Pressekonferenz der Berliner Polizei
Malte in berichtet am 30. August 2005, 13:20 Kommentar schreiben »
Auf einer Pressekonferenz gaben die Berliner Ermittlungsbehörden heute um 13:00 Uhr bekannt, dass der Mordfall an dem siebenjährigen Christian aus Zehlendorf weitestgehend aufgeklärt wurde.
Wie schon am Vormittag bekannt, wurde ein 16jähriger Jugendlicher aus dem direkten Umfeld, der bereits vorab als möglicher Zeuge zum Tathergang befragt wurde, vorläufig festgenommen.
Während der Vernehmung leugnete er zunächst die Tat, gestand selbige jedoch im Verlauf der Befragung, da seine freiwillig abgegebene DNA-Probe mit einer tatrelevanten Spur übereinstimmte.
Informationen über die Tat konnten bislang nur bruchstückhaft gemacht werden. Ein Vorsatz lag, den berichteten Aussagen des mutmaßlichen Täters zufolge, nicht vor. Auslöser der Tat sei ein Streit gewesen, in dessen Folge der 16jährige das Opfer mit mehreren Schlägen am Kopf traf.
Ein Sexualdelikt konnte nach Angaben der Ermittler aller Wahrscheinlichkeit nach ausgeschlossen werden.
Zum Täter machten die Beamten aus verständlichen Gründen nur wenige Angaben, es soll sich um einen 16jährigen Hauptschulabgänger deutscher Nationalität handeln, der das Opfer bereits seit mehreren Jahren kannte.
Im Laufe des Tages soll der mutmaßliche Täter, der bislang nur vorläufig festgenommen wurde, dem Haftrichter vorgeführt werden.