Berliner Blogs am Sonntag
Linda in Schlagzeilen am 8. Januar 2006, 11:36 7 Kommentare »
Ach, was schreibt man nur, nach all den Weihnachts-, Chanukka- und Silvesterfeiern! Außer Kälte nix gewesen, könnte man meinen, wenn man die Blogeinträge so liest.
Der Stralau ist verreist und warnt uns vor Ausrutschern. Stimmt. Es war eindeutig zu glatt bei Jette. Ausrutschbedingt mehr zu tun haben auch unsere Mediziner, deswegen tat sich vergangene Woche auch weniger bei Neriphim, sie hat hat allerdings versprochen, am Junkievision Blog Contest teil zu nehmen. Na, das ist aber besonders heikel bei Glätte!
Überhaupt hat das Jahr schlecht angefangen. Herr Timo hat – schon bevor das alte zu Ende war! – wieder mit dem Rauchen angefangen. Vielleicht war das einfach zu früh?!
Da wünscht man sich die Sorgen von sirstick, der überlegt sich noch, ob er zum Friseur muss. Bloß nicht zu kurz!
Schon etwas besser getroffen hat es der Mike vom fs48, der hat schon am 3. Januar Weihnachtsgeld bekommen. Das ganze Jahr über Weihnachtsgeld, das wär’s doch…
Auch ein paar mittlere Katastrophen sind zu vermelden. Ins Grübeln kommen wir bei Don Dahlmann. Warum, um alles in der Welt, isst der saure Gurken?
Mit einem Schrecken davon gekommen ist der Schockwellenreiter: es brannte in der Mainzer Straße Dagegen sitzt in Johnnys Büro lediglich das Regal schief. Ist aber kein Wunder, wenn man in dem Laden einkauft, wo alles außer Tiernahrung billiger ist!
Winterliche Melancholie breitet sich aus in der Berliner Blogospäre, liegt’s an der Dunkelheit? Oder gar am Kapitalismus? Daniel vom hirngespinst fliegt wegen Flyerbesitz aus der Disco. Frau Julie muss erstmal zweieinhalb Stunden beim Arzt warten, bevor überhaupt irgendwas passiert. Da könnte man ja in der Zwischenzeit tot vom Stuhl fallen!
Die zutreffendste Analyse der Woche fanden wir bei Rochus Wolf. Der stellt anhand fehlender Saugnäpfe für Duschköpfe fest, dass der Kapitalismus nicht funktioniert. Völlig klar, weil sich alle nur noch für’s Geld interessieren und niemand mehr für die Ware, um die es doch eigentlich gehen sollte. Nicht mal die Energieversorgung klappt, die früher doch die Grundlage für dies Wirtschaftssystem war. Das beschreibt Frau Schnatterliese eindrucksvoll über ihr Büro. Dort fällt – trotz Globalisierung! – einfach mal so – die Technik aus. Mit zuviel Energie plagt sich dagegen Herr sebas, der mit seiner Mikrowelle nicht umgehen kann. Achtung, das kann gefährlich werden!
Ein Neuköllner will sich noch keine Sorgen machen. Grund dazu hätte er. Marcel, der mit dem Parteibuch, plagt sich mit der Abmahnung von einem gewissen Entenmann, dessen Namen man in Blogs nicht nennen und verlinken darf, festgesetzt ist ein vorläufiger Streitwert von 5000 Euro.
Ähm, war sonst noch was?
Ja, es gibt ein paar Ausblicke: Füchse! Frau Pepa trifft sie mitten auf dem Fußweg und träumt dabei von Redingote-Mänteln. Und Herr 40something schaut schon mal erwartungsvoll auf das kommende Jahr und trägt sich mit Fluchtgedanken zur WM. Kann ich gut verstehen!
Den guten Rat der Woche erteilt ix zum Thema: welche Körperhaltung muss man für ein optimales Foto einnehmen? “einfach auf dem boden sitzen, vorbeugen, am arsch zu kratzen und in dem moment dann einfach abdrücken (lassen), also den auslöser” Na bitte, klappt doch… kooles Pfotto, Herr ix!
7 Kommentare
am 8. Januar 2006, 23:04 #
Da Chanukka zwischen Ende November und Ende Dezember stattfinden kann, und das jüdische Neujahrsfest zwischen Anfang September und Oktober stattfindet, finde ich es schon einen Brüller – in dem Sinn, das christlich geprägte Leute halt immer wieder ihre Sicht über anderer Leute Traditionen stülpen zu meinen müssen.
Im Sinne des gegenseitigen Respekts gehört es für mich dazu, die jeweiligen Kulturen in ihrem Kontext wahrzunehmen und nicht sie einem anderen Kontext anzupassen.
am 9. Januar 2006, 08:05 #
Auch wenn ESCP-EAP vermutlich gar nicht in diesem bonfortionösen Text von Linda auftauchte, es ist der Name unseres Sponsors.
Er steht für: Ecole Superieure de Commerce de Paris – Ecole des Affaires de Paris. Dieser Name entstand durch die Fusion der beiden Namensbestandteile 1999.