Berlin am Dienstag, 21. August 2007

Linda in am 21. August 2007, 10:00   Kommentar schreiben »

Jedenfalls gibt es großspurige Ausbaupläne des Bundesverkehrsministeriums: Wasserautobahn Spree, die Berliner SPD spricht sich nun auch gegen den 2,3 Milliarden teuren Ausbau aus, dem verträumte Uferwege und mindestens 1000 Bäume geopfert werden müssten. “Wirtschaftlich nicht notwendig”, befindet der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Daniel Buchholz. Die Morgenpost empfiehlt, mit dem Geld lieber die Uferböschung des Landwehrkanals zu sanieren.
Die Tarifverhandlungen laufen nicht sehr erfolgreich, über Arbeitsmangel kann sich die Polizei jedenfalls nicht beklagen. Die Neonazis werden in Berlin immer häufiger polizeilich auffällig.
Eine Berufsgruppe kämpft gegen ein schlechtes Image. Italienische Gastronomen aus Berlin wehren sich gegen die Unterstellung, sie würden von der Mafia erpresst.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die CDU-Bürgermeisterin von Reinickendorf wegen Untreue.
Auf der anderen Seite der Nahrungskette in Berlin steigen gerade die Kosten für Hartz IV, vor allem die Mieten sind teuerer geworden, also das Geld, das die Arbeitslosen gleich an die Hausbesitzer weiterreichen.
Ein Beratungsbus der Wohlfahrtsverbände hält in den nächsten drei Wochen vor den Job-Centern und hilft Arbeitslosen bei Schwierigkeiten mit Ämtern.
Da war doch noch was, die armen Parteien müssen ihre mitgliederschwundbedingten Einnahmeverluste durch Steuergelder aufbessern? Ach so, das ist ja kein spezielles Berliner Problem!

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