Hinter den Schlagzeilen
Susanne in Stadtnotizen am 27. November 2009, 20:56 Kommentar schreiben »
Man kann die Nachrichten lesen und kommentieren, auf die eine oder andere Art politisieren. Man kann aber auch einfach mal mit offenen Augen durch die Stadt laufen, auch dazu lässt sich etwas sagen oder bloggen. Wie zum Beispiel Mek das am letzten Mittwoch gemacht hat:
… die Sache mit der geräumten Brunnenstraße 183, an der ich gestern abend noch vorbei lief. Nicht, dass ich um diese Uhrzeit noch etwas vernünftiges dazu zu sagen hätte, Himmelnein, ich kann nicht Politik, ich habe nur beobachtet wie die Bauarbeiter unter Polizeischutz spätnachts noch das Haus unbewohnbar schlugen, Fensterrahmen aus der Mauerverankerung rissen, Treppen demontierten, so banal das alles. … Heute dann mit meiner Schwester ins Kino gegangen am Potsdamer Platz. … Katastrophenfilm: 2012. Sehr flach, sehr vorhersehbar, sehr laut, sehr aufgeblasen. … Auf dem Nachhauseweg auf der Bernauer überall Polizeiwagen und Wasserwerfer die gerade in den Feierabend zu fahren schienen. … Ach, ich weiß auch nicht.
Überhaupt versucht Mek sich derzeit wieder einmal im Tagebuchbloggen, was höchst lesenswert ist. Gerade auch unter Berliner Gesichtspunkten.