Berlin, den 19. November 2009

Steffka in am 19. November 2009, 09:03   8 Leserbriefe »

Viel passiert ist nicht vom Gestern zum Heute. Da heißt es warten. Wir warten auf den Verkehr, darauf, dass sich die Behörden eindeutig zur Schweinegrippeimpfung äußern, auf eine Entscheidung für die Nutzung des Tempelhofer Flughafens und darauf dass Hertha endlich wieder gewinnt.

Für viele, die kein durchbrechendes Konzept für lange Wartezeiten haben (Lesen, Lernen, Telefonieren etc.) bleibt nur der ständige Blick auf die Anzeigetafel – reine Lebenszeitverschwendung also. Aufgrund des schlechten Schienennetzes in Berlin und Brandenburg warten die Fahrgäste am Tag rund 4000 Stunden mehr als nötig.

Noch immer haben sich Ärzte und Behörden nicht auf eine klare Kommunikation zur Schweinegrippeimpfung einigen können. Dies führt – vor allem nach dem Tod eines Kleinkindes – zu großer Verunsicherung unter den Patienten. Vielleicht doch lieber warten. Oder den Hausarzt nochmal im Vertrauen zum Impfstoff und seinen Risiken im Vergleich zu den Risiken der Schweinegrippe befragen.

Die Berliner wünschen sich in Tempelhof vor allem viel Grün. Mit der Internationalen Gartenbauausstellung ist ja bereits ein guter Schritt auf dem Weg zum zweiten Tiergarten getan. Hoffen wir, dass die Senatsverwaltung die Wünsche der Bürger auch noch ernst nimmt, wenn große Investoren mit wahnwitzigen Ideen für Einkaufcenter vor der Tür stehen.

Trainer Friedhelm Funkel ist sich darüber im Klaren, dass nur noch Gewinne, einen endgültigen Abstieg der Berliner Hertha abwenden können. Dazu fehle „ein Quäntchen Glück“, da das Team bereits gefestigt und inzwischen gut trainiert sei. Warten wir das Ergebnis des Spiels gegen den VfB Stuttgart ab. Eventuell müssen die Berliner ein Quäntchen Trost spenden.

8 Kommentare

1

oStsEE

Dieses Herumgeeiere wegen der (Schweine)Grippe-Impfung geht mir langsam auf die Nerven.

Da werden Ärzte vor die Kameras geholt, die einerseits von einem “generell sehr milden Verlauf” der Grippe sprechen und trotzdem andererseits eine Impfung empfehlen…

Den Todesfällen, die es bisher nach Impfungen gab, wird ein Zusammenhang mit der Impfung abgesprochen – ich frage mit dann immer, woher diese Gewissheit genommen wird?

Mein Kind wurde gerade von der Schule nach hause geschickt, weil es ihm nicht gut geht – in der Klasse fehlt ein Drittel der Schüler, in anderen Klassen an dieser Schule sind es sogar noch mehr Kinder, die erkrankt sind (ob an der Schweinegrippe, das sei mal dahin gestellt).

Welchen Sinn macht denn bitte eine Impfaktion, zumal zum jetzigen Zeitpunkt?

2

cora

Zu Tempelhof:

Eine begrüßenswerte Entscheidung.

3

nter0ne

Schweinegrippe…

in manchen Schulen soll offiziell nur noch der Begriff “neue Grippe” benutzt werden und Haustiere stecken sich untereinander an. Ich traue mich ab sofort also weder meinen Kunden die Hand zugeben, Freunde zu umarmen, meine Freundin zu küssen noch meinen Hund zu streicheln. Wenn ich auf all das nicht verzichten will soll ich mich mit einem in Verruf geratenem Impfstoff “infizieren” lassen in der Hoffnung, dass das Zeug auch wirklich nicht irgendwelche Nebenwirkungen hat. Auf den Kontakt zu allen anderen Mitlebewesen muss ich dennoch 2-4 Wochen verzichten, weil der Impfstoff erst dann schützen soll. Das alles wegen einer Krankheit mit mildem Verlauf… die Tote in 3-4 stelligen Bereich gefordert hat, während allein in Deutschland jährlich 40 000 Leute an der echten Grippe verrecken???

ich werd einfach nix tun! Das scheint mir am sichersten!

4

Hernando Velasquez

@nterOne

Schweinegrippe…
in manchen Schulen soll offiziell nur noch der Begriff “neue Grippe” benutzt werden…

Schweinegrippe geht gar nicht.
Begründung? Fragt den Mullah.

5

Toska

@HV :-))))

6

necurryauffefaust

ja jedes jahr was neues.
letztes jahr die vogelgrippe,dieses jahr die schweinegrippe mal gucken was die fürs neue jahr planen.
mich wunderst nur das die keine “entseuchung” machen wenn die krankheit so schlimm ist.
letztes jahr bei der vogelgrippe da wurde die komplette insel rügen abgesperrt,da musste man wenn man von der insel runter bzw. auf sie rauf wollte vor dem rügendamm durch ein ich sage mal entseuchungsbecken fahren.
war für groß und klein eine spannende sache,den soldaten in ihren marsmännchenanzügen dabei zu zugucken wie die da am entseuchen waren.

ne politikergrippe fände ich toll.
alle politiker müssten dann in einzelqarantäne und dürften nicht sprechen bzw. in der öffentlichkeit auftreten da dann die gefahr der ansteckung bzw. verbreitung vergrössert würde.
ausserdem müssten die dann täglich eine 12cm lange und 5mm breite spritze venös gesetzt bekommen.
natürlich gefüllt mit einem dubiosen heilmittel.

7

1704

wäre doch schön, wenn man endlich mal mit dem unsinn aufhörte, H1N1 als eine art “killervirus” darzustellen und den menschen, die geimpft werden sollen/wollen, stattdessen die wirkstoffverstärker so erklärt, daß sie auch verstehen können, daß diese “wirkstoffverstärker” teilweise übler/gefährlicher sind als H1N1…

8

nter0ne

Ich finds inzwischen schon beinahe unterhaltsam welche Mythen sich mittlerweile um H1N1 ranken. Welche Promis schon gestorben sein sollen und irgendwie scheint jeder jemanden zu kennen der jemanden kennt der erkrankt sein soll… schon komisch.

Erinnert mich schon fast an diesen Ikea-Mythos… Kinder werden vermisst und weinend auf der Toilette mit geschorenen Haaren gefunden und solche Schauder-Stories…

Das war im Mittelalter nichts anderes… immer nur Hören-Sagen… und dann wird das weitergesponnen ud ausgemalt und am Ende haben fünf H1N1-Infizierte kahl geschorene Köpfe weil sie bei Ikea geimpft wurden!

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