In Kamelien

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Fotos: Copyright Ute Schirmack / 2013.

Das mag sich ja keiner da draußen mehr angucken. Weiß und nichts als Weiß, tauend tagsüber, schneiend abends und nichts vom Frühling zu spüren. Doch es gibt Hoffnung. Es gibt einen Ort in der Stadt, da ist es bunt, da blüht’s und man kann das – zugegeben malerische – Außen einfach ausblenden. Das Drinnen verheißt Farbe, wenn nicht überall auch Wärme und es tut sogar so, als würde es mordsmäßig duften.

Es ist Kamelienzeit im Botanischen Garten. Gehen Sie einfach ins Kamelien- und Azaleenhaus, da finden Sie das, was Sie vor der Winter … pardon … Frühlingsdepression bewahrt. Schöne Pflanzen, farbige Blüten, die einem ganz japanisch zumute werden lassen. Kamelien überall. Schöner frösteln als dort, das geht im Moment einfach nicht.

Tropisch warm wird’s gleich nebenan, im Großen Tropenhaus, bei Palmen und Riesenbambus. Und im Mittelmeerhaus  finden Sie auch alle Düfte, die bei den Kamelien fehlen – übrigens deshalb, weil Kamelien in Japan von Insekten bestäubt werden, die nicht gut riechen können. So habe ich’s gelesen, leider erinnere ich mich nicht mehr, wo, da draußen in den Weiten des Internets. Logisch klingt’s allemal – wer nicht mit feinen Gerüchen locken muss, der kann aufs Parfüm verzichten …

Die gute Zusatznachricht für den kleinen Stadtausflug: Da wir uns, unglaublich, aber wahr, kalendarisch bereits im März befinden, ist der Garten schon wieder bis 18 Uhr geöffnet, die Gewächshäuser schließen eine halbe Stunde vorher.

1 Kommentar
  1. Sebastian (HSB) 22. März 2013 ⁓ 14:30

    Neben den schönen Bildern, freue ich mich vor allem darüber, das Du hier wieder am Start bist! Warm welcome back, Ute!

    PS: Draussen liegt kein Schnee, das ist ein Geschenk aus Japan: Weil die Kirschblüte dort so früh und heftig aufgetreten ist, hat man uns ein paar Tonnen weiße Blütenblätter gegönnt und mit dem Rosinenbomber über Nacht abgeworfen.