Berlin am Montag, 27. August 2007
Dani in Schlagzeilen am 27. August 2007, 09:30 1 Leserbrief »
Willkommen im Alltag. Die Ferien sind vorbei.
Besser kann man es – glaube ich – nicht zusammenfassen: Eigentlich ne echte Pussy, dieser Bushido, schließlich sollte der Gangstermärchenonkel ja nicht auf der Bühne stehen und heulen, wie viel er durchmachen muss, der arme Kerl.
Das Konzert gegen Gewalt war nicht die einzige Großveranstaltung in der Stadt. Das letzte Ferienwochenende wurde kräftig genutzt, unter anderem konnte man sich auf der langen Nacht der Museen vergnügen oder bei Angela Merkel vorbeischauen.
Die “Experten” haben sich vertan. Aber gründlich. Irgendwer muss ziemlich blind gewesen sein, als er die Prognose aufstellte, Familien ziehen ins Grüne. Tun sie nämlich nicht. Sie bleiben einfach da wo sie sind, auch mit Nachwuchs. Jetzt wird es eng in den Klassenräumen, denn Schulen werden beispielsweise in Wohnräume umgebaut. Und das, wo doch so viele private Kinderläden gegründet wurden. Bei den Lehrern herrscht hingegen kein Gedränge, davon hat es eher zu wenig.
Und sonst?
Ein Rückblick auf den Sommer
Berliner putzen sich die Zähne
Aufwind für die SPD
In diesem Sinne eine schöne Woche.
1 Kommentare
Stefan S.
am 27. August 2007, 21:53 #
Wenn alle Gleichgesinnten in den 2 bis 3 angesagten Kiezen leben wollen müssen sie eben auch schon mal für eine Küche 2000 EUR Abstand zahlen und andere Unannehmlichkeiten ertragen. Das da jetzt plötzlich mehr Erstklässler als erwartet auftauchen konnte bestimmt keiner erkennen. Dani, deine Schlussfolgerung greift zu kurz. Das Problem war schon vor Monaten in der Presse als es um die konkreten Anmeldungen ging, jetzt kocht es nochmal hoch. In einigen Kiezen müssen Schulen schließen, es ziehen immer noch viele ins Grüne aber viele ziehen mit Beginn der Schulpflicht wieder zurück. Wer soll das prognostizieren? Der aktuelle Babyboom in Berlin in die hohe Zahl an Erstklässlern könnte eine Blase sein, wer weiß das schon.