Berlin am Freitag, 23. November 2007

Günter in am 23. November 2007, 10:16   Kommentar schreiben »

Über die knappe Zustimmung des Abgeordnetenhauses bei der Einführung des neuen Polizeigesetzes und die Unglaubwürdigkeit der Linken haben wir gestern bereits berichtet. Vielleicht hat sich ja mancher Abgeordnete bei der Abstimmung an die Kuscheligkeit zu SED-Zeiten erinnert – ein Kontraste-Beitrag vom Februar 1990 zeigt, was man mit Videoüberwachung schon damals alles machen konnte.

Der Geiselnehmer vom Hauptbahnhof wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Interessanter an der Geschichte ist aber etwas anderes: Das Bildblog hatte diese Woche über verpixelte Augenpartien berichtet – und wie wenig diese dem Persönlichkeitsschutz dienen. Die Kritik passt auch auf die Berlin-Presse: Wer Täter oder Opfer kennt, dürfte wenig Mühe haben, sie auf dem Tagesspiegel-Foto wieder zu erkennen. Die Morgenpost macht es einem noch leichter: Hier bleibt das Gesicht des Geiselnehmers unverpixelt.

Und:

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