Der Arsch von Berlin

Bezirksstadtrat Hans Panhoff vor Bildern

Bezirksstadtrat Hans Panhoff eröffnet die Ausstellung – Foto: h|b

So nannte man das Kreuzberg der 70-er und 80-er Jahre, bevor es nach der Wende vom Randbezirk überraschend zum Mittelpunkt Berlins mutierte. Über diese Zeit schreibt das Begleitheft zur Ausstellung ” AugenBlicke. Stillstand und Bewegung”: “Das West-Berlin der 70-er und 80-er Jahre, Kreuzberg, Mauer, abgeschrieben. Viele, die hier lebten, hatten keine oder nur diese Wahl. Billige Mieten in Krigsruinen, Überlebenskampf, kleine Glücksmomente und dauerhafte Abstürze. Altersarmut, Ausländer, Keiner und Kiez. Eine Welt in den Scherben der Vergangenheit ohne Bewegung. Neubauten wie das umstrittene NKZ, Altbauten mussten weichen. Ohne Widerrede.

Durch diese Zeit bewegten sich sieben Fotografen und Fotografinnen und hielten die Zeit in Schwarz-Weiss fest. Ihr Vermächtnis eines Lebensraumes. Die Ausstellung kann man in der “Browse Gallery” am Marheinekeplatz 15 noch bis zum 1. Dezember besuchen. Für Kreuzbergnostalgiker dringend empfohlen.

1 Kommentar
  1. Mitleser 5. November 2012 ⁓ 12:13

    Danke @Harald für die Anregung.