Berlin am Sonnabend, 8. März 2008
Bernd in Schlagzeilen am 8. März 2008, 09:25 8 Leserbriefe »
Wie wäre es, wenn unsere Gauner mal streiken würden? Aber die haben ja keine Gewerkschaft. Also bleibt die Statistik. Es wird vor allem mehr eingebrochen. Vielleicht sollte man diese Taten mal mit dem Mietspiegel abgleichen. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Höhere Miete = Erhöhtes Einbruchsrisiko?
Wie es mit unserer Gesundheit aussieht, zeigt der entsprechende Bericht. Von der TAZ interpretiert.
Wowereit ist bockig? Wenn es um die Gehälter im öffentlichen Dienst geht, will man hart bleiben. Dazu passen die Töne zu den Tarif-Verhandlungen.
Was noch?
Einen gelungenen Frauentag mit anschließendem Sonntag wünscht
Bernd
8 Kommentare
Leo
am 8. März 2008, 10:20 #
Der Taz Bericht ist ja wirklich erschreckend volksverdummend:
“Die Lebensbedingungen für Migranten in Berlin sind offenbar so schwierig, dass man jung und gesund sein sollte, um überhaupt eine Chance zu haben. Alte Migranten ziehen es hingegen offenbar vor, irgendwo anders zu sterben, nur nicht in Berlin.”
Ich frage mich, wie man als Redakteur politisch so verblendet sein kann, um die Realität so auszublenden – Ich kenne türkische Migranten und welche vom Balkan: bis zu ihrer Rente haben die natürlich ein Häuschen in der Heimat. Und da wollen die auch ihren Lebensabend verbringen: da ist das in Deutschland erwirtschaftete Geld viel mehr wert und man ist unter sich.
Und der “Zugang” zur Medizin ist für alle gleich – nur legt man gerade bei eher traditionellen muslimischen Migrantenfamilien auf Grund der Islam Sozialisierung keinen großen Wert auf Vorsorgeuntersuchung, Beschäftigung mit gesundem Essen oder alles was mit Weiterbildung in diesem Bereich zu tun hat. Wer sich nicht bildet, bildet sich auch nicht in Feldern der Ernährung, Medizin etc. weiter. Dann kommen die bei den Muslimen überproportional häufig auftretenden sexuellen Neurosen hinzu: Scham vor dem Arzt, eifersüchtige Männer etc. Oder glaubt jemand, dass ein eher konservativer Türke zur Vorsorge geht und sich die Prostata abtasten lässt, eine Darmspiegelung machen lässt oder eine Muslima regelmäßig zur Mammographie geht?
Bei allem Verständnis für die Nähe von HSB zur Taz: übernehmt bitte nicht kritiklos den oft sehr tendenziösen Blick dieses Blattes.
am 8. März 2008, 10:29 #
Bei allem Verständnis für die freie Rede in Kommentaren, liebe HSB-Leserschaft: Übernehmt bitte genausowenig kritiklos diesen sehr tendenziösen Blick des Leo. ;-(
am 8. März 2008, 10:48 #
Also ich kann euch beruhigen. Immer mehr ausländische Mitbürger die ihr Arbeitsleben in Deutschland verbracht haben, neigen dazu auch hier zu bleiben. Ich saß letzten mit zwei dieser wirklich alten Freunde vor einem Laden an einem dieser Februarfrühlingstage und wir sprachen über Gott und die Welt, als der eine uns plötzlich mitteilte, das er sein Haus in der Türkei verkauft habe.
Wir beiden anderen sahen ihn erstaunt an. Man denkt ja sofort an finanzielle Probleme in den heutigen Zeiten, zumal zwei Kinder von ihm hier selbstständig sind. Aber das war nicht der Grund. Er war im Winter da gewesen. Schön. Nett für einen Urlaub. Eigentlich hatte er geplan,t alles so vorzubereiten, dass er im nächsten Herbst endgültig zurückgehen würde. Aber er meint er sei dort nur noch Gast. Zu Hause fühlt er sich in Berlin. Seine Frau ebenfalls, die ihn anlächelte als er die Geschichte erzählte.
Er hat Recht. Er ist ein Berliner. Einer von vielen. Urlaub in der alten Heimat gerne. Im Hotel oder bei Verwandten. Erdogans Antiassimilationsrede hat bei diesen Menschen nur ein müdes Lächeln geerntet. “Der. Der ist Politiker. Meine Enkelin liest mir immer vor, wie du die in deinem Blog nennst und freut sich, dass sie das Wort sagen darf.”. Ach ja, diese Enkelin kann Deutsch, Englisch und Französisch. Nur bei türkisch muss sie immer öfter innerlich übersetzen. Sie drückt sich vor den allfälligen Urlauben in der Türkei. Ihre Eltern fahren dieses Jahr mit ihr in die Berge nach Österreich. Schnee gucken.
am 8. März 2008, 21:35 #
beide Beiträge, von Leo und Jochen geben die unterschiedlichen Meinungen wieder, so soll es auch sein…..und was die Politiker von sich geben ist sehr oft, auch bei uns von sehr weit hergeholt, weil Ihre Ohren zum Volk zu weit weg sind…
Bernd HSB
am 9. März 2008, 08:02 #
Hallo Herr Leo,
ich fühle keine besondere Nähe zur TAZ. Deshalb auch mein Hinweis: “Von der TAZ interpretiert.” Nicht von mir oder den hier ansässigen Autoren.
Allet Jute
Bernd