Der Arsch von Berlin
Harald (HSB) in Stadtnotizen ⁓ 04. November 2012 ⁓ 22:12 Uhr ⁓ 1 Kommentar
So nannte man das Kreuzberg der 70-er und 80-er Jahre, bevor es nach der Wende vom Randbezirk überraschend zum Mittelpunkt Berlins mutierte. Über diese Zeit schreibt das Begleitheft zur Ausstellung ” AugenBlicke. Stillstand und Bewegung”: “Das West-Berlin der 70-er und 80-er Jahre, Kreuzberg, Mauer, abgeschrieben. Viele, die hier lebten, hatten keine oder nur diese Wahl. Billige Mieten in Krigsruinen, Überlebenskampf, kleine Glücksmomente und dauerhafte Abstürze. Altersarmut, Ausländer, Keiner und Kiez. Eine Welt in den Scherben der Vergangenheit ohne Bewegung. Neubauten wie das umstrittene NKZ, Altbauten mussten weichen. Ohne Widerrede.”
Durch diese Zeit bewegten sich sieben Fotografen und Fotografinnen und hielten die Zeit in Schwarz-Weiss fest. Ihr Vermächtnis eines Lebensraumes. Die Ausstellung kann man in der “Browse Gallery” am Marheinekeplatz 15 noch bis zum 1. Dezember besuchen. Für Kreuzbergnostalgiker dringend empfohlen.








Danke @Harald für die Anregung.