Berliner fühlen sich gestresst
Mario in Stadtnotizen am 5. August 2006, 12:09 4 Kommentare »
Woran liegt es nur, dass sich die Hauptstädter im bundesweiten Vergleich besonders häufig gestresst fühlen?
Liegt der Durchschnittswert bei etwa 44%, so fühlen sich jedoch rund 63% der Berliner häufig in einer Woche gestresst.
Die pauschale Tendenz: Im Osten ist man häufiger gestresst als in Westdeutschland.
Die Emnid-Umfrage wurde von der Kaufmännischen Krankenkasse beauftragt. (Quelle: dpa-Meldung)
4 Kommentare
am 6. August 2006, 18:26 #
Das ist aber sehr komisch. Ich habe immer das Gefühl, dass gerade in Berlin das Leben etwas langsamer läuft. Als ich von München nach Berlin zog, hatte ich jedes Mal, wenn U- oder S-Bahn hielten das Gefühl, der Fahrer hätte vergessen weiterzufahren. Aber der Ring bummelt gemütlich um die Stadt.
Komisch Umfrage, das.
karl
am 7. August 2006, 13:50 #
Hmm, ich schätze mal dass diese Umfrage länderweise ausgewertet wurde? Wieviel Anteil Ur-Entspannter Dorfbevölkerung hat wohl das Land Berlin, und wieviel das Land Bayern oder NRW oder wasweißich? Ist doch klar dass Großstadt stressiger ist als Land/Kleinstadtleben und Berlin ist eben zu nahezu 100% Großstadt, was außer Hamburg und Bremen sonst nirgends der Fall ist. Und mit der hanseatischen Egalhaftigkeit können wir’s dann doch nicht aufnehmen … oder ist in Berlin einfach mehr los? :)