Die Krise kommt im Kleingarten an
Linda in Stadtnotizen am 24. Oktober 2008, 00:04 Kommentare
Wir berichteten im März, dass die Schrebergartenidylle in der Württembergischen Straße verschwinden muss, weil die Parzellenbesitzer Räumungsbescheide erhalten haben. Gekauft wurde das Areal von der Morgan Stanley Investmentbank. Die kann oder will das Grundstück nicht bebauen, Finanzkrise usw.
Nun will die Bank ihr “Asset” für 20 Millionen Euro weiterverkaufen. Frage ich mich doch erstmal, wieviel der Berliner Senat wohl dafür bekommt. Im Moment erstmal gar nichts, weil der Betrag erst fällig wird, wenn das Gebiet von den Gärtner “geräumt” ist. Pro Parzelle war 3000 Euro “Entschädigung” vorgesehen – die Kleingärtner denken nicht mal daran!
Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen und und der grüne Abgeordnete Oliver Schruoffenegger fordern den zuständigen Berliner Liegenschaftsfonds auf, die Kündigung auszusetzen.
Wir werden die Entwicklung beobachten….