Berliner Bezirke ersparen sich die Jugendarbeit
Linda in Stadtnotizen am 14. September 2009, 14:17 Kommentare
In Kreuzberg-Friedrichshain sollen bis zum 1. Januar 2010 sämtliche Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen aus der kommunalen Verantwortung an private Träger übertragen werden, wie Jugendstadträtin Monika Herrmann (Grüne) in der Jugendhilfe-Ausschusssitzung am 1.9.09 mitgeteilt hat. Ziel ist es, damit ca. 1 Million Euro für den überschuldeten Bezirk einzusparen.
Betroffen sind auch andere Bezirke, wie z.B. Mitte/Wedding, wo es bereits seit Wochen Proteste gegen Privatisierungen im Jugendbereich gab. Privatisierung bedeutet aber in der Regel: Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und der Bezahlung der sozialpädagogischen Fachkräfte, wie die GEW erklärt und wie es von ver.di in einem Schwarzbuch beschrieben ist.
Der Jugendclub Feuerwache gibt eine sarkastische Ausschreibung zum Sommerschlussvekauf heraus. Ziel des Ausverkaufs: sofortige Einsparung von Personalkosten.
Nun ist gerade in Großstädten Jugendgewalt ein Thema, das immer wieder hochkocht. In den lokalen Presseredaktionen werden daher auch Zweifel am Sinn des Sparkurses bei der Kinder-und Jugendförderung geäußert, Fachleute warnen vor Kollateralschäden.
In X-berg/F-hain möchte man sich nicht widerstandslos damit abfinden. Am 15. September um 16 Uhr gibt es eine Protestaktion gegen den Ausverkauf der städtischen Jugendeinrichtungen vor dem Kreuzberger Rathaus.
Weitere Informationen unter www.widerstand-berlin.de
67 Kommentare
am 14. September 2009, 17:20 #
Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist nicht überschuldet. Der Bezirk hat überhaupt gar keine Schulden, sondern im Gegenteil ein Guthaben von 8,7 Millionen Euro (siehe Seite 3 unten in dem Dokument www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/finanzen/zentrales/presse/pressemitteilungen2009/090331_foliensatz_bezirksfinanzen.pdf).
Innerhalb des Jahres 2008 hatte der Bezirk einen Überschuss von 2,38 Millionen Euro gemacht, im Jahr 2007 war es ein Überschuss von 3,7 Millionen Euro, siehe www.berlin.de/sen/finanzen/presse/archiv/20090331.1410.124440.html und www.berlin.de/sen/finanzen/presse/archiv/20080515.1210.100544.html
am 14. September 2009, 18:30 #
unter den voraussetzungen wird der sparzwang immer unverständlicher!
bln
am 14. September 2009, 19:01 #
vor allem auch unter dem aspekt das die freien träger des bezirkes friedrichshain-kreuzberg auch ihre verträge gekündigt bekommen und dann neue für ein halbes jahr erhalten.
heißt also auch die einrichtungen der freien träger sind in dem sparpaket enthalten!
der bezirk friedrichshain-kreuzberg geht radikal gegen die jugendarbeit vor.
meer
am 14. September 2009, 22:33 #
kommt alle zum jugendhilfeausschuß am 15.09.09 um 16 uhr!
ort: rathaus kreuzberg yorkstraße u-bhf mehringdamm
Che`
am 15. September 2009, 10:13 #
Das stinkt doch alles zum Himmel!
Die verarschen doch wirklich Jeden.
Die vom Bezirksamt machen doch wirklich alles kapputt!
Vielleicht bekommen Sie vom Senat auch ne Abwrackprämie für die gelungene Übergabe und Einhaltung der vorgegebenen Kürzungen durch den Senat.
jocki
am 15. September 2009, 10:28 #
Hat sich mal einer die Aufrechnung des Haushaltes in Friedrichshain-Kreuzberg genau angesehen??
Die arme Frau Herrmann sagt ja, sie spart mit der Übertragungen mindestens 1 Million Euro, aber
DAS STIMMT SO GAR NICHT!!
Es sei denn ich kann nicht mehr rechen:
Im Rahmen der Haushaltsplanaufstellung 2010/2011 werden durch die Übertragung aller JFE an frei Träger folgende Reduzierungen von Ansätzen ermöglicht:
Mittelbedarf 2010 bei Verbleib der Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft
Personalmittel 2.632.300
Sachmittel 148.100
Transfermittel 1.532.000
Ansätze gesamt: 4.312.400
Ansätze Haushaltsplan‐Entwurf 2010 (bei Übertragung in freie Trägerschaft bis 01.07.2010)
Personalmittel 1.265.800
Sachmittel 77.000
BRINGEN DIE ELTERN DANN KLEBER, SCHERE, PAPIER ETC. MIT????
Transfermittel 2.725.000 EINE MILLION OBEN DRAUF?????
Ansätze gesamt: 4.067.800
kamerale Einsparungen: 244.600 UND NICHT 1 MILLION!!!!!!!!!
Ansätze Haushaltsplan‐Entwurf 2011 (Übertragung der Einrichtungen abgeschlossen)
Personalmittel 0
Sachmittel 18.000 DAS MACHT NUR 1500 € IM MONAT FÜR ALLE
ANGEBOTE!!!
Transfermittel 3.783.000 UND NOCH EINE MILLION?? ICH DENKE WIR
SPAREN????
Ansätze gesamt: 3.801.000
kamerale Einsparungen: 511.400
DAS MACHT IN 2 JAHREN EINSPARUNGEN VON GRADE MAL 2756000€ UND DAFÜR WIRD DIE GESAMTE JUGENDARBEIT PLATT GEMACHT?????????
mieke
am 15. September 2009, 14:03 #
na wenn es wieder einmal im bezirk “brennt” und die stadträtin nebst anhang reagieren müssen, um nicht zu versagen, werden schnell projekte geschaffen und finanziert. bei eindämmung des problems werden die projekte wieder eingestampft. das ist so symptomatisch für diese kommunalpolitik. das bezirksamt hat ne abwrackstation und ne feuerwehr gleich an der hand. vorsitzende ist frau Herrmann & Co. ist doch ne tolle sache. gehen wir doch alle mal hin. vielleicht springt für uns alle noch was raus dabei.
Die Frau ist einfach nur RADIKAL!
Na vielleicht gibt es eine neue Stelle im Senat für die radikale EINSPARERIN und ihrem gelungen Projekt der Privatisierung von kommunaler Arbeit!?
bln
am 15. September 2009, 19:45 #
und das ganze soll dann auch eine ordentliche jugendarbeit ermöglichen?
im endeffekt ist es doch nur der sparstift und dann umlagern in ein anderes ressore!
necurryauffefaust
am 15. September 2009, 19:55 #
na da gucken wir doch mal welcher politiker als erstes sagt: “ich bins nicht gewesen !”
wenn aufgrund solcher sparmaßnahmen die jugendlichen keine treffpunkte,beratung etc haben und sich stattdessen ihre zeit mit prügeln,klauen oder einfach nur rumgammeln die zeit vertreiben.gut das machen einige jetzt schon so aber das wird sich dank der sparmaßnahmen sicher nicht zum positiven ändern.
das gegenteil wird der fall sein und ich höre schon die kids sagen:
“scheiße jetz machen die unseren klub dicht.ich habe doch immer gewußt den da oben sind wir egal.also sind uns alle anderen auch egal.”
edeltraud
am 16. September 2009, 08:47 #
die FRIEDRICHSHAINER STADTRÄTIN und ihr WIRTSCHAFTSÖKONOM harkenthal (JUGENDAMTSDIREKTOR) ignorierten beim gestrigen jugendhilfeausschuss die belange der kinder, jugendlichen, elternvertreter und der mitarbeiter. sie wollen ihren EINSPARKURS in der kinder- und jugendarbeit in frdh. xberg RADIKAL durchziehen und so grünes licht für alle anderen bezirke geben.
hier haben leute das politische sagen, welche engstirnig, wirtschaftlich und absolut unsozial denken und handeln und machtbesessen sind.
die kinder und jugend und deren zukunft wird nach wirtschaftlichkeit berechnet. was für ein HOHN.
DIE ZUKUNFT IST IN GEFAHR!
alle parteien machen es sich zum wahlslogan – mehr in die bildung, kinderschutz etc. zu investieren. aber man lässt es zu, dass der klägliche rest von kinder-und jugendfreizeiteinrichtungen abgegeben werden.
HOCH LEBEN DIE PARTEIEN UND IHRE WIRTSCHAFTSEXPERTEN!
am 16. September 2009, 10:45 #
@edeltraut: danke für die info aus dem jha. die lokalpresse erspart sich nach meinem überblick auch die berichterstattung darüber – stattdessen: prozess gegen vier jugendliche schläger in der u-bahn…
Eiko
am 16. September 2009, 12:13 #
Na kurbeln wir mal mit dem Projekt: Kürzungen auf Kosten der Kinder und Jugendlichen – die Bauwirtschaft an. Bauen wir Kinder,- und Jugendknäste.
Und Arbeitsplätze kann man dann auch schaffen – Vollzugsbeamte und für die Insassen nen Sozialarbeiter. Vielleicht noch nen hochbezahlten Therapeuten oder nen Psychologen.
Und paar mehr Richter brauchen wir dann auch. Die paar Wenigen die es gibt, sind jetzt schon vollkommen überfordert.
Vielleicht sollten auch neue Strafgesetze für Kinder und Jugendlichen zur Abschreckung geschaffen werden.
Die Kommunalpolitik in den Bezirken macht es vor. Kürzungen, Streichungen, Einsparungen.
Vorreiter = Fritsch (als Jugendamtsdirektor in Lichtenberg) radikale Streichungen und Schließungen —> übergewechselt nach Mitte als Jugendstadtrat dort wird auch fleißig gestrichen/gespart/geschlossen —> Auf Grund seiner Verdienste wird er wohl demnächst eine Stelle im Senat erhalten, als Dankeschön für die Einsparungen im Sinne des Senates.
Mitstreiterin = Herrmann (Jugendstadträtin in Frdh./Kreuzberg)
Weitere Bezirke werden sicherlich folgen.
lest selbst auf: www.widerstand-berlin.de/
oder: wiederstandmitte.blogspot.com/
Ist sehr spannend und imformativ!
minke futzel
am 16. September 2009, 14:44 #
vielleicht wachen sie endlich auf wenn unsere jugend, so wie in frankreich, autos anzünden und rebellieren.
aber die autos der politiker stehen in den wohlhabenden wohnvierteln von berlin.
berlin- was sich hauptstadt nennt, SPART sich krank.
hoch leben die politiker, nebenberuflich in der wirtschaft tätig und ihr wahlkampf, welcher millionen kostet und unterm strich nichts für die bevölkerung hervorbringt.
berlin sollte die weiße fahne hissen.
bln
am 16. September 2009, 15:24 #
ist nicht nach den letzten sparmaßnahmen an kreuzberger kinder- und jugendeinrichtungen im jahr darauf die polizei mit schönen neuen wagen ausgestattet worden?
da wissen wir doch wo die gelder hingehen – ihr schreibts ja auch ziemlich genau!
elli pirelli
am 16. September 2009, 16:41 #
vor jahren hat man kitas geschlossen, obwohl bekannt war, dass mehr kinder geboren werden. heute fehlen ca. 400 kitaplätze in friedrichshain. nun muss man für teures geld neue schaffen.
der mindeststandart der berliner jugend- und kinderfreizeiteinrichtungen wurde NIE erreicht.
trotzdem spart man nun kräftig weiter.
politik ist einfach nur darauf ausgerichtet, dem volk irgendetwas vorzugaukeln.
und das auf einer art und weise, die einfach verachtend ist
berliner leuchte
am 16. September 2009, 17:37 #
bezirke geben aufgaben einfach aus einsparungszwecken nur ab. die zuwendungen kann er bei freien trägern noch einfacher kürzen. viele träger bezahlen ihre mitarbeiter mit dumpinglöhnen. bezahlung nach BAT wird selten angewandt. ist ja auch nicht nötig. es gibt ja auch noch MAE und zeitarbeitsfirmen.
und die gescheiterten fälle werden durch Hilfe zur Erziehung übernommen.
kostet dann das vielfache.
ICHO TOLOT
am 16. September 2009, 18:13 #
bildung ist wichtig,
aber keiner will die erzieher bezahlen………
aber nachdem es ja sowieso nach dem motto geht:
“strahlend wird die zukunft sein”
brauchen wir uns darüber sowieso nicht mehr allzulange gedanken machen……..
snoopy2
am 16. September 2009, 18:22 #
bei den vielen freien schulen wird die bildung auch freier. bildung nach einkommen. das ist politisch so gewollt.
bln
am 16. September 2009, 22:27 #
eben das mein ich ja auch, jetzt wird gespart und wir wissen das die freien träger viel weniger geld zur verfügung gestellt bekommen aber genauso leisten sollen, das aber geht nicht. einzige möglichkeit mae-kräfte. die wiederum sind nicht lang genug da um eine kontinuierliche arbeit zu gewährleisten und jedes jahr wird bei den freien trägern erneut gekürzt ohne das dies dann noch weiter auffällt.
wozu also weiter mit öffentlichen trägern arbeiten, wenn sie einmal abgeschafft sind wird es doch um sovieles einfacher auch die freien träger mehr und mehr zu kürzen oder gar ganz abzuschaffen.
die geburtenschwachen jahrgänge – ok, die sind jetzt. aber was ist nächstes jahr und die jahre darauf?
und immer wieder kommt die frage auf: was wird wirklich gespart? soviel ich lese und höre nicht wirklich.
also wozu dann der abbau der kommunalen kinder- und jugendarbeit?
die parteien haben die bildung auf ihre fahnen geschrieben, doch wird dies auch umgesetzt oder werden nur alle auf nach der wahl vertröstet?
Helen
am 16. September 2009, 23:01 #
Solange es diesen “freien Träger” gibt, wollen sie auch Arbeit haben, ihre Daseinsberechtigung nachweisen. Da ist es doch verständlich, daß sie bei den Ämtern auf der Matte stehen und diese sind froh, daß sie die Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen los sind.
snoopy2
am 17. September 2009, 06:42 #
wer ökonomisch wirtschaftlich in der kinder,- und jugendarbeit rechnen will, ist auf einen irrpfad.
es kostet einfach nur geld. da ist nichts zu holen. es INVESTITION für die ZUKUNFT. BILDUNG und AUßERSCHULISCHE BILDUNG BRAUCHEN GELD. MINDESTSTANDART 10% DES JUGENDHILFEETAT. die anderen 90% sind dazu da, um die schäden zu korrigieren.
die 10%*wurden noch nie ausgegeben. wir liegen bei *6%. und bald werden es weniger sein. ROSIGE ZUKUNFT FÜR UNSERE KINDER
bürger
am 17. September 2009, 07:38 #
Wahlsprüche
Wachstum durch Bildung! – Die Grünen
Mehr Geld für Bildung, nicht für Banken! – Die Linke
Weil gute und kostenlose Bildung ein Recht ist. – SPD
Wir haben die Kraft für gute Bildung – CDU
Bildung ist ein Bürgerrecht – FDP
So könnte der Satz – zusammengefasst von allen Wahlsprüchen aussehen:
Da gute und kostenlose Bildung ein Bürgerrecht ist, wir die Kraft für gute Bildung haben und Wachstum durch Bildung erreichen wollen, brauchen wir mehr Geld für Bildung, und nicht für Banken!
Wenn alle das so sehen, sollten sie sich mal einig sein!
5 min vor 12, war es schon vorgestern. Sie sollten es endlich begreifen und nach den Wahlen handeln.
Bildung gehört an 1. Stelle! Und nicht zwischendrin!
meer
am 17. September 2009, 22:42 #
dem stimm ich zu – bildung gehört auf rang eins!
mal schauen was die politikerInnen nach der wahl entscheiden!?
Helen
am 17. September 2009, 22:48 #
Bildung ist doch Ländersache und da haben alle eine andere Meinung, die werden sich nie einig.
necurryauffefaust
am 17. September 2009, 23:03 #
geht mal auf abgeordnetenwatch.de
da könnt ihr den volksverrätern unangehnehme fragen stellen.
einige von denen antworten auch (aßer merkel die ist sich anscheinend zu fein dafür)
necurryauffefaust
am 17. September 2009, 23:17 #
?
wie jetzt?
also die abgeordneten sind dort echt und die beantworten auch in echt deine fragen.
ob dich das dann zufrieden stellt oder nicht mußt du dann wissen.
ICHO TOLOT
am 17. September 2009, 23:19 #
@necurryauffefaust
na ob die ehrlich oder üblich antworten, wenn sie üblich antworten, brauch ich net zu fragen, dann kenn ich die antworten ja schon im voraus ;-)
necurryauffefaust
am 17. September 2009, 23:36 #
kommt drauf an wenn du da fragst.
der ströbele z.b. antwortet ehrlich aber der ist auch einer der wenigen politiker die auch sonst ehrlich zu den wählern sind.(und das völlig unabhängig von seiner partei) zumindest meiner meinung nach.
probiers einfach mal aus stelle dem- oder derjeingen die du fragen möchtste aine frage und dann entscheide selbst.
ist halt eine gute möglichkeit denen mal eine frage zu stellen sonst kommt man ja unmöglich an die ran.
ICHO TOLOT
am 17. September 2009, 23:54 #
@necurryauffefaust
mit ströbele haste recht, aber dafür brauch ich den watch net, den kenn ich noch persönlich aus alten hausbesetzerzeiten, der hatte etliche leute von uns verteidigt.
ansonsten habe ich da mal reingeschnuppert, nicht mein fall, entweder liests sich wie pressesprecher oder es sind so kleine fische das es auch nicht wirklich interessiert weil die eh nix zu sagen haben werden nach der wahl.oder die antworten sind völlig abstrus,
ich fühle mich eher bestätigt: das übliche blabla vor der wahl und wir tun mal so von wegen bürgernähe……….
und von wegen bürgernähe:
wenn man kein netzprofi ist, ist die seite so unübersichtlich, das man auch unmöglich da rankommt wo man hinwill.
aber hast recht, soll sich jeder seine eigene meinung von den volksverrätern machen ;-)……….
bürger
am 18. September 2009, 08:17 #
das ist so jämmlich und peinlich für diesen bezirk.
man nimmt sich stets das beispiel lichtenberg zu nutze.
dort gibt es einen herrn heinisch >http://www.michael-heinisch.de/Person.274.0.html<. er hat die neuordnung der jugendarbeit “erfunden”. —>
* alle Einrichtungen zu erhalten und auszubauen * gleichzeitig Geld einzusparen * einen großen Teil der Bezirksamtseinrichtungen in Freier Trägerschaft neu zu organisieren * Qualitätsentwicklung vorzunehmen In den Folgejahren kommunizierten immer mehr AkteurInnen Freier Träger die Neuordnung der Jugendarbeit mit dem Lichtenberger Bezirksamt.Im Jahr 2007 kam es auf Initiative von Bündnis90/Die Grünen hin zur Umsetzung. Die gesamte Jugendarbeit in Lichtenberg wurde neu geordnet:
* fast alle Einrichtungen wurden in Freier Trägerschaft fortgeführt * Basis der Arbeit sind seitdem Leistungsverträge zwischen Freien Trägern und Bezirksamt auf der Basis von Angebotsstunden * Es werden seitdem jährlich etwa 1.800.000? (fast 2 Millionen) eingespart, das sind fast 30% des Gesamtaufwandes. Und dies, ohne bei den Leistungen für die Kinder und Jugendlichen Kürzungen vorzunehmen.der mann ist einfach toll!
wie geht das denn?
na da braucht er, laut seinem denken, irgendwann gar kein geld mehr!
weniger/null = erhöhung der qualität?
Tagedieb
am 18. September 2009, 09:19 #
@bürger
Wo hast Du denn her, dass die Initiative zur Umsetzung dieses Konzeptes von Bündnis90/Die Grünen kam? Hast Du dazu noch was? Das würde mein Mißtrauen gegenüber Bündnis90/Die Grünen weiter verstärken, das ich schon lange pflege. Nämlich eine Partei zu sein, die eine egoistische Interessenlage als Allgemeininteresse verkauft, damit aber ein neoliberales Gedankengut in die Praxis umsetzt und mit dazu beiträgt, eine Gesellschaft zu atomisieren. Ausnahmen gibt es, z.B. eben Christian Ströbele.
Ansonsten, Leistung kostet einfach. Wer das nicht wahrhaben will, soll doch einfach vollgeschmierte Hauswände und jugendliche Alkoholleichen akzeptieren, oder nur noch mit Präser vögeln.
bürgerin aus friedrichshain
am 18. September 2009, 09:55 #
Na nun wird noch weiter GESPART!
NOCH MEHR STELLEN FALLEN WEG! – Einsparungen in der Bezirksbibliothek und in der Musikschule – auch beim Personal (7,5 Stellen) – Man munkelt, auch in der Beratung behinderter und chronisch kranker Menschen – (wie viel Stellen ist noch unklar)
Frage an Frau Klebba (SPD) und Frau Herrmann (Die Grünen):
Wer übernimmt dann die Aufgaben der fehlenden Stellen?
Oder wird nun weniger von Kindern und Erwachsenen gelesen? Musikalische Erziehung ist nicht mehr trendig/angesagt? Oder gibt es auf einmal weniger Behinderte und chronisch Kranke?
Vielleicht hilft auch der häufigere Gang in die Kirche und das Gespräch mit dem Pfarrer. (Der Glaube versetzt mitunter Berge.) Jodeln (ohne Begleitung von Musikinstrumenten) kann man mit Karaoke schließlich auch zu Hause erlernen (mit Genehmigung des Vermieters und im Einvernehmen der anderen Mieter.) Man kann auch den Lesezirkel in den Arztpraxen durchblättern, holt sich mal nebenbei in der Apotheke das Gesundheitsjournal, oder sucht häufiger die angebotenen Selbsthilfegruppen auf. Bei amtlichen Schreiben wendet man sich dann direkt an die zuständigen Stadträte. Dort hilft man gern…
berliner
am 18. September 2009, 16:10 #
Kommt alle zur BVV-Sitzung am Dienstag, den 23.09.2009 um 16:00 Uhr zur Aktion zum Rathaus Kreuzberg, Yorckstr.
(5min vom U-Bahnhof Meringdamm) Ab 17:00 Uhr tagt die BVV. Auf der Tagesordnung steht der Entwurf des Bezirkshaushaltsplanes 2010 und 2011 und die Drucksache der SPD, die Übertragung aller Kinder- und Jugendeinrichtungen nicht im Haushaltsplan abzubilden.
Hier wird entschieden, ob die gesamte Kinder-und Jugendfreizeitarbeit erhalten bleibt. Bringt Nachbarn, Freunde, Eltern etc. mit und die PolitikerInnen werden spüren, dass die kommunale Kinder-und Jugendarbeit und auch die jetzige Träger- und Angebotsvielfalt nicht stillschweigend abgeschafft werden kann.?
Wir zählen auf Euch!!!
berliner
Che`
am 19. September 2009, 11:43 #
Kommt alle mit Plakaten, Trillerpfeiffen, Tanzeinlagen etc. am Mittwoch, den 23.09.2009 um 16:00 Uhr zur Aktion zum Rathaus Kreuzberg, Yorckstr. (5min vom U-Bahnhof Meringdamm) Ab 17:00 Uhr tagt die BVV. Auf der Tagesordnung steht der Entwurf des Bezirkshaushaltsplanes 2010 und 2011 und die Drucksache der SPD, die Übertragung aller kommunalen Kinder- und Jugendeinrichtungen nicht im Haushaltsplan abzubilden.
Hier wird entschieden, ob die gesamte Kinder-und Jugendfreizeitarbeit erhalten bleibt. Bringt Nachbarn, Freunde, Eltern etc. mit und die PolitikerInnen werden spüren, dass die kommunale Kinder-und Jugendarbeit und auch die jetzige Träger- und Angebotsvielfalt nicht stillschweigend abgeschafft werden kann! Wir zählen auf Euch!!!
rentner
am 19. September 2009, 13:45 #
Es wird immer viel erzählt und häufig wenig getan.
Neben der Altersarmut gibt es auch zunehmend Kinderarmut. Das bringt meine Kindheit in Erinnerung. Es gab wenig Essen, schlechte Bildung für die Armen und Spielen auf den Innenhöfen der Mietkasernen.
Heute ist Deutschland eines der reichsten Länder auf der Erde und tut so wenig für die Zukunft der Kinder.
Aber es trifft nun wieder hauptsächlich die Kinder der Sozialhilfeempfänger. Kann denn keine Partei eine vernünftige Famillienpolitik und Politik für Kinder und Jugendlichen machen?
Sieht so der Fortschritt aus?
Kinder können nichts für ihr Dasein. Sie wurden nur geboren und sind auf die Hilfe der Gesellschaft angewiesen.
Die Politiker sollen aus den Fehlern ihrer politischen Vorgänger dazulernen und endlich eine vernünftige soziale Politik vollziehen.
m.m.
am 19. September 2009, 13:48 #
die predigen alle wasser und saufen wein. denen ist es doch scheiss egal.
holger
am 20. September 2009, 16:02 #
bei uns verlässt der stadtrat das sinkende schiff “MITTE”. trotzdem wird er laut aussage, auf jeden fall den sparhaushalt zu Ende bringen. danach geht er von Bord und schippert angeheuert auf dem kreuzer “SENAT” um gemeinsan mit der mannschaft neue sparfelder zu erkunden. eine neue stadträtin hat sich auch schon gestellt. sie kommt natürlich als staatlich anerkannte betriebswirtin daher.
holger
meer
am 21. September 2009, 19:47 #
Ich bin ja sehr gespannt auf die BVV am Mittwoch ab 16:00 Uhr in der Yorckstraße, mal sehen ob sie da Stellung beziehen oder die Wahlen abwarten.
holger
am 21. September 2009, 20:12 #
na mitte hat es schon fast geschafft. bei uns in friedrichshain-xberg hat die spd beantragt, dass der punkt- übertragung aus dem haushalt rausgenommen wird.
cdu und fdp halten sich geschickt raus. ist ja nix neues.
wenn aber wie in bayern jugendliche durchdrehen, rufen sie sofort nach schärferen jugendgesetzen. sie wollen aber die ursachen nicht bekämpfen, die erst dazu führen.
wenn es am mittwoch durchgeht, ziehen hoffentlich andere bezirke auch noch mit.
ohne widerstand geht leider nix.
die soz.arbeiter lassen sich die schxxxe nicht mehr gefallen. sie sind ja schließlich für die jugend da.
mfg. holle
bln
am 21. September 2009, 22:56 #
na da heißt es also warten was die bvv am mittwoch mit sich bringt.
@holger: was hat mitte fast geschafft es zu verhindern? das wär ja ein echter erfolg. schreib doch nochmal was genaueres dazu!
am 23. September 2009, 11:49 #
wie sieht es denn aktuell aus? ist das thema noch auf der tagesordnung? demonstriert ihr vor der bvv? dann ziehe den punkt nochmal vor…
holger
am 23. September 2009, 11:50 #
Die zwölf Berliner Bezirke werden in den Jahren 2010 und 2011 finanziell bessergestellt als bisher.
Die Mittel für Personal- und Sachausgaben werden aufgestockt, teilte Finanzsenator Ulrich Nußbaum am Dienstag mit.
Gilt das etwa auch für den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg?!
Näheres unter:
www.rbb
na endlich sieht man ein, dass die zuweisungssummen nicht ausreichend waren.
holger
am 23. September 2009, 12:01 #
Am 23. September ab 16Uhr findet in Friedrichshain-Kreuzberg eine Protestkundgebung von der Bezirksverordnetenversam-
mlung statt. Yorckstr. 4-11, Nähe U6/7 Mehringdamm.
noch ist nichts vom tisch.
bis heute abend. da wissen wir mehr
holger
am 23. September 2009, 22:23 #
Ergebnis BVV -Sitzung Friedrichshain am 23.09.09 —>Der Haushaltsentwurf wird unverändert eingereicht
bedeutet: die Kürzungswelle / Einsparungen gehen durch.
friedrichshain – xberg fängt an und alle anderen bezirke (höchstwahrscheinlich) ziehen nach.
das ist was ganz undurchsichtiges. hier stimmt was nicht. man muss dies auf den grund gehen.
miriam
am 24. September 2009, 08:17 #
Freie Träger als Ende der Jugendarbeit?
Ich sage ganz einfach, ja das stimmt. Hier wird durch die Übertragung an Freie Träger etwas geschaffen, dass einzig zum Ziel hat —> Wegsparen des kommunalen Personals.
Das war von Anfang an, die Vorgabe des Senats an die Bezirke.
Durch ihre tolle KLR haben sie es erreicht.
Und wenn man dann sich hinstellt und die Meinung offensiv vertritt, die Qualität und die Angebotsvielfalt werden genauso sein, DANN WIRD HIER GEWALTIG VERARSCHT! Das ist eine riesengroße Täuschung! Aber davon hat sowohl der JHA sowie die BVV nicht genügend Durchblick. Es heißt ja immer, bewährte Strukturen bleiben erhalten. Das stimmt doch gar nicht. Jugendarbeit wird auf einem anderen Level aufrechterhalten – kostengünstiger? Frau Herrmann kann es deshalb äußern, da die finanziell ausreichende Jugendarbeit auch in Zukunft nicht einklagbar ist. Auch nicht von Freien Trägern.
Und übrigens, hier eine Auflistung des Abbaus / Einsparungen:
In Friedrichshain- Kreuzberg werden in den nächsten 2 Jahren 80 Stellen abgeben: – JFE an Freie Träger (52 Stellen) – AOD ( 3-5 Stellen) – Gesundheit / Soziales durch Zusammenlegung des ASD, SPD und Behindertenberatung (14 Stellen) – Bibliothek (2 Stellen) – VHS (2 Stellen) – Kultur (2 Stellen) – Wohnungsamt (1 Stelle) – IT Stelle (1,5 Stellen) – Bürgerdienst (0,75 Stellenanteil) – Stadtplanung, Vermessung, Genehmigung (2,5 Stellen)
Na das wird ja lustig im Bezirk werden.
miriam
digedax
am 24. September 2009, 08:20 #
Weder Propaganda noch Geldsegen. Die zusätzlichen Mittel sind Ergebnis der bereits im Frühjahr abgeschlossenen Verhandlungen zwischen Senat und Bezirken, wie die Senatsverwaltung für Finanzen mitteilt
(http://www.berlin.de/sen/finanzen/presse/archiv/20090923.1545.139881.html)
Es geht auch nicht um “11 Milliarden mehr”, sondern um knapp 90 Millionen jährlich – die sich alle 12 Bezirke teilen müssen. Die zusätzlichen Zuweisungen soll die gestiegenen Ausgaben für Personal und für die sog. “Hilfen zur Erziehung” teilweise kompensieren.
revoluzer
am 24. September 2009, 08:45 #
nun haben wir doch wieder etwas über politik gelernt.
Eine Pressemitteilung über Geldsegen gibt im Juni raus,
und noch einmal kurz vor den Wahlen. Toll, und das Geld bleibt dasselbe.
Helen
am 24. September 2009, 22:12 #
@ Miriam
Ich finde es immer toll, wenn mit Abkürzungen rumgeschmissen wird, die ein Außenstehender nicht versteht.
bln
am 24. September 2009, 23:59 #
soweit ich weiß war die bvv der reine wahlkampf und es wurde noch nichts beschlossen sondern wieder auf später vertagt.
wahrscheinlich wollen sich alle nicht vor der wahl entschließen und dann kommts knüppeldick!
schauen wir wies weitergeht, polizeiliches aufnehmen der anwesenden finde ich ja schon stark daneben, vor allem weil bekannt war das bei der bvv die einrichtungen mit jugendlichen und mitsteitern erscheinen!!!
Nostradamus
am 26. September 2009, 09:56 #
In Friedrichshain- Kreuzberg werden in den nächsten 2 Jahren 80 Stellen abgeben:
– JFE an Freie Träger (52 Stellen)
– AOD ( 3-5 Stellen)
– Gesundheit / Soziales durch Zusammenlegung des ASD, SPD und Behindertenberatung (14 Stellen)
– Bibliothek (2 Stellen)
– VHS (2 Stellen)
– Kultur (2 Stellen)
– Wohnungsamt (1 Stelle)
– IT Stelle (1,5 Stellen)
– Bürgerdienst (0,75 Stellenanteil)
– Stadtplanung, Vermessung, Genehmigung (2,5 Stellen)
Was bedeutet dies für die Bürger? – Kommunale Mitarbeiter wird es in KEINER Freizeiteinrichtung mehr geben. Die Quantität und Qualität der Kinder,- und Jugendarbeit wird auf das Minimum heruntergefahren.
- Der Bereich Gesundheit und Soziales mit seiner Zusammenlegung und der Einsparung von 14 Stellen sorgt für massive Mehrarbeit der noch vorhanden Mitarbeiter und längeren Bearbeitungszeiten
- Der Stellenabbau bei Kultur, VHS und Bibliotheken fördert in keiner Weise die Bildung und Kultur der Kinder und Bürger in diesem Bezirk.
- Beim Wohnungsamt, Bürgerdienst , Stadtplanung, Vermessung, Genehmigung muss dann mit noch längeren Wartezeiten wie diese jetzt schon sind, gerechnet werden.
Die noch verbliebenen Mitarbeiter werden die anstehenden Arbeiten für die eingesparten Mitarbeiter übernehmen müssen. Bei 6% weniger Gehalt (gegenüber anderen Bundesländern) und auf Kosten ihrer Gesundheit.
Na das wird ja lustig im Bezirk werden. Wenn noch mehr Stellen gestrichen werden, übernehmen unsere hochbezahlten und bürgernahen Stadträte die anstehenden Aufgaben der weggesparten Mitarbeiter.
Die Bürger können mit ihren Anträgen und anderen Belangen direkt in deren Dienstzimmer vorsprechen. MIT LANGEN WARTEZEITEN IST ALLERDINGS ZU RECHNEN. Termine bitte 1 Jahr im voraus machen!
Wollen wir im Interesse aller Bürger hoffen, dass es keine Überlastungsanzeigen der Stadträte oder eine Totalverweigerung zu den vielen zu bearbeiteten Anträgen / Anfragen gibt
Wenn der totale Stellenabbau dann von den Stadträten vollzogen ist, gibt es die 100% Bürgernähe mit IHNEN!
Nostradamus
snoopy2
am 26. September 2009, 10:07 #
es gibt eine Pressekonferenz von Verdi, wo der Doppelhaushalt 2010/2011 und die Folgen der Bezirke aufgelistet ist.
Es gleicht einem Horrorszenarium.
kreuzberger
am 26. September 2009, 10:15 #
Berlinweite Demo
Gegen die geplanten Sozialkürzungen im Doppelhaushalt 2010/2011 in Berlin
Wann: 15. Oktober 09
Fahrraddemos von:
Flyer ausdruckbar unter: www.widerstand
Ich hoffe auch DU bist dabei!
Es betrifft uns ALLE!
miriam
am 26. September 2009, 10:21 #
@helen
welche abkürzungen meinst du?
JHA = Jugendhilfeausschuss
KLR = Kostenleistungsrechnung
ASD = Ambulante Soziale Dienste
SPD = Sozialpädagogischer Dienst
JFH = Jugendfreizeit/heime /Einrichtungen
Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
:-)
miriam
am 26. September 2009, 10:37 #
@helen
habe ich noch vergessen:
BVV = Bezirksverordnetenversammlung
gruss miriam
Eiko
am 26. September 2009, 15:42 #
Aktuelle Pressemeldung!
Nußbaum sieht reichlich Sparpotenzial
Finanzsenator will ab 2012 jährlich rund 250 Millionen Euro kürzen
Bei den konsumtiven Ausgaben nannte Nußbaum die Sozialtransferleistungen in den Bezirken unter anderem Wohnkosten für Arbeitslose und Pflege.
Was soll der Sparsinn dieses Wahnsinnigen?
am 26. September 2009, 22:19 #
wohnkosten für arbeitslose? wo stand denn, dass die wohnungen in berlin immer billiger werden??
Eiko
am 27. September 2009, 06:24 #
in der berliner vom 24.o9.
i kenne leute, welche schon schreiben vom jobcenter bekommen haben, dass ihre miete zu teuer sei.
wahrscheinlich sollen die alle jetzt in die bezirke ziehen, wo d. mieten noch preiswerter sind.
gg
bln
am 28. September 2009, 15:19 #
eins ist auch zu bedenken, im bezirk fhain-xberg rollte bereits die erste große sparwelle ende 2002/ anfang 2003.
es wurden viele einrichtungen geschlossen, an freie träger übergeben oder teilweise mit kommunalen und freien trägern in gemeinschaft geführt.
davon mußten einige mittlerweile bereits schließen ohne das groß etwas bekannt wurde.
außer lichtenberg hat diese sparmaßnahme, soweit mir bekannt, kein weiterer bezirk durchgeführt.
für die anderen bezirke wäre es dann also die erste sparwelle, wohingegen für den bezirk fhain-xberg bereits die endwelle anrollt – die kompletteinsparung!
da in diesem bezirk nach wie vor die grünen auch in der bundestagswahl die nase weit vorn haben, und ströbele sich ja eigentlich gegen weitere schließungen ausgesprochen haben soll, was soll dann das von frau monika hermann (grüne) eingebrachte schließungspolitikum???
kennt diese partei sich noch selbst?
was genau steht hinter der schließungsmaßnahme?
Eiko
am 3. Oktober 2009, 19:17 #
Auf der BVV-Sitzung am 23.09.2009 wurde die “arme” Frau Herrmann (Jugend-Stadträtin) vom “bösen” Herrn Hehmke (Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender) mit der sinngemäßen Frage überfallen, ob sie sich denn eigentlich schon einmal mit SPARALTERNATIVEN zu ihrem Vorhaben der Übertragung befasst hätte, denn, nach seiner Rechnung wären die angestrebten Einsparungen auch zu erreichen, in dem man 6 oder 9 Verwaltungsstellen – leider hab ich mir die Zahl, die er nannte nicht aufgeschrieben – wegorganisiert, was letztlich dem Auftrag zur Rationalisierung in der Berliner Verwaltung ja entgegenkommt.
Mit der Antwort hat die “arme” Frau Herrmann nicht nur mir gezeigt, dass sie derartige Überlegungen gar nicht erst diskutieren wird, denn zum Einen, hat sie Herrn Hehmke abgestraft, mit der Bemerkung er hätte keine Ahnung und würde Äpfel mit Birnen vereinen und außerdem seien es nicht die 6 oder 9 sondern ganze 12 Posten, die wegfallen müssten.
OHNE WEITEREN KOMMENTAR!!!
Für den Umzug des Jugendamtes ans Hallesche Tor haben kluge Baufachleute einen Kostenvoranschlag erstellt, der da sagte, es wären ca. 85 000€ nötig, um das angestrebte Gebäude bezugsfertig zu machen
Seit der BVV wissen wir, dass es ganze 1,39 MILLIONEN € kosten wird, weil jemand das Gebäude nicht genau untersucht hat und sich im Nachgang herausstellte, dass die Stahlträger des Gebäudes seit Jahrzehnten freiliegen und vor sich hin rosten.
Meine Nachfrage bei einem befreundeten Bauleiter ergab, dass er in der freien Wirtschaft für eine derartige Fehleinschätzung regresspflichtig gemacht würde und nie wieder als Bauleiter einen Fuß auf die Erde bekäme.
WER ALSO IST FÜR DIESE VERSCHWENDUNG ZUR VERANTWORTUNG ZU ZIEHEN????
WOHER HABEN WIR IN UNSEREM SPARHAUSHALT PLÖTZLICH SO VIEL GELD??
Eine Regressforderung an die Verantwortlichen würde ebenso unsere Kinder und alle Betreuer in den kommunalen Einrichtungen endlich wieder zur Ruhe kommen lassen, wie die Streichung von 12 Verwaltungsstellen und ich bin mir sicher, es gibt noch mehr solcher Möglichkeiten!!!
Also kommt alle am 06.10.2009 ab 16 Uhr zum Rathaus – ob nun mit oder ohne Bademantel – und lasst uns die Antworten auf diese Fragen und den verantwortungsvollen Umgang / der Verschwendung der durchaus vorhandenen Mittel finden!!
donald
am 6. Oktober 2009, 11:32 #
na die jugendstadträtin von friedrichshain frau herrmann (grünen) äußerte sich im blog widerstand-berlin.de, dass die vorgabe des senats sei, jährlich 3% personalabbau. na da wird die frau mit ihren anderen stadträten und dem bürgermeister, falls sie sich in die nächsten legislaturperioden hinüber retten kann, irgendwann das licht ausmachen.
die qualität bleibt erhalten…, was für ein hohn.
ich gehe heute zur protestveranstaltung vor dem jugendhilfeausschuss.
die spinnen doch alle.
ich selbst war bei mehreren freien trägern als soz.arbeiter tätig. na ja …….
Anne Walter
am 7. Oktober 2009, 23:49 #
Leute, Ihr habt echt einen Knall! Es geht Euch überhaupt nicht um die Kinder und Jugendlichen, es geht Euch ausschließlich nur um Eure eigenen Jobs! Ihr macht bewusst Panik und wisst selber, dass es nicht stimmt! In Kreuzberg gibt es 27 Einrichtungen, davon sind gerade mal noch 9 in öffentlicher Trägerschaft – wozu also diese Welle?!!!! Träger machen gute Arbeit und ihr jammert auf hohem Niveau, werdet weder arbeitslos etc. – langsam nervt mich Eure Verlogenheit!
Anne
donald
am 8. Oktober 2009, 10:38 #
@anne walther
na anne da hast du etwas gut wahrgenommen; die mitarbeiter werden nicht arbeitslos! darum haben die keine angst. wenn du so gut in der materie der jugendarbeit steckst, ist doch dein kommentar einfach nur ne farce. ein blick in verschiedene pressemiteilungen, würde ein wenig deine vernebelte sichtweise verschieben. es sind freie träger in kooperation bzw. in kommunalen häusern!!!
bei solch einen kommentar hat wohl jugendarbeit versagt!
anne, deine kommentar ist lächerlich! du hast bis jetzt noch nichts begriffen! bist ja auch in absurdistan.
die zeile; es geht uns nicht um die kinder und jugendlichen…
du tust mir einfach ganz schön leid.
anmerkung: genauer lesen!!! wenn man keine ahnung hat, soll man es besser sein lassen!!!
gehe mal zu einer sitzung in den bezirken! hier geht es nicht um die stellen im öffentlichen dienst, sondern um die kürzungen in den bereichen!!!
donald wünscht dir nen schönen tag.
am 8. Oktober 2009, 13:03 #
bisher haben wir in den kommentaren eine menge neuer nachrichten aus den bezirken bekommen, meinungsäußerungen waren auch dabei, aber nun fangen die persönlichen angriffe an. laut kommentarregeln dulden wir das hier nicht: der thread wird geschlossen.