Stackenblochen über Berlin
Claudia in Stadtnotizen am 9. März 2008, 10:07 1 Kommentar »
[…] Es ist eine, manchmal sogar heitere, Unkompliziertheit, die ich sehr schätze an Berlin – und die leider auch gleichzeitig sehr gefährlich ist, weil sie einen schnell vergessen lässt, dass die Realität eine ganz andere, viel gnadenlosere ist, als das, was man in Berlin für die Realität hält – und von der man gerne mal schmerzhaft eingeholt wird, weil Berlin nicht für sich selbst sorgen kann. […]
1 Kommentare
Tim
am 9. März 2008, 19:01 #
Der BVG-Streik zeigt die Realität: In anderen Städten wie Frankfurt oder München, von London New York oder Paris ganz abgesehen, mit denen sich Berlin gerne vergleicht, wäre bei einem Steik des Nahverkehrs nach 2 Tagen das Chaos komplett. Dagegen in Berlin: Alles geht seinen Gang, ein wenig gemächlicher, etwas mehr Stau, aber im Grunde kann sich der Berliner damit arrangieren, wenigstens für ein paar Tage. Berlin, Haupstadt der Transferleistungsempfänger. Der wirtschaftliche Schaden hält sich in Grenzen, da es kaum Wirtschaft gibt. be berlin – lieber nicht.