Berlin am Montag, 3. Dezember 2007

Dani in am 3. Dezember 2007, 09:50   5 Leserbriefe »

Rechte sind unerwünscht und deshalb haben am Samstag unter dem Motto “Wir sind mehr, wir sind lauter, wir sind bunter” 800 Menschen am U-Bahnhof Rudow gegen 550 Neonazis demonstriert, die gern einen “nationalen Jugendclub” durchsetzen möchten.

Spärliche Info für BVG- und S-Bahn-Nutzer, denn es wird gespart. Die Zugabfertiger wurden an einigen Stationen bereits wegrationalisiert und sollen jetzt bei der S-Bahn auch von den Bahnsteigen verschwinden. Stattdessen gibt es moderne Anzeigetafeln, die allerdings eher mit Information geizen und der Fahrer sich seine Information selbst zusammenreimen muss.
Die S-bahn findet ihre Beschilderung ausreichend und hält Durchsagen für überflüssig. Oh ja, die Beschilderung ist sowas von ausreichend, dass mich am Ostkreuz fast jedesmal jemand fragt, wo er eigentlich hin muss (und das auch schon vor den begonnenen Umbaumaßnahmen. ), aber klar, wer braucht schon Menschen, wenn es schlechte Schilder gibt.

Berliner Weihnachtsmänner und Engel treffen die letzten Vorbereitungen für ein gelungenes Fest. Neben “Oh Tannenbaum” geht der Trend zum Zweitlied, damit Firmen, Kitas und Familien nicht enttäuscht sind und ihre Lieder alleine singen müssen.

Der Zoo-Direkter hat den Rummel um Knut nicht so recht verstanden. Spitzmaulnashörner findet er viel schöner, auch wenn die Anziehungskraft von Knut enorm war. Die Medien tun ihr übriges, vermenschlichen die Tiere zu oft und vermitteln über Pfleger und ihre Arbeit ein eher falsches Bild.
Ich mag ja lieber Giraffen.

Und sonst?
Keine Lust auf Shopping
Tempelhof bleibt auf?
Tempelhof macht zu!
Fragen an den Bürgermeister bitte hierher

5 Kommentare

1

Sebastian

Reichen die Anzeige Tafeln auch für das Sicherheitsempfinden der Kunden?
Ganz klar nein. Es ist die eine Sache, wie weit eine gesetztere ältere Dame jemanden helfen kann, der abends an S- und U-Bahnhöfen von unfreundlichen Menschen bedrängt wird, aber immerhin einen Notruf kann abgesetzt werden. und das ganze sogar ohne vorher ihren rot leuchtenden Bauchnabel zu drücken.
Auch die stets präsente Videoüberwachung hilft herzlich wenig.
Wie viel das Sicherheitsgefühl oder besser die Sicherheit des Fahrgastes wert? Klar finde ich es als täglicher S- und U-Bahn- Kunde eine Erleichterung zu sehen wie viel später nun mein Zug ankommt und auch zu wissen welcher danach kommt, ohne jemanden fragen zu müssen, doch wenn dann mal da steht “Zug fällt aus” will ich doch jemanden haben den ich persönlich fragen kann.

2

Matthias HSB

Ehrlich gesagt kann ich die ganze Aufregung um den S-Savignyplatz nicht verstehen. Auch als ortsunkundiger kann ich doch anhand der Netzspinne erkennen, welche Linie ich verwenden kann. So kompliziert ist es an dieser Stelle nun wirklich nicht. Das Ostkreuz ist da ein anderes Kaliber, vor allem jetzt beim Umbau.

Informationen waren aber auch schon früher mit Aufsichtskräften nicht “besser”. Die Ansagen waren dadurch auch nicht häufiger.

3

asd

Mal ehrlich: Die S-Bahn-Ansagen sind/waren völlig für den Eimer.

1.) verstehen sie nur geübte – als meine Eltern z.B. zu Besuch waren, mussten sie mich erst fragen, was die Ansager denn da nuscheln.

2.) war es doch die absolute Ausnahme, dass darüber mal mehr Informationen, als die Route des Zugs und eine mehr oder weniger freundliche Bitte, einzusteigen und zurückzubleiben zu hören waren. Mit viel Glück wurde auch mal eine Verspätung angesagt, aber nur selten. Da sind mir die Anzeigetafeln doch lieber.

4

Julius

Ich bin mal ganz froh, wenn die BVG nicht einem alle drei Sekunden mit einer Durchsage auf die Nerven geht. Man denke nur an die Zeit zurück, als die U 9 zwischen Westhafen und Osloer Straße gesperrt war. Alle zwei Stationen wurde man darum gebeten, die Sperrung zu umfahren. Am S+U Westhafen wurde dann bei jedem einfahrenden Zug (sogar auf Englisch!) durchgesagt, dass man für den Schienenersatzverkehr doch bitte der Ausschilderung folgen solle.

Das hat sich mir überhaupt nicht erschlossen, da gerade die BVG bei Baumaßnahmen umfangreich und gut sichtbar informiert.

5

Chris

Das Ostkreuz als schlechtes Beispiel zu nehmen ist unangebracht, da es zum einen im Umbau ist aber vor allem wird das Ostkreuz als eine der wenigen Stationen und zukünftig mit Personal besetzt sein… und mit Richtungsbahnsteigen wird das ganze auch übersichtlicher.

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