Friedrichstraße Teil II - Die Schlucht
Jürgen in Stadtnotizen am 20. Februar 2009, 16:37 21 Kommentare »
Beginnen wir, aus dem Wedding kommend, in der Chausseestraße, also Straßestraße und laufen gen Süden. Auf dem Gelände des ehemaligen Stadions der Weltjugend erbaut man jetzt die neue Zentrale des BND. Der Umzug von Pullach nach Berlin wird den Anteil hier emsig vor sich hin und zum Wohl der Bürger und der ganzen Welt tätiger Beamter wieder deutlich erhöhen. Es gehört keine prophetische Gabe dazu, auch für dieses Bauvorhaben in Berlin mit einer deutlichen Überziehung der Baukosten zu rechnen. Denn wie heißt es doch in Abwandlung eines alten Schunkelliedes: Man baut nur einmal, man baut nie wieder…Weiter in Richtung Spree beginnt an der Ecke Hannoversche (mit dem potthäßlichen Turmbau, in dem u.a. die Fa. Wall Sitz hat) die Friedrichstraße.
Weiter links geht dann die Oranienburger Straße ab. Ohne d i e s e Straße mit der Synagoge, dem Kunsthaus Tacheles, den teilweise überteuerten Restaurants, der Sogwirkung des nachfolgenden Hackeschen Marktes, aber auch dem mobilen und stationären Strich, würde sowohl das touristische Image als auch das Bruttosozialprodukt Berlins wesentlich magerer ausfallen. Noch vor der Spree befindet sich links der 1984 (damals hochmodern) erbaute Friedrichstadtpalast, der aktuell wieder mehr Zuschauer anlockt, aber generell mit einer gewissen Varietemüdigkeit der Menschen zu kämpfen hat. Rechterhand das überaus lebendige Berliner Ensemble , welches seit Wochen mit Heinrich von Kleist’s “Der zerbrochene Krug” und Klaus Maria Brandauer als Dorfrichter Adam einen richtigen Knaller im Programm hat. Zwischen saniertem Admiralspalast und dem Bahnviadukt wurden die alten Buden abgerissen – jetzt wird neu gebaut. Zum ersten Mal hab ich hier einen Schlitzwandgreifer bei der Arbeit gesehen- ein Ungetüm von Baumaschine, mit der man schmale Randbetonierungen vorbereitet. Man stelle sich nur einmal vor, Ur- Berliner wie z. B. ein vor 20000 Jahren aus den französischen Alpen eingewanderter Neandertaler oder ein hugenottischer Handwerker aus dem 17. Jahrhundert- also beide mit Migrationshintergrund- würden heute vor so einem, ihnen unerklärlichen und unheimlichen, Bauungetüm stehen. Ergebnis: So entstehen Glaube und Religion.
Da Berlin aber nicht nur sich selbst, sondern auch seine Einwanderer liebt und braucht, muß es auch, auf seine Weise, mit den vielen Sprachen klar kommen. Während der Berliner dabei ist, seinen Eingeborenendialekt – das Berlinische – zu vernachlässigen und gering zu schätzen, ist er den fremden Sprachen gegenüber immer aufgeschlossen, obwohl er sie nicht spricht und nicht versteht. Die Kassiererin im Edeka- Markt Bahnhof Friedrichstraße z. B. redet mit Vorliebe und unverdrossen in deutsch auf französische oder italienische Jugendliche ein, obwohl die es mit ein paar Brocken englisch probiert haben. Durchsagen in der Berliner U- Bahn wie: “Passengers to Olympiastadion please change here” wirken dagegen schon revolutionär. Auch russisch hört man in der Friedrichstraße oft. Es ist also klar, daß Wladimir Kaminer nicht der einzige neuzeitliche Russe ist, der hier kleben geblieben ist.
In der griechischen Sage wurde der Eingang zur Unterwelt vom Höllenhund Cerberus bewacht. Für die Friedrichstraße haben wir gleich zwei davon, die als Neubauten auf dem Grundstück Spreedreieck drohend thronen. Sie bewachen den Eingang zur “Schlucht” der Friedrichstraße , wie sie ähnlich im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts bereits einmal aussah.
21 Kommentare
Sei Spreedreieck :-)
am 20. Februar 2009, 17:01 #
Och, bitte nicht hier auch noch damit anfangen.
Was ist denn so schlimm am Spreedreieck
(wenn man den Grundstückskandal jetzt mal außen vor lässt) ?
Ich würd dazu gerne mal was verlinken:
Nämlich nen Blog
der das Gebäude auch mal von seiner interessanten
und lichten Seite zeigt.
Übrigens, eine Schlucht hat immer zwei Seiten, die sich gegenüber liegen.
Wir könnten also genauso gut das Melia-Hotel, den Admiralspalast, oder später das neue komische Gebäude an der Friedrichstr. 100 für die “Verschluchtung” verantwortlich machen.
Jürgen (hsb)
am 20. Februar 2009, 18:07 #
@Sei Spreedreieck: Die eigentliche Schlucht beginnt ja hinter dem Bahnhof, nur wirkt die Spreedreieck- Bebauung auf mich nicht sehr einladend.
Gegen das Melia – architektonisch recht gelungen – und den Admiralspalast habe ich diese Bedenken nicht.
Vielleicht hätte man, nicht nur wegen der Verschattung, sondern auch aus Sichtgründen auf den Bahnhof, die Bebauung im Spreedreieck noch niedriger machen sollen. Auf jeden Fall ist dies eine der sensibelsten Stellen in der Innenstadtbebauung.
egon
am 20. Februar 2009, 18:59 #
Licht findet im sogenannten “Spreedreieck” nur oberhalb der seltsam abgeschnitten wirkenden Gebäude statt. Das gegenüberliegende Hotel ist architektonisch noch belangloser und austauschbar wie gut 95% aller Neubauprojekte in dieser Stadt.
Statt dieser eher kackbraunen denn lichthellsilbernen Stummeltürme hätte eine Grünfläche dem historischen Denkmal Tränenpalast sicherlich gutgetan.
Aber man muss ja unbedingt jede “Baulücke” durch noch mehr austauschbare, belanglose und völlig uninteressante leerstehende Büroflächen und Hotels auffüllen.
Aufreger
am 21. Februar 2009, 02:23 #
Egon, sind Sie überhaupt willens, sich mit den Neubauten dieser Stadt mal zu beschäftigen? Sie mal unvoreingenommen zu betrachten?
Es kann nicht sein, dass man sie alle in einen Topf wirft. Ich verstehe das immer nicht. Berlin hat so unterschiedliche, auch moderne, Architektur zu bieten, doch es wird nur gemeckert.
Muss dann wohl am Betrachter liegen, nicht an den Gebäuden!
Wenn dem Betrachter halt einfach nichts gefallen will, und das nur aus dem Grund, weil es neu ist…
Den Eindruck hat man leider all zu oft.
Das Spreedreieck zum Beispiel ist wieder so ganz anders als beispielsweise Teile der vielkritisierten Potsdamer Platz Bebauung – eben kein banaler, kastenförmiger Klotzbau. Nein, dieses Gebäude ist elegant geschwungen und hat eine interessante Fassade.
Der Potsdamer Platz an sich wiederum besteht aus so vielen unterschiedlichen Gebäuden, Stein, Glas, Beton, und alle möglichen Formen sind vertreten. Trotzdem wird er oft pauschal als hässlich bezeichnet.
Genau wie ganz Berlin.
Die Neubauten dieser Stadt sind den Leuten entweder zu grau (oder dunkel), sie haben zu viel Glas, oder sie sind zu bunt. Sie sind zu groß, dann wieder zu mickrig, zu eckig, zu rund, zu schlicht, zu protzig…
Es ist immer was anderes, das stört – Hauptsache, es stört was!
Leute, was wollt ihr eigentlich??
Euch passt ja nicht einmal der Wiederaufbau vom Stadtschloss.
Wollt ihr Berlin gern wieder im Zustand von 1945 sehen?
Keine Neubauten, am besten überhaupt keine Gebäude mehr in Berlin!
Alles hässlich. Zurück in die Höhlen!
Was sagen Sie eigentlich zur geplanten Bebaung rund um den Hauptbahnhof? Da ist es dann in Ordnung, dass die Sicht auf ein architektonisch herausragendes Bauwerk durch völlig belanglose, uninteressante leerstehende Büroflächen und Hotels verdeckt wird?
Genauso kommt es nämlich. Die Brache um den Bahnhof ist zwar groß genug und bietet massenhaft Raum für die nötige Bebauung, aber bis auf den letzten Meter werden die Bauten an den Bahnhof herangequetscht, weil ja sonst kein Platz ist.
Aber auf den Bahnhof Friedrichstraße soll freie Sicht herrschen, auf diese Ikone der Architektur!
Leute erklärt mir bitte, was muss verkehrt laufen bei so vielen Leutchen, dass sie derart griesgrämig und engstirnig sind, etwas aburteilen noch bevor überhaupt der Grundstein liegt, und so verschlossen Neuem gegenüber.
Und ich befürchte ja, das ist nicht nur in Sachen Architektur so…
AleXa
am 21. Februar 2009, 03:15 #
habe hier erst kürzlich herein geschaut und überlegt, was hier an kommentar bleiben kann, weil es hier doch einiges zu hinterlassen gibt …
der “Aufreger” hat mir nun komplett alles wind in den segeln genommen und alles geklaut, was ich bemängeln wollte ….
vielleicht sind wir verwandte seelen ??
@ egon: das argument mit kackbraun gab es schon einmal in bezug auf ein gebäude am potzdamer platz.
na, das spreedreieck-gebäude sieht nun nicht wirklich dem kollhoff-gebäude ähnlich … ne brille wäre nicht schlecht, denke ich !
ulla
am 21. Februar 2009, 08:10 #
@Aufreger
Gibt es in Berlin überhaupt irgend etwas, worüber nicht gemeckert wird?
Mir fällt da nichts ein.
Jürgen (hsb)
am 21. Februar 2009, 08:24 #
@Aufreger@Ulla: Also ironisch gesagt, gehört Aufregen und Meckern natürlich zum Naturell des Berliners, das hält ihn jung und die Stadt bleibt aufregend. Ernsthaft steckt dahinter die Liebe der meisten, die hier wohnen, zu ihrer Stadt und eine gewisse Angst vor zu schnellen und zu gravierenden Änderungen. Das betrifft nicht nur den Kiez, sondern auch die “große” Architektur. Der Potsdamer Platz z. B. ist sicher ein Stück moderner Bauweise, wie sie eine Großstadt natürlich auch haben muß. Aber ob man dort wohnen möchte oder sich wohl fühlen könnte, ist eine ganz andere Frage. Ich bin gespannt, ob es im Zusammenhang mit der Bebauung der Tacheles- Flächen (auch wieder so ein sensibler Bereich) zu einer konstruktiven Diskussion kommt. Übrigens sind viele Gebäude in Nebenstraßen und Hinterhöfen in Spand./Rosenthaler Vorstadt durchaus
gelungen.
cora
am 21. Februar 2009, 09:13 #
Gelungen…ja, das wohl schon – war ja auch jahrzehnte lang nix gemacht worden.
Wie auch immer…besser als Kahlschlag.
Aufreger
am 21. Februar 2009, 13:49 #
Alexa: Verwandte Seelen?
Na, wenigstens haben wir noch solche.
Ich mein, bei all dieser seelenlosen Architektur hier in Berlin!
Die Seelen unserer Bauwerke hat sich doch allesamt die Backwarenkette KAMPS untern Nagel gerissen.
:-)
@Jürgen, irgendwann wird das Gemecker aber langweilig bis nervig. Und es ist auffällig, dass vornehmlich die älteren Berliner das tun. Sie vernörgeln uns die Zukunft. Weiterentwicklung geht nicht ohne Erneuerungen.
Wann werden die Nörgler das einsehen?
Auch in Sachen Architektur, gebt dem Neuen doch mal ne Chance.
Ich bin auch nicht mit allem einverstanden – aber so ist das. Uns kann nicht alles gefallen.
Dass einem allerdings so gar nichts gefallen will…
Es wär einfach falsch, alle Neubauten dieser Stadt in einen Topf zu werfen. Dazu sind sie viel zu unterschiedlich. Als Architekt muss man sich ja vorkommen als ob man es, wie man’s auch macht in Berlin, falsch macht.
Wahr ist, dass oftmals Einsparungen den ursprünglichen Entwurf leicht verändern, und dann ein Riesengezeter herrscht (als ob der Entwurf irgendwem gefallen hätte!). Es wird so dermaßen übetrieben, es wird so viel an den Haaren herbeigezogen und Märchen erfunden, es wird so getan, als bekäme man allein vom Anblick des Objekts nun Augenkrebs.
Muss das sein?
Das Spreedreieck ist da nur ein Beispiel von vielen.
Also, das Gebäude ist doch nicht kackbraun.
Da müssen Sie, Egon und alle anderen Freunde des Bauwerks, wohl was an den Augen haben. Kackbraun??
Türmt sich die Sch… auf Berlins Straßen jetzt schon so hoch, dass sie ganze Gebäude umgibt??
Auch komisch: Für die Einen ist es ein Block, für andere wieder ein Klotz, oder eine Mauer, für Sie sind es nun Stummeltürme…
Könnten Sie sich alle mal entscheiden?
Haben Sie mal den Link von Sei Spreedreieck angeklickt?
Haben Sie nicht!
Womit bewiesen wäre: Sie wollen erst gar nichts sehen, das an Ihrem verdunkelten Weltbild rütteln könnte.
Ja blos nicht anerkennen, dass das Gebäude ja so dunkel gar nicht ist, sondern sogar regelrecht strahlen kann!
(Ich hab nämlich geklickt und es gesehen)
Nein, wir beharren auf unserem festgefahrenen Vorurteil, dass alle Neubauten in Berlin hässlich zu sein haben.
Da darf nichts eine Ausnahme machen, also müssen wir immer was finden, um unsere unrevidierbare Meinung zu
bestätigen.
Gegenargumente werden in der Luft zerrissen, mit
“Du hast doch keine Ahnung” abgetan, oder ganz ignoriert.
Notfalls sind dann die Fotos gefaked ;-)
(sind sie aber nicht.)
Ja, das Spreedreieck ist dunkel – dunkler als der hell elfenbeinfarben schimmernde Entwurf (btw, schon mal so ein Gebäude mit
derartiger Fassade gesehen? – das Bild war eine Animation!)
Gehen sie eigentlich auch auf die Barrikaden, wenn auf dem neusten Mc-Irgendwas von McDoof (oder vergleichbarem) nicht
exakt so viele Wassertröpfchen vom Salatblatt abperlen wie auf dem Werbeplakat?
Aber ich seh schon, ich hab sicher einfach nur keine Ahnung von der Materie.
Werd demnächst mal eine braun getönte Sonnenbrille aufsetzen und an dem Bau vorbeilaufen.
Dann fällt es mir vielleicht nicht mehr ganz so schwer, Ihre Sicht nachzuvollziehen…
Be Berlin!
Jürgen (hsb)
am 21. Februar 2009, 17:26 #
@Aufreger: Architektur gefällt oder sie gefällt nicht; es ist subjektiv. Mir gefällt z. B. der Hauptbahnhof – manche meinen er wäre gigantomanisch.
Es würde heute auch kein “Altberliner” mehr auf die Idee kommen, ihn noch “Lehrter Bahnhof” zu nennen, es sei denn, er will sich lächerlich machen. Also: Alles ist im Fluss. Mit dem Spreedreieck warten wir mal auf die “helle” Jahreszeit, vielleicht ergibt sich dann ein ganz anderer Eindruck, als der von mir empfundene und geschilderte.
am 21. Februar 2009, 21:19 #
Huch, hier geht es ja mal wieder nebensächlich um den Hauptbahnhof :-)
“Mir gefällt z. B. der Hauptbahnhof – manche meinen er wäre gigantomanisch.”
Das Eine muss das Andere nicht ausschließen. Ich find ihn auch gigantomanisch, bin aber gleichzeitig sein wohl größter Fan! :-)
“Es würde heute auch kein “Altberliner” mehr auf die Idee kommen, ihn noch “Lehrter Bahnhof” zu nennen, es sei denn, er will sich lächerlich machen.”
- Ha, das wäre schön, wäre das so. Es sind aber oftmals die Altberliner, glaubt mir. Die Neuberliner machen’s entweder richtig, oder noch schlimmer (zB “Lehrter Stadtbahnhof”).
Das Lustigste,
das hängt ja gegenwärtig an dem schicken (…) Hotel, das neben dem Bahnhof entsteht:
“Wir bauen für Berlin ein 2 Sterne Hotel am Lehrter Bahnhof.”
Na, denn nix wie ab nach Niedersachsen mit dem Klotz, wir können drauf verzichten! ;-)
Hallo Aufreger:
Finde es sehr gut, dass Du die Bebauung um den HBF mal ansprichst. Viele wissen, glaube ich, gar nicht, was da auf Berlin zukommt. Nur deswegen meckert keiner ;-)
Der Kommentar bezüglich seelenloser Architektur ist sowieso klasse – mir lag ungefähr dasselbe auf der Zunge… äh, in den Fingern.
Spreedreieck? Finde ich interessant.
Verfolge den Bau ausgiebig – der oben in Post eins verlinkte Blog, das ist auch meiner ;-)
Ja, das Teilchen kann düster sein. Aber genauso kann es, wie wir bewiesen haben, auch ganz anders.
MfG
p.s.: Hier im HSB wird von einigen auch gerne noch Lehrter Bahnhof gesagt!
Jürgen (hsb)
am 22. Februar 2009, 19:41 #
Nachtrag zum “Friedrichstadtpalast”: www.friedrichstadtpalast.de/040000_informationen.asp Das Haus hat mit der sehr großen Bühne, der größten fahrbaren Eisfläche der Welt, dem versenkbaren Wasserbecken u.a. nach wie vor einmalige technische Möglichkeiten. Wie der neue Intendant Dr. Bernd Schmidt heut anläßlich des “Tages der offenen Tür” mitteilte, gingen die Kartenverkäufe für die neue Show “Qi” “durch die Decke”. Heute wurden gleichfalls Ausschnitte aus dieser neuen Show gezeigt, darunter eine sensationelle Balljonglage!
Tobias
am 22. Februar 2009, 22:02 #
Die Fassade des Spreedreiecks ist eine eher schlechte Kopie der Fassade des Swissotels. So richtig schlecht ist das Teil nicht, aber nach den Entwürfen eine Enttäuschung. Und so richtig hell ist es, wie die Bilder im verlinkten positiven Beitrag auf einem Blog beweist, selbst bei Sonnenschein nicht. Für mich wäre übrigens die Bezeichnung amöboide Stummeltürme für das Spreedreieck vollkommen in Ordnung ;)
Sei Spreedreieck :-)
am 22. Februar 2009, 22:10 #
Die Bilder sind aber nicht manipuliert, Tobias.
Ich habe sie vor 2 Wochen gemacht.
Mein Tipp: Sonnenbrille abnehmen beim nächsten Mal! ;-)
(Wie ist es eigentlich mit einer Beantwortung der doch sehr interessanten Fragen vom “Aufreger” durch die Spreedreieck-Kritiker:
Zitat:
“ Ja, das Spreedreieck ist dunkel – dunkler als der hell elfenbeinfarben schimmernde Entwurf (btw, schon mal so ein Gebäude mit
derartiger Fassade gesehen? – das Bild war eine Animation!)
Gehen sie eigentlich auch auf die Barrikaden, wenn auf dem neusten Mc-Irgendwas von McDoof (oder vergleichbarem) nicht
exakt so viele Wassertröpfchen vom Salatblatt abperlen wie auf dem Werbeplakat? “ )
Tobias
am 22. Februar 2009, 22:44 #
Also ich habe schon viele Entwürfe gesehen (eine “Animation” war das Bild übrigens nicht :D), aber noch keinen, der so wenig dem endgültigen Bauwerk entsprochen hat, wie beim Spreedreieck. Soviel dazu. Eigentlich war die “sehr interessante Frage” vom Aufreger gar nicht der Beantwortung wert.
Sei Spreedreieck :-)
am 22. Februar 2009, 22:53 #
Schon viele Entwürfe gesehen? Sicher?
Ich frag ja nur – manchmal täuschen uns ja unsere Augen.
Und bei Dir hab ich so den Eindruck, gerade auch von Kommentar 13 ausgehend.
Hättest Du das Gebäude denn lieber so
spree3eck
oder ist das jetzt wieder zu hell?
:-)
(Auch nicht bewegliche Bilder werden bei Architektur-Entwürfen u.U. als Animation bezeichnet.)
AleXa Rosarot
am 22. Februar 2009, 23:36 #
Was ist das ???
Hey, Kumpelchens, kommt mal wieder runter von Eurer Stresserei wegen Spreedreieck …
Das Ding ist weder braun noch dunkel noch sonstewas – habt Ihr einen Knick in der Optik ?
Je nach Lichteinfall sind die beiden netten (anscheinend sich aneinanderschmiegenden, also recht freundlichen) Gebäudelchen mal platinfarben, mal silbern, mal dunkel (des Nächtens) oder auch mal goldschimmernd.
Vielleicht schmiegen die sich auch nur deshalb so lieb aneinander, weil jeder, der meint, meckern zu müssen, ersteinmal draufhaut auf das Gebäude.
Da halten die beiden halt zueinander. Und völlig zurecht !!
Stummelig sehen die nicht aus – im Gegenteil!
Das / die Gebäude sind sehr harmonisch mit ihrer Höhe integriert.
@ Tobias: Yupp, schlauerweise erkannt dass es keine “Animation” ist.
aber was dein beitrag nun konstruktiv sein sollte ist voller frääägezeichen …
Sei...
am 22. Februar 2009, 23:51 #
Nette Interpretation, Alexa.
:-)
Manchmal hab ich ja das Gefühl, wenn die “Türme” nicht wären, dass die meisten das SpreeDreiEck mit dem SpreeEck
verwechseln.
Klotzig (zumindest zum Teil) und anthrazitfarben.
Bestimmt war der Entwurf komplett rund und hat grellweiß gestrahlt :-))
lichtblick
am 23. Februar 2009, 09:40 #
die friedrichstraße ist ziemlich hektisch, stressig, ungemütlich. eben eine touristenmeile.
das spreedreieck-gebäude finde ich recht gelungen.
zwar hätte es wirklich etwas höher sein können – aber dann wiederum würde die straße ja erst recht zur schlucht. steht man vorm admiralspalast hat es schon irgendwo den anschein einer mauer. ist deswegen aber nicht hässlich. zu dunkel finde ichs auch nicht, nö.
und wer schreibt hier kackbraun? na, ich weiss ja nicht, aber wessen k…. so eine farbe hat, der sollte schleunigst zum arzt!
,-)
trina
am 23. Februar 2009, 12:34 #
@ JÜRGEN (autor des eintrags): bitte absätze machen! dann liest sich’s leichter. ;-)