Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen der Öffentlichkeit übergeben

Georg in am 27. Mai 2008, 16:58   Kommentare

Am 12. Dezember 2003 fasste der Deutsche Bundestag den Beschluss, ein Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen zu errichten. Heute gegen 13:00 Uhr wurde am Rande des Tiergartens das Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben. Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien, Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, sowie Günter Dworek, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland, Albert Eckert, Sprecher der Initiative “Der homosexuellen NS-Opfer gedenken” und Linda Freimane von der International Lesbian and Gay Association hielten vor unerwartet großem Medienaufgebot ihre Reden. Die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset waren ebenfalls anwesend. Es waren 400 Gäste geladen, jedoch war der Andrang so groß, dass viele am Rand des Zeltes standen und den Rednern lauschten.

Viel Beifall erhielten Günter Dworek und Albert Eckert für ihre Redebeiträge. Eckert bemerkte:

Denjenigen, die es widerlich finden, wenn sich ein gleichgeschlechtliches Paar küsst, rufe ich zu: “Auch und gerade für Sie ist dieses Denkmal gebaut! Wenn es Sie stört, umso besser!”

und Dworak:

Es ist ein monströser Schandfleck der Demokratie, dass das Homosexuellen-Strafrecht der Nazis bis 1969 unverändert in Kraft blieb. Es gab in der Bundesrepublik 50 000 Verurteilungen nach Paragraf 175 – genauso viele wie in der NS-Diktatur.

Das 600 000 Euro teure Denkmal, eine Stele, wie sie im gegenüber liegenden Mahnmal für die ermordeten Juden Europas verwendet wurden, wurde von dem in Berlin lebenden dänisch-norwegischen Künstlerduo Michael Elmgreen und Ingar Dragset entworfen. Es beinhaltet ein Fenster, das ermöglicht, den Blick ins Innere zu werfen, in dem in einer Filmschleife ein küssendes gleichgeschlechtliches Paar gezeigt wird. Im Zwei Jahres Rhythmus wird jeweils ein Männer Paar und ein Frauen Paar zu sehen sein.

Mehr Information auch bei Ondamaris und Berlin Blog

36 Kommentare

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Honigbaerli

Ich habe den Post bei mir übernommen mit Quellenangabe!

www.honigbaerli.eu/2008/05/27/mahnmal

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rrho

YouTube hat auch schon Videos von der Eröffnung, z.B. Dworeks Rede: de.youtube.com/watch?v=4tIb4pKN_MY

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Toska

Es kann ja jeder halten wie er es will.
Aber ein 600 000 € teures Denkmal finde ich doch etwas übertrieben.

Der NS -Opfer ( darin enthalten sind auch Homosexuelle und Lesben) wird schon in verschiedenden Formen gedacht.

Ich persönlich finde es vomfinaziellen her ( Berlin hat bestimmt andere Probleme) etwas übertrieben.

Herr Wowereit hat sonst für die Belange der Stadt keine Zeit-geschweige Geld, aber da darfs ein wenig mehr sein

Es sind nicht nur Juden oder gleichgeschlechtliche in der NZ-Zeit ermordet worden – wenn sich alle ein Denkmal bauen würden- denn wäre diese Stadt noch ärmer.

Der Geschichte ist Genüge getan worden und nun sollte man auch die Geschichte “ geschichte sein lassen. Mann kann sie vermitteln an die nächsten Generationen- aber die werde auch fragen -warum die ganzen Denkmäler. Geschichte muss im Kopf bleiben:

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Georg_HSB

@Toska

Das Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ist ein Mahnmal der Bundesrepublik Deutschland! Nicht der Stadt Berlin! Bezahlt haben also quasi wir alle! Berlin gab nur das Grundstück und sorgte für die Errichtung.

Da bei der Idee des Holocaust-Mahnmals nie an Homosexuelle oder Sinti und Roma gedacht wurde, müssen diese Gruppen nun selbst dafür sorgen das ihrer gedacht wird.

Und du schreibst es ja selbst: “- aber die werde auch fragen -warum die ganzen Denkmäler” Genau, das ist eben der Sinn von Denkmälern!

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Toska

@ Georg HSB

Wenn ich mit meinen Enkeln dort hingehen würde, wüssten die damit garnichts anzufangen- soviel zum Sinn von Denkmälern.

Geschichte muss man weitergeben durch Literatur , durch erzählungen von Zeitzeugen.

Ein Denkmal kann erinnern aber keine Geschichte aufzeichnen- und in dieser Form wie heute(darüber lässt sich streiten was normal ist ) )

Bin leider “spiesig” was die Erziehung meinen Enkel anbetrifft.

Wenn es jemand als wiederlich empfindet wenn sich eine gleichgeschlechtliches Paar küsst- dann wird dieses Denkmal ihn bestimmt nicht davon abhalten.

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Susanne HSB

Ich empfehle dringend, Georgs Hinweis bezüglich des Sinns von Denkmälern zu berücksichtigen: Denk(en Sie doch einfach) mal (ein bisschen)!

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Georg_HSB

@Toska

Wenn du verstanden hättest was dieses Mahnmal bedeutet, dann könntest du deine Enkel aufklären! Das es daran erinnern soll, das Menschen, nur weil sie so waren wie sie sind, großes Unrecht geschehen ist. Das man sie gefoltert und getötet hat, weil sie das gleiche Geschlecht liebten und dass so etwas nie wieder geschehen darf! Dann hätten deine Enkel schon eine ganze Menge gelernt.

Es gibt viele Möglichkeiten Geschichte weiter zu geben, Denk- und Mahnmale gehören für mich dazu. Du kannst gerne der Meinung sein, Geschichte müsste man durch Literatur und Zeitzeugen allein weitergeben. Mir ist das zu kurz gedacht. Außerdem steht am Mahnmal eine Tafel mit einer Erläuterung. Wie wäre es wenn du einfach mal hin gehst, es dir anschaust, dich mit dem Thema auseinander setzt.

Und bitte keine Diskussionen mit mir über das, was gemeinhin normal zu sein hat!

8

speedy

zu 5

Ich kann mich da Georg und Susanne nur anschliessen.

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cora

Toska
am 28. Mai 2008, 20:05 #

Ich nutze Mahnmale, Gedenksteine und auch Ausstellungen wie “Den Zug der Erinnerung” genau dazu: Zur Aufklärung meiner Tochter über unsere Geschichte und die Geschichte(n) der Menschen, für die diese geschaffen wurden.

Ebenso besuche ich mit meinem Kind ja auch Friedhöfe. Eben um unserer/der Verstorbenen zu gedenken. Wir stellen uns dort nicht hin und beten (das kann ja jeder halten wie er will), sondern wir reden über den Menschen, tauschen Erinnerungen und Überlegungen.

Wenn sie der Meinung sind, ihre Enkel könnten damit nichts anfangen, dann kommt es auf einen Versuch an. Kinder sind von Natur aus neugierig und interessiert. Nun ist das ja auch Alters abhängig, welche Stätten man mit einem Kind besucht, und wenn man das Ganze nicht als stumpf-theoretische Lehrstunde aufzieht, dann könnten Sie vielleicht ganz neue Seiten an ihren Enkeln entdecken.

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Toska

Ich finde die Agumentation von @cora seht gut.

Werde mit meinen Enkeln das Denkmal besuchen.

@Georg HSB

Lassen Sie mir bitte meine Meinung , ich lasse Ihnen auch die Ihrige.
Normalität zu bemessen – liegt nicht in Ihrer Hand.
Ihr letzter Satz war sehr überflüssig.

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speedy

Jetzt hören Sie mal auf, auf Georg rumzuhaken! Lesen Sie sich mal Ihre vorherigen Kommentare nochmal genau durch, dann wissen Sie, warum er so argumentierte!

ps.: Ich bin auf Sie neulich auch leider reingefallen, siehe Thread “ein Bild vom Hauptbahnhof”! Wie konnte ich nur…

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Toska

@speddy

Ich schreibe hier meine Meinung – das darf man ja wohl oder?

Sie müssen es doch nicht lesen -geschweige antworten.

Und wer sich selber eine Grube gräbt- fällt meistens rein.!

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Honigbaerli

bitte sachlich bleiben!!
Meinung sagen ist ok!
aber schuldzuweisungen zu verbreiten finde ich nicht ok!!

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speedy

@Tokka Brief12

Es gibt hier 3 User, deren Kommentare ich mit Argusaugen lesen muss, hüben wie drüben.

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claudia hsb

Hm, also für mich sind Mahnmale zum Gedenken. Und dafür sind sie wichtig. Das wie, warum und weswegen an andere Menschen und deren Leid an einer bestimmten Stelle gedacht wird zu erklären, ist nicht die Aufgabe einer solchen Skulptur. Auch wenn wir manches Mal im Multimedia-Zeitalter das glauben wollen. Für mich gehört das zu meinem Allgemeinwissen. Es ist mein Job zu wissen, was in meinem Land in dessen Geschichte passiert ist, um dieses Wissen z. B. an Kinder und Enkel weiterzugeben. Und zwar neutral – ohne meine eigene Meinung. Nur das gibt Kindern die Chance einen eigenen Kopf und eigene Gefühle zu entwickeln. Und neugierig der Geschichte zu begegnen.

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claudia hsb

@speedy
LASS bitte ein für alle Mal dieses Kommentatoren-Bashing vor allem über unterschiedliche Blogs hinweg. Diese Kindergartenattitüde nervt. Echt!

Das ist jetzt unsere letzte Mahnung, okay?

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cora

Unglaublich:

“Ich muss mit Argusaugen lesen!”
Also “überwachen”?

@claudia hsb

Also, tut mir leid.
Aber was ich in 9 schrieb, ist meine Einstellung. Ich wollte damit keinerlei versteckte Andeutungn rüberbringen, um diesem Anderen den Argusblick zu entlocken.

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Toska

Schwule und Lesben verlangen von den “Normalen “ Tolleranz.

Dann kann ich das gleiche auch für mich verlangen, was sich leider in den Beiträgen Nr.6 und 7 nicht wiederspiegelt.

Ich finde es schon sehr anmassend wenn Georg oder Susanne mir betreffs meiner Meinung Vorschriften machen wollen.

Das ist für mich einseitiges Denken.

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:-)

@18:

Also, für mich zählen Schwule und Lesben zu den “Normalen”……..
..mal so ganz nebenbei.

Darüberhinaus ist Tol(l)eranz nichts, das man verlangen sollte.
Sie sollte selbstverständlich sein.

Vielleicht ist ja das auch der Zweck eines solchen Denkmals (speziell dieses neuen jetzt) – nicht nur Geschichte nahebringen, sondern vielleicht lernen gerade auch Kinder so schon sehr früh, das vermeintlich “Unnormale” als Teil des ganz Normalen anzusehen :-)

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Honigbaerli

ist wichtig das wir so ein mahnmal haben damit auch alle ewig gestrigen merken..das wir keine monster sind!!

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Toska

@Honigbaerli
> ewig gestrigen merken<

Ist das jetzt sehr schlimm wenn man 3Jahrzehnte als Mann und Frau verheiratet ist.?

das haben Sie wohl gemeint oder?

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Julius

@Toska (21)
Kann man das üben, alles willentlich falsch zu verstehen, oder hat man das im Blut?

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Honigbaerli

@Toska:Nein die meine ich nicht..sondern die, die uns schwule immer als Krank oder abartig bezeichnen..ich akzeptiere verbindungen zwischen mann und Frau aber ob das normaler ist als 2 Männer die sich lieben mag ich bezweifeln!!

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AleXa Rosarot

Bin zwar kein Denkmal – Fan, aber weil es zu “unserer” Kultur gehört, sich in dieser Art auszudrücken, finde ich es sehr gut, dass dieses Denkmal entstanden ist.

@ 15, @ 19 und @ 23
Gute Kommentare ;-) !!
Denke, der ganze blöde Zwist kommt aus der reproduktionstechnischen Ecke
(naja, das geht nun einmal nur mit 2 Geschlechtern, na, oder künstlich) und hat ja auch böse geschichtliche Gründe.

Dass nun eine positive Würdigung bzw. so etwas wie eine “Entschuldigung” an die Menschen, die wegen ihrer Gefühle übelst leiden mussten, realisiert wurde ist ein Zeichen von Fortschritt und Weiterentwicklung und sehr begrüßenswert.

25

Werner

Kommentar durch die Redaktion gelöscht.

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AleXa Rosarot

@ werner 25
Magst Du da etwas genauer beschreiben ?
(geht mir nicht um Feindbild – sondern um Verständnis / Kommunikation)

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Werner

@AleXa Rosarot
Auch das, obwohl spät. Normal in meinem Verständnis ist die biologisch gewollte Kombination Man/Frau. Insofern halte ich gleichgeschlechtliche Beziehung schlichtweg nicht für normal. Im Übrigen ist es mir allerdings grundsätzlich völlig wurscht, was die Leute in ihren Betten oder sonst wo und mit wem treiben. Was mich denn doch manchmal zu spontanen Äußerungen veranlasst, sind solche Komments wie z.B. Honigbaerli.

28

@ 27

Biologisch gewollt sind auch ganz andere Sachen.

Hand hoch – wer von Euch rasiert sich nicht?
“Biologisch gewollt” müssten jetzt alle “ICH” schrei(b)en.

Spaß beiseite, aber ihr denkt auch immer alle zu eingeschränkt – immer nur daran, was “im Bett” passiert.
So ein Wort wie Liebe kennt ihr gar nicht, oder?
Liebe ist nicht nur Bett, auch wenn diese Gesellschaft es uns heutzutage mehr und mehr einredet…
Schwul ist demzufolge auch nicht nur Bett.
Vielleicht mal mit diesem Ansatz probieren, dann schwindet vielleicht die Abneigung.

Und zum Thema normal: Es gibt nun einmal aber so viele Homosexuelle auf dieser Welt, dass diese Form der Liebe “wohl oder übel” heute schon mit der “Norm” entspricht.

War jetzt nur ne spontane Äußerung meinerseits, zu der mich Kommentare wie die von Werner veranlassen……

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Matthias HSB

Solange es Mitbürger gibt, die meinen gleichgeschlechtliche Liebe sei “unnormal”, ist es unbedingt notwendig, dass dieses Mahnmal endlich gekommen ist.

Es wird doch niemand gezwungen Liebe in jeder Form zu praktizieren. Jeder soll das machen, was ihm gefällt. Es bedarf jedoch der Toleranz gegenüber den anderen Formen und das kann im Jahre 2008 auch eingefordert werden. Nur darum geht es.

Homosexualität kommt im Übrigen auch in der freien Natur bei Tieren vor.

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cora

Toska am 29. Mai 2008, 20:49 #

“Schwule und Lesben verlangen von den “Normalen “ Tolleranz.”

Toleranz verlangen?

Ich weiß nicht, was macht denn jemand, der “intolerant” ist, bzw was KANN er machen? Sich ärgern und schimpfen, ev. tätlich werden. Aber am Ende ist er derjenige, der die Magengeschwüre bekommt.

Aber Toleranz kann man lernen. Am besten, indem man sich fragt, worin man selbst sich von anderen Menschen unterscheidet.

Ich habe in meinem Freundes und Bekanntenkreis sowohl Menschen mit homosexuellen als auch Menschen mit heterosexuellen Partnern (wenn Sie so wollen: Schwule und Normalos).

Meine Tochter ist 12. Es kommt vor, dass sie mir erzählt:“Guck mal XY (Star) ist schwul!!!” (Quelle dann Bravo etc.). Ich erinnnere sie dann immer an Leute, die wir kennen und die sie schätzt.

Toska, was machen SIE, sollte sich eines Ihrer Enkelkinder für einen homosexuellen Lebensweg entscheiden?

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honigbaerli

@28: genau so ist es..bin auch deiner Meinung als direkt betroffener!!
Liebe muss nicht zwingend mit produktion von Nachkommen einhergehen!!

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claudia hsb

Matthias, so ein Mahnmal wird aber an dem Unverständnis dieser Menschen genau gar nichts ändern, weil diese es allerhöchstens ausblenden. Davon mal ganz abgesehen: es steht anderen Menschen auch das Recht zu, Homosexualität als etwas für sie nichts Normales anzusehen oder zu begreifen. Das dürfen die so empfinden, das ist okay. Sei es, das es aus familiären, erzieherischen oder religiösen Gründen bei ihnen der Fall ist. An dieser Stelle ist das Abverlangen von Toleranz der Homosexuellen genauso gefragt.

Wichtig ist wohl nur, dass man trotzdem in Frieden nebeneinander herlebt und den anderen für seine Art der Liebe (welche auch immer) nicht verfolgt noch belästigt noch verurteilt. Das sind für mich immer noch zwei völlig verschiedene Schuhe.

Und mal ehrlich: wenn ich mir die Bigotterie der Schwulenszene zum Thema «Heterosexualtiät» oder auch – wunderschönes Thema gerade bei Schwulen – «Alter» angucke, dann erscheint mir bei den Jungs das Wort Toleranz auch ein frisch im Vokabular eingeführtes.

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Matthias HSB

Claudia, das Mahnmal ist wohl kaum gebaut worden um mangelnde Toleranz herzustellen. Es soll uns an einige ziemlich dunkle Augenblicke in der deutschen Geschichte erinnern. Auf beiden Seiten der Straße.

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Toska

Um für mich das Thema zum Abschluss zu bringen- ich habe absolut nicht gegen Schwule oder Lesben .
ist schon so alt wie die Menschheit- gabs schon in der Steinzeit.

Lasst mir doch einfach mal- verdammt- Zeit dieses Denkmal zu begreifen.

Das Thema wird völlig durch einige Kommentare zerredet. Ich habe niemand
als Monster oder krank bezeichnet. Jeder soll machen was er will- das ist mir völlig schnuppe

Die einzige die sich hier vernüftigt äussert ist @cora.

Mit Toleranz meinte ich, das ich diese Leute völlig verstehe (habe jahrelang mit einen Schwulen zusammengearbeitet – ist heute noch mein bester Freund ) habe man wird belächelt wenn man sagt das man 30 Jahre verheiratet ist. Traut man sich ja schon garnicht mehr zu sagen. Lasst mir doch meine glückliche Ehe – ich lasse Euch euer Schwul oder Lesben Sein.

Jeder soll auf seine Art glücklich sein. Aber einige hier – Nr.22 völlig dumm.
@Julius

Es gibt auch einige -die nicht gleich in den Tenor einstimmen und das sollte man auch verstehen können.

Gehe jedenfalls morgen mit Enkelkindern und mein Freund mir das Denkmal anschauen- und zwar aus Respekt für alle – die unter der NZ-Zeit gelitten.

Die Betonung liegt auf “ ALLE

Wünsche schönes Wochenende

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Toska

die unter der NZ-Zeit gelitten haben – muss es heissen

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Georg HSB

Liebe Toska, niemand muss sich hier als dumm bezeichnen lassen! Man sollte Diskussionen sachlich führen. Übrigens, niemand will dir deine glückliche Ehe weg nehmen. Ich wünsche dir morgen mit deinen Enkeln einen eindrucksvollen Tag. Ich schließe nun diesen Artikel und danke für Eure Teilnahme an der Diskussion.