Das einbetonierte Treppenhaus im Neuen Museum

Linda in am 23. September 2007, 21:37   5 Kommentare »

Tag der offenen Tür, Foto: Linda Link

Morgen ist die letzte Gelegenheit zur Vorbesichtigung des Neuen Museums)

5 Kommentare

1

Stefan S.

“Das einbetonierte Treppenhaus” ???

Aus historisch bekannten Gründen gab es dort seit ein paar Jahrzehnten kein Treppenhaus mehr. Jetzt wurde ein neues aus Beton gebaut. Mir gefällt das Konzept des Architekten, nicht mehr vorhandene Teile werden neu konstruiert und neu gebaut. Einfach revolutionär.

2

Marcus

Hier nochmal der korrekte Link zur Wiki:

de.wikipedia.org/wiki/Neues_Museum_%28Berlin%29

Weis jemand ob die Tage, also heute noch, Fotografieren dort erlaubt ist?

3

Ulli

eine grandiose, sehr überzeugende lösung, diese kombination von alt und neu – wesentlich angenehmer als restaurativer wieder-neu-altaussehen-aufbau

4

Nicola Fortmann-Drühe

Das Konzept der Kombination von historischer Bausubstanz mit neuen Ergänzungen hat David Chipperfield – wie er im Interview auch selbst sagt – nicht erfunden. Zeitschichten sichtbar zu machen und Zerstörung nicht zu beschönigen hat so bereits Gerhard Spangenberg bei der Sanierung des Alten Stadthauses in Berlin beispielhaft realisiert.

5

oStsEE

An den Besuchertagen (fr-so) durfte man fotografieren. Inzwischen ist das neue Museum ja wieder geschlossen und wird erst im Oktober “richtig” eröffnet.

Insgesamt hat mir gut gefallen, was ich gesehen habe, gerade auch, dass darauf verzichtet wurde, Zerstörtes im alten Stil wiederherzustellen.

Allerdings finde ich gerade die Treppenhalle nicht gelungen, trotz der hellen Farbe des Steins wirkt sie ein wenig wie ein Bunker.

Ich hätte mir gewünscht, in jedem Saal wenigstens ein Stück “Altes” im neuen Glanz zu sehen zu können. So könnte man sich leichter vorstellen, wie alles einmal aussah.

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