestenfalls für eine relativ kleine anzahl von menschen zutrifft. das wird auch gar nicht bestritten und durchaus als ein problem angesehen, aber es wird nicht agitpop-mäßig zum rechtspopulistischen bubble-tea aufgegossen! Sie reden doch auch nicht davon, daß die deutsche kultur den bach runter gegangen ist, weil Sie anerkennen müssen, daß es rechtsextremismus gibt, der mittlerweile eine erschreckend hohe zahl von (todes)opfern produziert hat! aber halt, Sie wissen es ja besser! dann nennen Sie mir doch einmal die zahl, von der Sie meinen, sie gäbe an, wieviele hier lebende zuwanderer, migranten, oder deutsche mit migrationshintergrund bzgl. integration gescheitert seien, denn das meint ja, ‘Multikulti it gescheitert’. und nennen Sie Ihre quelle(n) gleich mit!

    ich kann Ihnen sehr praktische beispiele von ‘Multikulti ist gescheitert’ nennen, z.b. könnte ich Ihnen von meinem türkischstämmigen nachbarn erzählen, der als ‘gastarbeiter’ in dieses land kam, 40 jahre hier geschuftet hat, sich dabei die gesundheit völlig ruiniert hat, weil er fast ausschließlich genau die miesen jobs gemacht hat, für die sich Deutsche zu schade waren, und der heute von einer rente von 704,00 € leben muß, zu stolz, zum sozialamt zu gehen, auch, weil leute wie Sie halt so reden wie sie reden! was erzählt dieser mann seinen enkeln über ‘erfolgreiche Integration’?

    ich kenne hier in Neukölln viele dieser ‘zugewanderten’, von daher weiß ich auch, wahrscheinlich wesentlich besser und authentischer als Sie, daß multikulti eben nicht gescheitert ist! aber wir gefährden mit diesem pauschalisierenden gequatsche den sozialen frieden, denn irgendwann werden sich auch die integrierten anfangen, bestimmte fragen zu diesem gerede zu stellen, und dann haben leute wie Sie ganz sicher nicht die richtigen antworten parat. wie auch?

    ich denke, Sie wissen und ahnen gar nicht, wie zynisch Ihr gerede von ‘Multikulti ist gescheitert’ auf jene wirkt, die Sie dann, hoffentlich, natürlich nie gemeint haben! und so langsam, werter @Hernando, und angesichts der fülle an ‘diskussionen’ (???) und ‘dialogen’, die es zwischen Ihnen und mir zu diesem thema bereits gab, kann ich nur noch zu dem schluß kommen, daß Sie (und leider nicht nur Sie) lernresistent sind! und prompt belegen Sie das dann auch sogleich!

  41. Marco 23. September 2012 ⁓ 06:27

    @ Hernando

    Also das Multikulti gescheitert ist, würde ich pauschal so nicht sagen, bin selbst mit jemanden zusammen, schon seit mehreren Jahren, der nicht in diesem (europäischen) Kulturkreis geboren ist zusammen, und sehr glücklich, nebenbei bemerkt (eine deutsche Frau kommt mir nicht in Haus Bett, nebenbeibei bemerkt, wem das rassistisch klingt, mir egal, an solchen Begriffen geile ich mich nicht auf, die Bundesregierung ist ebenfalls rassistisch, was ich an vielen Beispielen festmachen könnte, lasse ich aber jetzt weg).

    Wo sich aber viele Deutsche etwas vormachen, ist die Integration von Menschen aus dem arabisch-moslemischen Raum. Die eigentlichen Fehler wurden schon in den 70er Jahren gemacht, als sich niemand von den (west)Deutschen vorstellen konnte/wollte, wahrscheinlich aus Mangel an Phantasie, daß gewisse “Gäste” doch länger bleiben wollten.
    Zum anderen, wenn ich den Zentralrat der Ex-Muslime zitiere, Islam heißt Unterwerfung, und ist mehr oder weniger immer auf Expansion ausgerichtet.Auch wenn es so schön weichgespült erscheint, wenn Moslems und Christen zusammen beten und Tee schlürfen, irgendwann versucht der Moslem dann doch das Christentum madig zu machen, und einem dem Islam schmackhaft zu machen (was will ich mit 72 Jungfrauen, die haben doch keine Ahnung, ich will eine! Frau die genau weiss was ich und sie will – Profi halt !!!:XD :P), jedenfalls meine Erfahrung und Beobachtung.

    Gestern im Tv waren ja so einige Kopftuchmuttis mit Kinderwagen bei einer Demo zu sehen (Dortmund/Düsburg so die Ecke), da sagte das eine Kopftuch in die Kamera, sie würde jetzt und hier demonstrieren um zu zeigen, sie würde für Mohammed sterben – ich fragte mich dann, wann denn nun, wann gehts los, warum nicht sofort, was hält sie auf, ist ihr Glauben doch nicht so stark, komisch…
    Da kann man nun auf mich schimpfen wie man will, da bin ich völlig resistent, ich halte die Moslems für falsch und verlogen. Übrigens, die Christen auch.

  42. Mitleser 23. September 2012 ⁓ 10:33

    Bravo @ Marco, das musste ja mal gesagt werden. Querdenker wie Sie braucht unsere Gesellschaft! Gern würde ich mit Ihnen mal einen Tee schlürfen.

  43. 1704 23. September 2012 ⁓ 12:27

    @ Marco (23. September 2012 ⁓ 06:27)

    “… wenn ich den Zentralrat der Ex-Muslime zitiere, Islam heißt Unterwerfung…”

    so mancher ‘zentralrat’ kann sich auch irren – islam heißt ‘völlige hingabe’ – dabei ist mir natürlich klar, warum dann aus ‘hingabe’ ‘unterwerfung’ wird und warum ‘unterwerfung’ dann auch gern als begriff benutzt wird, um z.b. “populistische Ausbeutung begründeter islamkritischer Stimmungen innerhalb der einheimischen Bevölkerung” (*) für eigene politische/ideologische ziele zu nutzen.

    nebenbei: ich habe bei den vielen stellungnahmen und pressemitteilungen des Zentralrates der Ex-Muslime noch nicht gelesen, daß es dort heißt: “Islam heißt Unterwerfung” – wenn Sie mir also mindestens eine konkrete (text)stelle nennen könnten, in der diese behauptung wortwörtlich so steht/benutzt wird, wäre das sehr hilfreich.

    und, werter @Marcus, der Zentralrat der Ex-Muslime wendet sich gegen den “politischen Islam”, nicht gegen menschen aus dem “arabisch-moslemischen Raum” generell!

    dazu noch etwas “… Islamkritik darf nicht als Islamophobie oder antimuslimischer Rassismus diskreditiert werden. Pressefreiheit, Informationsfreiheit und Meinungsfreiheit gehören zum Fundament der Menschenrechte, die dem chronischen religiösen Beleidigtsein nicht geopfert werden dürfen.” (**)

    was aber, wenn sich ‘Islamophobie’ und/oder ‘antimuslimischer Rassismus’ der islamkritik bedient? dazu liest man beim Zentralrat der Ex-Muslime leider entschieden zu wenig!

    ———-

    (*) aus: “Gegen Fremdenfeindlichkeit und reaktionäre Islamverteidigung”, http://www.ex-muslime.de/indexAktuell.html

    (**) aus: “Presseerklärung des Zentralrats der Ex-Muslime zur Islamkonferenz”, http://www.ex-muslime.de/indexAktuell.html

  44. 1704 23. September 2012 ⁓ 13:41

    sorry, in @1704 (23. September 2012 ⁓ 12:27) hat sich ein flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, “werter @Marcus” soll natürlich ‘werter @Marco’ heißen.

  45. Hernando 23. September 2012 ⁓ 14:11

    Ich bin und bleibe Buschkowski-Fan.
    Hier ein guter faz-Artikel (vor den jüngsten Aufregungen):

    “Wenn wir Sozialleistungen kürzen und in die Bildung investieren würden, dann wäre ein Umbau des Bildungssystems möglich“, meint Buschkowsky und merkt an, dass ohnehin alles eine Sache der politischen Prioritäten sei. „Für die Bankenrettung war schließlich auch Geld da.“ Ein Wohlfahrtsstaat, zeigt er sich sicher, könne kein Integrationsstaat sein. „Viele Migranten leben von der Sozialhilfe hier besser, als es in ihrer Heimat je möglich wäre. Die Notwendigkeit, etwas zu ändern, ist für sie manchmal nicht gegeben.“ Solche Sätze klingen hart, und Buschkowsky kokettiert durchaus mit seiner Rolle; stichelt mal scherzhaft gegen die Presse, mal gegen andere Politiker oder das eigene Publikum. Doch so gewagt viele seiner Forderungen klingen mögen, ein Gesinnungsgenosse Sarrazins ist er nicht: Der Respekt vor Menschen mit Migrationshintergrund schimmert durch nahezu jeden seiner strittigen Sätze hindurch.

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/buschkowsky-in-frankfurt-integration-ist-eine-existenzfrage-11693170.html

    @1704

    Leider vermengen und verwechseln Sie die Begriffe “Multikulti” und “Integeration”.

    Multikulti ist ein links-alternatives Projekt, in das viele hineingingen “wie in einen Gottesdienst” . Blind und taub im Hinblick auf alle Realitäten. Mit vollem Herzen und abgeschaltetem Verstand. Man stelle sich C. Roth und Ströbele in ihren “besten Jahren” vor, und man weiß, was ich meine. Alles auf youtube gespeichert.

    Und dieses Projekt ist ja sowas von gescheitert. Wer wollte das denn bestreiten?!
    Hauptgrund: Das Ziel der Begierde interessiert sich gar nicht dafür. Die* fühlen sich sehr wohl in ihrer Monokultur. Multikulti heißt für die* allenfalls: “hier haben wir jetzt die Mehrheit und bestimmen, wie es läuft”.
    Oder merken Sie etwas im Land davon, dass sich wesentliche Teile der von Buschkowski und mir kritisierten Mitbürger für solche Diskussionen wie hier interessieren?
    Waren die auf der “Kundgebung” vor dem Rathaus?
    Natürlich nicht. Warum auch? Es geht ihnen sehr gut. Materiell rundum versorgt. Mitglied einer starken Gemeinschaft. Ideell und zahlenmäßig. Einzige Angst: Dass der deutsche Michel mal aufwachen könnte. Aber das schieben sie* weg. Genauso wie wir* die Folgen unserer Finanz- und Wirtschafts- und Sozialpolitik.

    Integration ist ganz was anderes. Das ist was Individuelles.
    Wer irgendwo fremd aufschlägt, tut gut daran das zu tun. Egal ob neues Land, Region, Arbeitsplatz, Verein, Schulklasse usw.
    Und viele unserer Migranten tun das ja gottseidank auch. Leider recht wenige mit arabischer und türkischer Herkunft.
    Die integrierten Migranten sind meist die ersten, die sich von der Mehrheit ihrer Landsleute wegbewegen. Mental und mit dem Umzugswagen.
    Die deutsche Neuköllner Oma kann das nicht, denn die hat nicht mal die 704 €.


    * Ich meine immer nur die, die es betrifft.
    Keine Aussage trifft für alle Deutschen, Türken, Migranten, Juden, Araber, Intellektuelle, Moslems, Christen, Alternative usw. usf. zu.
    Traurig genug, dass man sowas immer noch betonen muss. Bzw. wie Buschkowski ins Vorwort schreiben muss. Aber wenn Argumente fehlen, dann werden halt gern die Keulen rausgeholt.

  46. ulla 23. September 2012 ⁓ 18:31

    @Hernando

    “Ich bin und bleibe Buschkowski-Fan”

    Willkommen im Club.

  47. 1704 23. September 2012 ⁓ 20:01

    @ Hernando (23. September 2012 ⁓ 14:11)

    das zitat bzgl. Buschkowsky (“Wenn wir Sozialleistungen kürzen und in die Bildung investieren würden…”) ist großer murx, aber ich kennen Sie ja lange genug, um auch zu wissen, daß Ihnen solcher unsinn natürlich gefällt.

    “Multikulti ist ein links-alternatives Projekt, in das viele hineingingen ‘wie in einen Gottesdienst’. Blind und taub im Hinblick auf alle Realitäten…”

    der begriff kommt aus dem angelsächsischen (‘multiculturalism’) und kam in den 1960er jahren in Kanada und den USA in den dortigen einwanderungsdebatten auf. und es ist im kern die frage, ob sich einwanderer/zuwanderer ggf. ‘assimilieren’ sollen/müssen oder nicht. Kanada z.b. versteht sich als eine multikulturelle gesellschaft, ohne Ihren ideologischen klimbim. in den USA, haben Sie sicher schon mal gehört, geht mehrheitlich die vorstellung in richtung “melting pot” (‘Schmelztiegel’), auch dies eine vorstellung von ‘multikulti’,

    was Sie übersehen: die mehrheitsgesellschaft in Deutschland hat sich, obwohl es historisch nicht stimmt, immer als ‘monoethnisch’ verstanden, und ‘einwanderung’ war mehrheitlich nicht gewollt – so holte man zwar menschen ins land, die hier arbeiten sollten, aber von denen man auch meinte, sie hätten gefälligst auch irgendwann wieder zu gehen. dies wiederum war einer der gründe, warum es so lange in diesem land nicht um ‘Integration’ ging, nicht etwa, weil die zuwanderer das nicht wollten, sondern weil die mehrheitsgesellschaft kein interesse daran hatte. aus diesem grunde wiederum wurde ‘multikulti’ hierzulande ein schillernder begriff, dem aber letztlich keine eindeutige definition entsprach/entspricht, aber als eine art ‘gegenbegriff’ zur abwehrhaltung der ausgrenzenden mehrheitsgesellschaft diente. Sie tun hier so, als wären die Deutschen schon immer weltoffen und anderen kulturen gegenüber tolerant und aufgeschlossen gewesen, diese vorstellung ist aber (historisch) falsch und kennzeichnet nicht die situation der zuwanderer in den 1960er/1970er/1980er jahre. einer der gründe, warum so viele migranten sozial benachteiligter schicht angehören, ist keineswegs zufällig! von daher ist auch nicht verwunderlich, wenn quasie als ‘deutscher Reflex’ dann auch naheliegend erscheint, über ‘sozialhilfe’ oder ‘soziale Leistungen’ etwas steuern zu wollen. es ist im grunde genommen eine alte leier einer mehrheitsgesellschaft, die gern alle stromlinienförmig das gleiche leben leben sieht, ohne die eigenen wide3rsprüche dabei wahrnehmen zu wollen.

    “Waren die auf der ‘Kundgebung’ vor dem Rathaus?”

    wenn Sie keine so große abneigung z.b. soziologen gegenüber hätten, könnten Sie sich diese frage auch beantworten, nicht in dem sinne, wofür diese frage dient, sondern bzgl. des grundes, worauf die frage als phänomen zielt. es ist eine altbekannte tatsache, daß menschen der unteren sozialschichten nicht demonstrieren gehen. haben Sie schon mal demonstrationen gesehen, in denen massenhaft von Alg2-empfängern demonstriert worden wäre? haben Sie nicht und werden Sie auch nicht sehen. das hat wiederum gründe, die Ihnen sozialpsychologen erklären könnten, wenn Sie denn auch mal ernsthaft zuhörten.

    “Integration ist ganz was anderes. Das ist was Individuelles.”

    das ist, pardon, unsinn! soziales verhalten trifft immer auch auf ein soziales umfeld, egal, von welcher gesellschaft Sie reden. eine gesellschaft z.b., die gar nicht will, daß ‘fremde’ menschen sich integrieren, wird jedes individuelle bemühen zum scheitern bringen!

    und “Leider recht wenige mit arabischer und türkischer Herkunft.” ist der gleiche unsinn! aber, da haben Sie sich nun doch, mehr als sonst von Ihnen üblich, bemüht, eine etwas längere erwiderung zu schreiben, aber Sie gehen natürlich auf die konkret von mir gestellten fragen nicht ein. wenn Sie schreiben “Leider recht wenige mit arabischer und türkischer Herkunft”, dann setzt das ja voraus, daß Sie wissen, was ‘recht wenige’ sind, also, bitte, nennen Sie die zahl! und nennen Sie die quelle, von der Sie diese zahl haben!

    und flüchten Sie nicht schon wieder zu irgendwelchen ‘keulen’, die hier niemand schwingt.

  48. 1704 24. September 2012 ⁓ 11:49

    eine etwas andere sicht auf Buschkowskys “Neukölln ist überall”:

    Märkische Allgemeine, Der Wutbürgermeister aus Berlin – Heinz Buschkowsky hat ein böses Buch über seinen Neuköllner Kiez geschrieben, 21.09.2012, http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12395819/62249/Heinz-Buschkowsky-hat-ein-boeses-Buch-ueber-seinen.html

    und, eine art ‘Zischenruf’:

    “Schluss mit Multikulti?

    Das, was neuerdings häufiger als Multikultipolitik verteufelt wird, hat in Wahrheit nie existiert. Nicht das Scheitern von Multikultipolitik hat Parallelgesellschaften geschaffen, sondern deren absolutes Fehlen…

    Das, was jetzt als Multikultipolitik verteufelt wird, hat nie existiert. Es gab keine Multikultipolitik, es gab auch keine Laisser-faire-Politik. Es gab eine Politik der Duldung ungefähr der Art: Wir brauchen sie, dass sie unseren Wohlstand sichern und mit ihrem Kindersegen unsere Pensionen finanzieren, also müssen wir sie erdulden. Es war nicht Multikultipolitik, die ‘absolut gescheitert’ ist (die deutsche Kanzlerin) und Parallelgesellschaften geschaffen hat, sondern das absolute Fehlen einer Multikultipolitik.

    Hätte es nur eine Multikultipolitik gegeben! Dann wären Kinder nichtdeutscher Muttersprache prozentual ungefähr gleich auf die Schulen verteilt, und die Lehrer wären befähigt und willens, die wenigen bunten Vögel als Bereicherung für alle willkommen zu heißen. Des Weiteren würden Praktizierende nichtchristlicher Religionen verstreut in allen Stadtvierteln und Regionen leben. Hätte es eine Multikultipolitik gegeben, würden neu Zugewanderte nicht in Ghettos abgedrängt, in denen sie Wucherpreise zahlen für desolate Wohnungen, die kein Hiesiger auch nur besichtigt. Dann würden sie nicht, weil die Mieten so teuer sind, dicht gedrängt auf zu wenigen Quadratmetern in zu wenigen Stadtteilen hausen müssen. Wenn sie sich nicht in wenigen Gebieten, in denen sie nur geduldet werden, abkapseln, kann ihnen auch nicht vorgehalten werden, dass sie sich nicht integrieren. Aber man würde sie auch nicht beschimpfen können und für alle rezenten Missstände verantwortlich machen.

    Hätte es nur eine Multikultipolitik gegeben! … Eine Multikultipolitik, die diesen Namen verdient, hätte verhindert, dass die Gebildeten der ersten, zweiten und dritten Generation nur als Putzfrauen, Bauarbeiter und Kanalräumer eine Anstellung finden, und durch Anreize dafür gesorgt, dass sie in Politik, Wirtschaft und Medien aufsteigen können. Sie wäre für Teilhabe aller an gesellschaftlichen Prozessen eingetreten und hätte sich nicht begnügt mit ein paar Quotenmuslimen und Quotentürken… Kultur ist nicht etwas, was wir haben, weil wir es erben, sondern etwas, was wir machen. Statt einer Leitkultur benötigen wir eine Orientierungskultur, sagt der deutsche Grün-Politiker Daniel Cohn-Bendit, und die muss politisch definiert sein, nicht kulturell. Wer sich identifiziert mit dem Land, in dem er lebt, wird auch zum Gemeinwohl beitragen. Dann könnten die Indigenen sich auch von der pathogenen Furcht befreien, dass ihre muslimischen Nachbarn im Keller Bomben basteln.

    Denn die Angst vor den Barbaren, so der bulgarisch-französische Sozialwissenschaftler Tzvetan Todorov, ‘droht uns selbst zu Barbaren zu machen’: ‘Und das, was wir uns damit antun, ist schlimmer als das, was wir anfangs fürchteten.’”

    (Die Presse, Ingrid Thurner, Schluss mit Multikulti?, 25.02.2011, http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/637519/Schluss-mit-Multikulti)

    kleine anmerkung dazu, an @Hernando gerichtet. wie nennt sich das, was nie versucht worden ist und dennoch, angeblich, gescheitert ist? und, nebenbei, auf diese frage hätte auch Heinz Buschkowsky kommen können, denn er weiß ja (fast möchte man sagen: aus erster hand), wie wenig tatsächlich gemacht worden ist, nicht nur in Neukölln!

  49. 1704 24. September 2012 ⁓ 13:30

    der ‘Zischenruf’’ ist natürlich ein ‘Zwischenruf’…

  50. ulla 24. September 2012 ⁓ 14:04

    @1704

    Ist die Autorin des Artikels die Ingrid Thurner die in Bludenz geboren wurde und welche z.B. auch diesen http://www.sueddeutsche.de/kultur/feminismus-kopftuchdebatte-der-nackte-zwang-1.963023 Artikel verfaßt hat? Also gut, meinetwegen … die Musliminnen mit ihrer Art sich zu kleiden brauchen wir hier damit nicht nur Männer Karriere machen und die wichtigen Positionen in Wirtschaft, Forschung, Bildung und Politik besetzen. Aber mit Ideen wie diesen

    “Hätte es nur eine Multikultipolitik gegeben! Dann wären Kinder nichtdeutscher Muttersprache prozentual ungefähr gleich auf die Schulen verteilt, und die Lehrer wären befähigt und willens, die wenigen bunten Vögel als Bereicherung für alle willkommen zu heißen.” (Ja, ja, und ein Teil der Kreuzberger Eltern hätten dann ihre Kinder jeden Morgen nach Dahlem oder Frohnau zur Schule gebracht)

    “Das, was jetzt als Multikultipolitik verteufelt wird, hat nie existiert. Es gab keine Multikultipolitik, es gab auch keine Laisser-faire-Politik.” (Widerspruch! Es gibt, gerade in Berlin, eine Laisser-faire-Politik. Kann man leicht daran erkennen wie oft Intensivtäter, U-Bahnschläger u.ä. nach Festnahme und erfolgter Feststellung der Personalien wieder Ihres Weges ziehen dürfen.)

    wäre sie wohl besser in Bludenz geblieben, da lassen sie sich wahrscheinlich leichter umsetzen als in Berlin und auch in Wien, wo sie jetzt lebt.

  51. Rosamunde 24. September 2012 ⁓ 14:21

    @ 1704

    och, das “Zischen” passt doch auch irgendwie, zischt doch fast jeder in die gleiche Richtung, obwohl von dir sehr schöne Analysen und Argumente geschrieben sind, denen man eigentlich gut folgen kann. Ich würde den Threadverlauf als allerbestes Beispiel dafür nehmen, dass klar zu erkennen ist ist, warum die Integrationsbemühungen in toto sozusagen in die Hose gegangen ist. Wenn man sich per se nur abweisend und ablehnend aus welchen Gründen auch immer den ausländischen Mitbürgern gegenüber verhält, ohne Differenzierung und Überlegung der Lebenssituationen derselben, alle über einen Kamm schert, dann muss man sich nicht wundern, das jegliches Getöse eines Heinz Buschkowskis ohne dezidiertes Hinterfragen so hingenommen wird.

  52. ulla 24. September 2012 ⁓ 16:14

    @Rosamunde

    Die Integrationsbemühungen sind nicht “in toto sozusagen in die Hose gegangen”. Ich behaupte, daß sie überwiegend – von beiden Seiten, den Migranten und den “Eingeborenen” her, erfolgreich waren, bzw. sind.

    “Multikulti” ist tot. Nicht alles was sich Phantasten und Schöngeister ausdenken ist lebensfähig.

  53. 1704 24. September 2012 ⁓ 16:16

    @ ulla (24. September 2012 ⁓ 14:04)

    sinnvoller wäre doch, da Sie ja nicht nur ‘fan’ von Sarrazin und Buschkowsky sind, die ja beide verkünden ‘Multikulti ist gescheitert’, sondern sich auch die gedanken jener zu eigen gemacht haben oder als entsprechung eigener gedanken ansehen, aufzuzeigen, wo denn ‘Multikulti’ als politik versucht/umgesetzt worden ist – denn bevor etwas ‘scheitert’, muß es ja zumindest einmal versucht worden sein! das ist die ‘message’ des von mir zitierten, das andere das prinzip der ‘Durchmischung’, von dem Buschkowsky nach eigenem bekunden nichts hält. und der dritte aspekt ist das, was man mit ‘Durchlässigkeit’ innerhalb der gesellschaft bezeichnet.

    und, nebenbei, weil es Ihnen so am herzen liegt, ich finde schon, daß frauen wie männer selbst darüber entscheiden können sollten, wie sie sich im sozialen umfeld zeigen und wahrgenommen sehen wollen. entscheidend ist doch der zwang, der solchen entscheidungen entgegensteht – und wenn Sie sich z.b. in Neukölln, wie im Wedding übrigens auch, umsehen würden, dann fiele Ihnen auf, daß die mehrzahl der arabisch- oder türkischstämmigen frauen keineswegs das bedürfnis haben, sich in einer burka auf den straßen der stadt zu zeigen. aber ich weiß ja, wie unentbehrlich das ‘burka-argument’ in diskussionen wie dieser hier ist. es darf par tout nicht fehlen! ebensowenig die sache mit dem kopftuch, total wichtig, wenn es um forderungen wie die von Buschkowsky geht, “Integration ist eine Bringeschuld” – der mann weiß wahrscheinlich gar nicht, was er da in die welt setzt, sprachlich wie inhaltlich! es ist ein begriff aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch, das zum einen die ‘Bringeschuld’ nennt, zum anderen die ‘Holschuld’ – “Bringeschuld nennt man eine SCHULD, bei welcher der SCHULDNER das GESCHULDETE (Geld, Ware) dem GLÄUBIGER zu überbringen oder zu überschicken hat, im Gegensatze zur Holschuld, bei welcher der Gläubiger es sich zu holen hat…” (Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 3, Leipzig 1905, von mir leicht bzgl. großschreibung modifiziert und auch bewußt auf die ausgabe 1905 zurückgegriffen – evtl. können Sie sich denken warum). wer so unbedacht mit solchen formulierungen daherkommt, der darf sich auch nicht im mindestens darüber wundern, daß er bravorufe aus der falschen ecke zu hören bekommt und daß ihm andere vehement widersprechen!

    und bzgl. der thesen von Ingrid Thurner bzgl. weiblicher nacktheit in der deutschen öffentlichkeit ist sie keineswegs so weit weg von dem, was z.b. eine Alice Schwarzer dazu zu sagen hat(tte), die ja neuerdings ‘auf Thilo Sarrazins spuren’ wandelt (http://www.news.de/medien/855074244/alice-schwarzer-ist-der-bessere-thilo-sarrazin/1/), aber immerhin zu unterscheiden weiß zwischen ‘islamistisch’ und ‘islamisch’. und über ‘weibliche Nacktheit’ schreiben auch andere frauen z.b. Elisabeth Raether (Die ZEIT,
    Männliche Nacktheit – Das ist übrigens ein Penis, 27.07.2012, http://www.zeit.de/2012/31/Maennliche-Nacktheit – ich erwähne gerade diese, weil wiederum Alice Schwarzer sich sehr über diese autorin ereiferte), oder Birgit Kelle (The European, Wollt ihr die totale Nacktheit?, 08.03.2012, http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/10209-feministischer-offenbarungseid)…

  54. Hernando 24. September 2012 ⁓ 16:24

    ….ooooch Rosamunde!
    Dabei haben sie so einen schönen deutschen Namen :-))

    Alle reden von Neukölln.
    Hier mal was Anschauliches.
    Aufgeschnappt im Tagespiegel:
    http://www.tagesspiegel.de/images/balkonien3/4261070/3-format36.jpg

  55. ulla 24. September 2012 ⁓ 18:00

    @Hernando

    :-))

  56. 1704 24. September 2012 ⁓ 18:10

    @ Hernando (24. September 2012 ⁓ 16:24)

    über ‘Rosamunde’ und ‘schöner deutscher Name’ ließe sich trefflich streiten, denn anders, als es in so vielen namenslexika steht, ist die herkunft des namens unklar, vermutlich aus dem germanischen – eine frühe erwähnung des namens: Rosamunde, tochter des Gepidenkönigs Kunimund, und, wie jeder weiß, siedelten die Gepiden in jenem gebiet, das heute als ‘Rumänien’ bekannt ist…

  57. Hernando 25. September 2012 ⁓ 15:04

    @1704 24. September 2012 ⁓ 11:49

    Sie reden von Multikultipolitk, die gar nicht gescheitert sein könne, weil es sie nie gegeben habe.
    Sie versuchen immer wieder zu verdrehen und abzulenken von dem, wozu Sie keine Argumente haben.
    Ich (und andere) haben nie vom Scheitern der Multikulti”politik” geschrieben. Das mach ich heute dann mal kurz weiter unten.

    Gescheitert ist das Multikulti-Heijapopeija-Gedöns-Projekt-Religionsersatz-Agitprop-usw-usf. Die ehrlichen Grünen und Linksalternativen schämen sich heute dafür – leider nur still und leise. Das offene Eingestehen dieses Scheiterns würde die Grünen für etliche Bürgerlichen wählbar machen.
    Vielleicht wird deshalb eine der Hauptgallionsfiguren jetzt auch per Mitgliederentscheid entsorgt.
    Claudia Roth kann wirklich nur noch erheitern.

    Multikultipolitik will fast niemand in diesem Land. Scheitern wäre also nicht tragisch, eher willkommen.
    Wie haben hier unseren Kulturkreis, unser Grundgesetz, unsere Grundwerte, unsere Geschichte, unsere Leitkultur – so wie jedes ander Land auch.
    Das gilt es zu bewahren und zu verbessern.
    Insbesondere auch unseren in der Welt vorbildlichen Sozialstat.
    Für die, die dahinter stehen, die es auf- und ausgebaut haben, denen es etwas wert ist.
    Nicht für Trittbrettfahrer und Abstauber, um mal ganz milde Begriffe zu verwenden.

    Aber auch die wenigen Versuche, Multikulti-Politik zu machen sind hier in Berlin gescheitert. Man denke an die schulische Integration der Migrantenkinder. Anderthalb bis doppelt so hoher finanzieller Einsatz pro ausländischem Schüler haben nichts bewirkt. Wie auch? Siehe Buschkowski: Warum soll jemand etwas tun, dem es ohne Anstrengung und Einsatz gut geht. Besser als allen Verwandten im Herkunftsland, die sich abrackern müssen.
    Noch ein Scheitern der Politik? Ich sage nur “Altfallregelung” unter Rot-Grün. Ohne Not schmeißen wir Zehntausenden überwiegend aus dem arabischen Raum unseren Pass nach. Das sind die, die mit ihren Nachkommen heute die größten Probleme in Neukölln machen. Schon mal was von Großfamilien gehört?

    Eine einzige gute Politik erinnere ich in diesem Zusammenhang: Die GG-Änderung zum Asylrecht.

    Also nochmal: Unterscheiden Sie bitte zwischen Multikulti als Projekt, Lebensgefühl, Glaubensbekenntnis und der ganz handfesten Politik bezüglich Ausländerrecht, Migranten, Integration usw.

  58. 1704 25. September 2012 ⁓ 22:04

    @ Hernando (25. September 2012 ⁓ 15:04)

    dies vorweg: behaupten Sie nicht einfach ” immer wieder zu verdrehen und abzulenken”, sondern fragen Sie sich, ob Sie sich klar genug ausgedrückt haben!

    Sie sprachen von der “Multikultilüge”, und Sie meinten: “Ich rede von Miltikultilüge, weil Multikulti gescheitert ist.” aber Sie schreiben auch: “Von dem peinlichen Multikultigedöns der linksalternativen Mitbürger mal gar nicht zu reden.” jetzt aber schreiben Sie:

    “Ich (und andere) haben nie vom Scheitern der Multikulti”politik” geschrieben.”

    kann es sein, daß Sie manchmal nicht so recht wissen, wozu Sie gerade eine meinung haben? was soll denn dann die “Multikultilüge” sein? etwa dieses “Multikulti-Heijapopeija-Gedöns-Projekt-Religionsersatz-Agitprop-usw-usf.”, das aber nicht zu verwecheln ist mit dem “Multikultigedöns der linksalternativen Mitbürger”, das Sie ja nicht gemeint haben können, weil Sie ja davon absahen, darüber zu reden!

    und, sind Sie sicher, daß Sie jetzt über das richtige mit den richtigen worten schreiben, wenn Sie nun formulieren: “Multikultipolitik will fast niemand in diesem Land.” auch hier könnte ich Sie fragen: woher nehmen Sie das und welche zahlen haben Sie – Sie haben bislang nicht eine einzige zahl genannt, aber dafür viele gewißheiten, die sehr wahrscheinlich KEINE sind! wieviele sind denn “fast niemand”? und wieviel sind dann die anderen?

    Sie haben einfach zu viel sparkassenwerbung gesehen: “unseren Kulturkreis, unser Grundgesetz, unsere Grundwerte, unsere Geschichte, unsere Leitkultur”, genau, @Hernando, wie bei kleinkindern: alles meins! besonders die “Leitkultur” muß ‘unser’ bleiben, sonst wäre sie es ja auch gar nicht mehr… sorry, aber das ist zirkelnder kinderkram! warum sagen Sie dann nicht grundheraus, daß Sie genau das fordern, was mit assimilation gemeint ist? ach ja, geht ja nicht, dann hätte Recep Tayyip Erdoğan mit seiner Kölner rede vom februar 2011 ja doch recht gehabt, und das geht ja schon mal gar nicht…

    was Sie und andere einfach nicht begreifen oder aber vertuschen wollen: Ihr pauschalisierendes gerede über “Multikulti” oder über “Migranten” ist integrationsfeindlich! nicht nur jenen gegenüber, die dann für Ihre beispiele herhalten müssen, sondern auch jenen gegenüber, denen absolut nichts vorzuwerfen ist. Sie haben eben auch noch nie in einem anderen land gelebt, vermute ich, denn dann wüßten Sie, daß anpassung nicht heißt, daß Sie dann plötzlich ein Brite oder ein Franzose oder ein Spanier oder ein Italiener oder ein Türke oder ein Rumäne sind, sondern daß ein großer teil Ihres selbstverständnisses, Ihrer mentalität und Ihrer überzeugungen deutsch sein werden und deutsch bleiben. erst die zweite, dritte oder vierte generation wird davon freier sein, aber nur, wenn sie in einem land und in sozialen verhältnissen aufwächst, die nicht ausgrenzen, nicht ständig ablehnung und ressentiments und vorurteile wach halten…

    nebenbei: wen meinen Sie überhaupt mit “unser”?

    “Aber auch die wenigen Versuche, Multikulti-Politik zu machen sind hier in Berlin gescheitert. Man denke an die schulische Integration der Migrantenkinder. Anderthalb bis doppelt so hoher finanzieller Einsatz pro ausländischem Schüler haben nichts bewirkt.”

    ist das so? na, dann führen Sie doch mal aus, was konkret versucht worden ist und worauf Sie Ihre aussage stützen, daß der erhöhte finanzielle aufwand nichts bewirkt habe! woher wollen Sie das denn wissen? weil nicht alle migrantenkinder Matthias Claudius auswendig hersagen können? bin gespannt auf Ihre kenntnisreichen ausführungen! Sie werden die genauso wenig hier darlegen können wie Sie hier auch keine zahl konkret nennen können, schon gar nicht unter angabe einer quelle.

    “… Das sind die, die mit ihren Nachkommen heute die größten Probleme in Neukölln machen. Schon mal was von Großfamilien gehört?”

    es wird Sie sicherlich erstaunen: habe ich, auch, daß die meisten großfamilien gar keine probleme machen, aber das wiederum haben Sie sicher noch nicht gewußt und wollen es sicher auch gar nicht wissen, wo Sie doch dazu bestenfalls Kirsten Heisig gelesen haben, die leider gerade mit diesem begriff sehr schluderig und deshab oft auch unzutreffend umgegangen ist – das gleiche unzulässige pauschalisieren und mangelnde differenzieren, wie Sie es schon von Sarrazin und jetzt nun Buschkowsky gewohnt sind.

    okay, Sie wollten es los werden (“gute Politik” – “Die GG-Änderung zum Asylrecht”), aber diese “gute Politik” gehört ja wohl eher zu dem projekt, ‘Multikulti’ am besten schon weit weg scheitern zu lassen, nicht erst, wenn man sich ganz praktisch damit befassen müßte. Sie wissen sicherlich, daß es viele berechtigte einwände gegen die neuregelung des 16a gab und gibt. nebenbei: Sie vermischen hier nun “Multikulti” und asylrecht miteinander, es sind aber 2 verschiedene paar schuhe!

    “Also nochmal: Unterscheiden Sie bitte zwischen Multikulti als Projekt, Lebensgefühl, Glaubensbekenntnis und der ganz handfesten Politik bezüglich Ausländerrecht, Migranten, Integration usw.”

    ich denke, werter @Hernando, daß Ihnen selbst wahrscheinlich nie ganz klar ist, worüber Sie gerade schreiben/reden:

    ein lebensgefühl kann nicht scheitern! man hat es oder man hat ein anderes! auch ein glaubensbekenntnis kann nicht scheitern! man glaubt an etwas oder eben nicht, aber wenn man glaubt, dann hält man entweder an seinem glauben fest, oder aber man glaubt nicht mehr an das, woran man glaubte. das glaubensbekenntnis bleibt davon jedoch völlig unbetroffen! was meinen Sie wohl, wie sich das christentum über die jahrhunderte retten konnte?

    noch einmal zurück zu Ihrem satz: “Multikultipolitik will fast niemand in diesem Land.” dieser satz von Ihnen erinnert mich an einen unserer frühren dialoge, wo dann auch Helmut Schmidt eine inhaltlich tragende rolle spielte – schon dieser hatte erkannt, daß viele deutsche rassistisch orientiert seien. und wenn ich Sie hier so lese, dann liest sich das genau so! hatten Sie sich seinerzeit sehr ereifert, wie ich nur könnte, und wie ich sehe, könnte ich jetzt schon wieder… Sie sollten sich bewußt sein, daß die verfassung, die Sie hier mit “unser Grundgesetz” ansprechen, dieses “unser”, so wie Sie es hier benutzen, NICHT kennt!

    aber, kleiner tipp von mir: versuchen Sie doch einfach, Merkels, Seehofers, Buschkowskys (und wie sie alle heißen) äußerung: “Multikulti ist gescheitert” politisch zu verstehen, oder aber passen Sie Ihren sprachgebrauch ‘unserem’ derzeitigen Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) an, der am 03.03.2012 mit den worten wiedergegeben wurde: “… In Deutschland gebe es erst seit sieben Jahren eine systematische Politik zum Thema. Damals habe man erkannt, dass die ‘rot-grüne Multikulti-Illusion offensichtlich gescheitert ist’. Laut Friedrich habe man so ‘erst 2005 mit einer sytematischen Integrationspolitik begonnen. Seitdem bieten wir Integrationskurse an, gibt es die Islamkonferenz, gestalten wir Integration aktiv mit.“ (focus.de, Innenminister Friedrich legt nach – „Die Multikulti-Illusion ist gescheitert“, 03.03.2012)

    diesem kurzen statement ‘unseres’ Innenministers können Sie übrigens auch entnehmen, daß es vor 2005 gar keine “sytematische Integrationspolitik” gegeben hat. erstaunich, wo wir doch seit den 1960er jahren einen enormen zuzug von migranten hier zu verzeichnen haben… möglicherweise erklärt Ihnen das ja auch, warum sich probleme, die man einfach unbewältigt/ungelöst bestehen läßt, mit der zeit kumulieren!

  59. ulla 25. September 2012 ⁓ 23:00

    Ich setze jetzt einfach mal voraus, daß @1704 als belesener Mensch das Buch “Döner, Machos und Migranten” von Betül Durmaz kennt. Ich habe es mir gleich nach Erscheinen gekauft. Vorhin habe ich mal wieder reingeschaut – es gefällt mir nach wie vor. Hier ein wie ich finde bemerkenswerter Satz aus einem Interview mit Frau Durmaz

    “… Sie unterrichten Jugendliche, gerade Migranten, die es schwer haben in Deutschland. Warum haben Sie es als Migrantin in Deutschland geschafft?

    Durmaz: Einen großen Anteil haben meine Eltern: Denn sie haben mir nie Steine in den Weg gelegt und enormen Fleiß und Ehrgeiz vorgelebt. Sie sind 1971 mit mir und meinem Bruder aus Istanbul ins Ruhrgebiet immigriert. Hier haben wir dann Kindergarten, Grundschule, Gymnasium, Universität durchlaufen. Dieser Bildungsanspruch, den meine Eltern hatten: Das ist heute bei vielen Familien nicht mehr so. Unsere Schüler sind Kinder der zweiten und dritten Hartz IV-Generation und teilweise die einzigen in der Familie, die einen geregelten Tagesablauf haben. Sie gehen zur Schule, während die Eltern noch im Bett liegen.” in http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/warum-betuel-durmaz-es-als-tuerkin-in-deutschland-geschafft-hat-id726.html und hier http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/2.1763/die-debatte/gelebte-integration-sie-wuerde-niemals-ein-kopftuch-tragen-11026685.html noch ein Link.

    In Buschkowskys Buch entstandene Ähnlichkeiten sind scheinbar nicht rein zufällig. Die Lehrerin und der Bezirksbürgermeister – 2 Menschen die aus der Praxis sprechen.

  60. 1704 26. September 2012 ⁓ 01:35

    @ ulla (25. September 2012 ⁓ 23:00)

    ich kenne sogar den film! und ich fand ihn sehr eineitig. aber kennen Sie den unterschied zwischen einer schule und einer förderschule? und, weil Sie auf irgendwelche ähnlichkeiten zu Buschkowskys buch anspielen: wieviele förderschulen gibt es in Nord-Neukölln und von wievielen schülern dieser schulen ist in dem buch von Buschkowsky die rede? oder, lassen wir die förderschulen weg (die anzahl ist in Neukölln, insbesondere Nord-Neukölln, sehr überschaubar und die kapazitäten dieser schulen sind es auch, wobei nicht einmal geklärt ist, ob eine förderschule für migrantenkinder überhaupt die richtige schule ist):

    über wieviele der “Migranten” redet Buschkowsky eigentlich? als selbsterklärter ‘Buschkowsky-Fan’ wissen Sie das vielleicht? Buschkowsky benutzt in seinem buch auch eine menge zahlen, allerdings nicht ganz so versessen obsessiv und auch nicht so manipulativ wie Sarrazin, aber achten Sie einmal darauf, wenn Sie das buch dann lesen (werden Sie doch, oder?), ob aus den dort genannten allgemeinen statistischen angaben z.b. über den anteil von jugendlichen in Hartz-IV-haushalten oder die anzahl von schulabbrechern, tatsächlich das abgleitet werden kann, was Buchkowsky dann daraus zu schlußfolgern sucht. Sie können da das gleiche phänomen wie bereits bei Sarrazin beobachten: die zahlen sind durchaus korrekt, nur die schlußfolgerungen daraus sind es nicht! aber gut, da müssen Sie sich ja auch erst einmal einlesen…

    und mich würde sehr interessieren, für wie präsentativ Sie das buch von Betül Durmaz halten und woran Sie das festmachen.

    “Hier haben wir dann Kindergarten, Grundschule, Gymnasium, Universität durchlaufen.”

    soll ich das jetzt als beispiel für die von @Hernando wie auch immer angesprochene “Multikultilüge” ansehen?

    noch etwas zum thema:

    “…

    SPIEGEL: Herrschen in Berliner Zuwanderervierteln grundsätzlich so düstere Verhältnisse wie in Heinz Buschkowskys neuem Buch ‘Neukölln ist überall’?

    Schulz: An der Grenze von meinem zu seinem Bezirk scheint schlagartig eine völlig andere Welt zu beginnen. Was mein Kollege da beschreibt, hat nicht viel mit der Realität zu tun, sondern mit seiner alarmistischen, tendenziell rechtspopulistischen Grundhaltung.

    SPIEGEL: Tatsache ist: Sie haben beide eine Bevölkerung mit hohem Zuwanderanteil und sozialen Problemen.

    Schulz: Es ist für mich aber eine nicht akzeptable Zuspitzung, wenn Buschkowsky anfängt, über verwahrloste Jugendliche oder Importbräute zu schwadronieren. Aus Kreuzberger Sicht ist das Rassismus – und es spiegelt vor allem nicht unsere Lebenswirklichkeit.

    SPIEGEL: Sie finden es unproblematisch, wenn, wie es im Buch heißt, 39 Prozent aller Einwandererkinder mit gar keinen oder mangelhaften Deutschkenntnissen eingeschult werden?

    Schulz: Diese Horrorzahl der Neuköllner Nachbarn hat mich auch aufgeschreckt. In Kreuzberg haben wir diesen Wert bei türkischstämmigen Kindern seit 2005 von 18 Prozent auf 6 Prozent gesenkt. Bei arabischstämmigen Schülern fielen die Zahlen von 30 Prozent auf knapp 10 Prozent.

    SPIEGEL: Wie erklären Sie das?

    Schulz: Wir stecken jedes Jahr eine Million Euro in Zentren für frühkindliche Erziehung, bieten Hausaufgabenhilfe und Erziehungsberatung. Dafür verzichten wir darauf, wie Neukölln für Hunderttausende von Euro Schulhöfe zu überwachen…”

    (spiegel-online, Vorab-Meldung, Streit um Buschkowsky-Buch – “Das ist Rassismus”, 24.09.2012, http://www.spiegel.de/schulspiegel/interview-franz-schulz-bezirksbuergermeister-friedrichshain-kreuzberg-a-857559.html)

    ach ja, ich vergaß, Franz Schulz gehört ja wahrcheinlich auch zu diesen ‘Multikulti-Heijapopeija-Gedöns-Projekt-Religionsersatz-Agitprop-usw-usf.’-typen…

  61. Aussteiger 26. September 2012 ⁓ 13:04

    @ 1704,

    –„ ach ja, ich vergaß, Franz Schulz gehört ja wahrcheinlich auch zu diesen ‘Multikulti-Heijapopeija-Gedöns-Projekt-Religionsersatz-Agitprop-usw-usf.’-typen…“-

    Endlich haben auch Sie es verstanden. Nicht weiter schlimm, bei einigen Menschen dauert es halt länger.

  62. Hernando 26. September 2012 ⁓ 13:29

    @1704

    Philologische und semantische Diskussionen sind Ihr Steckenpferd. Meins nicht, sorry.
    Ist ja ab und zu mal ganz nett, wenn es nicht zu sehr von den harten Sachauseinandersetzungen ablenkt.
    Sie wissen genau, was gemeint ist, wenn von besagtem “Scheitern” die Rede ist.
    Das dann zig Mal Buchstabe für Buchstabe auseinanderzuklämüsern bringt doch nichts.

    nur ein paar Punkte herausgegriffen:

    Großfamilien wären bald kein Problem mehr, wenn die Polizei nicht immer gleich dazwischen ginge, wenn die sich gegenseitig die Köpfe einschlagen wollen. Eine effektivere Justiz könnte auch helfen.
    Aber schön, dass Sie wenigstens meinen Hinweis auf die “Altfallregelung” akzeptiert haben.

    unser Grundgesetz
    Na sicher “unser”, wessen denn sonst?
    “Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.” (Präambel GG)
    Fragen Sie mal einen Türken oder Araber, ob er sich da zugehörig fühlt.
    Die Grund- und Menschenrechte gelten für jeden und universell. Die übrigen Bestimmungen des GG bilden die deutsche Verfassung.

    Passdeutscher und Deutscher – wer wollte bestreiten, dass es da wesentliche Unterschiede gibt?
    Fragen Sie mal die Türkenkids zu Mesut Özil (siehe youtube). Die haben keine Hemmungen zu bekennen, was sie sind und was sie nicht sind. Und was sie auch nie werden wollen.

    Andererseits gibt es dann noch die Personen nach Art. 116 “deutscher Volkszugehörigkeit”. Egal aus welchem Teil Ost- und Südosteuropas sie stammen, die Multikultibewegung kann mit ihnen nichts anfangen. Sie werden im Gegenteil oft geschmäht und verleumdet.

    Bürgermeister Kb/Fh
    Der hat nun noch gefehlt, der Herr Schulz.
    Der soll sich erst mal entscheiden, ob er für Hausbesetzungen oder für ordentliche Mietverhälnisse ist. Und nicht morgens für das eine und abends für das andere.
    Kreuzberg und Wedding haben das große Glück, nicht mehr alleine dazustehen mit ihren Problemen, sondern im jeweiligen Großbezirk aufgefangen zu werden. Ansonsten wäre auch dort 1:1 Neukölln.

  63. Rosamunde 26. September 2012 ⁓ 14:05

    Mal ein Beispiel für positive Integration und nicht immer alles Schwarz sehen, die Farbskala hat ganz viele Nuancen.
    Ich denke, dass der Schulz aus Kreuzberg es richtig macht, lieber Geld für Bildung ausgeben als für Schulhofbewachung.
    http://www.berlin.de/sen/bjw/presse/archiv/20120926.1325.375841.html

  64. ulla 26. September 2012 ⁓ 14:05

    @1704

    Wenn ich Franz Schulz und Sie lese oder höre weiß ich, daß ich mir um die Zukunft der Menschenheit nie wieder Sorgen machen muß :-)

    Darf man jetzt um die Mittagszeit eigentlich schon “Na dann gute Nacht und schlaft schön” sagen?

  65. ulla 26. September 2012 ⁓ 14:33

    @1704

    Ach übrigens, nicht das

    “Hier haben wir dann Kindergarten, Grundschule, Gymnasium, Universität durchlaufen”

    habe ich an dem Satz bemerkenswert gefunden, sondern das

    “Dieser Bildungsanspruch, den meine Eltern hatten: Das ist heute bei vielen Familien nicht mehr so. Unsere Schüler sind Kinder der zweiten und dritten Hartz IV-Generation und teilweise die einzigen in der Familie, die einen geregelten Tagesablauf haben. Sie gehen zur Schule, während die Eltern noch im Bett liegen.”

    Vielleicht sollten Sie doch mal in das Buch schauen um zu wissen wovon die Rede ist – nur die Anzahl der Förderschulen in Gelsenkirchen und Neukölln zu vergleichen reicht nicht aus.

  66. Mo 26. September 2012 ⁓ 15:27

    So manch einer scheint wohl blind und taub bezügl. der Realität zu sein.

    Ich sehe in meinem Kiez, was “Sache ist” – und das ist schon lange nicht mehr in Ordnung.

  67. 1704 26. September 2012 ⁓ 16:00

    @ Mo (26. September 2012 ⁓ 15:27)

    falls Ihr kommentar sich auf @1704 beziehen sollte: ich wohne genau in dem kiez, über den Buschkowsky in seinem buch schreibt. von daher habe ich durchaus auch vergleichsmöglichkeiten zwischen dem, was Buschkowsky so erzählt und dem, was man in Neukölln erleben kann und lebt. von daher weiß ich auch, daß Buschkowsky vieles schon sehr extrem zuspitzt und überbetont. und auch, wenn Sie es nicht glauben mögen: ich bin weder blind noch taub, und ich weiß auch, daß es in Neukölln viele probelme gibt, aber ich weiß durchaus einzuschätzen, wann jemand (hauptsächlich) populistische phrasen drischt, die der sache wiederum, für die er angeblich eintritt, eher schadet denn hilfreich ist. Buschkowsky segelt schon sehr haarscharf an der kante von rassismus, und vieles, was er überspitzt formuliert, ist schon mindestens üble nachrede und diffamierung, bezogen auf ganz bestimmte bevölkerungsschichten in Neukölln!

  68. Marco 26. September 2012 ⁓ 16:09

    Ich habe es gestern in einem Blog gelesen, einem Blog einer eher links einzustufenden Zeitung, wobei die Zeitung schon mehrfach bewiesen hat, daß auch “Linke” faschistoid sein können, trotzdem kam der Kommentar durch den “Meinungsfilter”, den ich an dieser Stelle gern wiederhole, da er meiner Meinung entspricht, sowie nicht Weniger aus meinem privatem und auch beruflichem Umfeld,:

    Moslems = Ärger, Kein Moslem = deutlich weniger Ärger (über kurz oder lang).

    Wer meint das wäre rassistisch der sollte mal vorher die Begrifflichkeiten klären. Ich sage, daß ist eher moslemfeindlich, aber es gibt bestimmt jemanden der es besser weiß.

    @ 1704 23. September 2012 ⁓ 12:27

    “… wenn ich den Zentralrat der Ex-Muslime zitiere, Islam heißt Unterwerfung…”

    “so mancher ‘zentralrat’ kann sich auch irren – islam heißt ‘völlige hingabe’”

    Richtig, so mancher Zentralrat kann sich auch irren.
    Sind sie sich da vollkommen sicher, Stichwort “völlige Hingabe”?
    Haben sie das überprüft? Sprechen sie arabisch?
    Die können uns beiden viel erzählen, wobei ich dann doch eher beim Zentralrat der Ex-Muslime bin.

  69. 1704 26. September 2012 ⁓ 17:24

    @ Marco (26. September 2012 ⁓ 16:09)

    der wesentliche unterschied zwischen “Unterwerfung” und “HIngabe” (andere benutzen statt “Hingabe” “Ergenheit”) liegt im zwang, es tun zu müssen. manche leiten aus dem wort Islam auch als zweite sprachwurzel das wort “Gehorsam” ab, allerdings taucht bei dieser betrachtung eben auch die erste sprachwurzel auf, und die wiederum wird dann mit ‘Hingabe’ überrsetzt. allerdings glaube ich nicht, daß Sie hier nun eine theologische diskussion beginnen wollen.

    wesentlich wichtiger war nach meinem verständnis in meinem kommentar an Sie das hier:

    “… der Zentralrat der Ex-Muslime wendet sich gegen den ‘politischen Islam’, nicht gegen menschen aus dem ‘arabisch-moslemischen Raum’ generell!” – wenn Sie sich hier nun als “moslemfeindlich” bezeichnen, dann pauschalisieren Sie. dann müssen Sie sich auch nicht wundern, wenn andere ebenso pauschalisieren und Deutsche eben als feinde des Islams ansehen. der beste freund gefährlicher irrtümer ist die fehlende differenzierung! vorurteile lieben fehlende differenzierung(en). und vorurteile sind bestens geeignet, menschen aufzuhetzen. Ihre gleichung (“Moslems = Ärger, Kein Moslem = deutlich weniger Ärger”) deckt sich nicht mit meiner lebenserfahrung, im gegenteil, nach meiner lebenserfahrung ist sie falsch, weil ich den meisten streß, den meisten ärger mit den sogenannten christenmenschen hatte! ich fände es aber dumm, eine solche gleichung ernst nehmen zu wollen/sollen!

  70. 1704 26. September 2012 ⁓ 17:57

    @ Aussteiger (26. September 2012 ⁓ 13:04)

    es ist ja nicht schwer es so zu verstehen, aber im gegensatz zu Ihnen nehme ich dieses wortgebilde eben als das, was es ist – Sie können das ganz offensichtlich nicht!

    @ ulla (26. September 2012 ⁓ 14:33)

    “Ach übrigens, nicht das [...] habe ich an dem Satz bemerkenswert gefunden, sondern das [...]”

    was Sie als so bemerkenswert gefunden haben oder finden, ist doch Ihre sache, auch, wie viel mühe Sie sich geben, etwas nicht verstehen zu wollen oder nicht verstehen zu können! wieviele familien kennen Sie denn, auf die das zutrifft wie in der passage beschrieben? von daher fehlt Ihnen natürlich auch die kritische distanz, um zu wissen, ab wann Sie einem vorurteil anhängen und dieses einfach nur nachplappern.

    @ Hernando (26. September 2012 ⁓ 13:29)

    seien Sie sich selbst gegenüber ruhig ein wenig selbstkritischer. Ihre vereinfachende denk- und schreibart ist voller tücken. von daher verwundert es mich auch nicht, daß Sie sich so schwer damit tun, das eigene denken kritisch zu reflektieren. es ist gar nciht so einfach, die eigenen denkfehler zu erkennen, besonderrs dann, wenn man es sich habituell einfach machen will.

    ‘Großfamilien’ – die meisten großfamilien machen gar keine probleme und sind auch nicht kriminell. von daher ist Ihr “Vorschlag” lediglich beweis dafür, wie wenig sachkenntnis Sie haben!

    ‘unser Grundgesetz’ – ‘unser’ ist ein besitzanzeigendes fürwort (possessivpronomen). und das gesamte deutsche volk schließt auch jene mit ein, die Sie so gar nicht mögen. es ist in diesem sinne also auch deren Grundgesetz.

    “Passdeutscher und Deutscher – wer wollte bestreiten, dass es da wesentliche Unterschiede gibt?” sicher gibt es unterschiede, die spielen nur bzgl. Grundgesetz nicht die rolle, wie Sie es weiter oben postulieren!

    daß Sie Franz Schulz nicht mögen, überrascht hier nicht, aber das sollte Sie nicht davon abhalten, ihm dort recht geben zu können, wo er recht hat. aber, halten wir fest: nicht eine einzige zahl haben Sie nennen und belegen können! warum können Sie keine zahlen nennen und belegen? weil Sie für den ganzen kram, den Sie hier so von sich geben, keine zahlen, keine nachprüfbaren (belastbaren) grundlagen brauchen! es reicht das ressentiment, das findet dann schon die argumente, die es braucht…

  71. Mo 26. September 2012 ⁓ 20:04

    @1704

    Ich sehe diese Realität nicht nur in meinem Kiez, sondern auch in “Ihrem” Neukölln – Tag und Nacht des Berufs wegen und das auch schon seit über 25 Jahren!

    Herr Buschkowsky äußert sich weder rassistisch noch sonst irgend etwas in dieser “Richtung” – er “nennt das Kind beim Namen” und tut das sehr deutlich – und das passt eben nicht allen Leuten.

  72. 1704 26. September 2012 ⁓ 23:14

    @ Mo (26. September 2012 ⁓ 20:04)

    evtl. sehen Sie berufsbedingt nur das, was Ihr beruf Sie sehen läßt. ein phänomen, das man sehr häufig z.B. bei polizisten, sozialarbeitern oder taxifahrern beobachtet – wenn Sie so wollen eine form von burn-out. kann aber auch sein, daß Sie ähnlich wie Heinz Buschkowsky nur noch selektiv wahrnehmen können, weil alles andere durch das raster des zugelassenen fällt.

    Buschkowsky nennt NICHT das kind beim namen, sondern er hat sich (s)ein ‘lieblingskind’, an dem er sein populistisches denken demonstrieren und sicher sein kann, daß er ausreichend applaus dafür bekommen wird. und natürlich äußert sich Buschkowsky rassistisch, weil er eine ganze bevölkerungsgruppe pauschal diffamiert, indem er auffällige ausnahmen zum allgemeinen macht und damit das allgemeine negativ konnotiert, ganz bewußt und gewollt – und es fällt ja auch auf fruchtbaren boden, wie Sie hier im thread und anderswo gut nachlesen können – von daher verwundert es mich nicht, daß Sie gnerell widersprechen, auch nicht, daß Sie sich auf nachprüfbare details oder einzelne belegbare aspekte gar nicht einlassen. Ihnen scheint völlig zu genügen, daß jemand Ihre grundstimmung getroffen hat.

  73. Marco 27. September 2012 ⁓ 01:08

    @ 1704 26. September 2012 ⁓ 17:24

    Was sie glauben oder nicht glauben, interresiert mich so brennend, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.
    Bei ihren Aufführunegn unterstelle ich ihnen nicht, daß sie sich nicht kundig gemacht hätten, wobei ich zu bedenken gebe, “völlige Hingabe”, also dieses “völlig” stört mich dabei, es hat für mich den Anschein, daß der Islam immer!, in jeder Lebenssituation, immer! die erste Geige spielt, und zwar mit Hingabe!, ohne jegliche Kritik, von eigenständigen Gedanken ganz zu schweigen, so daß man letztendlich doch sagen kann/könnte, Islam gleich Unterwerfung.

    Wenn so gut wie alle, bis vlt. auf eine Hand voll Ausländer, einer Religion angehören, dies auch nicht weiter hinterfragen, bei gleichzeitigem Wissen, was Leuten passiert die konvertiert sind bzw. konvertieren wollen oder sich nicht an islamische Gesetze gehalten haben, wenn andere Religionen im Land sehr klein gehalten werden, ja teils sogar die Einreise mit der Bibel unter Strafe verboten ist.. dann hat das schon für mich den Anschein von Zwang, wenn auch nur Gruppenzwang.

    Das mit der Gleichung ist nicht von mir, aber sie hat was, sehr vereinfacht und eingedampft.
    Bisher haben wir beide, so wie es aussieht, halt unterschiedliche Lebenserfahrungen, und ganz ehrlich gesagt, wer mir Islamfeindlichkeit unterstellt hat völlig recht, wer mir Moslemfeindlichkeit unterstellt auch. Mir persönlich geht es am Besten, wenn ich nichts mit Islam und dem ganzen Zeuch sag ich jetzt mal zu tun habe, deswegen gehe ich aber nicht aktiv und offensiv auf der Straße gegen Moslems bzw. den Islam vor, selbst wenn mich ein Moslem als blöder Deutscher oder gar Nazi beschimpft.Da steh’ ich im Vergleich zu vielen (jungen) Moslems drüber;aber vom Schweinefleischfresserstaat Geld abkassieren, manch eine Existenz ist der dermaßen grotesk, daß man manchmal denken könnte, man sei Statist in einer Realsatiere, wobei.. mit Satiere haben’s die Moslems ja auch nicht so dicke…

    “weil ich den meisten streß, den meisten ärger mit den sogenannten christenmenschen hatte!”

    Mit Christenmenschen geb’ ich mich nicht ab, die sind mir zu dumm,
    haben keine Phantasie, genauso wie die Moslems – keiner von den Wut-Moslems kann sich vorstellen, ja kommt scheinbar nicht mal auf die Idee, daß Mohammed nur müde über diese Karikaturen lächeln würde, womöglich, nein, sie gehen auf sie Straßen, verbrennen Faggen, drohen, und setzen sogar noch ein Kopfgeld aus.

    Wozu braucht Deutschland eigentlich eine Botschaft im Sudan und wer trägt die Kosten für den Wiederaufbau?
    Haben die nicht Bürgerkrieg, islamsicher Norden gegen christlichen Süden, der sich eigentlich vom Norden abspalten will?
    Werden dort nicht Christen mit der Ansage bedroht, Konvertiere oder Stirb? Gibt es dort nicht schon über 2 Millionen Tote durch diesen Konflikt, der schon mehrere Jahre andauert?
    Die 2 Millionen Tote im Sudan sind nicht sexy genug, zumal, so hart es klingt, aber so denken und ticken doch die westlichen Medienmacher, es sind ja nur Schwarze (wo wir wieder beim Rassismus wären, dem echten Rassismus), aber wenn eine Botschaft demoliert wird, ja dann wird das Backpfeiffengesicht aufgesetzt und betretene Mine gezogen – und China mit Menschenrechten kommen, na klar.

    Na egal, wir werden es nicht ändern/können, es ist wie es ist,
    und höchstwahrscheinlich wird es sogar noch viel schlimmer,
    daher sollte man die einem gegebene Zeit mit Schönem verbringen, gern auch mal TV, I-Net und Zeitung weglassen, umgekehrt, es wird nicht besser wenn man sich alles Aktuelle auf allen Plattformen reinzieht.
    In diesem Sinne, mal gucken was am 21.12.2012 los ist –
    vlt. kann ich mir Weihnachtsgeschenke und 3 Geburtstagsgeschenke sparen.

  74. DonCamillo52 27. September 2012 ⁓ 01:13

    Normal wird für Inhaftierte die Stromzufuhr, Internet ab 22 Uhr gekappt.
    Wie die Regeln bei Sicherrungsverwahrte aussieht, weiß ich nicht.
    Weil die nicht mehr in die Freiheit kommen, sind die Regeln wohl moderater.

  75. 1704 27. September 2012 ⁓ 10:48

    @ Marco (27. September 2012 ⁓ 01:08)

    wenn Sie sich mit der christlichen wie mit der islamischen religion beschäftigten, dann würden Sie auch wissen, daß beide religionen sehr ähnlich sind, dazu gehört auch die “Hingabe”. vergleichen Sie mal Lukas 10:25-28 und Markus 12:26ff mit dem Koran 2:112 und 31:22 – Sie könnten auch 1. Mose, 35:2, 5. Mose, 4:35, Matthäus 4:10 mit dem Koran 2:133, 28:88 und 5:117 oder auch 2. Mose, 20:3, Jesaja 45:5-8, 5. Mose, 6:4, Jesaja, 44:6 mit dem Koran 4:36, 2:163-164, 2:255 – ich breche das hier einmal ab, weil ich nicht glaube, daß Sie sich die mühe machen werden. hingabe in der christlichen wie in der islamischen religion ist eben kein zwang, sondern ein befolgen dessen, was als wahr und richtig anerkannt wird, und von daher ist das wort “unterwerfung” eine falsche übersetzung in einem falschen grundverständnis, ganz besonders dann, wenn das wort weltlich verstanden wird oder im sinne des politischen (also ‘fundamentalistischen’) Islam oder des fundamentalistischen Christentums benutzt wird.

    noch eine kleine anmerkung: Sie kennen sicher dieses ‘Auge um Auge, Zahn um Zahn’, von dem so viele hier wie anderswo beseelt sind und sich dennoch als gute christenmenschen verstehen, dumm daran ist nur, daß es z.b. in Matthäus 5:38-42 heißt: ” Ihr wisst, dass es heißt: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich aber sage euch: Verzichtet auf Gegenwehr, wenn euch jemand Böses tut! Mehr noch: Wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, dann halte auch die linke hin. Wenn jemand mit dir um dein Hemd prozessieren will, dann gib ihm den Mantel dazu. Und wenn jemand dich zwingt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh mit ihm zwei. Wenn jemand dich um etwas bittet, gib es ihm; wenn jemand etwas von dir borgen möchte, sag nicht nein” – ähnliches sagt auch der Koran (z.B. 42:37, 42:40, 42:43, 3:134). warum schreibe ich das – weil viele das, was in diesen büchern steht, in bestimmten situationen oder zu bestimmten anlässen einfach ignorieren oder vergessen, sich also der ‘Hingabe’ verweigern oder sie eben nur ‘halbherzig’ ausüben, VIELLEICHT, WEIL SIE MEINEN, ES SEI JA KEINE “VÖLLIGE” HINGABE GEMEINT…

    Sie geben sich zuhauf mit christenmenschen ab, nur wissen Sie das oftmals gar nicht! weil man sie auch nicht unbedingt an ihren taten oder worten erkennen kann, sind vieles einfach kleine sünderlein, die das aber nicht so herzlich schwer nehmen…

    bzgl. Sudan und Ihrer frage (Wozu braucht Deutschland eigentlich eine Botschaft im Sudan): der Sudan hat ein reiches erdölvorkommen, erklärt Ihnen das ein wenig die notwendigkeit einer deutschen vertretung deutscher interessen in diesem land? es geht dabei auch darum, den chinesischen interessen auf diesem kontinent ein wenig im wege zu stehen… und Sie haben recht, die 2 millionen tote interessieren dabei herzlich wenig!

    “Na egal, wir werden es nicht ändern/können, es ist wie es ist,
    und höchstwahrscheinlich wird es sogar noch viel schlimmer,
    daher sollte man die einem gegebene Zeit mit Schönem verbringen, gern auch mal TV, I-Net und Zeitung weglassen, umgekehrt, es wird nicht besser wenn man sich alles Aktuelle auf allen Plattformen reinzieht.”

    macht ja auch kein mensch, oder kennen Sie einen, der das (: “auf allen Plattformen”) macht? andererseits, wenn man zu häufig “TV, I-Net und Zeitung” wegläßt, kann es leicht sein, daß man zusammenhänge nicht erkennt und deshalb falschen schlußfolgerungen erliegt…

    der 21.12.2012 wird ein ganz ‘normaler’ tag sein, wie auch die nachfolgenden…

  76. ulla 27. September 2012 ⁓ 11:56

    “Großfamilien wären bald kein Problem mehr, wenn die Polizei nicht immer gleich dazwischen ginge, wenn die sich gegenseitig die Köpfe einschlagen wollen.” (Hernando am 26.9. – 13:29)

    Genau! Die Polizisten sollten den Ort des Geschehens weiträumig absperren damit keine Passanten zu Schaden kommen und auch weil bei den vielen Cousins und Onkels häufig mal Schußwaffen zum Einsatz kommen und gut ist’s.

    P.S.
    Wenn die Großfamilien sich gegenseitig an den Kragen gehen gehört das doch auch zu Multikulti, bzw. zu den kulturellen Eigenheiten (verletzte Ehre, Blutrache etc., etc.) mancher Bevölkerungsgruppen. Haben wir Deutschen denn überhaupt ein Recht dazu, ihnen unsere Gesetze überzustülpen und sie daran zu hindern ihren Traditionen zu folgen? Sind wir nicht alle Rassisten wenn wir es zulassen, daß unsere Polizei solche Fehden unterbindet?

  77. Susanne HSB 27. September 2012 ⁓ 12:21

    @Ulla
    Wenn da nur nicht die Sache mit „unserem“ Grundgesetz wäre, nicht wahr?!

  78. 1704 27. September 2012 ⁓ 12:52

    @ ulla (27. September 2012 ⁓ 11:56)

    schon einmal etwas davon gehört, daß eine der originären aufgaben der polizei in der abwehr sogenannter “Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung” besteht? wobei ‘Gefahren’ nicht etwa ganz allgemein zu verstehen sind, sondern als gefährdungen von rechtsgütern? das recht auf körperliche unversehrtheit ist z.b. so ein ‘Rechtsgut’ – was meinen Sie wie es hier im lande aussehen würde, wenn die polizei oder Sie oder @Hernando darüber zu befinden hätten, wann und ob sie ein rechtsgut schützen soll? mit solchen fragen bringen Sie sich an den rand unserer rechtsordnung, das ist Ihnen hoffentlich bewußt!

  79. ulla 27. September 2012 ⁓ 12:58

    @Susanne

    Sie werden doch hier hoffentlich nicht der deutschen Leitkultur das Wort reden wollen? Dann wird unser großer Denker aber wirklich böse, wo er es doch jetzt schon vom Rathaus Neukölln bis ins NT geschafft hat :-)

  80. ulla 27. September 2012 ⁓ 13:00

    @1704

    Ich wußte daß Sie springen :-)

  81. Aussteiger 27. September 2012 ⁓ 13:05

    „Wenn die Großfamilien sich gegenseitig an den Kragen gehen gehört das doch auch zu Multikulti, bzw. zu den kulturellen Eigenheiten (verletzte Ehre, Blutrache etc., etc.) mancher Bevölkerungsgruppen. Haben wir Deutschen denn überhaupt ein Recht dazu, ihnen unsere Gesetze überzustülpen und sie daran zu hindern ihren Traditionen zu folgen? Sind wir nicht alle Rassisten wenn wir es zulassen, daß unsere Polizei solche Fehden unterbindet?“

    Gute Frage, nächste Frage.
    Jetzt verstehe ich warum einige Familienmitglieder von Angeklagten, nach einem Urteil so ausrasten.
    Deutsches Recht ist nicht „Ihr“ Recht.
    Alles klar.

  82. 1704 27. September 2012 ⁓ 13:21

    @ ulla (27. September 2012 ⁓ 13:00)

    ach, jetzt kommt wieder die übliche absetzbewegung, und klar, Sie beißen nicht, Sie wollen nur spielen! es gibt aber spielchen, bei denen sollte man so viel wachen verstand besitzen, daß man aus vernunftgründen auf solche spielchen verzichtet!

    @ Aussteiger (27. September 2012 ⁓ 13:05)

    Sie verstehen offensichtlich rein gar nichts!

  83. Mo 27. September 2012 ⁓ 16:35

    @1704

    Ich gehöre weder der einen noch der anderen Berufsgruppe an, die Sie hier nennen, aber das spielt auch keine Rolle.

    Ich achte eben auf alles, was um mich herum geschieht und deshalb sehe ich auch “Dinge”, die Sie offensichtlich lieber nicht sehen wollen!

    So kann man es natürlich auch machen: Einfach das, was problematisch ist, ignorieren, damit man sich nicht eingestehen muss, dass Multikulti gescheitert ist!

    Ich bin der Meinung: Wer in ein anderes Land “auswandert”, sollte die Sprache des Landes, in dem er leben (und arbeiten) will, beherrschen! Das ist Grundvoraussetzung oder wollen Sie das auch bestreiten?

    Die Menschen, die das wollten und wollen, haben es getan und werden es tun – und für alle anderen ist Deutschland eine Melkkuh!

  84. 1704 27. September 2012 ⁓ 21:29

    @ Mo (27. September 2012 ⁓ 16:35)

    “Ich achte eben auf alles, was um mich herum geschieht und deshalb sehe ich auch “Dinge”, die Sie offensichtlich lieber nicht sehen wollen!”

    da Sie hier so wenig konkret werden, ist dieses “alles” gar nicht nachprüfbar. und Sie irren, wenn Sie meinen, ich wolle dieses oder jenes nicht sehen, ich neige nur nicht dazu, “Dinge”, die ich sehe oder die andere sehen, übertreiben zu wollen… es gibt eine menge probleme in Neukölln, aber nicht so, wie Buschkowsky sie so pauschal und diffamierend beschreibt/ausdrückt und schon gar nicht so, wie das geschriebene oder gesagte dann von etlichen interpretiert und unter die leute gebracht wird…

    und wenn ich “z.B.” schreibe, dann meine ich das auch so.

  85. ulla 28. September 2012 ⁓ 08:51

    “Solange wir eine Politik des Alles-Verstehens und des Alles-Verzeihens betreiben und den Menschen signalisieren, dass wir gar nicht daran denken, die Verhältnisse zu ändern, weil diese Verwahrlosung der Sitten zur kulturellen Identität und zur Weltoffenheit gehören, so lange werden wir für eine wirklich erfolgreiche Integrationspolitik nur verhalten Mitstreiter finden.” – dieser Satz aus Buschkowskys Buch wird auch in dem sehr lesenswerten Interview mit Güner Balci diskutiert: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1876088/

    Zum “Nachbar”-Bürgermeister Schulz sagt Frau Balci übrigens auch Bemerkenswertes :-)

  86. Hernando 28. September 2012 ⁓ 11:19

    Es gibt sie doch.
    Erfreuliche Nachrichten aus der oft so süf­fi­sant geschmähten Welt des Multikulti.
    Serientäter Muhlis A. (28) alias “Mehmet” will zurück nach Deutschland.
    Und das, obwohl das Land hier oft als sozial kalt und fremdenfeindliche Deutschland charakterisiert wird. Ein bewundernswerter Schritt des jungen Mannes.

    “Sieben Jahre nach seiner Flucht in die Türkei versucht der als “Mehmet” bekannte türkischstämmige Muhlis A. (28) aus München, Unterstützer für seine Rückkehr zu gewinnen. In einem Brief seines Anwalts Burkhard Benecken, der der “Welt” vorliegt, bittet er Bundespräsident Joachim Gauck darum…”

    Ich schlage Herrn Gauck vor, den Herrn Muhlis A. an den Kreuzberger Bürgermeister Franz Schulz zu verweisen.
    Dort wird sich sicher eine Stelle als Sozialarbeiter finden lassen. Vielleicht kann man auch eine Freie-Träger-Gesellschaft gründen und ihn zum Geschäftsführer machen. Betätigungsfelder wären leicht zu (er)finden.

    http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article109512906/Mehmet-schreibt-Bittbrief-an-Gauck.html

  87. 1704 28. September 2012 ⁓ 12:44

    @ ulla (28. September 2012 ⁓ 08:51)

    das zitat:wird in Ihrer quelle so wiedergegeben:

    “Solange wir eine Politik des alles Verstehens und des alles Verzeihens betreiben und den Menschen signalisieren, dass wir gar nicht daran denken, die Verhältnisse zu ändern, weil diese Verwahrlosung der Sitten zur kulturellen Identität und zur Weltoffenheit – also von uns Deutschen – gehöre, solange werden wir für eine wirklich erfolgreiche Integrationspolitik nur verhalten Mitstreiter finden.”

    aber, er sagt auch in ganz großen buchstaben: “… Um den zu erwartenden Aufgeregtheiten der organisierten Empörung vorzubeugen, müsste eigentlich auf jeder der folgenden Seiten der Hinweis stehen, dass die beschriebenen Sachverhalte niemals alle Einwanderer, alle Muslime, alle Hartz-IV-Empfänger und alle Jugendlichen meinen, ja, meinen können.” (BILD.de, Heinz Buschkowsky – „Ich meine niemals alle 
Einwanderer, Muslime oder Hartz-IV-Empfänger“, 17.09.2012)

    leider vergißt Buschkowsky eigentlich auf jeder der dem vorwort folgenden seiten seines buches, seinen bewunderern und nachplapperern zu sagen, daß er NIEMALS ‘alle Einwanderer, alle Muslime, alle Hartz-IV-Empfänger und alle Jugendlichen’ meint oder meinen könnte!

    auch schön, selbe quelle: “Wenn ich auch heute wiederhole: ,Multikulti ist gescheitert‘, dann heißt das natürlich nicht, dass es keine gelungenen Integrationen in Deutschland gegeben hat.”

    jetzt wäre ich auf @Hernandos interpretation des Buschkowskyschen ‘Multikulti ist gescheitert’ sehr gespannt.

    und, @ ulla, zu Güner Balci und ‘Arabboy’: “… Die Mischung von Wahrheit und Fiktion wurde bisher eher für historische Romane verwendet. Um die Probleme von Neukölln in ihrer ganzen Brisanz zu erfassen, ist das Kolportage-Genre allerdings nur bedingt geeignet. Denn die Einführung eines Stellvertreterverbrechers wie Rashid lässt die ganze Romankonstruktion zu einer Art literarischem ‘Profiling’ verkommen. Während die Reportage den Berichterstatter durch die Nähe zur faktischen Wahrheit zur Nuance zwingt, hat Balci einen Schauerroman geschrieben – mit aufklärerischem Impetus und einer unablässig, bis zum absoluten Tiefpunkt fortschreitenden Handlung…” (spiegel online, Milieu-Roman “Arabboy” – Berliner Elendsgesichter, 27.09.2008, http://www.spiegel.de/kultur/literatur/milieu-roman-arabboy-berliner-elendsgesichter-a-579634.html)

    und bzgl. Buschkowskys buch habe ich auch stark den eindruck, daß da zwischen “Wahrheit und Fiktion” munter gemischt wird…

    aus dem text, auf den Sie verlinkt haben (28. September 2012 ⁓ 08:51): “… Es freut ihn sicher mächtig, den Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky: Sein Buch ‘Neukölln ist überall’ ist aus dem Stand auf den ersten Platz der deutschen Sachbuch-Bestseller-Liste gelandet…”

    nur nebenbei, weil es Sie wahrscheinlich eh nicht interessieren wird: beschäftigen Sie sich einmal mit der geschichte der Aleviten (z.b. auch oder gerade in der Türkei) und dem unterschied zwischen dem schiitischen und dem sunnitischen Islam, dann können Sie die ideologischen grundlagen von Güner Balci evtl. ein wenig besser einschätzen…

  88. 1704 28. September 2012 ⁓ 15:17

    @ Hernando (28. September 2012 ⁓ 11:19)

    warum können Sie bei themen wie z.b. diesem hier (’18 Uhr in Neukölln: Die Kundgebung zum Buschkowsky Buch’) oder auch anderen (z.B. ‘”Mehmet” schreibt Bittbrief an Gauck’) nicht einfach auf Ihr agitpopstimmungsausdembauchindashirngedöns einfach einmal verzichten? können Sie wahrscheinlich nicht, denn dazu müßten Sie ja auch bzgl. solcher themen zu vernünftigen einsichten gelangen können, wollen Sie aber nicht, und deshalb können Sie auch nicht!

    und noch etwas: meiner meinung nach hätte jener ‘Mehmet’ niemals abgeschoben werden dürfen! von daher täten die deutschen behörden gut daran, ihre damalige falsche entscheidung zu korrigieren…

  89. Susanne HSB 28. September 2012 ⁓ 15:38

    @Hernando @1704
    Genau, bitte keine weiteren „Mehmet“-Diskussionen. Danke!

  90. Marco 28. September 2012 ⁓ 15:50

    @ 1704 27. September 2012 ⁓ 10:48

    “wenn Sie sich mit der christlichen wie mit der islamischen religion beschäftigten, dann würden Sie auch wissen…”

    Nette Unterstellung, woher wollen sie wissen das nicht? Weil ich keine Zitate bringe oder dergleichen? Und nur weil manch einer Zitate bringt, heißt das noch lange nicht, daß sich jemand wirklich damit beschäftigt hat, was in ihrem Fall keine Unterstellung sein soll, sondern nur eine allgemeine Anmerkung.

    “Sie geben sich zuhauf mit christenmenschen ab, nur wissen Sie das oftmals gar nicht!”

    Und wi(e)der eine Unterstellung, ich bin mir dessen sehr bewußt. Vielleicht hätte ich besser schreiben sollen, wer sich bei bzw. vor mir als Christ outet, sagt mir damit gleichzeigt, daß er mit mir nicht auf einer Wellenlänge ist.

    Und wie gesagt, daß mit der “völligen” Hingabe, kann man auch als Unterwerfung auslegen/sehen. Wobei man vlt. dazu sagen sollte, Unterwerfung muß nicht zwangsläufig negativ sein. Das Wort Unterwerfung ist nur, aufgrund der Geschichte, negativ behaftet.
    In Bezug auf den Islam sehe ich aber diese völlige Hingabe/Unterwerfung eher negativ.
    Versuchen sie es nicht, es ist so gut wie unmöglich, daß sie mich vom Gegenteil überzeugen.

    “der Sudan hat ein reiches erdölvorkommen, erklärt Ihnen das ein wenig die notwendigkeit einer deutschen vertretung deutscher interessen in diesem land?”

    Nun ja, nicht wirklich, Rußland hat auch sehr große Erdölvorkommen, und Gas erst – mit neueren Bohrtechniken kann man auch noch aus alten Erdölfeldern Öl fördern.
    Wahrscheinlich ist man der Meinung, daß Öl aus dem Sudan würde man günstiger bekommen, unter Weltmarktpreis.
    Warum eigentlich? Rassismus? Denkt die Bundesregierung die Schwarzen im Sudan sind dumm bzw. noch dümmer als andere.

    “es geht dabei auch darum, den chinesischen interessen auf diesem kontinent ein wenig im wege zu stehen…”

    Nun ja, da hätte man vielleicht früher aufstehen sollen, und so wie es die Chinesen machen, würde bei den Deutschen nicht 1:1 funktionieren. Welcher Deutscher geht denn freiwillig sprichwörtlich in die Wüste für Lau, zumal auch dort teilweise scharf geschossen wird.

    “der 21.12.2012 wird ein ganz ‘normaler’ tag sein, wie auch die nachfolgenden…”

    Wir werden sehen…
    Die Türken verstärken schon seit geraumer Zeit mit militärischem Gerät ihre Grenze zu Syrien (Türken wurden auch schon über die Grenze hinweg auf ihrem Heimatgebiet von Syrien aus beschossen.
    Da war doch noch was mit einem abgeschossenem Kampfflugzeug…
    Iran droht mit einem Erstschlag Richtung Israel.
    Israel fordert mit Zeitplan ebenfalls eine Art Erstschlag gegen den Iran bzw. dessen Atomanlagen.
    Also, lassen wir uns überraschen was noch passiert.
    Vor Hundert Jahren konnte sich kaum jemand vorstellen, daß mal ein Mensch auf dem Mond rumläuft, und dann ist es passiert; die sind da sogar Auto gefahren.
    Wer sich heute nicht vorstellen kann, daß der Iran oder Israel “die Bombe” wirft, hat womöglich wenig Phantasie.

  91. ulla 28. September 2012 ⁓ 15:54

    @1704

    Sie müssen nicht immer gleich Trotzköpfchen spielen nur weil sehr viele Menschen Ihre Einstellung zu welchem Thema auch immer – in diesem Fall Multikulti und Integration – nicht teilen.

    Und wenn Sie zu dem verlinkten Interview zum Buch von Buschkowsky, um das es in diesem thread geht, nun gleich einen “Nebenkriegsschauplatz” – (“Arabboy”) eröffnen müssen – die Rezension im “Spiegel” ist mir seit langem bekannt. Haben Sie denn damals auch dieses http://www.tagesspiegel.de/zeitung/arabboy-das-buch-ihres-lebens/1322668.html gelesen?

    Ist aber letztendlich egal. Hoffentlich machen Sie in Ihrem eigenen Interesse beim nächsten Zahnarztbesuch nicht auch so ein Gesummse wenn Ihnen ein angefaulter Zahn aufgebohrt oder gezogen werden soll bevor er die gesunden ansteckt.

  92. Susanne HSB 28. September 2012 ⁓ 16:20

    @Marco
    Bitte keine großzügigen Ausflüge von Neukölln in die Weltpolitik. Danke.

  93. Susanne HSB 28. September 2012 ⁓ 16:22

    @Ulla
    Sie tragen da ein eigenartiges Menschenbild vor. Du liebe Zeit.

  94. 1704 28. September 2012 ⁓ 17:08

    @ Marco (28. September 2012 ⁓ 15:50)

    nur kurz: Ihre bisherigen kommentare haben mir an keiner stelle die vermutung begründet, Sie hätten sich intensiv(er) mit den hier angesprochenen religionen beschäftigt. wenn Sie es getan haben, umso besser. es geht dabei auch sicher nicht um das zitierenkönnen irgendwelcher textstellen, eher um das verständnis der positonen oder des religiöen denkens. da habe ich in der tat bei Ihnen große zweifel. aber irren ist menschlich, sagte der frosch noch, als die prinzessin ihn ertränkte…

    @ ulla (28. September 2012 ⁓ 15:54)

    Sie sollten nicht immer so schnell Ihren vorgefertigten baukastensätzen glauben schenken – es geht/ging mir bzgl. Güner Balci nicht darum, einen “’Nebenkriegsschauplatz’ eröffnen” zu wollen, sondern Sie darauf hinzuweisen, daß Güner Balci nicht einfach voraussetzungslos eine meinung hat – Sie schreibt/argumentiert aus dem kontext eines historischen konflikts zwischen schiitischem und sunnitischem Islam einerseits, und aus der besonderen rolle, die die Aleviten dabei einnehmen andererseits, und speziell in der Türkei sind viele Aleviten araberfeindlich eingestellt, aus historischen gründen! das sollten Sie einfach wissen, wenn Sie hier schon so unbedarft auf ein interview verweisen, um letztlich lediglich eine Ihnen genehme meinung zum besten geben zu können, die in das gleiche horn stößt wie Buschkowsky. und das zitat aus der rezension habe ich Ihnen dazugegeben, damit Sie die thesen von Güner Balci, wie sie in dem interview deutlich werden, ein wenig mit der notwendigen kritischen distanz lesen (können)…

    Sie müssen sich keine gedanken um meine interessen machen – die vertrete ich selbst ganz gut und ziemlich erfolgreich, machen Sie sich besser gedanken um das inhaltliche Ihres letzten absatzes, das kann man nämlich völlig mißverstehen, und wenn ich nach der @ulla-methode diesen absatz lesen würde, käme ich ganz schnell zu der ansicht, daß Sie da jetzt aber sehr tief in den falschen eimer gefaßt haben…

  95. ulla 28. September 2012 ⁓ 21:38

    @1704

    Sie dürfen den letzten Absatz ruhig so lesen wie er geschrieben steht – ich bin kein “Gutmensch”. Damit die überwiegend gut integrierten Migranten durch den nicht zu leugnenden – in Buschkowskys Buch beschriebenen – Personenkreis nicht in schiefes Licht geraten müssen die “angefaulten Zähne” halt je nach Fortschritt des Befalls behandelt werden.

    Aber um Ihnen auch mal ‘ne Freude zu machen – haben wir schon darüber gesprochen, daß am Sonntag Berlin-Marathon ist, echtes Multikulti? Da laufen Deutsche und Ausländer, darunter auch sicher viele der gut integrierten Migranten, gemeinsam mit dem gleichen Ziel vor Augen durch Berlin, auch durch Neukölln. Ich sag’s ja immer wieder: Sport verbindet und wäre eine gute Alternative für Zähne die noch zu retten sind.

  96. Marco 29. September 2012 ⁓ 17:54

    @ Susanne HSB 28. September 2012 ⁓ 16:20

    Ja ja, hat sich halt so ergeben (ohne “völlige” Hingabe, die heb ich mir immer für was Schönes auf:).
    Aber wie war dit noch, Neukölln ist überall oder so, wa, na egal.

    @ 1704 28. September 2012 ⁓ 17:08

    Ey, watn los? Ick bin ja baff, mir hats grad die Socken ausgezogen… sind sogar von alleine in die Waschmaschiene geflogen.
    Also ick bin ja fast schon beleidigt, jeder kricht hier ne Tapete von ihnen, das sich die Hornhäute nur so krümmen, und icke werd nun abgespeist… also nee, ick bin ja platt vor Überraschung.

    Aber nun gut, Askese ist des Fakir’s Abendbrot.

    “es geht dabei auch sicher nicht um das zitierenkönnen irgendwelcher textstellen, eher um das verständnis der positonen oder des religiöen denkens. da habe ich in der tat bei Ihnen große zweifel.”

    Na ja, bei dem Zitieren habe ich so meine Zweifel. Viele tun dies (nur) um sich selbst zu erhöhen, wobei Selbsterhöhung im Grunde mit zu den Sünden gezählt werden kann.Bitte keine tiefgreifenden Ausführungen darüber, kenn’ ick allet schon.
    Na ick sach ma so, er geht ihnen um Verständnis, benutzen trotzdem dazu Zitate, bei denen ich dann sofort im “Gähn-Modus” bin, versuchen sie es doch mal komplett ohne, denn schließlich geht um das Verständnis des religiösen Denkens.
    Wobei religiöses Denken, eine (sa)tierische Steilvorlage!!!!!
    Warum denn denken??? Steht doch schon alles fest in Bibel, Koran, usw… Maximal geht es um die persönliche Umsetzung, Doppelmoral, Verlogenheit in Person etc., aber doch nicht denken… ich bitte sie, und jetzt kommen sie mir bloß nicht mit religiösen Gefühlen :XD
    denn dann müßte ich fragen, wie sich diese äußern bzw. anfühlen, bzw. ob sie Wahrnehmungsstörungen haben.

    Übrigens, Zweifel finde ich sehr gut. Zweifel waren und sind ein Motor für Innovationen.
    So, genug jetzt – gehe nochmal einkaufen, einmal Eulenspiegel und Titanic bitte!!! :D

  97. 1704 30. September 2012 ⁓ 11:53

    @ Marco (29. September 2012 ⁓ 17:54)

    ein novum hier, daß sich jemand darüber ‘echauffiert’, keine lange tapete zu ‘bekommen’…

    der satz “Islam heißt Unterwerfung” ist nach Ihrem eigenen bekunden ein zitat – nur mal so als anmerkung zu Ihren ausführungen über das weglasssen derselben.

    welches zitat hat Sie denn sofort in den “‘Gähn-Modus’” versetzt? das in @1704 (27. September 2012 ⁓ 10:48)? das war aber wichtig, daß es in ausreichender länge (es war ja keineswegs vollständig) genannt wird, um den widerspruch zwischen christlichem denken und dem denken vieler christen überhaupt aufzeigen zu können. und wenn Sie dann dazu schrieben “Viele tun dies (nur) um sich selbst zu erhöhen”, dann wäre da auch zu fragen, woher Sie das denn wissen (wollen)? es mag ein eindruck sein, den Sie haben, aber dieser eindruck kann auch falsch sein. es kann auch sein, daß Sie dabei einfach nur einem längst verfestigtem vorurteil folgen oder auch einfach nur eigene präferenzen als maßgeblich sehen, was sie aber u.U. eben nicht sind!

    mißlich finde ich Ihre äußerungen bzgl. “religiöses Denken, eine (sa)tierische Steilvorlage” und “Maximal geht es um die persönliche Umsetzung, Doppelmoral, Verlogenheit in Person etc., aber doch nicht denken”, weil Sie hier einer vorstellung von “Denken” folgen, deren kritik Sie sich allem anschein nach nicht ausgesetzt sehen – was ist an Ihrem “Denken” denn anders? denken ist interpretation, und “Denken” ist wesentlich vielschichtiger als Sie es hier anklingen lassen. denken ist auch nicht zwangsläufig logisch oder schlüssig oder ‘rational’ (Sie folgen da allem anschein nacdh bereitwillig jenen richtungen, die denken und fühlen trennen und die denken im sinne von ‘sinnvoll’ geregelt verstehen wollen) – als anschauungsbeispiel dazu können Sie die vielen äußerungen hier im thread nehmen, übrigens auch die eigenen! hinzugefügt sei auch, daß Sie die von mir benutzten begriffe “Verständnis” und “Denken” eben auch sehr eigenwillig interpretieren. aber um Ihnen das zu veranschaulichen, müßte die tapete noch länger werden und ein ausflug z.b. zu ergebnissen der hirnforschung stattfinden, was hier jetzt natürlich nciht geht. “Denken” sollten Sie jedenfalls nicht so eindimensional verstehen wie Sie es hier anklingen lassen. und auch, wenn ich meine, Ihre grundposition bzgl. “religiösem denken” nachvollziehen zu können, machen Sie es sich m.M.n. viel zu einfach!

    ‘wahrnehmungsstörungen’ sind übrigens ein hervorragendes stichwort, weil die eigene wahr-nehmung für viele die grundlage ihres denkens ist, wobei meistens übersehen wird, daß die eigene wahrnehmung sehr ausschnitthaft ist. dabei spielt nciht nur eine rolle, daß vieles gar nicht gesehen wird, also auch nicht wahr-genommen wird, zum anderen in den allermeisten fällen auch schon interpretatorisch vorgeprägt ist, also bereits eine bewertete qualität hat, bevor das von Ihnen so angesprochene “Denken” sich über das wahr-genommene auch nur 1 gedanken gemacht hat. aber um Ihnen das näher erklären zu können, müßte ich sehr weit ausholen, auch den weiter oben angesprochenen ausflug in die hirnforschung unternehmen, was hier den rahmen sprengen würde…

    “Übrigens, Zweifel finde ich sehr gut. Zweifel waren und sind ein Motor für Innovationen.” sehe ich auch so, aber ich bezweifel, daß Sie diesen satz für sich selbst und Ihrem selbstverständnis gelten lassen, gerade dort, wo Sie auf vermeintliche gewißheiten zurückgreifen…

    und solche sätze wie “Bitte keine tiefgreifenden Ausführungen darüber, kenn’ ick allet schon” sollten Sie sich verkneifen, denn Sie können gar nicht wissen, was jemand, den Sie gar nicht kennen, dazu zu sagen hätte, schon gar nicht im sinne Ihres “allet”, es ist jedenfalls ein kommunikationsstörendes element in Ihrem kommentar.

    das thema ist aber mehr oder weniger das buch von Heinz Buschkowsky oder die unterschiedlichen positionen für oder gegen die dort dargestellten ansichten, beispiele, thesen, etc. … und dazu ist hier ja bereits eine menge geschrieben worden.

  98. 1704 30. September 2012 ⁓ 13:55

    @aussteiger (30. September 2012 ⁓ 12:27)

    “Wenn ich Jude wäre, dann wären die Prügel, die ich bekommen habe, der Beweis für den wachsenden Antisemitismus. Wenn ich Ausländer wäre, und die Täter wären deutsch gewesen, würden die Prügel den deutschen Rassismus beweisen…” (quelle link in kommentar @aussteiger, 30. September 2012 ⁓ 12:27)

    diese aussage bezweifel ich, und Sie können das gern einmal an den kommentaren hier im HSB dazu nachlesen, auch Ihre eigenen. weder Sie noch andere hier im blog, die meinen, Buschkowskys buch sei nicht rassistisch, würden z.b. Deutschen rassismus vorwerfen, wenn sie ausländer verprügeln. und wenn deutsche juden verprügeln, auch nicht. dann wird ständig von irgendwelchen “idioten” geredet oder ‘einzeltätern’, von denen man auf gar keinen fall auf ein allgemeines schließen kann, hingegen, wenn die ‘täter’ ausländer sind oder migrantischen/muslimischen hintergrund haben, fällt diese hemmung, dann redet man schnell gern so, als könne man das mal eben verallgemeinern.

    wie DUMM der Martenstein-beitrag ist, können Sie an diesem absatz sehen: “Natürlich sind ‘nicht alle so’, natürlich gibt es ‘soziale Ursachen’, natürlich tun andere Leute auch unschöne Dinge, und so weiter. Alles richtig. Aber wieso fühlen sich eigentlich manche Menschen mit Migrationshintergrund persönlich angegriffen, wenn man Geschichten aus dem Leben erzählt? Für mich ist das so, als fühle sich ein Deutscher persönlich angegriffen, wenn man etwas gegen Neonazis sagt. Da gibt es auch soziale Ursachen.”

    sehr durchsichtig, was Martenstein da versucht, und auch sehr durchsichtig, gegen wen er sich hier wendet. daß Sie das anspricht, verwundert wiederum nicht!

    dieser Martenstein-beitrag ist auch, nebenbei, ein schönes beispiel für das, was man dann einen “guten” Beitrag nennt. gut sind immer die beiträge, die das eigene denken/die eigene meinung bestätigen oder stützen, inwieweit diese “guten Beiträge” dann inhaltliche oder argumentative mängel haben, interessiert dabei nicht…

  99. sigurd 30. September 2012 ⁓ 15:10

    @1704 30. September 2012 ⁓ 13:55
    Ich frage mich, wie kann man einen Beitrag als DUMM abkanzeln? Mag ja sein, dass er unglücklich verfasst ist, ich finde ihn auch nicht gut, nebenbei bemerkt. Aber ihn DUMM zu nennen finde ich unglaublich arrogant.

  100. Hernando 30. September 2012 ⁓ 15:11

    @Aussteiger

    Vielen Dank für den Link.
    Ein ganz hervorragender Kommentar des Herrn Martenstein.
    Nicht umsonst ist er der Starschreiber in mehreren führenden Gazetten.

    Der Beitrag ist gerade deshalb so gut, weil er keine verlinkten Quellen und Belege und Zahlen braucht. Eine Analyse der gesellschaftlichen Zustände ist auch möglich, wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht.

    Nur leider: An denen, die es betrifft, prallt es ab. Augen zu. Eigene Vorurteile pflegen.

  101. Hernando 30. September 2012 ⁓ 15:36

    …kleiner Nachtrag zu meinem Vorigen: natürlich auch “mit offenen Ohren”.

    Denn die Kommunikation mit Familie, Freundschaft, Nachbarschaft und am Stammtisch ist schon wichtig und kann auch mal was zurechtrücken, wo man selbst vielleicht Scheuklappen anhat.

  102. 1704 30. September 2012 ⁓ 18:52

    @ Sigurd (30. September 2012 ⁓ 15:10)

    “Dummheit bezeichnet umgangssprachlich eine törichte Handlung sowie einen Mangel an Intelligenz oder Weisheit. Im Unterschied zu anderen Bezeichnungen, die auf Mangel an Intelligenz hinweisen, bezeichnet Dummheit (alltagssprachlich) aber auch die Einstellung, nicht nur etwas nicht wahrnehmen zu können sondern es auch nicht zu wollen: Etwas nicht sehen zu wollen, was offensichtlich ist, kann auch auf einer emotionalen Einstellung gründen.

    Die Bezeichnung Dummheit ist im alltäglichen Sprachgebrauch eine starke Wertung oder eine Beleidigung sowie Herabminderung, sobald sie im Zusammenhang mit einer Person verwendet wird. (Eine Person kann als dumm bezeichnet werden; etwas Erarbeitetes/Konstruiertes kann dumm genannt werden; z. B. ein dummer Aufsatz, ein dummer Diskussionsbeitrag.) In der heutigen Pädagogik verbietet sich eine solche Wertung, weil sie die Fähigkeiten eines Kindes oder Jugendlichen extrem herabmindert (‘Du bist so dumm, dass du brummst’; hessisch). Der Wertende erhebt sich überdies arrogant und beleidigend über den Status des Bewerteten – eine Einstellung, die in Erziehungsprozessen heutzutage als indiskutabel gilt.

    In Wanders Deutsches Sprichwörter-Lexikon (von 1866) wird allerdings eine weitere Dimension der Dummheit hervorgehoben: In der sehr umfangreichen Sammlung wird deutlich, dass es auch die Dummen gibt, die sich hindurchmogeln und damit weit kommen (‘Den Dummen gehört die halbe Welt’; ‘Der Dumme hat’s Glück’). Weitere Aspekte zeigen auf, dass Dummheit auch Vorzüge hat: ‘Den Dummen ist gut predigen’. So lässt sich vermuten, dass Dummheit heutzutage eingeengt verstanden wird…”

    (wikipedia, Dummheit)

    evtl. hilft Ihnen das bei der beantwortung Ihrer frage? ich sehe mich hier übrigens nicht in der rolle eines pädagogen. nehmen Sie es doch einfach als eine ‘Meinung’…

    @ Hernando

    ein beitrag/autor, der “keine verlinkten Quellen und Belege und Zahlen braucht”, kann trotzdem großen unsinn beinhalten/verfassen. die frage, die Sie sich einmal ernsthaft stellten sollten: woher wollen Sie wissen, daß jemand mit seiner “analyse” recht hat/haben könnte? solange jemand etwas behauptet, daß Ihrem eigenen meinungsbild entspricht, ist es natürlich leicht, die richtigkeit der analyse anzunehmen – aber wie können Sie dann jenen ‘analysen’ widersprechen, die Sie im ergebnis nicht teilen? worauf stützen Sie die ablehnung? auf die ‘tatsache’, daß diese ‘analysen’ mit Ihrem meinungsbild nicht übereinstimmen und deshalb falsch sein müssen? Sie reden hier einem subjektivismus das wort, der religionen eigen ist! evtl. erklärt das aber auch, warum Sie schon seit jahren an den gleichen ‘einsichten’/ansichten festhalten (können)…

  103. ulla 30. September 2012 ⁓ 19:24

    Den Martenstein-Artikel als dumm zu bezeichnen finde ich nicht “unglaublich arrogant” sondern schlicht und einfach dumm.

    Ich finde den Artikel nicht mal sonderlich überspitzt. An dem Absatz “Wenn ich Jude wäre …” ist viel Wahres. Auffallend oft kann man nach ganz “normalen” Prügeleien zwischen “Bio”-Deutschen und Leuten anderer Herkunft, die aus nichtigen Anlässen – vielleicht im Suff, wegen einer Frau oder eines blöden Wortes – entstanden sind, in der Zeitung lesen “Der Staatsschutz ermittelt”. Ein Satz den ich noch nie gelesen habe wenn der Täter allem Anschein nach nicht deutscher Herkunft ist.

    Daß Herrn Martensteins Sohn den Kotti lieber weiträumig umfährt ist nachvollziehbar, hat aber wohl nicht nur mit Migranten-Nachwuchs was zu tun.

    Aber hier “Die Rassismus-Vorwürfe gegen Heinz Buschkowsky und sein Buch kotzen mich an.” bin ich wieder ganz bei Martenstein.

  104. Helen 30. September 2012 ⁓ 21:34

    Ich war einige Zeit außer Landes und habe das Buch noch nicht gelesen bzw. gekauft, aber die Ausschnitte daraus und die Meinungen einiger User hier decken sich doch mit den Artikeln und Veröffentlichungen in Presse, FS mit den tatsächlichen Begebenheiten in unserer Stadt.
    Ein User hier wirft dem Bürgermeister vor, daß er seit seinem Amtsantritt nichts geändert/verändert hat. Nun frage ich, was kann ein einzelnen Mensch/Politiker hier ändern, wenn er keinen Rückhalt in seiner Partei, seinen Kollegen hat.
    Aber ich bin nicht auf dem laufenden und gebe ab.
    .
    Und umgehauen hat mich gerade ein Artkel – Polygamie in der Parallelgesellschaft – Was es alles so gibt…
    Aber

  105. 1704 30. September 2012 ⁓ 22:09

    @ ulla (30. September 2012 ⁓ 19:24)

    interessant an Ihrem beitrag ist für mich nur, daß Sie einen ausdruck wie “‘Bio’-Deutschen” benutzen, ein begriff, den Sie hier im HSB noch nie benutzt haben (bezogen auf das HSB), der aber seit einiger zeit aus der rechten ecke in die gesellschaftliche diskussion getragen wird – der ausdruck paßt auch schön zu dem begriff “Passdeutscher”, der originär auch aus der ideologisch rechten ecke kommt, und der hier im thread auch schon bemüht worden ist – weiter oben schrieben Sie, daß Sie kein “’Gutmensch’” seien, auch so ein begriff, der aus der rechten ideologischen ecke kommt. da will ich natürlich nicht versäumen, auf einen satz eines beitrags von ganz weit oben in diesem thread zu verweisen: “Was gestern rechte Hetze war ist heute annerkannte Mitte. Pfui.” (@Refugees Welcome, 22. September 2012 ⁓ 06:41) ich denke, so falsch liegt @Refugees Welcome mit seiner ansicht nicht. und wissen Sie was: ich finde es ausgesprochen dumm, daß Sie diese begriffe so unkritisch aufgreifen und benutzen…

  106. ulla 30. September 2012 ⁓ 22:15

    @Helen

    “Polygamie in der Parallelgesellschaft”

    Den Artikel habe ich auch gelesen; aber man sollte ihn wohl nicht überbewerten. Diese Sorte “alleinerziehender Mütter” (Vater auf Hartz IV und sowieso angebl. unbekannt) und die Begleitumstände gibt’s auch auf Deutsch, nur daß es bei den Deutschen nicht religiös verbrämt ist und daß sie in der Regel selten 6 Kinder in die Welt setzen. So 3, 4 Kinder von verschiedenen Vätern nennen allerdings etliche Frauen schon ihr Eigen und lassen dann tränenreich über sich u.a. in BILD, Stern und Spiegel berichten.

  107. Hernando 30. September 2012 ⁓ 22:19

    Der Reisejournalist Helge Timmerberg erzählt in einem ausführlichen Artikel wie er den Kiez erlebte, über den gerade alle diskutieren:

    http://www.bz-berlin.de/bezirk/neukoelln/neukoelln-ist-ueberall-was-spricht-dagegen-article1553189.html

    Zum Schluss schreibt er: “Habe ich damit einen kleinen Beitrag zur Verständigung geleistet? Hoffentlich.”
    Ich würde sagen: JA.

  108. Susanne HSB 30. September 2012 ⁓ 22:47

    @Helen @ulla
    Ich bitte um eine Quellenangabe für den angesprochenen Artikel. Danke.

  109. ulla 30. September 2012 ⁓ 23:09

    @Susanne

    http://www.morgenpost.de/politik/article109544417/Polygamie-in-der-Parallelgesellschaft-von-Migranten.html

    @1704

    Sie haben ja gar keine Ahnung welche Begriffe ich hier im HSB alles noch nicht benutzt habe – hätte ich sie benutzt wären meine posts an Sie jedesmal gelöscht worden.

    Und nun zum “Biodeutschen” und Ihrer “rechten Ecke”, Sie Schlaumeier:

    “Als Biodeutscher werden Personen bezeichnet, die ethnisch von deutschen Eltern abstammen. Der Begriff wird überwiegend von Personen mit Migrationshintergrund zur Abgrenzung eingesetzt, in der deutschstämmigen Bevölkerung ist der Begriff so gut wie nicht verankert. Er wird vermutlich abwertend verwendet.” aus http://de.pluspedia.org/wiki/Biodeutscher. In Umlauf gebracht hat den Begriff wohl Czem Özdemir.

  110. 1704 1. Oktober 2012 ⁓ 10:46

    @ ulla (30. September 2012 ⁓ 23:09)

    es stimmt wohl, daß Czem Özdemir den begriff “Bio-Deutsche” aufgebracht hat (in der ‘erklärung’, daß Bio-Deutsche Deutsche seien, deren Vorfahren in Schwäbisch Gmünd oder Bad Salzuflen lebten und nicht in Izmir oder Ankara) – aber diesen begriff können Sie mittlerweile in vielen rechten foren und blogs mit und ohne anführungsstriche in anwendung lesen. ursprünglich soll der begriff auch nicht “abwertend” gemeint gewesen sein, sondern “scherzhaft”, aber er wird nicht (mehr) scherzhaft verstanden und auch dort, wo er heute angewendet wird, ist er eher ‘ernst’ gemeint. daß der begriff ganz offensichtlich rassistisch oder im zusammenhang mit rassismus zu verstehen ist, wenn auch evtl. in der scherzhaften ursprungsform, dürfte auch Ihnen einleuchtend sein…

    “Sie haben ja gar keine Ahnung welche Begriffe ich hier im HSB alles noch nicht benutzt habe – hätte ich sie benutzt wären meine posts an Sie jedesmal gelöscht worden.”

    dann soll ich also davon ausgehen, daß Sie speziell bei kommentaren, die Sie an 1704 richten, sich gern in Ihrer wortwahl vergreifen wollen würden, wenn nicht…? ich denke nicht, daß das für Sie spricht!

  111. Aussteiger 1. Oktober 2012 ⁓ 12:18

    @ 1704,

    sind Sie denn nur noch bekloppt?
    Sie haben bestätigt wer den Bergriff „Bio-Deutsche” aufgebracht hat und nur weil dieser aber in vielen rechten foren und blogs mit und ohne anführungsstriche in anwendung findet, darf er nicht mehr verwendet werden?
    Geht’s noch?

  112. ulla 1. Oktober 2012 ⁓ 12:23

    @1704

    “… dann soll ich also davon ausgehen, daß Sie speziell bei kommentaren, die Sie an 1704 richten, sich gern in Ihrer wortwahl vergreifen wollen würden, wenn nicht…?”

    Davon können Sie getrost ausgehen. Ich will nicht Gleiches mit Gleichem vergelten, denn Ihre Kommentare, besonders die an mich gerichteten, bewegen sich stets an der Grenze zur absoluten Pöbelei, was nicht für Sie spricht.

  113. Susanne HSB 1. Oktober 2012 ⁓ 12:25

    @all
    Bitte die Pöbeleien unterlassen und zum Thema sprechen. Danke.