Schneeräumen versus Nachtruhe

Sebastian in am 4. Februar 2010, 12:21   36 Kommentare »

Ein Innenhof wie viele in Berlin. Ein Innenhof, auf den ich durch das Schlafzimmerfenster sehen kann. Nachts tue ich das gewöhnlich nicht. In diesem Winter ist alles ein wenig anders.

Letzte Woche, Sonntag, 06:10 Uhr. Ein kratzendes, schabendes, schiebendes Geräusch. Der Innenhof, der als Zugang zu den Müllcontainern und auch zu untergestellten Rädern wohl verwaltungstechnisch als Gehweg gilt, wird vom Schnee befreit.

Letzte Woche, Dienstag, 04:45 Uhr. Ein kratzendes, schabendes, schiebendes Geräusch. Tiefschlaf vorbei.

Letzte Woche, Mittwoch, 03:50 Uhr. Ein kratzendes, schabendes, schiebendes Geräusch. Tiefschlaf vorbei. Ärger ist angestaut.

… Ich erspare der Leserschaft das vollständige Lärmprotokoll. Den nächtlich arbeitenden Jungs erspare ich eine Hasstirade aus dem Fenster. Die machen auch nur Ihren Job.

Anruf bei der Hausverwaltung. Nein, man will mit mir nicht darüber sprechen, nicht mal kurz zuhören. Ich könne schriftlich was einreichen, juristisch ist die Sache klar. Seit Wochen hören sie dort die selben Klagen. Klick. Aufgelegt. Danke dafür. Ich bezahle Euch, Ihr W*****.

Ich recherchiere ein wenig. Es gibt aus verschiedenen Bundesländern offenbar unterschiedliche Urteile, aber wirklich viel ist nicht zu finden. Einschlägig sind Bundes- und Landesimmissionsschutzgesetz und das Berliner Straßenreinigungsgesetz. Klar, es gibt die Regelung zur Nachtruhe 22:00 Uhr – 06:00 Uhr und ja, Straßen und Wege müssen zwischen 07:00 und 22:00 Uhr geräumt sein, und wenn es nach 22:00 Uhr schneit, muss auch dafür Sorge getragen werden, dass zu Beginn des morgendlichen Verkehrs (07:00 Uhr) alles geräumt ist. Und Blitzeis erfordert noch mal andere Gefahrenabwehr. Wenn ich das alles einigermaßen richtig verstanden habe. Und was bedeutet das in der Konsequenz?

Zumindest für Berlin scheint die Sache klar zu sein.

Auf Grund der mit Schnee und Eis verbundenen Gefahren für die Allgemeinheit hat die Abwehr dieser Gefahr Vorrang gegenüber dem Lärmschutz. (Quelle)

Liebe mitlesende Juristen, spätestens ab hier bitte nicht weiterlesen. Jetzt kommt Laiensülze, gesalzen mit leichtem Schlafmangel. Der Grundsatz erst die Allgemeinheit und dann der Einzelne ist gut und richtig, auch bei der Verkehrssicherungspflicht. Schneeräumen leuchtet mir sowieso ein. Schneeräumen am Sonntag früh im Innenhof leuchtet mir schon nicht mehr ein. Gesetze und daraus resultierende Verordnungen können sich ja durchaus an Lebenswirklichkeiten orientieren. Differenzieren können sie auch. Und der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit scheint mir durch die wenig differenzierte Formulierung (oder deren Auslegung) zumindest angekratzt.

Jenseits der juristischen Frage ärgert mich aber noch etwas anderes. Die Hausverwaltung setzt ganz offensichtlich nicht genug Firmen ein, die den Schnee beseitigen, denn es ist ja klar, dass, wenn bis 07:00 Uhr alles weg sein muss, müssen die eingesetzten Jungs bei X Aufträgen irgendwo sehr sehr früh anfangen. Klar, wenn die Hausverwaltung mehr Firmen beauftragt, würde sich das auf meine nächste Betriebskostenabrechnung auswirken. Aber ehrlich gesagt zahle ich ein paar Euros mehr und kann dafür durchschlafen (zumindest bis 06:00 Uhr). Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal runter gehen, den Jungs ein paar Euros zustecken.

Nein, besser hoffe ich darauf, das der Winter schnell vorbei ist.

36 Kommentare

1

Michael (hsb)

@Sebastian (hsb): bei uns im Innenhof ist das gleiche Problem. Es ist ein Innenhof, geteilt, da zwei Häuser herumgebaut sind. Es kommen also auch zwei Firmen von 2 Hausverwaltungen…

Auf Anfrage hat mir meine Hausverwaltung mitgeteilt, das das Berliner Immissionsgesetz in der Fassung von 2005, zweiter Abschnitt, §6 Einschränkungen, dann in Punkt 3 folgende Ausnahme der Nachtruhe vorsieht: Maßnahmen, die der Winterglätte- und Schneebekämpfung dienen.

Anscheinend haben da die Berliner mal wieder eine besonders krude Form der Interpretation. Während in den letzten Woche der Gang auf (ungeräumten) Gehsteigen eine hohe Konzentration abverlangte, wurden Innenhöfe zuhauf mit besonderem Sadismus laut kratzend zur Nachtzeit geräumt, vor dem Haus aber dann erst um 11 Uhr von einer anderen Truppe oder meistens gar nicht. Berliner Gehwege wurden jedenfalls seltenst, noch nicht einmal vor den meisten Geschäften, von der Winterlast befreit.

In diesem Licht scheint mir das beharrliche Innenhofkratzen schon etwas schräg und krude. Ich fühle mit dir! ;-)

2

oStsEE

Oh je, DAS kenne ich auch. Wo ich früher gewohnt haben, standen vier Wohnblöcke so, das sie ein “E” bildeten (vier lange 4-Geschosser).

Schneite es am Tag zuvor, rückte gegen 2 Uhr morgens ein zweiköpfiges Räumkommando an – Dauer des Einsatzes bis zu zwei Stunden. Der Motor des Miniräumers lief die ganze Zeit, Rundumleuchte blinkte (obwohl in dem abgeschlossenen Areal nicht zwingend), die metallenen Schneeschieber machten auf Beton und Platten entsprechende Geräusche…

Und zwischen den Blöcken hallte es wieder – an Schlaf war dann nicht mehr zu denken.

3

linda (hsb)

arghhh – bin ich neidisch! bei uns war schon seit einer woche kein räumdienst mehr – die nachbarn streuen den sand aus dem kinderspielkiste auf die wege, damit man überhaupt noch gehen kann …

4

Peter

Ist doch schön, das bei uns alles, wirklich alles, gesetztlich geregelt ist.

Wie wärs, wenn der Bürger sich passendes Schuhwerk anziehen würde? Damit fällt man nämlich auch bei Glätte nicht hin..

Aber der Metropolit will seine Mokassins/College Sliper/High Heels auch im Winter ausführen. Und dafür muss geräumt sein, mit hochfrequentem Motorlärm um 3:30!

(Kann man bei den Dingern den Schall nicht drosseln? Gibt es da nicht auch gesetzlich geregelte Grenzwerte?)

5

multikulinaria

Zur Straße raus zu schlafen ist auch nicht wirklich angenehmer. Da gibt es zwar kein manuelles Wegkratzen des Neuschnees, aber dafür durchpflügen Schneeräummaschinen die Straße. 2 Mal wohlgemerkt. Das zweite Mal unmittelbar nach dem Wieder-einnicken. Einen Gehweg hoch, den anderen runter… Zu diesem Höllenlärm (Ich wette, das ginge leiser, wenn man vernünftige Motoren od. Lärmschutzvorrichtungen implementieren würde) gesellen sich diverse Scheiben-kratzende Autofahrer, auf Eis durchdrehende Reifen, jaulende Motoren oder Motoren im Dauer-Leerlauf (weil ganz Schlaue meinen, dann einen Grad wärmer zu sitzen)

Ein morgendliches Winterkonzert, wie ich es überhaupt nicht mag. Aber wenn ich die Wahl hab zwischen Regen und Ruhe oder Schnee und Lärm, wähle ich doch lieber wieder den Schnee…

6

Stefan Börder

Ist euch die Stadt zu laut, aufs Dorf ziehn!

7

(HSB) Sebastian

@Stefan Börder: Ist Differenzierung zu schwierig, einfach mal Totschlagargument rausholen, gell?! Ich schreibe nur von ganz bestimmten Lärm zu einer ganz bestimmten Zeit unter ganz bestimmten Umständen. Auch wenn ich es als langjähriger Autor dieses Berlin-Blogs nicht betonen müsste: Ich lebe gerne in dieser lauten Stadt!

8

Maximilian

Viele Grüße aus einer nicht ganz so grossen Stadt, Sevilla.
Diese wird jede – ich wh – JEDE Nacht abgespritzt und komplett gekehrt, inklusive dafür unnötiger Rundumbeleuchtungen und Dezibel. Trotzdem überwintere ich gerne hier (und kehre auch gerne im April wieder nach B zurück, denn dort lebe ich auch sehr gerne im Sommer).

9

Toska

Sebastian ( HSB )

Sie sprechen mir aus den Herzen.
Früh um exakt 03:28 Uhr gehts los. Es wird aus der Schneemaschine rausgeholt was der Pegel hergibt.

Allerdings mit der Ergebniss, das ich früh, wenn ich dann um 07 Uhr meine Schrippen hole, mich gleich erstmal langpacke, weil die Jungs wohl das Streuen vergessen haben.

Heute früh habe ich mich auf die Lauer gelegt( man ist ja Rentner ) und mal mit den Jungs geredet. Jut, das sind veraltete Maschinen ,kann man nüscht machen, streuen werden sie nun auch ,und ansonsten wurde mit Augenzwinkern gesagt: schlafen könnse aufn Friedhof.

Hm, mir ist es ja wurscht, aber jemand der um fünfe aufstehen muss, wird das wohl nicht so witzig finden.

Ja, so ist Berlin, lieber Lärm als Friedhof :-)

10

Marc

Habe das gleiche Problem. Werde auch immer wach seit einiger Zeit und hatte anfangs im Halbschlaf noch immer gedacht es handle sich um die Müllabfuhr…

11

cora

Das Problem habe ich zum Glück nicht … mein Hausmeister ist derzeit krank und wer da die Vertretung macht, der, ääähm, macht das jedenfalls nicht wirklich gut :-(.

Zum Hauseingang führen 8 oder 9 Stufen, die sind derzeit zugeschneit morgens, der Weg zur Straße (Hauseingang liegt hinten) ist früh a****glatt, weil das angetaute natürlich wieder freirt und nicht wirklich toll gestreut ist.

Auf den Gehwegen momentan wieder das gleiche: Wasser, wohin man tritt, darunter, natürlich, Eis, das Streugut schwimmt weg.

Ich bin ja nun wirklich noch nicht sooo alt, aber auf die Nase, die Schulter oder sonstwohin will ich auch nicht mehr fallen :-(.

Packen wirs an und tanzen den “Schneewegtanz”? Hat einer ne Coreographie?

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oStsEE

@ cora

Nee, aber ein “h” hätte ich… ;)

Ich bin mal gespannt wies wird, wenns richtig taut. Schlauchboot hab ich keins…

13

Franziska K.

Ich hasse Schneeräumen. Aber noch schlimmer finde ich es auch wenn die Nachbarn um 5:30 Uhr anfangen draußen zu räumen und ich lieg in meinem Bambusbett und mich reißt es aus den Träumen.

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1704

#13

wofür doch winterthemen alles so gut sind…

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Susanne HSB

Tja, erschlichene Werbung ist offensichtich der Hype derzeit. Ist aber schon weg, wir bleiben werbefrei.

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cora

@oStsEE

Oh, danke :-).
Kannste gleich mal die Buchstaben drehen, bei “friert”?

Also mich hat vor wenigen Tagen ein Autofahrer getauft. Ich wollte am Überweg die Straße überqueren, er wollte direkzt hinterm Überweg parken und hatte gut Spritzwasser in Reserve :-(.

17

ulla

Ich habe eben aus dem Fenster gesehen – aus den Parklücken, in die sich bis heute früh die Autos mühsam rein- und rausgequält haben, können sie jetzt ganz bequem schwimmen.

Also an alle Schneeräumgeplagten: Den Wecker stellen und zeitig ins Bett gehen. Der Schneeschieberweckdienst kommt morgen früh nicht ;-).

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Toska

@Ulla

Sie hatten Recht :-) es kam heute nichts ! Absolute Ruhe. Irgendwie unheimlich.

Aber die Macht der Gewohnheit hat mir doch klattweg den Schlaf um 03:28 geraubt. Nun ist ja wieder alles durcheinander ( bei mir )

Na, jehe mal Schrippen holen.

Schönen Tag für alle.

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cora

@Toska

Im Neoprenanzug und mit Schnorchel?

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Marie

warum streut man nicht einfach irgendwelche kieselsteine? es muss ja nicht laut geschippt werden, dass kann man doch auch zur normaler zeit machen. damit könnte man den krack umgehen.
da es täglich wieder taut, empfehle ich die kiesel wieder zusammen zu fegen und wieder zu benutzen..
ich kann meine hausverwalterin jedenfalls nicht mehr leiden. schon aus diesem grund nicht, weil sie nur im innenhof schippt und nicht vor der haustür!

21

ulla

Kieselsteine? Da würden wir aber jetzt, nach rd. 5 Wochen mit immer wieder Neuschnee ohne Tauwetter, den Alpen gehörig Konkurrenz machen und wären sozusagen Höhlenbewohner. In den Alpen werden Häuser auf die Berge gebaut – wir hätten Berge um die Häuser gebaut – ob das @Stefan wirklich gefallen würde?

Und bitte… Nicht mehr mit der Hauswartsfrau böse sein. Die ist bestimmt nur für “innen” zuständig – für “außen” ist es ein Schneeräumdienst – ist bei uns hier genauso. Der große Vorteil an dieser Lösung ist: Unsere Hauswartsfrau schiebt den Schnee nicht zu so unchristlichen Zeiten – sie will auch nicht vor dem Wachwerden aufstehen.

22

Marie

naja.. ich rede hier von berlin. vielleicht habt ihr einen blog wo dann tipps für euch dabei sind :-))

23

Sebastian

Da bin ich echt froh das ich eine Private Hausverwaltung habe UND der Hinterhof nur ein L ist UND Nachts der Hausmeister nicht ausrückt.
Kann mir aber gut vorstellen was für einen Lärm das macht.

24

ulla

@Marie

Wie jetzt? Hat’s in Ihrem Berlin nicht immer wieder neu geschneit und gab’s keine ständig vereisten Straßen? Hat’s da tatsächlich seit Silvester jeden Tag getaut? Beneidenswert!

In meinem Berlin – hier im hohen Norden – war’s leider nicht so; aber bevor ich total verkiest werde, lasse ich mich doch lieber von den “Räumern” wecken.

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Toska

Also @cora

wat denkst Du denn von mir, ick schmeiss ma voher in Cucci.
In der Bäckerei stehn früh immer so nette Schneeräumer ;-))

Aber mal im Ernst, es ist a***** glatt.

Also aufgepasst !!

26

Hernando

hier ein recht informativer Artikel aus der BZ:

www.bz

Wer Grieben bekommt beim Kürzel BZ, der muss halt leider verzichten.

27

Rap

Einfach nicht mehr bei offenem Fenster schlafen…

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Toska

@Rap

jeht bei mir nicht, bekomme ich immer Angst. Ein ganz klein wenig muss das Fenster auf bleiben.

Heute früh war der schon wieder mir seine Kehrmaschine im Einsatz, hat doch janicht geschneit.

Ick nehme heute abend ne Schlaftablette.

29

Helen

Die Übergardinen lasse ich ein bißchen offen, aber nicht das Fenster, dann springt gleich die Heizung an. Unser Hof, ein richtiger Hof ist er garnicht, wird sehr früh gekehrt mit einer Maschine. Und wenn ich unsere Hausmeister dabei beobachte, wie sie so rumkutschieren, dann kommen sie mir wie kleine Jungs vor, die endlich mal was besonderes machen dürfen, außer Glühlampen auswechseln usw.

30

Andy

Tja, früher hatte jedes Haus seinen eigenen Hausmeister. Der hat sich dann im Winter auch ums Schneeräumen und so gekümmert.

Outsourcing’s a bitch! ;)

31

ulla

@Andy

Damals war’s – davon kann man heute nur noch träumen.

Es war nicht nur das Schneeräumen und die Treppenhausreinigung, es waren auch hunderte Kleinigkeiten, die der Hauswart so ganz nebenbei erledigt hat.

Ich vermisse unsere Hauswartsleute mächtig. Sie war zwar ‘ne kleine Schwatzblase; aber was soll’s – da war man wenigstens immer auf dem neuesten Stand der Dinge ;-).

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cora

Wir haben noch ein Hauswartsehepar, verstehen uns auch wirklich gut.

Sie haben sogar vor einigen Jahren, als die Steigeleitungen im Haus erneuert wurden und ich vor meinem Kind das Haus verlassen musste, das Kind morgens um 7 übernommen, damit dieses nicht bis zum Losgehen zur Schule allein mit den Handwerkern in der Wohnung ist :-).

Leider ist der Hauswart derzeit schwer krank und die Hausverwaltung schafft es nicht so richtig, für eine vernünftige Schneeräumvertretung zu sorgen :-(.

33

ulla

Drücken Sie bloß die Daumen, daß Ihr Hauswart bald wieder gesund wird.

Unsere Hauswartsleute sind vor Jahren aus “Kostengründen” (was aber so nicht stimmen kann, wenn ich mir die Betriebskostenabrechnungen ansehe) wegrationalisiert worden. Jetzt kommt einmal wöchentlich eine Reinigungsfirma um das Treppenhaus mit 1 Eimer Wasser vom Keller bis zum 4. Stock zu wischen. Alles andere, so Handwerker Kleinkram, Gartenpflege etc. muß extra bezahlt werden.

Nun bin ich wegen des Schnees gespannt. Gerechterweise muß ich sagen, daß bisher von der Firma täglich der Weg zu den Mülltonnen geräumt wurde und das nicht zu nachtschlafender Zeit.

34

Hernando

Gestern in der AS beim rbb:

Claus Peymanns Vorschläge zur Glatteisbeseitigung:

- Bundeswehr
- Hartz-IV-Empfänger

Endlich kommt mal so ein kleines Stück Altersweisheit durch bei dem Mann.

(Unter “Andrang in der Notaufnahme” im rbb-AS-Archiv abrufbar)

35

Hernando

Sorry, ich sehe grade, dass schon jemand im anderen Thread darauf hingewiesen hat.

36

1704

@ hernando #34

irgendwie muß in Deutschland ein virus freigesetzt worden sein (befällt neuerdings sogar intellektuelle) – oder irgendeine bewußtseinseinschränkende substanz, vielleicht ins trinkwasser? gehwege werden nicht ausreichend geräumt, arbeitslose ran. schlaglöcher müssen verfüllt werden, arbeitslose an die schaufeln, parkanlagen vermüllt, arbeitslose ab ins grüne, nahverkehrsmittel unsicher, arbeitslose chic in bussen und bahnen, touristen irren in der stadt, arbeitslose helfer in der not, zu viele hundehaufen auf den straßen, arbeitslose in die hände gespuckt, usw. usf.

aber, wahrscheinlich folge des virus´ oder dieser bewußtseinseinschränkenden substanz, die meisten merken dabei nicht, daß sie der freisetzung des arbeitsplatzes, den sie gerade (noch) innehaben, das wort reden. muß man sich auch nicht wundern, wenn die löhne und gehälter stagnieren oder in den keller gehen, denn: die arbeitslosen machen das schon…

sorry, ich sehe gerade, daß ich das schon einmal gepostet habe…

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