Ostberlin wünscht eine gute Heimfahrt!

Phil in am 20. Dezember 2006, 10:44   Leserbriefe

"Typisch Berlin" gesehen in Prenzlauer Berg

Auch der Tagesspiegel berichtet: Klage auf Schwabenersatz – Prenzlauer Berg und die innerdeutsche Zuwanderungsproblematik.

61 Kommentare

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DerMartin

Mensch, Ihr Ostpocken, nun habt Euch doch nicht so!

Wir lassen doch extra ein paar Fassaden unsaniert, damit Ihr Euch noch zuhause fühlt!

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Eric

Die Kommentare im Tagesspiegel und des einen hier zeigen ja worum es geht. Da kommen gleich wieder die alten Reflexe, der Ostberliner an sich ist ja zurückgeblieben und rechtsextrem. Was das Plakat aber mit rechts zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Oder gilt Kritik an Westdeutschen auch schon als Rassismus?

Das Plakat sagt ja gar nicht “Berlin den Berlinern”. Das will keiner. Der Prenzlauer Berg, wie ich ihn seit 30 Jahren kenne, hat schon viele und vieles kommen und gehen sehen.

Ich glaube, das ist eher ein augenzwinkender Kommentar auf die Uniformität der jetzigen Bewohner. Und weil Clichés ja nie stimmen und trotzdem was Wahres haben, hier jetzt mal das Cliché des “Pbergers” anno 2007:

- geboren in den alten Bundesländern – Muttersprache: Deutsch (in allen Färbungen) – hat von seinen Eltern einen Haufen Geld bekommen um sich in Berlin zu verwirklichen – ist irgendwie in der Kultur tätig – ist zwischen 30 und 50 Jahre alt – wohnt sehr gerne im Dachgeschoss (wegen dem tollen Ausblick auf den Fernsehturm) – trinkt gerne “Latte” to go in Pappbechern – wenns draußen zu kalt ist, trinkt er die Latte in einem Wlan-Café hinterm Laptop – hat einen guten Geschmack und trägt teure Sache denen man es aber nicht ansieht (Understatement!) – fährt Weihnachten mindestens 300 km weit um seine Eltern zu besuchen

Als Einzelfall hat er durchaus Unterhaltungswert durch seine unfreiwillige Komik. In Massen, so wie rund um den Kolli, ist er nervig. Das gleiche gilt natürlich auch für alle “sie“s.

Freunde aus anderen Stadteilen kommen schon gar nicht mehr hierher weil alle Cafés und Kneipen (so es sie noch gibt) mit diesen Leuten überfüllt sind. Also verabreden wir uns woanders, am liebsten im Wrangelkiez, wo man sehen kann, wie gut der Berliner mit Zugereisten leben kann.

Es gibt eben sone und solche Zugereisten.

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Phil

Ja, ja der “Prenzelwichser”...

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S. P.

Ja ne ist richtig. Lieber ein paar sozialschmarotzende Ost-Einheimische oder Ausländer nach dem Prenzlauer Berg und Ostberlin hin, denn finanziell potente Süddeutsche. Ist es soweit schon mit der schwulrot-mauertotblutroten Politik in Berlin gekommen?

Wenn ja, dann gute Nacht Hauptstadt, da zieh ich mein Stuttgart aber 20 Mal vor, denn dem selbstbemitleidenden Ostgesocks. Motzki fällt mir noch dazu ein.

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Eric

Super Kommentar Phil!

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Eric

@ S.P.: Ich arbeite übrigens und bezahle Steuern, das ist kein Privileg der Stuttgarter

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Phil

Danke, bin ja mittlerwiele auch einer…

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Wolf

Ach ne, der Berliner, der typische, ist ja eher bescheiden und still und würde sich niemals nicht über einen zugereisten Dörfler (denn das sind ja alle im Vergleich zur einzigen Großstadt) laut oder öffentlich äußern. Ich fühle mich wohl hier, und willkommen, und nach nur 5 Jahren weiß ich auch schon was ich an Berlin ändern würde: Bezirksverwaltung abschaffen. Aber sonst ganz prima hier. Wenn ich mit Stadtplan an ner Straßenecke stehe wollen mir immer gleich ein oder zwei Leute helfen. Also das machen die Stuttgarter nicht. Aber die würde ich ja in ihrer Landessprache eh nicht verstehen.

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Tommi

als Münchner bekomm ich eigentlich fast jedes mal wenn ich Berliner kennenlerne ein Augenrollendes “uuh ein Bayer” zu hören.. nach eineinhalb Jahren in Berlin regts mich echt langsam auf. Trotzdem mag ich Berlin .. und ich bleib auch hier.

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Eric

“... ein jeder nach seiner Facon …” von Friedrich II. von Preußen ist ja in Berlin ein geflügeltes Wort geworden. Damit niemand was misversteht noch mal gaaanz kurz:

Pluralität statt Uniformität.

Da bin ich ganz schwulrot-mauertotblutrot.

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Linda

bei den zugereisten gibt es aber auch klassenunterschiede: als ich in siebziger jahren aus hannover hierher umsiedelte, konnte ich gar nicht so schnell kucken, wie die berliner mich “eingemeindet” haben.
“hannover? liegt doch gleich hinter spandau!!!!” ;-)

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Stefan

Ein weiterer Klischee PBerger ist jemand, der die Zugezogenen Scheisse findet und dies bei jeder passenden Gelegenheit lautstark äussert, dabei gleichzeitig betont, wie lange er den Bezirk ja schon kennt und daß früher alles viel besser war.

Seine Jammerei gegen die bösen West-Deutschen gibt es im Prinzip schon seit der Wende, jedenfalls kenne ich den Typus schon so lange.

Beide (Jammer-PBerger und Zugezogene) sitzen nicht unverdient gemeinsam in einem Käfig, ehm, Bezirk und beide zusammen sind der Grund, daß es sich anderswo in Berlin besser leben lässt. (Wobei mir selbst natürlich die nostalgische Jammerei des Ersteren tendenziell sympathischer ist, aber nur in kleinen Dosen)

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klabö

himmel, was ist hier los?
haben wir in berlin keine probleme, dass sich da einige gleich bei dieser recht amüsanten sache an die kanonen schwingen
bin selber seit 27 jahren wahlberliner und habe zu solchen dingen nur einen kommentar: “...sehn se, det is berlin…”
na ja, so hat eben jeder seine prioritäten
frohes fest

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AlexG

Der Berliner war schon immer recht skeptisch gegenüber Zugereisten. Ob nun Sachsen für die Ostberliner, BRD’ler für Westberliner oder jetzt halt irgendwer für irgendwen. Ist doch egal. Solange nicht alles in Provinzbegriffe umbenannt wird, sind mir alle willkommen. ;-)

PS: Ich finde das Schild im Übrigen gar nicht so garstig, sondern zeugt von der schier unbändigen Gastfreundschaft des Berliners. Wenn allerdings herauskommen sollte, dass das Schild von Zugereisten einer dieser Werbeagenturen aus Mitte gemacht wurde, jibt it watt hinta die Löffel, wa ehj. :-)

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Thomas

Letztes Jahr hing ein A3 Bild bei uns im Kollwitzkiez. Darauf zu sehen – Ein Foto der Sredzkistr. mit einem leeren Parkplatz neben dem anderen. Darunter stand: OstBerlin sagt Danke an: Stuttgart, Erlangen, Tübingen usw.. Habe mich als Zugereister, über Xmas in Berlin bleibender allerdings NichtSchwäbischer Berliner, köstlich amüsiert und über die 14 Tage freie Parkplatzwahl gefreut. Daher auch von mir: OSTBERLIN (kein Ostberliner) sagt Danke an alle Heimreisenden. @AlexG: Steckt das Mittepack in Persona der urbanen Penner dahinter hauen wir denen zusammen was hinter die Löffel :D.

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Stefan S.

So ein dummes Gelaber von allen Seiten. Alte Ost-West-Klisches werden ohne nachdenken aus dem Handgelenk geschleudert als gäbe es keine Geschichte. Um mal eines klar zu stellen: wer in Ostberlin lebt ist auch ein Ostberliner (Thomas) und für den Westberliner war der “BRD’ler” der Wessi (AlexG), schon vergessen.

Das Plakat ist witzig und hat mit Jammern und Selbstmitleid nichts zu tun. Als ich es gesehen habe musste ich einfach nur schmunzeln. Ich gehe gerne in den Prenzlauer Berg und genieße die Vielfalt in allen Bereichen.

Freundschaft!

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antistroebele (berliner wessi)

MOOOOOMENT!

was ist denn hier los?

da bin ich mal zwei wochen beschäftigungswegen mehr oder weniger abwesend vom blog und plötzlich häufen sich hier krassere beiträge, als ich sie jemals gemacht habe! ich fühle mich wie in einem parallelen raum-zeit-kontinuum… (ja ich hab früher star trek geschaut, aber das ist lange her!). nur stefan s. hat sich nicht verändert. immernoch die alte konfliktscheue, sozialbewußte, menschliche gleichmacherei… fast schon schön.

doch zum thema… tja hier regt sich der post-bauer/arbeiter über etwas auf, was in allen marktwirtschaftlichen ländern gang und gäbe ist: schöne und zentrale wohnlagen sind teuer. wer in einer mehr-*zimmer*-wohnung mit 3,50m-decken, fischgrätparkett, flügeltüren und hinter neorenaissancefaçade leben möchte, zahlt in besagtem berliner stadtquartier locker 700 – 1000€. ein vielfaches davon zahlt man für ein vergleichbares objekt in london oder new york – pro woche!

“ja”, wird der altprenzlberger mäkelfritze jetzt sagen, “berlin ist ja mit london und new york auch nicht zu vergleichen!” – recht hat er – und nach ihm könnte das auch immer so bleiben. “angelsächsischer kapitalismus-terror!”, wird er vielleicht noch sagen. und wenn man vor 15 jahren auf ihn gehört hätte, sähe auch der prenzlauer berg immer noch aus wie die hauptstadt der sogennanten ddr. hat man aber nicht. und wird man auch nicht. und darum wird irgendwann der vergleich mit london und new york durchaus statthaft sein.

nicht nur wegen der gentrifizierung. auch und gerade wegen der zuwanderung von nicht-berlinern. es gehört ganz eindeutig zu einer metropole, daß sich dort fremde aus aller welt sammeln, weil sie gern dort leben wollen. das ist kein manko! gerade das macht das leben in der großstadt aus. wem’s nicht paßt, der muß ja auch nicht in einem solchen stadtteil leben. in weißensee gibt es auch schöne alte häuser – ohne gentrifizierung und zuzug.

in meinem haus leben spanier, schwaben, schwule, hessen*, australier, israelis und japaner – und zwei alteingesessene mietparteien. ein sehr nettes ehepaar, das begriffen hat, daß es ostberlin nicht mehr gibt, daß man kleidung kaufen kann, wie die leute im fernsehen sie tragen, daß es tatsächlich auch zu zeiten von hartz iv (jammer jammer!) jobs gibt und man gar nicht unbedingt von hartz iv leben muß. und dann gibt es da die broiler-familie** mit fünf kindern: sämtlich arbeitslos, gewandet meist in kittelschürze bzw. unterhemd, offenbar allergisch gegen haarshampoo und kratzen gern mal “bonzen” in die holzverkleidung des fahrstuhls.

genannter fahrstuhl fährt übrigens erst wieder, seitdem die bonzen ihn haben ersetzen lassen, gleiches gilt für die heizung. und die balkone, die in der ach so tollen “ddr” abgefallen (!) waren, sind auch wieder dran. und die bonzen zahlen genannter familie sogar die miete. millieuschutz! darum ist aus irgendeinem grund auch der ranzige plattenbau gegenüber noch nicht abgerissen worden, obwohl (bzw. weil! – milleuschutz) sich jeden morgen eine traube white trash aus ihm ergießt – zumeist direkt in richtung der beiden überkommenen urberliner kneipen in mitten der überkandidelten und ungemütlichen neuen geschäfte.

mensch, wenn doch nur ganz “ostberlin” immer noch so wäre… wie “domols in der döitsche demokratschen rebublik” – so gemütlich und so…

mit besinnlichen grüßen zum fest

ihr
antistroebele
(im westlichen berlin geboren)

____________________________

*) die allerdings mit ihrem dialekt etwas anstrengend sind

**) cit.: buschheuer, else

p.s.: “stadt des friendes” ist ja wohl der größte witz…

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Thomas

@Stefan
Naja, ist prinzipiell dass was ich sage:
Ich amüsiere mich prächtig über das Schild, und hoffe
nächstes Jahr wieder auf einen schönen Einfall.
Aber dass ich jetzt, als alter Niedersachse, Ostberliner
sein soll ? Nur weil ich im Osten der Stadt wohne ??
OK, warum nicht.Und da ich jetzt Ostberliner bin, mache ich nächstes Jahr ein eigenes Schild :D
Frohes Fest an alle Wessi´s, Ossi´s, Südi´s und Nordi´s.

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alex

Jenau Thomas, dit isset. Die paar Mio Leute hier sind ja ooch nich alle vom Himmel jefallen, die kamen ja irjendwo her. Insofern is Adaption voll det Ding.
Berliner biste wirste kannste sagen, wennde sowat lustig findest. Und für Die dit Scheisse finden,: Komm ma klar und mach Da locker. Berlin is Einstellungssache…
Ham schon janz andere erkannt, ejal woher die wieder warn. In dem Sinne. Frohet Fest und kommt jut rin.

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Empor Berlin

Sowas können nur Leute denken und schreiben die nicht von hier sind. Tut mir leid Jungs und Mädels: Test nicht bestanden. Leider kann man euch nicht gegen ein paar Spanier, Marokkaner oder Japaner ausstauschen.
Ihr habt nix begriffen. Aber das war ja vorher klar.
Schöne Reise.

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Thomas

@Empor Berlin
Na dann erleuchte uns/mich doch mal….

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antistroebele (berliner wessi)

an thomas:

sie haben es glaube ich nicht verstanden. sie als “alterniedersachse” sind eben gerade kein “ostberliner”, sondern einer, der nach der intention dieses blöden plakates abhauen soll.

nicht meine meinung, aber die des plakat-autors.

viel spaß mit ihren apostrophen!

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Hans Joachim Preil

Also ick als Ostberliner find das Plakat knorke. Als kleinen Scherz zu Weihnachten quasi. Die Provinzler, die sich dadurch angepisst fühlen, haben doch in Berlin wirklich nichts zu suchen. Die jenigen, denen das Plakat ein verschmitztes Grinsen auf die Lippen zaubert, sollen gern wieder kommen.
Also nicht so empfindlich, dit hier ist BERLIN.

@antistroebele, alter Westberliner: Du bist aus Deiner Frontstadt wohl auch noch nicht all zu weit raus gekommen

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SteffenBerlin

Zitat antistroebele “in meinem haus leben spanier, schwaben, schwule, hessen*, australier, israelis und japaner – und zwei alteingesessene mietparteien. ...”
Da habe ich doch einige Fragen: Wo kommen die Schwulen her? Sind die Spanier, Schwaben, Hessen Australier, Israelis und Japaner wirklich heterosexuell? Wohnen keine Lesben oder Bisexuelle im Haus? Ich kenne Spanien, das Schwabenländle, Hessen, Australien, Israel und Japan. Wo liegt Schwulistan? Oder wie heißt das richtig?

MfG Steffen

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Tante Erna

Verstehe die Aufregung nicht. Da machen ein paar Leute ein witziges Plakat und schon entflammt eine hitzige Diskussion über Berliner, Nicht-Berliner, Zugezogene, Schwule, Japaner, Spanier etc.
Hier wird doch nur eine gute Heimfahrt gewünscht.
Das schließt doch eine Rückkehr nicht aus…
Also alle ganz entspannt bleiben.

Wer sich von diesem Plakat angesprochen fühlt, ist es dann wohl auch zu Recht.

Ich bedanke mich übrigens bei allen, die es ermöglicht haben, dass die Ostberliner “Szenebezirke” über die Jahre so schön geworden sind…schöne sanierte Häuser, tolle Cafés und super Modeläden, stylische Loftbüros, hippe Clubs und und und. Dank Euch Zugezogenen. Ihr macht Berlin erst richtig schön. Sofern ein Ostler arbeitslos wird, springt ihr in die Bresche und schönt die Statistik mit eurem DINK-Dasein (Anm. d. Verf.: DINK = double income no kids).

Dufte, weiter so.

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Thomas

@antistroebele:
doch, doch… ich habe das schon verstanden. Aber trotzdem:
Ich als(jetzt kommen sie)“im Osten von Berlin lebender zugereister,über Weihnachten hier bleibender, aber nicht hier geborener” finde das Plakat lustig und fühle mich nicht angesprochen.Ich partizipiere gerne 14 Tage lang an freier Parkplatzwahl im Kiez.
BTW: Meine beiden Kinder sind hier geboren, qualifiziert mich das denn gar nicht ? Wenigstens ein bischen ?

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Thomas

Ich muss doch sehr bitten: Wir führen ein DITK Dasein.
(Anm. d. Verf.: DITK = double income two kids).

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Onkel Abudabu

Berlin ist keine Weltstadt und Berliner können auch keine kosmopolitischen Metropolenbewohner abgeben. Berlin ist & bleibt piefig… Diese Hotspots in Mitte, P-Berg, und F-hain sind Enklaven west- und süddeutscher „Berlin-ist-hip-und-billig-Mentalität“. Denjenigen, die das ganze asymmetrisch frisierte und sonnenbebrillte „Schick-Mick-Style-Hype-Gedöns“ satt haben, empfehle ich eine Reise nach Neukölln, Hohenschönhausen, Lichtenberg, Tiergarten, Tempelhof und von mir aus auch Steglitz. Da trifft man noch Berliner, so richtig unfreundliche und mit sog. „Kodderschnautze“, dort sieht man eingeborenes Prekariat und Menschen mit Anoraks…War man mal da, dann weiß man wieder, dass es doch noch schöne Ecken in Berlin gibt und sich auch der Moabiter Adel nicht hinter dem Marzahner Produktionshelfer verstecken muss. Berlin hat soviel zu bieten, ihr müsst euch nur richtig umschauen. Lasst den Schwaben und Badensern doch in Mitte und P-Berg ihre eigene Welt, denn die sind ja, ganz weltoffen und kosmopolitisch, sowieso am liebsten unter sich.

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Doro

Also ich finde es schon sehr erschreckend, in der besinnlichsten Zeit des Jahres so angefeindet zu werden. Was kommt als nächstes? Ich wohne schon seit drei Jahren mit meinem Mann im Stadtbezirk und erlebe diese Ablehnung nicht zum ersten Mal. Im letzten Sommer wurde mein Mann am hellichten Tage von einer Jugendbande angegriffen, mit “Haut endlich ab!” beschimpft und sogar geschlagen. Solche Plakate kann ich nicht lustig finden. Auf den Spielplatz traue ich mich auch nur noch zusammen mit meinen beiden Freundinnen, ich bin ängstlich und vorsichtig geworden. Trotsdem mag ich die Stadt und werde bleiben.

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klabö

also doro, da sind wir uns einig: schlagen ist noch weniger als primitiv und unakzeptabel
aber wenn de solche plakate nich lustich findest, dann haste een problem mit berlin überhaupt, wo kommst´n her?

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Stefan S.

Ja Doro, ich würde deine Erlebnisse auch nicht mit diesem Plakat in Verbindung bringen. Gewalt ist ein anderes Thema.

Die “Neu-Berliner” würde ich ganz grob in 2 Gruppen einteilen. In die, die Weihnachten nach Hause fahren und in die, die Weihnachten hier bleiben. Solange ich Weihnachten nach Hause fahre bin ich einfach kein Berliner. Und wer eine Lohnsteuerkarte aus Erlangen oder Koblenz hat sowieso nicht.

Ist es nicht normal, wenn man Zugezogene beäugt und anfangs ausgrenzt? Erst recht wenn es mehr Neue als Alte gibt. Das ist in München oder Niedersachsen nicht anders.

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antistroebele (berliner wessi)

sehr geehrter herr preil, meine rhetorik geht offenbar vollkommen an ihnen vorbei und hinterläßt das gegenteil des gewünschten eindrucks. was soll’s. ihr problem, nicht meins.

lieber steffenberlin, homosexualität koinzidiert in meinem haus vorallem mit spanischer und schwäbischer herkunft. bei dem israeli wär’s mir auch sehr recht, aber man kann nicht alles haben.

lieber thomas, nein. das qualifiziert ihre kinder. nicht sie. aber sie sind trotzdem willkommen.

lieber onkel abudabu, na sie haben ja ‘nen durchblick. beneidenswert. new york besteht ja nur aus der upper east side und dem village – brooklyn, queens, harlem und staten island gibt es nicht! london: knightsbridge und chelsea, das ist london – ich habe da keinen einzigen proleten gesehen! und barcelona rezipieren wir nur zwischen passeig de gracia und macba… kein barri dshihad… keine dritte-welt-siedlungen außerhalb der jugendstilviertel… so eng wie ihre definition eine kosmopolitischen metropole offenbar ist, qualifiziert sich weltweit keine stadt dafür.

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Jean Pierre

Auch als “Betroffener” (zugereister Wessi oder “Neig’schmeckter”, wie man im Badischen sagen würde) finde ich das Plakat witzig.
Es ist ja auch auffallend, wie leer die Parkplätze hinterm Haus jetzt sind und wie wenig “Urberliner” über Weihnachten noch in der Stadt bleiben.

Gerade das gemeinsame Nebeneinander von Urgesteinen und Zugereisten macht das Leben doch interessant. In Prenzlauer Berg und Friedrichshain bleiben die Baden-Württemberger nun wirklich nicht nur unter sich.

Vielleicht kommt beim Autor des Plakats ein wenig heimlicher Neid auf, weil die süddeutschen Mitbürger so herzlich miteinander umgehen und damit das ausgleichende Gegenstück zur Berliner Schnauze darstellen?

Wahrscheinlich bin ich jetzt der erste Klugscheißer hier, aber Sindelfingen ist kein Stadtteil von Stuttgart sondern eine eigenständige Stadt im Landkreis Böblingen.

Ich wünsche Euch allen frohe Feiertage!

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Carl

Nur ganz kurz:
Ich bin (unter anderem) nach Berlin gezogen, da mich der überzogene Lokal-Patriotismus in seiner prolligen, dialektgeschwängerten Ausprägung meines Geburtslandes tierisch nervte.
Selbiger ist in Berlin nicht weniger nervig, allerdings dank hohem Anteil an Zugezogenen weniger omnipräsent.

Übrigens (@Stefan S.) fahre ich diese Tage nicht “nach Hause”, sondern zu meiner Familie. Danach fahre ich wieder nach Hause.
Dein Kriterium unterscheidet weniger Sorten von Neu-Berlinern als Sorten von Familien-Gebundenheiten. :-)

35

StefanS

Auf ein Wiedersehen in Berlin!

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Der Ahnungslose

Wer in den auf Deutsch geschriebenen Halbsatz

“... wünscht eine gute Heimfahrt!”

in freihändiger Auslegung zu einem

“.. wünscht ein Widerkehr!”

bzw.

“... ein Nimmerwiedersehen!”

gelangt, ist:

a) des Lesens nicht mächtig,

b) ein spitzfindiger deutscher Philister,

c) einem böswilligen Mißverständnis erlegen,

d) hat erfahrungsfreie Erkenntnisse zur Sache,

e) demagogisch begabt (und auch bemüht),

d) selbst Autor des Plakates (der demnach über Erkenntnisse “zur Wahrheit” über dessen Inhalt verfügen kann)

e) unredlich,

f) ohne weiteres als Gesprächspartner nach dem Motto:

“Ich dachte wir können uns verbal duellieren, aber leider sehe ich nach dieser Aussage, daß sie unbewaffnet sind!”

von jeweder weiteren Diskussion über diesen besonderen Fall und ggf. auch über allgemeinere zu verabschieden.

PS: Wie kann man auf einem Himmelskörper der ein Rotationselipsoid (hier: Erde) ist, überhaupt von Richtungen sprechen, außer am Nord- und am Südpol, wo es unverrückbar jeweils eine Süd- bzw- eine Nordrichtung geben muss?

Richtig. Vermittels eines magnetischen Kompasses, der die maximale Abweichung von der Nord- oder Südrichtung eben einfach mit Ost und West bezeichnet.

Aber was hat das mit Menschen zu tun?

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Der Ahnungslose

Wer in den auf Deutsch geschriebenen Halbsatz

Es muss natürllich lauten:

“... wünscht keine Wiederkehr!”

...

Ein Widerspruch, hurra!

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Stefan S.

Der Tagesspiegel hat die Hintergründe ermittelt und die Schuldigen enttarnt. Grins!

In dem Sinne. Gesundes Neues!

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Freund der Feunde

. . . freunde fassen wir zusammen, der zugereiste wessi in berlin ist meistens :
zu laut, findet alles Witzig(würg) hat keine eigene meinung und findet deswegen alles Suppi,und der alex ist bei ihm der fersehturm, er/sie trinkt latte(neuerdings auch mit sojamilch) und bezahlt dafür auch noch 2,50 euro :( weil er in menschlichen kontaktbleibenwill redet er/sie wieder sehr sehr laut weil er/sie sich in berlin ja durchsetzen muss. findet die “Berliner” im allgemeinen scheisse und unfreundlich weil sie ihn soooo blöd behandeln und meint eigentlich seine zugreisten Artgenossen die ihm den “Berliner” vorgaukeln :)
is schon schwer menn mann/frau aus münchen kommt wo ihn ein jeder depp kennt und in berlin feststellen muss das Mann/Frau ein niemand ist ;)

der echte berliner ob ost oder west sagt schon lange nix mehr dazu !hehe :) .wer das plakat nicht versteht, versteht im übrigen gar nix richtig und redet ebend über den alex und meint den fersehturm, haha, gelle?

ich sage danke das ihr uns wenigsten 5 tage sauerstoff lasst und freue mich über parkplätze und leise menschen…guten appetit beim spätzle essen. schmeckt mir im übrigen auch . . .
gute fahrt und ost/westberlin sagt danke !

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SteffenBerlin

Zitat Freund der Freunde: “... ich sage danke das ihr uns wenigsten 5 tage sauerstoff lasst und freue mich über parkplätze und leise menschen …”
So leer ist es aber nicht geworden. Ich war an Silvester in Mitte chinesisch essen. Irgendwann fingen wir an zu raten, in welcher Stadt wir eigentlich sind. Die Holländer lärmten. Die Engländer testeten die Weinkarte hoch und runter. Die Russen feierten am Nebentisch um 22:00 Uhr, die Bulgaren um 23:00 Uhr Neujahr. Die Spanier saßen am Katzentisch und die Italiener fanden gar keinen Platz mehr. Es war schräg … :-)

41

Der Provinzler

Gleich vorneweg…ich kenne Berlin nicht…war noch nie dort, habe auch keinerlei Vorurteile. Musste eigentlich nur etwas recherchieren.

Kenne zwar zwei Ost-Berliner Jungs (sogar die Eltern haben schon dort gewohnt!) die jetzt zusammen mit mir in Dortmund wohnen (Zählen die dann noch als Berliner?) mit denen ich mich ziemlich gut verstehe, aber das sagt ja nix aus.

Weshalb ich eigentlich schreibe:
Bin ziemlich schockiert wies zumindest hier im Blogg (hoffe Restberlin ist nicht so drauf) abgeht.
Was istn hier das Problem? Das andere Leute in eure Stadt ziehen wollen? Und das die dann auch noch da parken? Und das die dann unverschämter Weise über die Feiertage ihre Familie besuchen (womit sie auch die letzte klitzekleine Chance verspielt haben jemals Berliner zu werden). In was für nen elitären Club wird man bei euch denn da reingeboren?
“Ist es nicht normal, wenn man Zugezogene beäugt und anfangs ausgrenzt?” – Nicht überall, oder vielmehr nicht bei allen Menschen.
Nicht nur Ausländer und sogar Schwule (oh mein Gott!!) , sogar das unverschämte Volk, das im eigenen Land wohnt ist nicht gern gesehen. Da bleibt zwar nicht mehr viel, aber weils immer noch nicht reicht hat auch noch Ost was gegen West bzw. umgekehrt.

Die einzige Lösung, die mir da einfällt ist alle nicht Urberliner (mind. 2 Generationen) ausweisen und den kläglichen Rest doch mal schön unter sich lassen.
Damit wäre vielleicht allen geholfen.

Aber wie gesagt: Ich glaube / hoffe, dass das hier nicht die allgemeine Stimmung wiederspiegelt.

Eines aber schafft ihr vielleicht: Denen die dies hier lesen Berlin so unsympathisch werden zu lassen, dass sie gar nicht erst zu euch ziehen.

In diesem Sinne

freundliche Grüße

aus der Westprovinz Dortmund (wo sogar Schwule, Türken, Schweden, Engländer, Albaner, Australier, Amerikaner, Franzosen, .... und sogar ein paar Berliner leben)

42

christian

Ich als zugereister Frankfurter musste beim Anblick des Plakats herzlich lachen.
Bin durch Zufall am Prenzlauer Berg gelandet und fühle mich sauwohl und hoffe das bleibt noch ein paar Jahre so.

43

SteffenBerlin

In einer Anzeige in der Berliner Zeitung vom 18.01.2007, Seite 8, fragt das Kino in der Kulturbrauerei: “Alle wieder da? Willkommen in der Wahlheimat!” Zu sehen ist das Ortsausgangsschild Stuttgart, Rottweil, Ulm mit dem Hinweis Prenzlauer Berg 635 km.

44

Stefan

Also der Inhalt dieses blogs ist schon gesalzen und als süddeutscher, badischer Berliner (ich lege Wert auf die Feststellung, dass Baden und Schwaben getrennte Teile eines Bundeslandes sind!) kommen die Töne einem recht hart vor.

Ich bin den Schwaben aber dankbar, dass sie vor vielen Jahren den Wein in dieser Bierregion gebracht haben, auch wenn sich hier das Gerücht hält, dass Trollinger wirklich trinkbar sein soll!

45

Stefan S.

Wein kommt aus Schwaben nach Berlin???????? Schönes Beispiel für die teilweise vorhandene, unsympathische Arroganz mancher Süddeutscher, ein richtiger Integrationshemmer. Nur weiter so. Wein aus Italien ist viel besser und bekömmlicher. Humor Ende.

Baden-Schwaben, Köln-Düsseldorf, Berliner-Nichtberliner, Ost-West, Deutschland-Holland, ...; wer will findet immer irgendwelche unterschiede, spielt sie hoch und konstruiert einen Streit. Wenn’s Spaß macht, warum nicht.

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Hubert Thomas Schipkowski

Tja, da muss ich Dir Recht geben, lieber Stefan S.
Die Schwaben, oder besser v.a. auch die Badener, haben uns nämlich nicht den Wein sondern vor allem eines gebracht: Ihr “Tannenzäpfle-Bier”, das es hier bei mir in jeder “Szene-Kneipe” gibt, und
auf das sie alle schwören. Bei näherer Recherche offenbart sich dabei die wahre Mentalität unserer lieben Mustermitbürger:
Die Rothaus-Brauerei, die das Prenzelberger “In”-Bier zusammenbraut ist:

- Ein Landeseigener Betrieb Baden-Württembergs.

- Der Chef ist der Bruder von Wolfgang Schäuble.

- Auf der Flasche prangt seit 30 Jahren unverändert “Biergit Kraft”, badisch für “Bier gibt Kraft”.
Na, dann…

- Es gibt momentan einen wahren Hype um das Bier unter großstädtischen Exil-Badenern, nicht nur in Berlin, sondern auch in Köln, Hamburg, Frankfurt etc.

- Und dann gibt es noch so ein nettes Zitat:

“Sie glauben uns, weil wir beständig sind”, sagt Schäuble. “Die Menschen sehnen sich nach Heimat und Verwurzelung. Wir bieten Geborgenheit in einer verrückt gewordenen Welt.”
Tja… so sieht es wohl aus in den Köpfen unserer lieben Nachbarn in der Kastanienallee, die immer so betont urban, weltoffen und mondän – und nebenbei bemerkt – meist pekuniär-geizig daherkommen.

Naja, und zu dem Schild-Plakat: ganz großartig, wunderbares Kino und einfach treffend, kein Wunder, dass sie hier im BLOG alle laut aufschreien!
Ach ja, und das mit der Werbung für das Kino in der Kulturbrauerei stimmt tatsächlich, mich hat’s heute Mittag vor Lachen fast vom Hocker gehauen:
“Alle wieder da? ...Das Ländle haben wir nicht im Angebot. SCHWABENPREISE schon!”

Na, denn, ADÉ!

47

Großpankow

Au wacka!

48

McKnackslecasse

Yo schöne Grüße an alle OstBerliner!
Wolltet Ihr schon immer mal wissen wie sich Ost-Musik anhöhrt???
Dann besucht meine Homepage.

49

Phil v. Sassen

Den Vorgänger aus dem Jahr 2005 gibt es hier.

50

Philipp

etwas spät, aber vielleicht liest es noch jemand:

AN EUCH ARROGANTOS:

ich finde das Plakat klasse. ich bin auch WESSI, zugereist, und muss dennoch sagen: die neue Mitte, das neue Volk im Prenzlauer Berg platzt z.T. nur so vor Arroganz – und ich verstehe, dass die “alten Prenzelberger” gejammert haben, bevor man sie dann letztendlich ja erfolgreich komplett verscheucht hat.

Die Leute auf der Castingallee halten sich für den goldenen Nabel der Welt, denken, sie wären alle so ungemein alternativ und speziell und merken garnicht, wie einheitlich sie sind und was für einer pseudo-retro-scheiße sie sich unterwefen, für die sie auch noch viel, viel geld latzen.

Nochmal zur Arroganz:

Man merkt sehr schnell, dass viele dieser leute eben garnicht offen und tolerant sind. Denn trägst Du nicht ijre Klamotten, sprichst Du nicht wie sie, dann schauen sie ganz schnell auf Dich herab. Und jetzt sag mir mal, wo sie anders sind als die ach so primitiven und rechtsradikalen Mecker-Ossis?

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Printer

Sehr schönes Plakat :)

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Orkan

Tot allen westdeutschen!!! Wir hassen euch wir verachten euch ihr wichser!
Scheiß arrogantes Dreckspack! Wir aus dem Wedding haben schon lange was geplant um euch mal richtig auflaufen zu lassen! Ihr werdet euch schon sehr bald wundern wenn eure Kinder und Familienmitglieder in Gossen abgestochen werden ihr scheiß-Wessis!!!!

53

Phil v. Sassen - HSB

Solche Kommentare bedürfen keiner Bewertung. Deutlicher kann man sich nicht selber als Troglodyten titulieren …

54

Jochen Hoff

Mensch als ich Mitte der 70er in den Wedding zog, lag der noch in Westberlin. Ob die Kontinentalverschiebung schuld ist?

Hervoragende Reaktion der Redaktion.

55

Stefan S.

@ Jochen Hoff
Bitte nichts falsch deuten, Westdeutsche sind keine Westberliner. Mit “Wessi” wurden früher die Westdeutschen von den Westberlinern bezeichnet.

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OSTBERLINER243

Gelöscht. Bisschen mehr Contenance künftig oder die Tastatur still halten.
57

Phil v. Sassen - HSB

OSTBERLINER243,

triff Dich doch einfach mit Orkan . Dann könnt Ihr Eure unbegründeten Aggressionen symbiotisch ausleben.

Viel Spass, Phil

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Christian

Mal ganz ehrlich die wahren Berliner wollen doch auf keinen Fall Schwaben in ihren Kiezen haben. Da die Vorurteile von Selbstverliebtheit, Egoismus und Neid doch viel zu oft zutreffen. Da ist dieser Blog hier doch ein sehr gutes Beispiel. Warum zieht ihr denn alle überhaupt nach Berlin? Naja klar weil bei euch in Baden-Würtemberg oder Bayern total tote Hose herrscht. Ihr wollt ja schließlich auch mal angesagt sein und euch dort befinden wo das Leben wirklich spielt oder? Da sind die Ostbezirke an der Grenze zu Westberlin doch eine sehr gute Adresse. Aber seid euch sicher und dass sag ich ganz formell. Willkommen seid ihr hier nicht wirklich. In Prenzlauer Berg vor allem nicht. Das ist nicht meine Meinung das ist ein Fakt. Da könnt ihr jeden echten P-Berger fragen. Ich wohne hier schon mein gesamtes Leben lang und finde es echt traurig, wie ihr die Kultur und das Leben das in unserem Viertel innerhalb von zehn Jahren so zerstört habt. Denkt mal bitte darüber nach denn Geld ist bei weitem nicht alles im Leben!

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AHA-erlebnis

@Phillip

wie weit mein nachfolgender kommentar auch für ne yuppisierte linke gilt, weis ich net………….

aber klar ist, wenn du jemandem so auf die schnelle abstempelst kannst nicht große toleranz zurückerwarten.

zu den rechten im Osten (bin selbst zugezogener bayer) die kamen ja wohl ursprünglich aus dem westen würde ich mal so sagen, man denke da nur an “Kühnen” e.t.c. pp

was aber der unterschied ist zwischen linken und rechten ist klar:

die rechten wollen auf ein totalitäres staatssystem raus in dem das indviuum nix mehr zählt, und ansonsten sind sie auch ziemlich intolerant, weil wir ja immer wieder sehen, das denen menschenleben nix wert sind.

die methoden der linken sind auch net immer fein zugegeben, aber: das ziel ist globaler frieden und das hat wohl doch mehr achtung vorm menschenleben in meinen augen.

zu dem styling:
die punks werden auch mit dir reden, wenn du ne krawatte trägst, probiers aus!
eine der grundideen vom punk ist nämlich: Klamottenordnung ist sch***** !

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Christian

@ aha-erlebnis, da hast du ja mal total am thema vorbeigeredet. es ging doch überhaupt nich um ost und west…und deine mode und styling tricks outen dich auch eher als oberflächlichen Zugezogenen…ich find es echt nur traurig wie man so wenig kultur in sich haben kann…an alle Besatzerschaben und yuppies…früher oder später erstickt ihr noch an eurer selbstverliebtheit glaubt mir!

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fredi

kein plan warum sich alle so aufregen, dieses anti-schwaben gelaber ist doch nur die retourkutsche auf die “ossis-raus” sprüche von westdeutschen gegen die ossis die rübergemacht haben.
btw. haben wir hier in hamburg im schanzenviertel ein ähnliches problem, nur das es bei uns weniger die schwaben sind die nerven, sondern die provinzler aus sachsen usw. die uns hier belagern.
also liebe berliner, ihr seid nicht die einzigen die probleme haben.
mfg fredi.