Neuköllner Traum zum Sonntag
Bernd in Stadtnotizen am 23. Oktober 2005, 06:00 4 Kommentare »
Die Sichtweise des Neuköllners auf seine Heimatstadt wird immer eine besondere sein: Mal bissig und mal verträumt.
In diesem Sinne melde ich mich mit einem Traum zum Sonntag zu Wort:
Der Dresdener Volkswirtschaftler Prof. Dr. Helmut Seitz hat berechnet, dass die Verschuldung Berlins Ende 2005 ungefähr 53,9 Mrd. Euro betragen wird.
Wie der Neuköllner Korrespondent in Tokio meldet, liegt ein Angebot eines führenden Herstellers von Unterhaltungs-Elektronik vor, diese Schulden zu begleichen. Allerdings hat die Sache mehrere Haken:
Berlin wird in ****-Stadt umbenannt!
Alle Bewohner verpflichten sich, in den nächsten hundert Jahren ausschließlich ****-Produkte zu kaufen.
Alle Hunde in der Stadt werden durch den elektronischen Vierbeiner aus dem Hause des Herstellers ersetzt.
4 Kommentare
Ute
am 23. Oktober 2005, 22:01 #
Schulden- und vor allem hundekotfrei – ich würd Berlin ja gar nicht mehr wiedererkennen und müsste unverzüglich wegziehen. Gute Idee, ich nenn die Stadt auch ****-City. Kein Problem, ich bin käuflich! Mehr von diesen positiven Nachrichten, bitte!am 23. Oktober 2005, 22:12 #
Das Hundekotproblem ist in Berlin doch noch sehr erträglich. Ich empfehle einen Aufenthalt in einer französischen Stadt. Da lernt man den Tretminenslalom.