Berliner Solidargemeinschaft at work
Linda in Stadtnotizen am 2. September 2007, 22:42 2 Kommentare »
Heute gefunden: ein Schröder/Kalender-Eintrag im tazblog. Wohin mit der Tasche?
Die Tasche eines lateinamerikanischen Fahrgastes (vielleicht vom Internationalen Literaturfestival?) ist in der U-Bahntür verklemmt, der Mann ist aber draußen und die Fahrgäste haben versprochen, sie an der nächsten Station abzugeben. Frage ist nur: Wo abgeben, wenn die U-Bahnstationen nur noch Videokameras und kein Personal mehr haben? Es bildet sich spontan eine “Berliner U-Bahn-Solidargemeinschaft”, die das Problem fachmännisch diskutiert. Wer von den Zugereisten das noch nicht erlebt hat, versteht Berlin nie!
2 Kommentare
am 3. September 2007, 10:10 #
Eine sehr vielschichtige Angelegenheit. Aber die geschlossenen Türen, wie im Artikel beschrieben, noch mal aufzureißen und rauszuspringen, ist groß fahrlässig. Da helfen auch keine Bahnsteigaufsichten, wie bei der taz bemängelt, wenn der Fahrgast sich an keinerlei Regelungen hält.