Auskunftssperre
Günter in Stadtnotizen am 21. April 2009, 10:09 10 Kommentare »
Dieser Tage wurden diverse Werbebriefe und Flugblätter von Befürwortern und Gegnern des “Pro Reli”-Ansinnens verschickt. “Pro Reli” selbst hat die Briefe persönlich adressiert.
Die Adressdaten stammen, wie mir bestätigt wurde, aus dem Melderegister. Wer solche Werbebriefe von “Parteien, Wählergemeinschaften und Einzelbewerbern im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen” nicht bekommen möchte, muss dazu einen Antrag zum Widerspruch der Datenübermittlung stellen.
10 Kommentare
am 21. April 2009, 10:55 #
Meistens empfehlen einem die Damen und Herren vom Amt diese Sperre. Ob das wirklich immer hilft, wage ich zu bezweifeln. Also ich habe eine, falls ich trotzdem Post bekomme, dann gibt’s aber ein Donnerwetter!;)
Nter0ne
am 21. April 2009, 11:32 #
Wie wärs denn wenn mich die Leute vom Melderegister erst einmal fragen ob sie die Daten herausgeben dürfen??? Außerdem könnten doch die Parteien auch einfach ihre Werbung als Postwurfsendung rausschicken… Denn auf meinem Briefkasten steht drauf dass ich keine Werbung will… geschieht das dennoch gibts Ärger!
daniel
am 21. April 2009, 16:07 #
Nachdem ich schonmal an mich persönlich adressierte (und auch auf mein Alter und meine Wohngegend zugeschnittene) Wahlwerbung von der NPD bekommen habe, kann mich in der Hinsicht nix mehr schockieren.
Helen
am 21. April 2009, 19:02 #
Ich habe noch nichts bekommen, “her damit”.
Die Veranstalter müssen viel Geld haben (Porto).
In einer Tageszeitung habe ich heute gelesen u.a. Wieviel Kirchensteuer ist in diese Kampagne geflossen? Da von den arbeitslosen Menschen auch Kirchensteuern eingezogen werden, frage ich mich, welcher Konfession wird eigentlich das Geld gegeben, wird es aufgeteilt? Und wer bekommt das Geld von den Menschen, die keiner Konfession angehören, also Atheisten?
ICHO TOLOT
am 21. April 2009, 19:12 #
@helen
wer bekommt das geld von den atheisten?
keiner, die zahlen in der regel nicht, sondern treten aus………..
Helen
am 21. April 2009, 20:41 #
@ ICHO
Soweit ich informiert bin, ist es eben nicht so. Es wird von allen Arbeitslosenleistungen Kirchensteuer abgezogen, bei mir war es vor Jahren für 2 Monate auch so. Und ich gehöre auch keiner Kirche an. Deshalb meine Frage, was wird mit deren Geld und wer bekommt es?
am 21. April 2009, 21:07 #
@helen
die antwort ist eigentlich ganz einfach: sie wird zwar wegen dem für die leistungsberechnung zugrundeliegenden nettolohn berechnet aber seit dem 1.1.2005 nicht mehr abgeführt (§ 133 SGB III i.d.F. Art. 1 des 3. Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt vom 23.12.2003, BGBl. I, S. 2848)…………………..
Helen
am 21. April 2009, 21:18 #
@ ICHO
Danke. Ich habe bei Wiki gelesen, da bin ich nicht ganz schlau draus geworden. Und die Zeit meiner Arbeitslosigkeit liegt so lange zurück, da gab es das noch.
ICHO TOLOT
am 21. April 2009, 21:22 #
@helen
schimpft sich “fiktive steuer” der mist,…… weil es ja schon eine frechheit ist, das es in die berechnung eines theorethischen nettoeinkommens einfliest, obwohl ich es im falle einer jobaufnahme praktisch gar nicht abführen würde, aber das ist eben weniger eine frage der kirche, sondern mehr eine des staates………..