Verwirrung

Bernd in am 10. August 2006, 10:20   9 Kommentare »

Neuköllner Zettel | Foto: Bernd M.

Die Stadt ist voller Plakate. Je nach Partei werden wir ärmer oder machen was besser. Doch der Zettel am Supermarkt, wo früher mal ein Kino war, fällt auf.

Grün auf weißem Grund. Warum grün? Wenn der Urheber aus der linken Szene kommt, wäre doch rot die richtige Farbe. Oder schwarz, wenn’s jemand aus der anarchistischen Ecke sein sollte.

Die Aussage hinterlässt bei mir Verwirrung. Hat die NPD neuerdings mehr Einfluss auf die Personalpolitik von Unternehmen? Daran mag ich nicht glauben. Und wer ist in diesem Falle “uns”? Meine Verwirrung bleibt.

9 Kommentare

1

Christian

Also so kompliziert finde ich das nicht. Das ist einfach nur die effektive Umkehrung der Parole “Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg”. Warum sollte ein Arbeitsplatz an einen Nazi anstatt einen Ausländer gehen? :-)

2

till

Ja, fand es jetzt auch nicht sooooo verwirrend. Ganz klare Aussage. ;-) Sie trifft sicherlich auch in bestimmten Regionen zu.

3

Ronny

Die Botschaft ist doch eigentlich klar: Wo Nazis was zu sagen haben, kommen keine Investoren und damit keine Arbeitsplätze…

Das aber nur rot für links steht – da muss man schon sehr farbenblind sein. Noch schlimmer allerdings wäre, wenn nur Linke gegen Nazis wären.

4

andi

Es ist nicht verwirrend, wenn man zum Beispiel Brandenburg sieht: als am Ostermontag der Farbige zusammengeschlagen wurde und alles auf einen rassistischen Überfall hindeutete, hat eine Vereinigung ausländischer Ärzte ihren Kongress in Potsdam abgesagt….ergo leere Hotelbetten, kein volles Restaurant. Und so geht es immer weiter, dass halt ausländische Investoren manchmal Angst haben müssen in Deutschland einen neuen z.B. Fabrikstandort aufzumachen, weil die Mitarbeiter ja überfallen werden könnten.
Der Spruch ist super und hat wohl kaum was mit den Wahlen sondern nur mit Protest gegen den braunen Quatsch zu tun.

5

Nico

Grün ist die Hoffnung. Darauf, dass Braun verschwindet.

6

Icke

@andi
Es war aber kein rassitischer überfall.
Sondern ein besoffner, rumpöbelner Neger.
Der durch einen einzigen unglücklichen Schlag ins Krankenhaus kam.
An Bsp. Sachsen kann man sehen das es Toristen oder der Witschaft egal ist wer in das Parlament gewählt wird
MfG

7

HSB Bernd

Von ‘nem Depp für die Deppen! Oder was soll man von solchen Äusserungen halten?

8

Klischeepunk

also
1. wer googlet der findet, nämlich ne Alarmsignal CD
http://www.amoebenklang.de/shop/article.php?id=4352
2. Wie bereits erwähnt wurde, wurde hier ein beliebtes Spielchen weitergespielt… “Parolenklau”
Siehe:
Good Night White Pride – Good Night Left Side
oder das ganz schlichte
alealealea NPD – Hurensöhne verglichen mit
alealealea Antifa – Hurensöhne
3. Farbwahl: Wer sagt, dass es n “Linker” war? vllt wars n Bulle der was gegen Nazis hat, vllt wars n Punk der auf grün steht, vllt wars ne Oma der langweilig war Oder – um auf die Anarchos/Sozis/Autonomen zurück zu kommen einfach jemand der mehr als die farben rot und schwarz kennt.

Finds eigentlich nich wirklich verwirrend, aber naja, ob’s verwirrt oder nicht, hauptsache dem rechten Pack wird die meinung gesagt.

9

dve

@Icke
Alles was du sagst ist so falsch wie deine Rechtschreibung

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