Privatisierung im Anmarsch
Steffka in am 22. Juli 2009, 15:32 8 Kommentare »
Wer genießt es nicht, im Sommer noch schnell an einen der Brandenburger Seen zu fahren, um Wasser, Sonne und Wald zu erleben? Für die Berliner bieten die zahlreichen Gewässer eine optimale Abkühlung und erhöhen die Lebensqualität der Großstadtgeschädigten enorm. Bald könnte die Bundesregierung der freien Nutzung der Badeseen um Berlin jedoch ein Ende setzen, da sie weiterhin plant, viele der Gewässer zu privatisieren und über die Bodenverwertungsgesellschaft zu veräußern. Dies geschah seiner Zeit dem Wandlitzsee, der als Resultat nur noch über das Freibad (oder mit etwas Glück über die Bekanntschaft eines Anliegers) zugänglich ist. Noch bis übermorgen kann eine Online-Petition unterzeichnet werden, die die weitere Privatisierung öffentlicher Gewässer verhindern soll. Weitere Informationen bietet die Märkische Allgemeine .
8 Kommentare
am 22. Juli 2009, 16:35 #
Ich denke die Regierung sollte dann bitte auch konsequent Wälder, Wiesen, Berge, Täler, Flüsse und ganz wichtig den Luftraum privatisieren!!!
Wie kann es denn sein dass solche Beschlüsse nicht in einer Revolte enden??? Warum wird da so selten drüber berichet??? ich bin entsetzt! Sobald ich zu Hause bin wird die Petition unterzeichnet!
am 22. Juli 2009, 18:20 #
Die Petition ist unterschrieben.
Auch mir kommt der Ekel, wenn unsere Schuldenmacherregierung meint, auf diese Assimethode sich sanieren zu können!
Die Zeiten der Junker und Hofschranzen, die mit ganzen Regionen und Filetstücken der Heimat (bitte den Tonfall nicht falsch verstehen) befriedigt wurden/werden, sollten endgültig vorbei sein!!!
Dass versucht wird, das Rad wieder in die alte Richtung zu drehen merkt man ja allerorten!
Sigurd
am 22. Juli 2009, 18:45 #
Dies ist erst der Anfang, in ein paar Jahren kommt man ohne Transponder in keinen Wald mehr rein. Jederzeit ist überprüfbar wann und wo man im Wald war, abgerechnet wird dann per Einzugsermächtigung.
Psst nur nicht weitersagen, sonst kommt so mancher Politiker noch auf dumme Gedanken. ;-))
Apothekenrundschau
am 22. Juli 2009, 19:58 #
Das mit dem Transponder finde ich schon mal ein guter Ansatz. Man könnte auch gleich die Fußwege usw. mit privatisieren. Ohne im O2-Store was zu kaufen kommste da nicht drüber! Geile Vorstellung – mit jedem 30. Handyvertrag haste gleich mal 4% Rabatt auf den Wegezoll. Wäre das was, he? Ich bin dafür und werde gleich eine Petition starten!
ulla
am 27. Juli 2009, 13:01 #
@Sigurd
Man muß das alles auch mal positiv sehen – mit Transponder incl. Ortungsgerät kann man im Wald wenigstens nicht mehr verloren gehen, so wie damals Hänsel und Gretel und viele andere.
Das sollte einem eine kleine Gebühr für den Waldbesitzer bzw. Vater Staat schon wert sein – wovon sollten die sonst existieren ;-))?