Die Hauptstadt kann aufatmen!
Phil in Schlagzeilen am 1. April 2008, 01:27 6 Kommentare »
Im öffentlichen Dienst ist in letzter Minute ein Streik abgewendet worden. Zumindest meldet dies die BVG. Hoffe, dies ist kein Aprilscherz …
Potsdam (dpa) – Praktisch in letzter Minute ist im öffentlichen Dienst ein bundesweiter Streik abgewendet worden: Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften in Potsdam auf deutlich höhere Gehälter. Dafür muss ein Teil der Beschäftigten länger arbeiten. Innenminister Wolfgang Schäuble äußerte sich zufrieden, dass Bürgern und Wirtschaft ein Arbeitskampf erspart bleibe. Allerdings kommen in vielen Kommunen nun auf die Bürger möglicherweise höhere Gebühren zu. Quelle: welt.de
6 Kommentare
Bhuti
am 1. April 2008, 07:35 #
Das ist so nicht ganz korrekt. Die in Potsdam erzielte Einigung betrifft nicht unmittelbar die BVG. Auf der Basis dieser Einigung sollen allerdings weitere Verhandlungen zwischen BVG und ver.di geführt werden. Quelle: berlin.verdi.de/
Jens
am 1. April 2008, 10:49 #
Sicher? Ich weiß nicht, nachdem ich heute schon ein paar Mal auf diverse Scherze reingefallen bin, glaube ich, für heute zumindest, nichts mehr.
Petrus
am 1. April 2008, 17:07 #
So kommt es einem tatsächlich vor.
Ab 0.00 Uhr sollte gestreikt werden (nicht wahr, Herr Splanemann !) und um 0.15 Uhr wurde dieser Streik abgesagt.
Tolle Leistung von ver.di, besonders in Glaubwürdigkeit.
War das nicht derselbe ver.di-Clown, der vor kurzem erklärt hatte, dass Streiks 24 Stunden vorher angekündigt würden, um die Fahrgäste nicht so sehr zu belasten ?
Na, warten wir mal ab, welcher faule Kompromiss nun bei der BVG geschlossen wird.
Jana
am 1. April 2008, 21:50 #
Viele Leute hatten das mit dem Nicht-Streik offenbar gar nicht mehr mitbekommen, zumindest nach den Staus heute zu urteilen.
Hm… und wer entscheidet eigentlich, wann diese ominöse “letzte Minute” sein soll? In letzter Zeit passiert irgendwie immer alles in genau dieser…
Justus
am 2. April 2008, 23:04 #
Ooh Verdi, ich danke dir für diese großzügige Geste.
Als Geschenk gibts Tariferhöhung.
Wobei das eine natürlich nicht mit dem anderen zu tun hat.
Ich habe meine Jahreskarte gekündigt.
Zahle jetzt immer bar. Der Kontakt zum unterbezahlten Busfahrer ist mir ein
Bedürfnis. Dabei bleibe ich erheblich unter dem Limit einer sogenannten Umweltkarte.
Ansonsten sitze ich zwischen vier Rädern und verpeste die Umwelt.
Nochmals herzlichen Dank an Verdi.
Nein, ich fühle mich nicht vergackeiert …