Mittwoch, den 29. Juli 2009
Michael in Schlagzeilen am 29. Juli 2009, 01:03 6 Leserbriefe »
Weiter – Klagen: 130-Cent-Emmely, weiter – Bauen: (1) neue Hotels um den Alexanderplatz, (2) Mauerpark-Hochbautenumrahmung, weiter – Prüfen: S-Bahn Monteure arbeiten schneller, weiter – Feiern: Tarantinos Premiere. Kein Weiter – Arbeiten: Computerabsturz. Weiter am Mittwoch in der Hauptstadt, die Sommerlochdetails:
102 000 Hotelbetten gibt es in Berlin – rund 30 000 mehr als in Manhattan und Brooklyn. Und es wird weitergebaut: am Alexanderplatz, einem der belebtesten Plätze Berlins.
Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt lässt eine Revision der Klage der 130-Cent-Emmely zu, die Story geht weiter: war es Unrecht oder nicht?
Kapitalismus Schuld am S-Bahn-Versagen und der neuen Teilung Berlins, so titelte die Financial Times am Montag über die S-Bahn, die sogar den Weltkrieg, die Russen und die Teilung Deutschlands überstanden hat – nicht aber die unverantwortliche Auspresspolitik von Ex-Bahnchef Mehdorn, von Berliner Politikern geduldet. Erst der Imageschaden bewegt etwas mehr beim Bahnvorstand – ab Montag gibt es wieder die Stadtbahn, mit 64 reparierten Viertelzügen.
Streit am Mauerpark: bald keine Sonnenuntergänge mehr sichtbar?. Vorerst ist keine Einigung zwischen Bürgern und Bezirk in Sicht, aber der Investor wird siegen.
Quentin Tarantino feierte die Premiere seines Films Inglorious Bastards mit seiner Top-Schauspielercrew: Brad Pitt, Christoph Waltz, Til Schweiger, Daniel Brühl, Diane Kruger und August Diehl waren bei der Feier am Potsdamer Platz.
Keine Weiterarbeit war bei den betroffenen Behörden möglich, als der Zentralrechner des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (Labo) seine Daten nicht mehr preisgeben wollte und zweimal abstürzte.
6 Kommentare
am 29. Juli 2009, 13:33 #
Zur Mailaise der Berliner S-Bahn gibt es jetzt auch eine Petition beim Deutschen Bundestag .
Die habe ich am 3. Juli relativ spontan eingereicht, nachdem mir wegen der dramatischen Situation der Berliner S-Bahn der Kragen geplatzt ist. Veröffentlicht wurde die Petition erst gestern. (Dass das so lange dauern würde hat mich ehrlich gesagt frustriert, aber na ja).
Jedenfalls: Seitdem kann jede und jeder sie mitzeichnen. Das geht ganz einfach im Internet, hier ist der Link: epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition
Ich denke, dass Fahrgäste und Beschäftigte der S-Bahn bezüglich der unverantwortlichen Sparpolitik der DB AG weitgehend dieselben Interessen haben.
Wenn sich viele Menschen, die sonst einfach nur schimpfen entschließen würden, die Petition mitzuzeichnen, würden wir den Mehdorns und Grubes dieser Welt schon ein wenig Druck machen, meine ich.
Kommen mehr als 50.000 Unterstützer innerhalb von 6 Wochen zusammen (also bis zum 9. September), dann gibt es sogar eine öffentliche Debatte im Deutschen Bundestag darüber. In jedem Fall gilt, dass mehr Mitzeichner mehr politisches Gewicht bedeuten.
Es wäre schön, wenn die Spreeblick-Leser mitzeichnen. Tun wir was für unsere Stadt!
weirdo
am 30. Juli 2009, 09:52 #
“Unfassbar”… “Dramatisch”… Ich fahr’ Fahrrad.
Erspart mir einige Sorgenfalten, wie es scheint.
weirdo
am 30. Juli 2009, 14:02 #
Äh… auf der Strasse. ;) Ganz ohne Zug.
Ich dachte auch, es geht um die S-Bahn?