Durch den Wind
Susanne in Stadtnotizen am 13. März 2008, 16:59 4 Kommentare »
Viele Berliner sind auf Fahrrädern unterwegs dieser Tage. Dienstag habe ich noch ein bisschen daran gezweifelt, ob das tatsächlich am Streik liegt. Ganz normales Frühlingsgeschehen, dachte ich, selbst auch wieder mal im Sattel sitzend. (Wegen des Streiks, natürlich. ;-)
Auf einer Strecke von etwa 15 Minuten Dauer, frei von nervigen Busüberholmanövern, auf der ich aber andauernd von flinken Radlern überholt wurde, habe ich nebenbei die leicht angeplätteten Reifen gezählt. Siebzehn waren es, an dreizehn verschiedenen Rädern. Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit meiner Behauptung oder behaupte gar eine statistische Relevanz. Doch die Pumpfaulen, das sind wohl die, die das Radfahren eher selten betreiben. Dachte ich.
Gestern dann, als ich selbst mich zu Fuß gegen Wind und Wetter plagte, waren aber immer noch etliche Zweiradfahrer unterwegs. Pitschnass und torkelnd, wahrhaft kämpferisch. Echte Helden. Und heute sieht es nicht viel anders aus.
Normal ist das wohl doch nicht. Aber tapfer!
4 Kommentare
am 13. März 2008, 19:18 #
platte reifen sind ein ziemliches problem – wenn man gerade an einem ausgesprochenen “mausarm” leidet….
am 13. März 2008, 19:29 #
Oh je. Mausarm, bzw. Mausschulter hatte ich auch in den letzten Monaten. Dann hab ich gegengearbeitet. Also, nix Übungen, Sport oder sowas. Einfach nur Holz schleifen, Staub saugen, Löcher in Wände bohren und eben – Luftpumpen. Immer schön gegen den Schmerz. Hat geholfen, ist fast weg inzwischen.