Schöne Beschriftungen
Ulf in Stadtnotizen am 13. Juli 2008, 19:58 12 Kommentare »
Mein persönlicher Favorit ist der Frisör aus dem Wedding. Aber auch die kreative Mischnutzung von “ß” und “ss” vom Paule Team ist liebreizend.
12 Kommentare
Problematiker
am 13. Juli 2008, 22:15 #
Das Problem ist, daß a) heute die Rechtschreibkenntnisse und -sorgfaltspflichten im Durchschnitt deutlich geringer sein dürften als beispielsweise vor 20 Jahren und b) die Kosten für Druckerzeugnisse wohl deutlich gesunken sind. Früher war ein Firmenschild etwas für die Ewigkeit: die Firma gab es ja im Regelfall auch für “immer und ewig” – zumindest nicht nur für ein, zwei Jahre. Und das Schild war teuer – weil oft nicht aus Plastik. Heute ist die Fluktuation deutlich größer und die Trends wechseln auch schneller. Dazu wird bei der Arbeit aufgrund der miserablen Deutsch-Kenntnisse (und des geringen Stellenwerts, den sorgfältiges Schreiben in der Generation SMS hat) viel mehr geschludert – und schon kommen solche Kracher zustande, wie wir sie hier bewundern dürfen. Aus dieser Idee könnte man problemlos eine neue Flickr-Group, ein eigenes Blog oder ein Kunstprojekt machen, so skurril sind die Fundsachen mittlerweile.
Aber: grundsätzlich schon schade, daß es soweit gekommen ist. Da waren mir orthographisch (und inhaltlich) korrekte Schilder, die “ewig” hingen, doch lieber als dieser Werbemüll. Aber das sind nur meine zwei Cents…
am 14. Juli 2008, 10:12 #
Tja, hauptsache sie können schneiden, die müssen ja keine Eins in deutsch haben. Vielleicht rechnen sie ja auch so, wie sie schreiben, dann ist es wieder gut, natürlich nur wenn sie sich zu Gunsten des Kunden verrechnen. gg
Grüße
Sebastian
cora
am 15. Juli 2008, 00:16 #
@Tanis
Die schneiden nicht.
Die “machen Haare”.
Möglicherweise Perücken- und Haarteilherstellung?
AleXa Rosarot
am 15. Juli 2008, 00:48 #
Hello Ulf,
das ist ein gefundenes Fressen für mich !!!
Als Schi-Li kämpfe ich mich durch miserable Werbeversuche aller Art.
Naja, werde auch oft gefragt, ob es diesen Beruf gibt und was das soll …
Okay… an dieser Stelle:
Es gibt sowas wie “Schilder- und Lichtreklamehersteller/in” auch bekannt als “Werbetechniker/in”.
Da macht man sogar eine dreijährige Ausbildung …
So, das ist nun mittlerweile für’n Arsch. Schade eigentlich, hab den Job ganz gern gemacht. Ist nu eh alles vorbei ;-((
Jan
am 15. Juli 2008, 07:47 #
Schi-Li? Will man wirklich eine Berufsbezeichnung, die so heißt wie ein ehemaliger Innenminister?
Seppel
am 15. Juli 2008, 09:50 #
Das Gewürz kam vor dem krankhaft paranoiden bösen alten Mann und sollte trotz phonetischer Ähnlichkeiten weiterhin verwendet werden.
AleXa Rosarot
am 16. Juli 2008, 01:15 #
@ 8
Tja, wenn man nicht mehr weiter weiss…
und Seppelchen muss natürlich gleich reinhacken …
Nu, die Bezeichnung geht nicht auf Innenminister sondern ist schon etwas älter :-)
Schi-Li ist nix anderes als Schilder- und Lichtreklamehersteller (heutzutage auch Werbetechniker und als Weiterentwicklung auch gerne Mediengestalter).
Na, wer ballert wohl gerne die ganze Stadt mit Werbung zu ????