Berlins Grünflächen: Selbst zum Rechen greifen

Mario in am 16. September 2006, 13:34   1 Kommentar »

Öffentliche Grünflächen | Quelle: Photocase/Noras_Nightmare

Öffentliche Grünflächen | Quelle: Photocase/Noras_Nightmare

Berlin ist bekanntlich arm, aber sexy. Nicht zuletzt die Grünflächenämter beklagen in einer dpa-Umfrage dramatische Kürzungen, zum Teil werden Grünflächen aufgegeben und sogar Ambrosien breiten sich aus.

Immer mehr Berliner fühlen sich deshalb selbst für das Stadtgrün verantwortlich. Vor allem in wohlhabenderen Kiezen nimmt das bürgerschaftliche Engagement zu, heißt es aktuell bei der Senatsverwaltung.

Dazu zählt sicher nicht nur das Gießen bei großer Hitze. Auf Berlins Bürgersteigen fallen auch individuell gepflegte Parzellen um einzelne Bäume auf, gelegentlich mit kreativen Umzäunungen gegen Vierbeiner. So leistet nun jeder seinen Beitrag, damit die Hauptstadt trotz Armut sexy bleibt.

1 Kommentare

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Matthias

Man müsste das mal diskutieren:

Ist bürgerschaftliches Engagement in diesen Fällen zumutbar, erwünscht, angedacht? Kann man also hier sinnvoll sparen?

Oder ist das eine bedenklichste Entwicklung?

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