Abendrot

Sonnenuntergang
Der Himmel brennt – Foto: h|b

Es ist immer wieder ein faszinierender Anblick, wenn sich der abendliche Himmel über Berlin in minutenschnelle in ein Farbspektakel verwandelt, dem man nur noch staunend zusehen kann. Wie die Apokalypse am Abend der Menschheit, spinnt die untergehende Sonne ihre roten Lichtfäden am Himmel, als gäbe es kein Morgen. Chapeau.

Einige Vorankündigungen zum Jahresende

Rund um den Jahreswechsel und die damit verbundenen Feiertage bricht wieder die Zeit an, in der viele Berlin-Besucher und auch Bewohner das kulturelle Angebot in der Stadt besonders nutzen. Nicht zuletzt als kleinere oder größere Geschenke für die Liebsten erfreuen sich Gutscheine oder Veranstaltunsgtickets regelmäßiger Beliebtheit.

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It’s Movember!

“Einen schönen Mann entstellt nichts?”

Dem möchte ich vehement widersprechen!

Es gibt ein Accessoire, das, in meinen Augen, jedem auch noch so ansehnliche Gesicht eine irritierende bis leicht lächerliche Anmutung verleiht.

Der Schnurrbart.

Eben dieser, im Volksmund auch liebevoll Rotzbremse genannte, Gesichtsschmuck tritt in letzter Zeit in einer verräterischen Häufung auf.

Als ob es nicht reicht, das Plateauschuhe und bauchfreie Tops wieder auf der Bildfläche erschienen sind! Jetzt auch noch der Oberlippenbart?

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Fernweh in den Messehallen

Am Wochenende fand eine weitere Facette farbenfroher Eindrücke im November statt. Seit Donnerstag präsentierte sich der Import-Shop in den Messehallen am Fuße des Funkturms.

Wie immer gab es an den Ständen einen Wettstreit der Farben, der Klänge und der Gerüche. Lebensmittel, Bekleidung und verschiedenste Accessoires aus vielen Regionen der Erde wurden gezeigt. Marokkanische Keramikerzeugnisse neben handgeknüften Teppichen aus dem Nahen Osten, afrikanische Handtrommeln und Ledererzeugnisse, italienische Schinken- und Käseleckereien ebenso wie südamerikanische Alpaca-Waren zogen wieder 40.000 Besucher auf das Messegelände.

„Mit der wunderschönen Sonderschau zur Seidenstraße und den neuen Länderständen von Tadschikistan, Thailand, Tunesien und Vietnam war der Import Shop Berlin noch vielfältiger als im Vorjahr“, zog Barbara Mabrook, Projektleiterin des Import Shop Berlin, ihr Fazit.

Insgesamt war es trotz zum Teil erhbelicher Fülle mit vielen Besuchern wieder ein Feuerwerk für die Sinne und durchaus fernwehbelebend.

Der Arsch von Berlin

Bezirksstadtrat Hans Panhoff vor Bildern
Bezirksstadtrat Hans Panhoff eröffnet die Ausstellung – Foto: h|b

So nannte man das Kreuzberg der 70-er und 80-er Jahre, bevor es nach der Wende vom Randbezirk überraschend zum Mittelpunkt Berlins mutierte. Über diese Zeit schreibt das Begleitheft zur Ausstellung ” AugenBlicke. Stillstand und Bewegung”: “Das West-Berlin der 70-er und 80-er Jahre, Kreuzberg, Mauer, abgeschrieben. Viele, die hier lebten, hatten keine oder nur diese Wahl. Billige Mieten in Krigsruinen, Überlebenskampf, kleine Glücksmomente und dauerhafte Abstürze. Altersarmut, Ausländer, Keiner und Kiez. Eine Welt in den Scherben der Vergangenheit ohne Bewegung. Neubauten wie das umstrittene NKZ, Altbauten mussten weichen. Ohne Widerrede.

Durch diese Zeit bewegten sich sieben Fotografen und Fotografinnen und hielten die Zeit in Schwarz-Weiss fest. Ihr Vermächtnis eines Lebensraumes. Die Ausstellung kann man in der “Browse Gallery” am Marheinekeplatz 15 noch bis zum 1. Dezember besuchen. Für Kreuzbergnostalgiker dringend empfohlen.