Die Bohrinsel

Claudia in am 31. März 2009, 06:39   2 Kommentare »

Gestern während der nachmittäglichen Radumrundung vom Flughafen Tempelhof fällt mir schon von weitem ein auffälliger Aktionismus auf dem Gelände auf: Mann, LKW und schweres Baggergerät. «Oha», denke ich bei mir, «so früh schon Bodenproben? Die können doch noch gar nicht lecker sein.»

Bohrungen in Tempelhof | foto: claudia (hsb)

Ungefähr auf gleicher Höhe vom LKW fällt mir das Logo am Wagen auf und ich denke weiter, «das Logo kenne ich doch, das ist doch der jute, ich glaube, mittlerweile recht alte Sprengmeister Adolf Alexander?!»

Alt-Sprengmeister Adolf Alexander | foto: claudia (hsb)

(Deren ehemaliges brach liegendes Wohngelände liegt direkt vor meiner Haustür und ich wurde vor Jahren einmal sehr unsanft um vier Uhr morgens aus dem Schlaf geweckt, als deren geliebter dort abgestellter Wohnwagen fremd gesprengt wurde. So etwas vergisst man nicht.)

Was auch immer, entweder muss nun der Boden auf dem Ex-Flughafen auspacken oder aber es darf gesprengt werden. Hier und da sollen ja schlafende Blindgänger auf Berliner Flughäfen den Alltag bereichern.

2 Kommentare

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tfa

Die Arbeiten gehen auch am Dienstag weiter. Mittlerweile gibt es auch einen neuen Zaun, zur Abriegelung von Gebäude und Vorfeld vom restlichen Gelände. siehe auch tfa.blogsport.de/2009/03/31/neuer

2

claudia (hsb)

Und wat war am Mittwoch?

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