Er naht
Jürgen in Stadtnotizen am 18. Februar 2010, 17:39 Kommentare
Der Winter wird wohl in Bälde seinen Mantel an der Jahresgarderobe abgeben. Einlösung des Aluchips aber dann erst wieder im November.
Das Berliner Vogelsinfonieorchester bringt sich in Schwung. Die durch den kalten Winter eingefrorenen Stimmen erzeugen wieder die arteigenen Melodien aus dem bekannten Repertoire. Selbst das Gekäcker der Elstern, die Trolle unter den Vögeln, klingt heut ganz kommod.
Die Sonne schaut blass aus dem lömerig, graublauen Himmel. Milde Luft, gepaart mit Feuchtigkeit, schlägt sich auf der Haut nieder. Frisch eingetroffene Plusgrade sorgen bei den Menschen für angenehmere Stimmung. Das erleichtert ihnen das Passieren nun pfützenbelegter Bürgersteige und das Achtgeben auf abgetaute Schneebretter, die von den Dächern herunterkrachen. Dort, wo noch unberührter Schnee liegt, läuft man wie auf zusammengepresster, feuchter Watte. Jeder Schritt wird von einem angenehmen Knarzlaut begleitet.
Auf einst vereisten Nebenstraßen, die jetzt von wassergefüllten Spurrinnen durchzogen sind, erhalten für Wochen abgestellte Autos demnächst wieder menschlichen Besuch und frisches Öl. Noch vor Tagen eingeschneite Fahrräder zeigen wieder ihre ursprüngliche Farbe vor.
Der Großstadtmensch riecht besseres Wetter, spürt eine größere Gelenkigkeit im Körper und beschleunigt – obwohl nicht notwendig – den Schritt. Entstandene Pfützen verführen Steppkes zu Tretspielen. Die daneben laufende Mutti erträgt das heute mit gelöstem Gesicht. Heute.
Denn, er naht. Der Frühling.
144 Kommentare
Sigurd
am 18. Februar 2010, 18:15 #
Im Frühling
Hier lieg ich auf dem Frühlingshügel
Die Wolke wird mein Flügel,
Ein Vogel fliegt mir voraus.
Ach, sag mir, alleinzige Liebe,
Wo du bleibst, dass ich bei dir bliebe!
Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.
Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüte offen,
Sehnend,
Sich dehnend
In Lieben und Hoffen.
Frühling, was bist du gewillt?
Wann werd ich gestillt?
Die Wolke seh ich wandeln und den Fluss,
Es dringt der Sonne goldener Kuss
Mir tief ins Geblüt hinein;
Die Augen, wunderbar berauschet,
Tun, als schliefen sie ein,
Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.
Ich denke dies und denke das,
Ich sehne mich und weiß nicht recht, nach was.
Halb ist es Lust, halb ist es Klage.
Mein Herz, o sage,
Was webst du für Erinnerung
In golden grüner Zweige Dämmerung?
Alte unnennbare Tage.
(Eduard Mörike)
cora
am 18. Februar 2010, 18:21 #
Ihr seid ja süß :-), Männers.
Hier muss man auch plötzlich Gummistiefel anhaben, wenn man aus der U-Bahn hochkommt…
ulla
am 18. Februar 2010, 18:25 #
@Sigurd
…und noch einmal Eduard Mörike:
Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!
Dieses Gedicht mag ich besonders.
@cora
Nicht verzweifeln – das bißchen Winter kriegen wir jetzt in den Griff ;-)
1704
am 18. Februar 2010, 19:04 #
@ Jürgen (hsb) #2
natürlich nicht. es muß all-einzige heißen…
aber im netz kursieren viele falsche versionen dieses gedichts.
Sigurd
am 18. Februar 2010, 19:17 #
@Jürgen
Na ob er es so geschrieben hatte entzieht sich meiner Kenntnis. Ich hab es aus dem Netz kopiert und ohne Korrektur reingestellt.
1704
am 18. Februar 2010, 19:22 #
@ Sigurd #7
er hat es nicht so geschrieben, auch sind im original abschnitte (“strophen”) vorhanden, die in ihrer fassung völlig fehlen…
Sigurd
am 18. Februar 2010, 19:39 #
@1704
Sehn Sie so ist es halt, wenn man nicht so ganz bei der Sache ist. Ich fand das Gedicht, wie auch das Video passend zum Thema, und stellte es schnell ins HSB. Mit den Gedanken war ich allerdings schon bei der Kombinationsabfahrt der Damen in Vancouver.
Aber zum Glück passen Sie bzw. Jürgen ja auf . ;-))
oStsEE
am 18. Februar 2010, 19:41 #
Sind ja alles nette Verse, aber ick seh nüscht. Vom Frühling.
Nur olle Matschepampe da draußen, die noch dazu nachts dann wieder gefriert… Und wenn man den Prognosen glauben darf, dann isses in den kommenden Tagen auch nicht so dolle (mit dem Frühling).
Die Vögel piepen um diese Zeit immer, egal ob Eis und Schnee oder 17 Grad. Die gucken halt einfach auf den Kalender.
ulla
am 18. Februar 2010, 19:43 #
@Sigurd und Jürgen
Ich glaube, ich habe das Original aufgefischt. Er hat tatsächlich “alleinzige” geschrieben. Aber ob nun mit oder ohne Bindestrich, ob nach der ziemlich alten oder der neuen deutschen Rechtschreibung: Es ist ein wunderschönes Gedicht.
Im Frühling
Hier lieg ich auf dem Frühlingshügel,
Die Wolke wird mein Flügel,
Ein Vogel fliegt mir voraus!
Ach, sag’ mir, alleinzige Liebe,
Wo du bleibst, daß ich bei dir bliebe!
Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.
Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüthe offen,
Sehnend
Sich dehnend
In Lieben und in Hoffen.
Frühling, was bist du gewillt?
Wann werd’ ich gestillt?
Die Wolke seh ich wandeln und den Fluß,
Es dringt der Sonne goldner Kuß
Mir tief bis in’s Geblüt hinein;
Die Augen, wunderbar berauschet,
Thun, als schliefen sie ein;
Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.
Mein Herz denkt nun dieß und denket das,
Erinnert sich, und weiß nicht recht an was,
Halb ist es Lust, halb ist es Klage;
Mein Herz, o sage,
Was webst du für Erinnerung
In golden grüner Zweige Dämmerung?
Alte unnennbare Tage!
ulla
am 18. Februar 2010, 19:48 #
@oStsEE
ach, Sie sind genauso prosaisch wie cora – so kann das mit dem Frühling ja nichts werden ;-))
Jürgen (hsb)
am 18. Februar 2010, 19:53 #
@Ulla: Jetzt muss ick mal olle Mörike kritisiern’n: Junge, wo is dat Versmaß und der Satzrhytmus jeblieben?
@oStsEE: Riechen und kieken, er kommt!
am 18. Februar 2010, 20:05 #
@ all
Bei Kopien aus dem Netz bitte unbedingt immer eine Quellen angeben. Auch für Lyrik besteht ggf. ein Urheberrecht. Außerdem lassen sich “Fehler” so leichter rückverfolgen.
@ Jürgen (hsb)
Versmaß sitzt doch, aber hallo! Und der Rhythmus auch. ;-)
1704
am 18. Februar 2010, 20:08 #
@ Sigurd #9
quellenangabe wäre nützlich gewesen…
@ ulla #11
was immer Sie “aufgefischt” haben, es ist nicht das original. im original steht all=einzige, in modernisierter schreibweise folgerichtig all-einzige – natürlich gibt es auch immer brachialmodernisierer, die so rigoros modernisieren, daß das original dabei verschandelt wird…
andere abweichungen, nur einmal als beispiel, apostroph und doppelpunkt:
Hier lieg´ ich auf dem Frühlingshügel:
es gibt noch weitere abweichungen vom original
cora
am 18. Februar 2010, 20:08 #
Och Männo, Jungs, nu nöhlt man nich rum, is doch nett so Jedicht.
(@Susanne.. Quelle: Icke :-)))
1704
am 18. Februar 2010, 20:11 #
wo wir schon bei merkwürdigkeiten sind – ich bin erstaunt, daß Berliner hier das wort “lömerig” kennen. kann man mal sehen, man lernt nie aus…
Sigurd
am 18. Februar 2010, 20:35 #
liebesgedicht.li.funpic.de/fruehlingsgedichte.htm
So hier habt ihr die Quelle. Hätte nie gedacht, dass solch ein Gedicht solche Wellen schlagen würde. Aber, es lässt sich alles verkomplizieren.
Hernando
am 18. Februar 2010, 20:53 #
@Sigurd #19
Na, ob diese Quelle Gnade findet?
Das ist doch die Seite eines Menschen, der richtig Freude an Gedichten hat.
Nicht mal der Frage nach alleinzig/all-einzig/all=einzig wird dort nachgegangen.
Sehr oberflächlich.
ulla
am 18. Februar 2010, 20:58 #
@Susanne
Hier ist meine Quelle: Gedichtepool » seit 7.1.2002 im Web:
eine Anthologie von 1182 Gedichten / 375 Autoren aller Epochen, vieler Kulturen – aus Quellen entsprungen und mit Fotografien ergänzt – zuletzt am 01.02.2010«
Ihren Einwand aus rechtlichen Gründen verstehe ich – ansonsten schließe ich mich @Sigurd an.
Vielleicht kann uns @1704 aber trotzdem sagen, wo er das Original gefunden hat – nicht eine Fassung in modernisierter Schreibweise. Falls es im Netz nicht zu finden ist, bin ich bereit in den nächsten Tagen in die Bibliothek zu gehen, um mir das anzusehen.1704
am 18. Februar 2010, 20:59 #
@ Sigurd #19
“hier schlagen keine wellen hoch und auch nicht weiter als wie der staub, nachdem er, aufgewirbelt, sich besinnt und folgsam höheren kräften und gesetzen sich anvertrauend um sich zusammenfällt und wieder liegt, ganz still.”
aus den Memoiren des Felix Leuchthaupt, kapitel Die Wüste lebt, Zischler-Verlag, Dortheim, erscheinungsjahr unbekannt…
;-)
Jürgen (hsb)
am 18. Februar 2010, 21:15 #
@1704(18): “Lömerig” ist in Berlin nicht gebräuchlich. Ich kenne es aus der Uckermark. Man kann es mit “trübe” übersetzen.Mich wundert, daß niemand anders drüber gestolpert ist.
@Susanne(15): Gedicht bei Ulla (11): Silbenanzahl 9,7,7,9,9,10 ist mir einfach zu unregelmäßig. Lyrik sollte nach meinem Verständnis fließen und nicht holpern. Mörike wird mir verzeihen.
1704
am 18. Februar 2010, 21:17 #
@ Hernando #20
es gibt so internet-seiten, da sieht man schon am layout, inwieweit sie “seriöse” quellen abgeben. dort werden z.b. auch die gedichtabschnitte falsch gesetzt. und wollen wir nicht ganz vergessen, die frage ob nun so oder so geschrieben, kam nicht von 1704, aber woher sollen Sie das auch wissen, nicht?
@ ulla #21
so weit die füße tragen?
es ist viel naheliegender als Sie denken. Sie wissen doch, wo ich immer mal gern reinschaue, und genau dort findet sich ein link, der zu einer fassung des gedichts führt, wozu noch 2 weitere links angegeben sind, die zu jeweils einem faksimile führen. und siehe da, … also, es ist im netz zu finden. sehr leicht sogar. ich will mich hier aber keineswegs wieder als oberlehrer beschimpfen lassen, weswegen die hinweise, die ich gegeben habe, auch genügen müssen…
die ausgabe, auf die ich mich beziehe, und die eine werkgetreue ausgabe der werke Eduard Mörike ist, steht in meinem bücherregal. Sie werden sicher verstehen, daß ich Sie dorthin nicht einladen möchte… aber wie schon beschrieben, es gibt einen kürzeren weg.
1704
am 18. Februar 2010, 21:24 #
@ Jürgen (hsb) #23
“Lyrik sollte nach meinem Verständnis fließen und nicht holpern. Mörike wird mir verzeihen.”
Mörike hat aber nicht nach Ihrem verständnis ein gedicht geschrieben. ich will Ihnen ja keineswegs in Ihre vorlieben und ambitionen hineinreden, auch nicht wieder als dies oder das gescholten werden, aber hätten Sie diese äußerung z.b. in einem germanistikseminar geäußert, würden Sie aber einiges zu hören bekommen…
ulla
am 18. Februar 2010, 21:24 #
@1704
a) weiß ich nicht, wo Sie gerne reinschauen und
b) brauchen Sie mir nur Titel, Verlag und Erscheinungsjahr zu nennen – ich finde das dann schon.
Amely
am 18. Februar 2010, 21:29 #
Hi liebe Leute,
nicht totdiskutieren – einfach mal genießen! :-)
Gestern war ein so schöner Sonnentag, der wirklich Hoffnung gab, dass endlich bald der Frühling kommt und man wieder ohne Murmelpäckchen einfach im Freien an der Luft herumhüpfen kann.
Helen
am 18. Februar 2010, 21:39 #
Ich gebe ja zu, so langsam reicht es.
Mein Mann sieht mich oft schon von weitem heimkommen und fragt, warum ich immer so langsam gehe, so glatt ist es doch garnicht bei uns.
Aber: Die Luft und die Ruhe, der Straßenverkehr ist gedämpft und die Vögel zwitschern auch schon. Durch den Schnee sieht die Umgebung viel größer aus. Und das genieße ich eben. Ja, wie gesagt, mal muß Schluß sein.
ulla
am 18. Februar 2010, 21:50 #
@1704
Na bitte, geht doch – wenn Sie auf Fragen immer so eingingen statt nur zu kritisieren, wäre vieles hier halb so dramatisch.
Ach ja, und danke für den Link.
Hernando
am 18. Februar 2010, 21:54 #
@1704 #24
und wollen wir nicht ganz vergessen, die frage ob nun so oder so geschrieben, kam nicht von 1704, aber woher sollen Sie das auch wissen, nicht?
Und wer hat das behauptet?
Wieso beziehen Sie mein #20 auf sich?
Und was soll überhaupt der letzte Satz?
Haben Sie nicht grade gestern mit Toska über die Umgangsformen hier im HSB geplaudert?
1704
am 18. Februar 2010, 22:04 #
@ ulla #31
und, was hat Ihnen der link nun erzählt? vom winde verweht?
1704
am 18. Februar 2010, 22:12 #
@ Hernando #32
wer hat was behauptet?
der letzte satz soll genau das, was der letzte satz ausdrückt, was denken Sie denn?
Peter
am 18. Februar 2010, 22:12 #
frohlockerei allenthalben, wie süß. aber die situation ist doch wie die beim Brecht: seht den da, der da lacht…
dieser winter ist noch lange nicht vorbei. und wenn die ostereier schneebekränzt sind, ich wäre kaum überrascht. und wenn zu pfingsten keine feuerflammen sondern schneeflocken fielen, ich wäre kaum überrascht. frühestens zum csd wirds wieder wärmer.
ulla
am 18. Februar 2010, 22:22 #
@1704
Schon wieder so eine von meinen Lieblingsfragen :-).
Aber weil das Gedicht in dieser wunderschönen alten Schrift gedruckt ist, werde ich mal nicht so sein. Daß Sie Recht haben ist klar, hätte ich oben schon schreiben sollen.
Trotzdem wundere ich mich über die Schreibweise. Ich überlege gerade, wo ich sowas sonst schon mal gesehen habe.
Jürgen (hsb)
am 18. Februar 2010, 22:22 #
@1704(26): Sie antworten auch auf Fragen, die man Ihnen gar nicht gestellt hat. Das zeigt Ihren Diskutiereifer, kann aber nicht mit einem Orden – wir haben keinen zu vergeben – belohnt werden. Meine Bemerkung in (23), zweiter Absatz, war an @Susanne gerichtet. Und in einem Germanistik-Seminar sind wir auch nicht.
@1704(25): Ich habe es Ihnen deshalb erklärt, weil Sie in (18) erstaunt darüber waren, daß man in Berlin das Wort “lömerig” kennt.
Ansonsten stimme ich ausdrücklich @Amely und @Helen zu. Laßt uns den Vorfrühling nicht zerreden, sondern genießen.
ulla
am 18. Februar 2010, 22:35 #
@Jürgen
…und ich weiß auch, wo hier bei uns immer die ersten Krokusse zu sehen sind: Auf dem Mittelstreifen an der Kreuzung Luxemburger/Amrumer Str. Ich hoffe da immer auf “rot” wenn ich kurz vor der Ampel bin, damit ich besser sehen kann, ob die ersten Spitzen schon durchbrechen.
1704
am 18. Februar 2010, 23:20 #
@ ulla #36
es ging mir nicht darum, ob ich nun “recht” hatte oder nicht. ich weiß i.d.r. sehr genau, wann ich auf “sicherem boden” wandele und wann nicht. aber schön, wenn Sie, ganz nebenbei, auch etwas gefunden haben, was Ihnen gefällt…
können wir uns alle wieder diesem vielsagenden thema widmen: “Er naht”
@ Jürgen (hsb) #37
ich antworte nicht auf fragen, die man mir nicht stellt, aber ich reagiere auf äußerungen, die ich lese. versuchen Sie es doch einmal so zu sehen, ist, glaube ich, ganz unschädlich.
ich hätte es auch anders ausdrücken können. wenn Sie gedichte schreiben, dann ist alles das wichtig, was Sie für wichtig erachten, wenn Sie gedichte von anderen lesen, ist es das nicht. es sei denn, es geht Ihnen beim verstehen von gedichten, oder literatur in all den anderen formen, die es so gibt, lediglich darum, herauszufinden, ob ihnen das (gedicht) gefällt. wäre mir persönlich aber immer zu wenig.
aber, wenn Sie dann anfangen, die silben zu zählen und Sie dann nur zu dem schluß kommen “ist mir einfach zu unregelmäßig”, dann erregt das natürlich meine aufmerksamkeit, a la, holla, wie wird denn hier mit einem gedicht umgegangen? das, und eigentlich auch nur das, wollte ich Ihnen mitteilen mit meinem “hinweis” auf ein germansitikseminar… und Sie meinten ja zuvor schon “Jetzt muss ick mal olle Mörike kritisiern’n: Junge, wo is dat Versmaß und der Satzrhytmus jeblieben?” (#13), was Sie nicht bemerken dabei, daß Sie mit etwas beginnen, was eigentlich erst ganz am ende steht. aber gut, ich will ihnen da keineswegs “reinreden”. nur einmal ein kleiner hinweis bzgl. “satzrhythmus” – der gute Eduard Mörika kam aus dem süddeutschen, da spricht man nicht nur anders, sondern betont auh anders, zum anderen hatte er eine trennung zu verkraften, an der er 1828 noch “zu knabbern” hatte, da schreibt man evtl. gewollt gar nicht so fließend, wie andere es dann gerne lesen würden… zum anderen war man zur zeit Mörikes noch sehr an klassischen versmaßen orientiert, die heute zu einem großteil längst vergessen sind… das andere, Mörike hat oft auch in seinen texten/gedichten so etwas wie “rätsel” angelegt, die auch gar nciht jedermann erschließbar sein sollten… wie gesagt, nur kleine hinweise, und wir müssen daraus jetzt auch keine große diskussion machen.
bzgl.#18 setzte ich voraus, daß Sie, da Sie das wort benutzten, es auch kennen. was sie nun vermuten ließ, daß ich die bedeutung des wortes nicht kannte, weiß ich nicht, denn ich bin gar kein “Berliner”, nur ein “zugezogener”, wenn auch vor längerer zeit. Sie erklären 1704 doch sonst auch nicht, was Berliner nicht verstehen, oder habe ich da irgendetwas verpaßt? aber: könnte es sein, daß Sie hier eine frage beantwortet haben, die gar nicht an Sie gerichtet war? und wurde denn überhaupt eine frage gestellt?
nehmen Sie das jetzt alles bloß nicht persönlich, auch nicht ernster, als es gemeint ist. immerhin haben wir ja heute auch ein nettes wort gelernt. man ist allein oder auch alleinzig fast so wie ein und einzig…
;-)
im übrigen finde ich, daß es hier im HSB doch schon sehr frühlingshaft zugeht, ich meine doch, so ein laues lüftchen zu verspüren, die ersten glückshomone trauen sich, vorsichtig noch, auch skeptisch, aus ihren wintermänteln, klein, wenig, aber immerhin…
1704
am 18. Februar 2010, 23:24 #
@ Hernando #39
erstens können Sie das nicht und zweitens machen Sie doch ganz oft und sowieso, was Ihnen gefällt, auch mit den texten/beiträgen anderer. ich habe es Ihnen aber schon einmal erklärt: ich mag keine suggestiv-fragen, auch nicht, wenn unerfaßtes zum ärgernis wird…
bleiben Sie 1704 trotzdem gewogen, er meint es nämlich gar nicht so, wie Sie es jetzt vermutlich verstehen…
ulla
am 19. Februar 2010, 07:59 #
Jetzt glaube ich auch, daß es wirklich bald Frühling wird. Die Hundebesitzer gehen heute früh viel entspannter mit ihren Tieren spazieren und zotteln nicht gleich ungeduldig an der Leine, wenn Hund ein bißchen rumschnüffeln will. Sie bleiben sogar schon wieder stehen um sich mit anderen Hundebesitzern zu unterhalten.
Jürgen (hsb)
am 19. Februar 2010, 08:02 #
Allen einen schönen Freitag und das folgende nicht so ernst nehmen:
Blogschlacht um Mitternacht
Im Blog tobt eine wilde Wörter-Schlacht.
Sieh nur, wie schön die Argumente fliegen.
Wer hätte das am Anfang wohl gedacht,
das wieder zwei sich in die Haare kriegen.
Es ist vorbei, kein Wort blieb ungesagt.
Kein Leser ist mehr wach, nicht mehr allhier.
Niemand mehr da, der antwortet und fragt.
Nur einer diskutiert: Siebzehnnullvier!
cora
am 19. Februar 2010, 08:27 #
@Ulla
Bekommen die nicht Wasser in die Nase, die Hunde?
:-)))
Zu den Krokussen: Bei uns sehe ich die ersten immer auf der Wiese hinter dem Haus. Leider kommen dann die Kinder aus den Nachbarhäusern und rupfen die aus, nicht mal, um sie Mama zu schenken, nö, die bleiben dann abgerupft da liegen – sehr ärgerlich, aber man kann ja reden, wie man will :-(.
(Ich meine wirklich reden, kenne die kids ja alle – klar was immer kommt: “Das war ich nicht, das war XXX!”. XXX:” Gar nicht! Das war YYY!”. YYY:“Neeee! Ich weiß genau, dass war ZZZ!”, grmpfl). Aaaah, ich werde auch grad zur Petze, wie ich sehe!
1704
am 19. Februar 2010, 11:33 #
@ Jürgen (hsb) #43
dem einen ist es blogschlacht satzscharmützel wortgetümmel
und boxen fechten diskurswerfen niederringen
dem andern ist es denkspiel sprachwitz auch ideengeklingel
pirouetten drehen und ungehörtes lauter singen
am ende ist es ungemein verwürfelt bestritten umgekämmt
doch etwas bleibt: das ungeahnte dehnt sich ungehemmt
dem einen, dem andern…
ich würde es “versuch der quadratur des kreises in häufig zugespitzten stimmungslagen” nennen wollen, aber “diskussion” nur in ganz seltenen momenten und dann wahrscheinlich immer eher versehentlich…
am 19. Februar 2010, 11:37 #
ick sag erstmal danke: danke für so viel frühlingseifer (die trüben gedanken sind wie weggeblasen, der schnee vorm fenster ist prompt angetaut) und vor allem literaturwissenschaftliche grundsatzdiskussionen. weil ich ein vielarbeitender mensch bin, der nur sporadisch an digitalen diskussionen teilnehmen kann, komme ich erst jetzt in den genuss des virtuellen literaturzirkels und muss berufsbedingt sagen:
@jürgen
ja, jedem darf natürlich gefallen was will. andererseits haben versmaß und rhythmus ja auch einfluss auf die lesart und sind mitunter kein versehen, sondern genauso gewollt. ein fließendes versmaß markiert zumeist ja auch eine zustand des fließend und der scheint bereits in der erste Strophe des kleinen “liedes” gebrochen, der gestus des gedichts ist ja eher zweifelnd… so wies eben ist im frühling wie in der liebe: man sitzt zwischen den stühlen (“Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.”)! wo die harmonische auflösung im “all[=]einzigen” versagt bleibt, da kann ein versmaß doch nicht fließen!
by the way, sagte meine alte deutschlehrerin immer: es klappert das versmaß, es holpert der reim – das muss ein gedicht von schiller sein!
@1704
auch wenn das ja hier kein germanistikseminar ist und das “all=einzige” sich vom “alleinzigen” möglicherweise nur unterscheidet, weil die druck- und von mir aus schreibkonventionen im 19. jahrhundert eben so waren, ist es natürlich immer wichtig textkritisch zu argumentieren und nicht irgendeine fassung unbedarft aus dem netz zu laden (sorry @sigurd, ist natürlich besser gedichte im netz zu lesen, als gar nicht, aber ein buch in der hand und dazu noch eine kritische, gar kommentierte ausgabe, ist ein vergnügen!)
moderne textkritik legt allerdings keine wert mehr auf die suche nach dem “oringinal” und begreift jeden text als eine variante mit voller gültigkeit, will sagen: als eigenen text. und die frage, warum eine textfassung sich verändert, sagt immer auch viel über den historischen kontext aus. im fall von “all[=]einzig” ist das aber – siehe oben – vielleicht zu vernachlässigen. es sein denn das “alleinzig” verweist durch den zusammenschluss von ‘all’ und ‘einzig’ oder ‘allein’ und ‘zig’ auf die mehrdeutigkeit des geschriebenen, die mit “all=einzig” ja aufgehoben waren/wären. und ein text, auch ein lyrischer, darf doch immer mehr sagen, als gedacht war?!
- wir wollen vor allem froh sein, dass es keine alleinziege ist, aber darüber lacht wieder nur @susanne!
@alle
über den frühling reden und das noch am beispiel schöner gedichte, ist wunderbar. so lässt sich die endlose zeit bis zur endgültigen schneeschmelze und den ersten zweistelligen temperaturen überstehen. weitere frühlingssignale: die frau mit der dicken rosafarbenen schlappohrpuschelmütze, die jeden morgen mit mir im u-bahnwagen sitzt, trug heute die haare sichtbar offen. und auch ich habe nur einen wunsch: raus aus den bergschuhen, grödel auf den müll und endlich wieder eins von den langbestiefelten mädchen sein. das wäre doch ein ganz anderes lebensgefühl. aber noch traue ich mich nicht…
by the way: der frühling beginnt für mich mit folgenden worten:
ihr kinder heraus, heraus aus dem haus, heraus aus den stuben ihr mädchen und buben juchheirassassa: der frühling, der frühling, der frühling ist da!
(ohne jeden textkritischen ansatz, frei zitiert aus dem gedächtnis, zuletzt gelesen im ddr-lesebuch für die 3. klasse, war es nicht ein geisler, ders schrieb?)
und das nun dreimal hintereinander mit schmackes und schwung laut aufgesagt, da nimmt der (innere) winter reisaus!
1704
am 19. Februar 2010, 12:06 #
@ frau zauder #48
ich lese kommentare z.b immer ganz im sinne “moderner textkritik”, ecke damit aber in aller regel an, aber, es wurde, ganz zu anfang die frage gestellt, ob der verfasser es nun so oder so geschrieben habe, und daraus entwickelte sich eine diskussion um original und textvarianten. auch eher in dem engen sinne, wie das im orginal nun geschrieben worden sei. zum inhaltlichen (des gedichts) ist die diskussion, wie so oft, noch gar nicht oder schon nicht mehr gekommen – aber, chapeau, Sie haben in ihrer antwort an @Jürgen einen sehr schönen “einstieg” zu diesem gedicht geschaffen… und das mal eben so auf die schnelle!
aber auch im sinne moderner textkritik ist es nicht unwichtig, ob nun Mörike all einzig, all-einzig, alleinzig oder gar allein zig geschrieben hat, behaupte ich! die alleinziege gehört dann wohl schon in das umfeld der textvarianten…
“Grödel” ist auch ein nettes wort. ich kenne es in der bedeutung einer art steigeisen, 4- oder 6-zackig, i.d.r. mit riemen an den schuhen befestigt…
Emil Geisler wars…
am 19. Februar 2010, 12:31 #
@1704
sie haben recht und eine schöne diskussion über die mögliche aussage der frühlingszeilen haben wir noch gar nicht geführt und die “grödel” sind in der tat alpine fußsohlen: eigentlich zum eiswandern gedacht, aber genau das machen wir ja seit wochen! es wird besser, wie der emil geisler sagt (war/ist der über das kleine gedichtlein hinaus bekannt?)! jucheissassasa. “Frühling, was bist du gewillt? “…
1704
am 19. Februar 2010, 12:45 #
@ frau zauder #50
eher nicht, Geisler, aber dafür wurde das gedicht von Fritz Bachmann vertont und wird wohl in christlich und volksliedorientiert gestimmten kreisen gern gesungen…
na, dann mal sehen, was noch so komt.
Sigurd
am 19. Februar 2010, 21:25 #
Sorry, aber wie diese Diskussion über ein an sich nettes Thema abläuft finde ich sehr interessant. Es wird thematisiert, wo es keiner Thematisierung bedarf. Dies ist selbstverständlich meine subjektive Einstellung. Das erinnert mich an ein Zitat von Werner Finck. @Frau Zauder wird es kaum glauben, aber seine Bücher bereiten mir Vergnügen. Schon deshalb, weil er nicht anmaßend war.
Werner Finck:
Auch die Bretter, die mancher vor dem Kopf trägt, können die Welt bedeuten.
Erjc
am 19. Februar 2010, 21:29 #
Ich finde als gebürtiger bayrischer Buar die ganze Winterhysterie der Hauptstädter schon seit Wochen höchst amüsant ^^ Da bin ich aus meiner Heimatstadt wesentlich mehr Eis und Schnee gewohnt (und auch souveränere Bekämpfung…, anderes Thema). Ich muss euch leider enttäuschen, der Winter geht schließlich – da vom Umlauf der Erde um die Sonne bewirkt – vom 21. Dezember bis zum 20./21. März. Väterchen Frost hat also noch einen ganzen Monat lang Zeit für neue Schlagzeilen a lá “Schneechaos” zu sorgen ;-) Und dann gibt es ja auch Jahre bei denen es bis in den Frühling hinein noch Schnee und Frost gibt…vielleicht auch 2010?!
Ich mach die Jahreszeiten nicht ;-)
Helen
am 19. Februar 2010, 21:40 #
@ Erjc
Zu Ihrer Feststellung, daß der Winter im Kalender etwas länger ist als erwartet, hatte mein Großvater immer die Worte auf den Lippen: Im wunderschönen Monat Mai, wo alle Blumen prangen, da hab’ ich meinen Ofen neu zu heizen angefangen. – Und der Satz hat auch einen eigenen Rhythmus.
1704
am 20. Februar 2010, 00:48 #
@ Sigurd #52
weil es ja um den frühling geht (geht es das?), im engeren sinne um bretter, im weiteren sinne um natur, möchte ich Ihnen mit den worten Ralph Waldo Emersons antworten: “What is a weed? A plant whose virtues have never been discovered” (was ist ein unkraut? eine pflanze, deren vorzüge noch nicht erkannt worden sind)…
so ganz alleinzig werden Sie mit ihrer sicht auf die diskussion hier wahrscheinlich nicht sein, aber die all=einzige ist sie natürlich nicht. was Sie evtl. ein wenig übersehen: den merkwürdigen zug in die diskussion haben Sie vielleicht auch selbst in die diskussion gebracht, indem Sie dieses eine gedicht von Mörike für dieses “an sich nette Thema” als geeignet befanden… das gedicht “thematisiert” evtl. gerade nicht das an sich nette thema [frühling?], sondern zweifelt daran, mindestens daran, daß es (nur) nett ist, neben anderem… gerade dieses gedicht von Mörike widerspricht den üblichen vorstellungen, die die meisten bzgl. Mörike haben und ihn hauptsächlich als idylliker oder als “romantiker” sehen. damit teilt er übrigens das schicksal vieler z.b. mittelalterlicher autoren, die heute völlig anders gelesen = verstanden werden als sie seinerzeit schrieben und verstanden worden sind. und das gedicht widerspricht vor allem vielleicht auch gerade den vorstellungen, die viele mit dem frühlling so positiv zu verbinden suchen. aber ich will das jetzt gar nicht weiter vertiefen…
und so fern der momentanen witterung war die diskussion bislang doch auch nicht, von frostig und leicht unterkühlt bis zurückhaltend heiter und fast schon hier und da ein wenig übrschwenglich – möglidcherweise thematisierte sich das an sich nette thema lediglich auf unerwartete weise?
schönes wochenende!
ps.
Bert Papon, auf einer Pressekonferenz nach einer 0:7 Niederlage:
Irgendwelche Fragen, bevor ich gehe und mich aufhänge?
ulla
am 20. Februar 2010, 09:17 #
@Helen
“Im wunderschönen Monat Mai, wo alle Blumen prangen, da hab’ ich meinen Ofen neu zu heizen angefangen” :-))
Das paßt gut zum Thema; aber Vorsicht mit solchen Sätzen, sonst landen Sie möglicherweise auch noch auf @1704s Seziertisch und er stellt fest, daß Sie das nur geschrieben haben, weil Sie, als Sie 15 waren, mal ein innerliches Frösteln verspürten. Sie hatten damals in einem Aufsatz über das Mittelalter eine 4 bekommen.
@Sigurd
Werner Finck gehört für mich zu den ganz Großen und der zitierte Satz trifft es mal wieder voll, wenn ich lese, daß das Thema Frühling genutzt wird, um das Wissen über Moerikes Befindlichkeit der staunenden Umwelt mitzuteilen.
Wie es anderen geht, weiß ich ja nicht. Mir gefällt ein Gedicht oder es gefällt mir nicht – Punkt. Was der Autor am Abend zuvor gegessen hat oder ob ihm seine Katze kurz vor Vollendung des Werks weggelaufen ist, ist mir dabei völlig egal.
ulla
am 20. Februar 2010, 10:59 #
@Jürgen
xxx bin ich – eigentlich wollte ich nur was testen; aber wie ich sehe, ist mir der Test voll gelungen. Moerike hat sein Gedicht ganz spontan aus einer Frühlingsstimmung heraus geschrieben :-)).
Kann es deshalb gleich so stehen bleiben?
Jürgen (hsb)
am 20. Februar 2010, 12:18 #
Frühling und Lyrik passen zweifellos zusammen, obwohl letztere in allen Jahreszeiten gedeiht. Schön ist aber auch, Lyrik und Poesie – um hier noch einen verwandten Begriff einzuführen – im Alltag zu entdecken. So beobachtete ich gestern einen Kellner, der einem Gast statt des bestellten kleinen, ein großes Bier brachte. Auf den kurzen, leisen Einwand des Gastes verwies der Kellner mit zurückhaltender, freundlicher Stimme auf den lauen Vorfrühlingstag, die abgeschlossene Arbeitswoche und den Zauber des Moments, dies beides nun mit einem, zwar nicht kleinen, sondern aus Versehen etwas größer geratenen Bier abschließen zu können. Er trug diese Worte mit zurückhaltender Würde und einem gewinnenden Lächeln vor, so daß der Gast – beieindruckt durch diesen poetischen Moment – das große Bier behielt und mit Vergnügen austrank.
1704
am 20. Februar 2010, 12:33 #
@ ulla
Sie können es halt einfach nicht lassen – versuchen Sie doch in Ihren beiträgen einmal ohne 1704 auszukommen, zumal Sie dazu oft schwankenden boden betreten. ich werde mit Ihnen hier aber auch ganz bestimmt keinen “literaturstreit” über die interpretation der lebensdaten von Eduard Mörike beginnen, ich kann ihnen aber versichern, daß es durchaus ernsthaftere auseinandersetzungen mit leben und werk Eduard Mörikes gibt als auf eilig herbeigesuchten internetseiten zu lesen steht.
“Moerike hat sein Gedicht ganz spontan aus einer Frühlingsstimmung heraus geschrieben” – Sie merken ja nicht einmal, an welchen stellen Sie sich dann auch zugleich selbst widersprechen, und dies derart mühelos, daß es kein vergnügen ist, Ihnen das auch aufzuzeigen…
bzgl. Werner Finck bin ich immer wieder ein wenig überrascht, wieviele menschen meinen, er habe sie nicht gemeint.
1704
am 20. Februar 2010, 12:41 #
@ Jürgen (hsb) #59
möglicherweise “outen” Sie sich hier als mensch mit einem zwang zum positiven (sehen)…
Nimm die Forsythien tief in dich hinein
und wenn der Flieder kommt, vermisch auch diesen
mit deinem Blut und Glück und Elendsein,
dem dunklen Grund, auf den du angewiesen.
Langsame Tage. Alles überwunden.
Und fragst du nicht, ob Ende, ob Beginn,
dann tragen dich vielleicht die Stunden
noch bis zum Juni mit den Rosen hin.
Gottfreid benn, Letzter Frühling
1704
am 20. Februar 2010, 13:00 #
vergessen, aber da ja das copyright hier so hochgehalten wird, das gedicht in #61 habe ich dem hier entnommen: _“Marburger forum, Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart Jg. 9 (2008), Heft 1”
ulla
am 20. Februar 2010, 14:41 #
@Jürgen
Die Geschichte mit dem Bier gefällt mir. Beim Einkaufen eben fiel mir auch auf, daß die Leute alle viel freundlicher waren als vor ein paar Tagen noch – trotz der dreckigen Straßen und Kindern, die fröhlich in Pfützen hopsten und dabei andere Fußgänger vollspritzten.
Was ich da getestet habe (ist eigentlich aus Versehen passiert) wissen Sie, ja?
@1704
Wieso sollte ich das versuchen? Sie selbst betonen doch immer wieder ausdrücklich, daß Sie sich das Recht nehmen, wann immer Sie wollen, meinen Kommentaren zu widersprechen. Ich gehe ja nicht einmal soweit, Ihnen zu widersprechen – ich schrieb an @Helen, Sigurd und Jürgen was mir zu deren Beiträgen einfällt – das ist alles. Sie nehmen sich einfach zu wichtig; aber das ist nicht mein Problem.
Ich schrieb oben “mir gefällt ein Gedicht oder es gefällt mir nicht – Punkt….” So ist es auch und hätten Sie nicht so einen Aufriß um das Gedicht gemacht, nur um hier wieder mal was weiß ich zu beweisen, statt beim Thema zu bleiben hätte ich darauf verzichtet, ein bißchen zu recherchieren. Und nun mache ich noch ‘nen Punkt – Diskussion mit Ihnen zu diesem Them ist für mich beendet.
1704
am 20. Februar 2010, 14:57 #
@ ulla #63
sie können 1704 so oft widersprechen oder kommentieren wie sie wollen, aber in kommentaren an andere wirkt das ein wenig, na ja, kleingeistig bis kleinkariert…
Ihnen gefällt ein gedicht oder auch nicht. und dann punkt. ich habe Ihre äußerungen zu gedichten, bildern, fotografien o.a. noch nie anders verstanden, die punkte sind ja auch nicht zu übersehen, fast könnte man meinen, für Sie mentales lebenselixier. von daher ist es auch völlig naheliegend, daß Sie schon wieder mit einem punkt enden…
verbleibe mit freundlichem gruß
Ihr punktum saliens
cora
am 20. Februar 2010, 15:19 #
“sie können 1704 so oft widersprechen oder kommentieren wie sie wollen, aber in kommentaren an andere wirkt das ein wenig, na ja, kleingeistig bis kleinkariert…”
…also, das sehe ich aber mal völlig anders – tut mir leid für Sie, 1704, wenn Sie tatsächlich andere kommentatoren als “kleingeistig” empfinden – warum geben Sie sich denn mit uns ab?
MannMannMann. Irgendwie ist auch mal gut, oder?
cora
am 20. Februar 2010, 15:21 #
@all
Ich gewinnne den Eindruck, wir sollten “ihn” auflaufen lassen…
Ich las da gestern früh ein nettes Gedichtlein zu.
Toska
am 20. Februar 2010, 17:38 #
Na, nun mal keine Rachegefühle @ cora. Das ist ja nun auch nicht die feine Art -mit auflaufen lassen.hm…..
Auf der anderen Seite kann man ja mal fragen, wiso müsst “Ihr “ denn immer antworten ?
Das ist ja eventuell gut gemeint, aber ich glaube @Ulla oder jemand anders ist wohl in der Lage @1704 sachlich paroli zu bieten.
Immer schön schreiben lassen, muss man doch nicht lesen-oder?
1704
am 20. Februar 2010, 17:57 #
@ cora #65, #66
haben Sie es jetzt auch nötig, geschriebenes “behutsam” uminterpretieren zu müssen, damit der schuh, den man sich anziehen möchte, auch wirklich paßt? da waren Sie früher aber wort- und spitzfindiger…
entzückender als mit diesem “wir sollten ‘ihn’ auflaufen lassen…” können Sie gar nicht ausdrücken, worum es Ihnen und wahrscheinlich anderen hier geht. man möchte halt gern ungestört unter sich sein, ab und an auch mal ein nettes gedichtlein lesen, wenns keine allzu große beschwer mit sich bringt, oder auch mal bilder gucken, aber bitte nur schöne, hier und da mal ein bißchen frust loswerden, das mußte ja mal gesagt werden, oder sonstwie auf dem herzen liegendes, ich habe das schon immer so gesagt gesehen in die welt getutet, und ansonsten so seine schwätzchen halten… ich denke, das wäre jetzt der schuh, der passen könnte!
seien Sie doch einfach etwas frühlingshafter und horchen Sie mehr auf die harfentöne denn auf diese frostverbeulten dissonanzen. und die säuernis bzgl. dieses elendswinters ist auch nicht mehr so bitter nötig, um durch die tage zu kommen…
oStsEE
am 20. Februar 2010, 17:57 #
@ cora
Mir gehts mit 104 ebenso wie dir… Und mit “überlesen” ists ja nicht einfach getan. Man muss sich ja inzwischwischen regelrecht durchwursteln, um die Kommentare zu finden, die einen anderen Absender als die Nummer haben.
Und dieses ewige Korinthen****** ist auch wirklich nur sehr (!) begrenzt witzig.
@ Toska
Da verwechseln Sie etwas. Nicht “wir” antworten, sondern 1704 meint zu Allem und Jedem und immer wieder seinen Senf dazugeben zu müssen.
oStsEE
am 20. Februar 2010, 17:59 #
man möchte halt gern ungestört unter sich sein, ab und an auch mal ein nettes gedichtlein lesen, wenns keine allzu große beschwer mit sich bringt, oder auch mal bilder gucken, aber bitte nur schöne, hier und da mal ein bißchen frust loswerden, das mußte ja mal gesagt werden…
Und er tuts schon wieder. Und begreift so gar nichts.
1704
am 20. Februar 2010, 18:04 #
@ Toska #67
“Immer schön schreiben lassen, muss man doch nicht lesen-oder?” – ist ja nun nicht so fürchterlich weit weg von “auflaufen” lassen, macht aber nichts, in diesem falle haben Sie trotzdem recht.
ich fände es aber viel interessanter, wenn man das leidige thema 1704 nun einfach mal beiseite lassen könnte, und man erbauliches bis kritisches, kitschiges bis erfundenes zum frühling oder “frühlings“gedichte, die man aufgelesen oder sonstwie für gut befunden, zum besten gibt… notfalls kann man sich ja an dem wenigen orientieren, was zum “thema” bereits geschrieben worden ist, und wenn einem dazu nun so rein gar nichts einfällt, na, dann einfach mal die tastatur in ruhe lassen!
am 20. Februar 2010, 18:05 #
Ich darf an dieser Stelle wieder einmal auf das völlige Verfehlen des Themas hinweisen, was mich mit übergroßer Freude erfüllt. Ich hab ja auch wirklich nichts anderes zu tun. Also: Alles Persönliche bitte beiseite lassen und einfach nur auf/über den Frühling freuen.
1704
am 20. Februar 2010, 18:09 #
@ oStsEE
auf Sie habe ich ja länger warten müssen als sonst, aber man kann sich auf Sie verlassen, das ehrt Sie, aber nun sind Sie ja da und tirilieren fröhlich und so gar nicht unerwartet über den frühling und wie Ihnen so ums herz wieder ist!
1704 tut manches immer wieder, und ja, er begreift es einfach nicht. erklären Sie es doch einmal so, daß es deutlich wird, insbesondere auch, warum!
wenn 1704 ein korinthenkacker, dann sind Sie das vögelein, das nach korinthen sucht! wohl bekomm´s…
1704
am 20. Februar 2010, 18:11 #
oh, mist, da war @ Susanne HSB schneller:
also, ich freue mich auf den frühling, ich freue mich über den frühling, wer kommt da noch mit?
Jürgen (hsb)
am 20. Februar 2010, 18:19 #
@1704: Ich antworte Ihnen nicht auf jede Bemerkung. Vielleicht könnten Sie sich etwas davon abgucken und ebenfalls nicht jeden Kommentar, der hier im Blog abgegeben wird, zu beantworten, zu kommentieren, zu analysieren, zu bewerten, zu belehren und in ein Ihnen vorschwebendes Ranking-System zu stellen. Jeder, der hier schreibt ist anders, hat einen anderen sozialen Hintergrund, andere Wertvorstellungen und sieht das Leben auf seine Weise. Respektieren Sie einfach diese unterschiedlichen Sichten, auch wenn sie nicht Ihrem Werte-und Qualitätskanon entsprechen. Das HSB ist, wie bereits einmal bemerkt, weder ein Germanistik-Seminar, noch ein Seziertisch, auf dem Meinungen und mit ihnen die dahinter stehenden Leser fachmännisch auseinandergenommen werden, sondern ein Forum, um sich zu bestimmtem Themen auszutauschen, mal kontrovers, mal weniger. Das soll, wenn Sie mögen auch mit Ihren oft interessanten Beiträgen zur S a c h e, erhalten bleiben.
1704
am 20. Februar 2010, 18:26 #
@ Jürgen (hsb) #75
okay, ich antworte Ihnen auf Ihren kommentar dann eben nicht. hätte von Ihnen aber mehr sportsgeist erwartet, nicht wegen #75…
was mir gerade durch den kopf geht: warum reden Sie nicht einmal mit @ulla, @cora, @oStsEE und wie sie alle heißen über das gleiche thema? könnte ja sein, daß die das auch interessiert?
oStsEE
am 21. Februar 2010, 00:43 #
Also ich warte ja (naja, nicht eigentlich warten…) auf den Tag, an dem der nahende Frühling das Eis auf dem Weißen See zum schmelzen bringt und die todesmutigen Eisangler entweder aufgeben oder versinken…
Sollte es am kommenden Wochenende wirklich “warm” werden, dann zieht es uns sicher ins Strandbad in den Strandkorb (mit Decke und heißem Tee, versteht sich)…
Elisa
am 21. Februar 2010, 03:38 #
ja, es schmiltzt, das eis, an unserem haus bröckeln nicht nur die eiszapfen herab, sondern auch der stuck knallt an einigen stellen herunter. feuchtigkeit und wasserschäden ziehen in die wohnungen. na, handwerker, hier beginnt der frühlingshafte aufschwung. winterschäden allerorts. ich gönn´s euch.
und das freundliche gurren der tauben stimmt doch auch hoffnungsfroh?
FRÜHLING, nicht mehr ferne? na, ich warte ab, bin skeptisch. hab das blaue band noch nicht so flattern sehen.
cora
am 21. Februar 2010, 08:21 #
Und ich freue mich darauf, die Fahrräder zu aktivieren und gen Lübars (jedes Jahr die erste heißersehnte Radtour!) zu radeln Jacke an, Jacke aus :). In der Sonne wird es warm, im Schatten oder wenn Wind aufkommt, dann wirds wieder zu frisch :-).
@71
“…na, dann einfach mal die tastatur in ruhe lassen!…”
Tjajaja…
Und: Mir ist sooo wurscht, was Sie über das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein meines Wortwitzes denken
cre
am 21. Februar 2010, 11:53 #
Gestern war’s doch schon herrlich, ich hab überhaupt nicht mehr gefroren, richtig ungewohnt. Heute sieht’s ja auch schon wieder recht gut aus, strahlender Sonnenschein, blauer Himmel. Der Trend für die nächsten Tage geht ins Plus, wir kratzen an der 10-Grad-Marke. Ist doch klasse! Jetzt muss nur noch der ganze Schnee verschwinden (derzeit schmilzt es ja in Schüben, nachts dann wieder Eis, aber nicht mehr so heftig, weil tagsüber Wind ist).
Schade, dass es hier schon wieder Stress gab. Und schon wieder um eine schon x-mal besprochene Sache.
@Jürgen (75): Word!
Toska
am 21. Februar 2010, 17:33 #
Nee, @1704 #71 da haben Sie mich jetzt missverstanden.
“schreiben lassen” und “ auflaufen “lassen sind zwei verschiedende Dinge.
Schreiben können Sie so viel wie Sie wollen, muss man nicht lesen.
“Auflaufen “ lassen hat was mit Hinterlist zu tun. Das kann man unter primitive Bemerkungen ablegen.
Ansonsten hat eigendlich @Jürgen ( hsb ) # 75 alles gesagt.
Geniessen Sie den Frühling- denn um den geht es ja hier.
cora
am 21. Februar 2010, 18:32 #
@Toska
Pffft, ich bin offen, nicht hinterlistig. Aber irgendwie haben Sie das noch nicht durchschaut. Wie kommtt das nur, dass Ihnen das sinnerfassende Lesen so gar nicht liegt?
Toska
am 22. Februar 2010, 11:37 #
@cora
Wo habe ich geschrieben dass Sie hinterlistig sind ???????????????????????
Ich habe geschrieben, was der Bergriff für mich bedeutet.
Also das mit den sinnerfassenden Lesen , den Ball kann ich zurückwerfen.
Gehen Sie raus an die frische Luft , geniessen Sie die paar Sonnenstrahlen und freuen sich einfach des Lebens.
Basta, punkt, ende
1704
am 22. Februar 2010, 12:50 #
@ Toska #81
in #75 steht auch viel abstruses bis unsinnig an den haaren herbeigezogenes, auch zeigt sich darin ein doch sehr merkwürdiges verständnis von diskussion, die hier ja letztlich nur dann geführt werden soll, wenn man halbwegs einer meinung ist, ansonsten sind diskussionen hier eigentlich blogfremde elemente. aber, wie Sie sehen, selbst wenn Sie auf meutenlinie sind, nützt Ihnen das hier gar nichts, es gibt immer eine/n, die/der giftgrün dann ins frühlingsrauschen kommt, übrigens ganzjährig…
es geht hier nämlich, oberstes blog-gebot, zu allererst und vordringlichst nicht um inhalte, sondern um das respektieren der sichtweisen der anderen. das zweite blog-gebot besteht darin, daß beiträge gefälligst unterhaltsam sein sollen, denn wer sich unterhält, der streitet nicht, womit wir beim dritten blog-gebot sind: unterschiede in den meinungen dürfen nur von jenen betont werden, die sich in der mitte des blogstreams zuhause wähnen oder von diesem autorisiert sind, andere sollen sich da bitte heraushalten und den ruhigen wellengang nicht stören.
sollten Sie also so etwas wie eine abweichende meinung haben, dann sollten Sie auf gar keinen fall eine diskussion anstreben. skizzieren Sie die eigene meinung in der notwendigen kürze, am besten schreiben Sie jeweils in form eines netten zweizeilers, denn längere ausführungen verletzen schon per se die gefühle der mitlesenden, verwenden Sie dabei nur allgemein verständliche wörter und gewohnte einfachsätze und passen Sie Ihren schreibstil insgesamt den lesegewohnheiten der hier üblicherweise mitlesenden an, oder verzichten Sie am besten ganz darauf, so etwas wie eine abweichende meinung zu haben! sollte Ihnen eine antwort auf Ihren beitrag/kommentar zuteil werden, dann ignorieren Sie die einfach, denn es könnte sein, daß Sie mit einer antwort schon die sichtweise der anderen nicht mehr respektieren. ein blog ist schließlich ein hort der harmonie und wer die stört, gehört hier eigentlich nicht hin, denn schließlich gibt es doch zahlreiche andere blogs, wo man auch und die störenfriede besonders…
formulieren Sie, wenn Sie denn unbedingt hier etwas schreiben müssen, sätze wie “sehe ich genau so” oder “voll(st)e zustimmung” oder “ganz meine meinung”, greifen Sie dabei auch gern hier bereits etablierte und verfestigte vorurteile auf und widersprechen Sie nicht, in kleineren unwichtigen details können Sie allerdings ruhig einen kritischen standpunkt einnehmen, aber den dann bitte nicht noch überbetonen oder gar diskutieren wollen. ansonsten kann sich hier jeder an den üblichen küchengesprächen und dem verbreiten von allerweltsmeinungen beteiligen, denn es ist ein unzensierter, offener blog…
im übrigen ist 1704 “auflaufen” zu lassen!
0815
am 22. Februar 2010, 13:17 #
mann, du kapierst so gar nichts. nicht mal lesen (75!) kannste.
wieso haust du nicht ab statt nur immer zu jammern darüber, was dir hier alles nicht passt….
wenn dir hier zu viel harmonie ist, dann geh in ein forum für deprimierte. oder ein forum der “kritischen denker”. das gibt es alles. warum musst du uns alle hier nur so verdammt nerven – um deine eignen defizite hiermit zu kompensieren?
ja, das ist jetzt angreifend und persönlich und hat vielleicht die schließung des themas zur folge. ich versteh nur einfach nicht was du willst, und wieso du hier ständig meinst revolte schieben zu müssen. gegen nahezu alles und jeden.
in post 75 wurde alles treffend erklärt, wenn du das nicht begreifst oder einsehen kannst/willst, dann mach dich doch dünn.
wenn ich mich irgendwo insgesamt unwohl fühle oder mir das niveau der userschaft nicht genügt dann suche ich mir auch einen anderen platz. aber du brauchst ja das “niedrige niveau” hier um dich selbst zu erhöhen.
(wahrscheinlich is’ besser das ding jetzt zu schließen. sonst seziert der wieder jedes einzelne geschriebene wort… besonders beliebt ist ja derzeit kursive hervorhebung )
tut mir leid, aber selbst wenn man normalerweise hier nur mitliest wird das langsam richtig LÄSTIG.
oStsEE
am 22. Februar 2010, 13:20 #
@ 0815
Revolte? Wenns das mal wäre…
Aber damit
aber du brauchst ja das “niedrige niveau” hier um dich selbst zu erhöhen.
ist es getroffen…
0815
am 22. Februar 2010, 13:32 #
hohle phrasen bringen dich auch nicht weiter. jeder, der dich kritisiert, beweist, dass du recht hast? toll.
bockiges, kleines kind, darüber täuscht auch deine gehobene wortwahl nicht hinweg.
hauptstadtblog ist doof, blogs an sich sind doof – also lass dich dich nicht dazu herab, da mitzuschreiben. es könnte so einfach sein. aber renn du mal weiter mit dem kopf gegen betonmauern :)
ach, sind wir alle dumm, so richtig schön neo-liberal. na, hab ichs getroffen?
am 22. Februar 2010, 13:34 #
Ich bitte darum, persönliche Streitereien, Beleidigungen und sonstige Scherze an dieser Stelle abzubrechen und anderswo auszutragen! Das gilt für alle Beteiligten. Danke.
1704
am 22. Februar 2010, 13:35 #
“O magnam stultitiam timoris, id ipsum, qoud verearis, ita cavere, ut, cum vitare fortasse potueris, ultro accersas et attrahas!”
im übrigen ist 1704 “auflaufen” zu lassen!
0815
am 22. Februar 2010, 13:39 #
du machst dich nur selber zum horst.
sowohl für die, die kein latein beherrschen, als auch für die, die dich verstehen. (ja, die gibt es hier)
aber mach mal nur weiter so. hier ist eh gleich dicht.
1704
am 22. Februar 2010, 13:41 #
Kurzes Gewitter
Der Tag, ein Jüngling, schlank und braun,
Lehnte an meinem Gartenzaun.
Da kam ein Wetter schnell herbei,
Schlug aus der Hand ihm die Schalmei,
Fuhr hart ihn an mit Blitz und Krach:
Laß doch den Sonntagssingsang nach!
Und zauste Haar ihm, Kranz und Kleid.
Der arme Junge tat mir leid.
Doch pudelnaß noch, lachte schon
Der überraschte Sonnensohn.
Weit hinten schwamm der schwarze Graus;
Er schüttelte die Locken aus
Und pfiff, als ob er nichts erlitt,
Und alle Vögel pfiffen mit.
Gustav Falke, Frohe Fracht
im übrigen ist 1704 “auflaufen” zu lassen!
1704
am 22. Februar 2010, 14:24 #
“Wahrscheinlich bleibt uns auch die nächsten sechs Wochen der Winter erhalten, auch wenn gestern schon ein klein wenig der Frühling zu erahnen war.” (quelle: aus dem thread Groundhog Day, der mit freundlicher genehmigung des verfassers nunmehr geschlossen ist; und wozu braucht es auch 2 threads zum gleichen thema?)
jedenfalls ist dem nicht viel hinzuzufügen, außer vielleicht das hier
aber bloß nicht wieder ins diskutieren kommen wollen!
0815
am 22. Februar 2010, 14:57 #
das problem ist doch nicht dass du zu diskussionen über gewisse themen anregen willst. sondern WIE du das machst.
aber egal wie oft man es dir erklärt…
es wird doch jede diskussion von dir dazu genutzt, die andern an die wand zu spielen, in die ecke zu drängen, und dich selbst intellektuell zu erhöhen. kein wunder, dass man hier nicht mehr kritisch diskutieren kann und will, da kommt ja immer ein 1704 daher der sich an einzelnen sätzen aufhängt, ansichten anderer bis ins kleinste auseinandernimmt und analysiert, und die leute in die enge treibt, indem er sich an ihnen festbeißt und nicht locker lässt und ja nicht auch mal was stehen lassen kann, nein, da muss alles bis zum letzten hinterfragt werden, und es ist nie genug. und wenn dann die antwort ausbleibt oder nicht zufriedenstellend ausfällt (bei 1704 eh unmöglich), dann wird rumgestichelt und gemotzt.
na, siehe post 75.
verstehst du es echt nicht?
du bist einfach ein energie-vampir !
Jürgen (hsb)
am 22. Februar 2010, 15:55 #
Frühling
Die Bäume im Ofen lodern.
Die Vögel locken am Grill.
Die Sonnenschirme vermodern.
Im übrigen ist es still.
Es stecken die Spargel aus Dosen
Die zarten Köpfchen hervor.
Bunt ranken sich künstliche Rosen
In Faschingsgirlanden empor.
Ein Etwas, wie Glockenklingen,
Den Oberkellner bewegt,
Mir tausend Eier zu bringen,
Von Osterstören gelegt.
Ein süßer Duft von Havanna
Verweht in ringelnder Spur.
Ich fühle an meiner Susanna
Erwachende neue Natur.
Es lohnt sich manchmal, zu lieben,
Was kommt, nicht ist oder war.
Ein Frühlingsgedicht, geschrieben
Im kältesten Februar.
Joachim Ringelnatz
Aus : Die Gedichte von Joachim Ringelnatz, Herausgegeben von Fritz & Katinka Eycken Mit Jakob Winter, Haffmans Verlag
Bei Zweitausendeins.
1704
am 22. Februar 2010, 15:58 #
#95
na, siehe post 88
im übrigen ist 1704 “auflaufen” zu lassen.
Toska
am 22. Februar 2010, 17:59 #
@1704 #84
Wie jetzt? , das ist hier eine offender, unzensierter Blog?
Na, das ist mir bis dato noch nicht aufgefallen, wird ja ständig alles zugemacht.
Die sind ja hier nicht mal des lateinischen mächtig.
Wollte was zum Murmeltier schreiben, aber es ist einen auch nichts vergönnt. Soviel zum offenden Blog.
cora
am 22. Februar 2010, 18:30 #
@Toska
Hahahahaha …. Aber Sie, ja? Latein??? Ich kann nicht mehr, ich werf mich weg. Vllt. bin ich heute auch nur schlecht drauf, aber DAS ist d3er Hammer!!!
“ein offenDer blog” – un dann … nee, sorry, nee
Ich meld mich mal ab n paar Tage ——
1704
am 22. Februar 2010, 18:44 #
ach, so falsch ist das gar nicht mit dem “offenden” blog, ist eben neusprech und kommt vom englischen offending, aber das führt nur wieder zu den eselsohren, an denen sich so mancher hier, der sich für etwas ganz gewöhnliches hält, durch den thread zerrt…
Metro
am 22. Februar 2010, 19:06 #
Also wenn ich auch mal was zum Besten geben darf, Kommentar 10 von
oStsEE war bisher der witzigste! Hab’ schon lange nicht mehr das Wort Matschepampe gehört und gelesen. Danke!
Und wenn ich das mit 1704 so (immerwieder) mitbekomme, in Bayern würde man sagen, wenn er/sie denn auch draußen auf der Straße immer so rumtextet, wenn er/sie im Sarg liegt, muß man sein/ihr Maul extra erschlagen…
Einfach nicht drauf reagiern, irgegendwann wird’s 1704 vlt. merken.
1704
am 22. Februar 2010, 19:14 #
@ Metro #101
sie können natürlich finden wie und was sie wollen, aber der “witzigste” beitrag war ja wohl ohne zweifel #96, nebenbei. auch der intelligenteste, bzgl. frühling. sollte ich dermaleinst und rein zufällig an Ihrem sarge stehen, werde ich mir sicher das hier denken. z dick bist net aba für dei gwicht z kloa…
ulla
am 22. Februar 2010, 20:56 #
@all
In Nr.84 schreibt @1704 an Toska
“…formulieren Sie, wenn Sie denn unbedingt hier etwas schreiben müssen…”.
Meine Frage dazu: Wer von den usern, außer @1704 und Toska, fühlt sich gezwungen – und falls ja, von wem? – hier etwas zu schreiben?
Ich jedenfalls schreibe freiwillig zu Themen, die mir gefallen.
oStsEE
am 22. Februar 2010, 21:07 #
@ Metro
Büdde. Gerne.
@ ulla
:)
Gute Frage, die Frage von wem (oder was) hier jemand gezwungen wird…
Ich jedenfalls fühle den genannten Zwang nicht, im Gegenteil, ich mach das hier ganz zwanglos (und kurz, auwei).
1704
am 22. Februar 2010, 21:09 #
# 103
natürlich schreiben Sie hier freiwillig, aber deshalb, weil Sie müssen, denn müßten sie nicht, würden Sie es ja lassen… Ihr “müssen” ist abhängig von Ihrer entscheidung, ob Sie es tun wollen oder nicht. wollen Sie, dann müssen sie auch, wollen sie nicht, dann eben nicht. es liegt auch in ihrer freien entscheidung, ob sie nun zum frühling etwas zum besten geben oder auf beiträge anderer user reagieren, wobei das sogar schon ein wenig komplizierter ist, aber wir wollen den thread nun auch nicht überfrachten mit betrachtungen, an denen sowieso niemand und überhaupt schon einmal gar nicht…
1704
am 22. Februar 2010, 21:16 #
@ oStsEE #104
und widerlegen sich zugleich…
wenn Sie meinen, Sie handelten hier “zwanglos”, irren Sie sich, und zwar am stärksten hinsichtlich ihrer selbst… aber wie das hier so ist, man wirft sich die bälle zu, und das natürlich völlig selbstbestimmt und freiwillig. Sie kennen das sicher. ein mensch wirft einen ball, ein hund läuft los und bringt ihn zurück. wer spielt da nun mit wem und wer hat dabei einen freien willen?
Helen
am 22. Februar 2010, 21:24 #
@ Ulla
Ich schreibe nach Lust und Laune, was eben ein Thema so hergibt.
Und der Frühling kommt, das ist sicher, manchmal sogar so schnell, daß man überrascht wird. In unserer Straße wurde im Herbst ein Loch gebuddelt, mit Holz und, was weiß ich schon, ausgelegt, dann regnete es, dann fror das Wasser, der Schnee legte sich drauf, jetzt taut dieser weg, das Eis wird irgendwann folgen und dann fragen die Bewohner hier sich wieder, was soll dort eigentlich gemacht werden, was wird geschehen?
ulla
am 22. Februar 2010, 21:32 #
@1704
Bevor Sie sich nun weiter echauffieren (denken Sie an Ihr Herz) kramen Sie doch mal in Ihrem Archiv nach den Tapetenrollen, die Sie zu unser aller Ergötzen zu dem Thema “müssen” verfaßt haben. Ich glaube, da überkommt Sie das große Wundern.
oStsEE
am 22. Februar 2010, 21:38 #
@ Helen
Ja, der schmelzende Schnee gibt so manche Überraschung frei.
Inzwischen sieht es ja teilweise so schlimm aus, dass ich fast wieder wünschte, neuer Schnee deckte es wieder zu..
ulla
am 22. Februar 2010, 21:45 #
@oStsEE
also bevor noch so eine Ladung Schnee kommt, laufe ich doch lieber ein paar Tage Slalom und hoffe, daß die BSR weiter schnell “klar Schiff” macht mit Silvester- und anderem Dreck.
@Helen
Hat’s denn heute geklappt mit dem Frühlingsbummel? So schlecht war das Wetter ja gar nicht.
Helen
am 22. Februar 2010, 21:45 #
Mein Mann hat meine weißen Stiefelchen schon generalüberholt für den nächsten Winter. Dann lieber die rauhe, harte Wirklichkeit mit dem Dreck. Wenn dann Wind aufkommt, wird alles verteilt und jeder bekommt etwas ab.
Aber im Wetterbericht war heute auch von Schnee die Rede und in der Zeitung prophezeite man noch 4 Wochen richtigen Winter.
oStsEE
am 22. Februar 2010, 21:49 #
@ Ulla und Helen
Ich schrieb ja auch, dass ich fast wünschte…
Drei Tage Regen und Wind und milde Temperaturen – und der Matsch wäre wenigstens weg. Aber danach sieht es nicht aus. Leider.
1704
am 22. Februar 2010, 21:49 #
@ ulla #108
von welchem archiv sprechen Sie? Sie bilden sich diesbezüglich schon des längeren etwas ein. und, warum sollte ich mich echauffieren? worüber denn? daß Sie die lange tapete immer noch nicht verstanden haben, nicht verstehen wollen oder ganz freiwillig darauf verzichten, sie verstehen zu müssen? für Ihren kopf sind Sie immer noch selbst verantwortlich, nicht 1704!
ulla
am 22. Februar 2010, 22:01 #
Na gut, wenn Sie denn nix archivieren, kramen Sie einfach mal in Ihrer Erinnerung – Sie vertraten neulich in Bezug auf “müssen” eine gänzlich andere Meinung; aber für Ihr Erinnerungsvermögen bin selbstverständlich nicht ich verantwortlich – Sie selbst allerdings auch nicht in jedem Fall. Manches ist bedauerlicherweise medizinisch bedingt. Wobei mir einfällt, in Ihrer Rage haben Sie in Ihren letzten Kommentaren
“im übrigen ist 1704 “auflaufen” zu lassen.”
zu schreiben vergessen. So ist das, wenn das Gedächtnis nicht richtig mitspielt.
Helen
am 22. Februar 2010, 22:07 #
@ Ulla
Ja, ich war ein bißchen unterwegs und ein Sträußchen Narzissen habe ich gekauft, damit ein bißchen Frühling im Zimmer einzieht.
Ja, mit dem Vergessen “müssen” wir uns wohl abfinden. Aber jede Show hat ihren Pausen-Mann, der sich immer in den Mittelpunkt drängeln muß.
Metro
am 22. Februar 2010, 22:10 #
@ 1704 (Kommentar 102)
“aber der “witzigste” beitrag war ja wohl ohne zweifel #96”
Ich entscheide immernoch selbst, wer oder was für mich der witzigste oder was auch immer ist bzw. war.
(Ich seh schon, ihres müßte man bestimmt drei Mal erschlagen…:o)
Sagen sie, sind sie zufällig chronisch “unterdingst” ? Oder sagen sie’s besser nicht. Man könnte jedenfalls zu dem Schluß kommen.)
ulla
am 22. Februar 2010, 22:17 #
@Helen
Schön. Ich habe heute auch ganz vorsichtig den Frühling eingeläutet und war erstmal beim Friseur. Anschließend bin ich noch ein bißchen durch Karstadt gebummelt – da kommen jetzt auch wieder die freundlichen Farben zum Vorschein. Hat richtig Spaß gemacht und als ich rauskam, schien die Sonne – das tat einfach gut.
Jürgen (hsb)
am 22. Februar 2010, 22:26 #
Ullas letzter Satz in (119) wäre eigentlich ein schöner Schlußsatz für heute, oder?
1704
am 22. Februar 2010, 22:35 #
@ ulla #115
ich vertrat “neulich” mit sicherheit keine andere meinung als heute – aber woher sollen Sie das denn auch wissen? Sie haben es “neulich” nicht verstanden, Sie verstehen es heute nicht.
@ Metro #118
machen Sie sich doch einfach weniger gedanken um 1704, dann fühlen Sie sich auch nicht überdingst…
———————-
es fängt an, langweilig zu werden, von daher: noch viel spaß beim gartenzwergen…
Helen
am 22. Februar 2010, 22:35 #
Zum Friseur müßte ich auch. In den vergangenen Jahren bin ich vor meiner Märzreise immer um diese Zeit hingegangen, aber diesmal wird es erst im Juni etwas mit dem Reisen und so muß ich noch ein bißchen warten. Außerdem unter der Mütze?
Elisa - etwas genervt
am 22. Februar 2010, 23:38 #
@ alle
nun lasst doch mal das sticheln gegen andere. ich lese hier u.a. mit, weil ich 1704´s beiträge schätze. sie sind sehr reflektiert, sachkundig und weiterführend. dass er eure äußerungen manchmal etwas schonungslos auseinander nimmt, ist vielleicht nicht zartfühlend. aber man könnte ja auch mal über eigene positionen nachdenken.
ein blog ist ein diskussionsforum, oder? wo verschiedene meinungen aufeinandertreffen, in dem man sich auch argumentativ wetzen kann. wo man auch anregungen bekommt.
menscheln und ein bisschen privatisieren darf man hier auch. aber gehässigkeiten gehören nicht hier rein, oder seh ich das falsch?
na, freuen wir uns auf den frühling!
cre
am 22. Februar 2010, 23:54 #
aber man könnte ja auch mal über eigene positionen nachdenken.
ein blog ist ein diskussionsforum, oder? wo verschiedene meinungen aufeinandertreffen
!
oStsEE
am 23. Februar 2010, 06:46 #
@ genervte Eliza
“Er” soll es bitte einfach lassen, Äußerungen anderer “auseinander zu nehmen”. Ich möchte nicht (und andere auch nicht), dass jemand auf wirklich jeden Beitrag hier irgendeine Klugscheißerei (und das waren in den letzten Tagen meistens welche) oder Pseudointellektuelles Geschwafel herniederprasseln lässt.
Und das isses jetzt auch schon für mich.
P.S. Eigentlich ist ein blog KEIN Forum.
Toska
am 23. Februar 2010, 07:35 #
@Ulla #103 -ach ja !? Sie schreiben nur zu Themen die Ihnen gefallen, hm, na wenn Sie das sagen.
Sie haben noch @cora vergessen. Die fühlt sich auch immer so gezwungen.
@Elisa #124 hat da völlig Recht. Wenigstens ein vernüftiger user/in.
Einen wunderschönen Frühlingstag
ulla
am 23. Februar 2010, 08:02 #
@Toska
Ersetzen Sie in meinem post “gefallen” einfach durch “interessieren” – das verstehen Sie leichter. Von cora habe ich nun einen ganz anderen Eindruck als Sie.
Aber das ist alles kein Aufreger – in ein paar Tagen werden Sie sich wie üblich fast überschlagen um Kund zu tun, daß Sie die gleiche Meinung vertreten wie @cora und ich. Zur Abwechslung nehmen Sie dann wieder 1704 auf’s Korn.
Das wäre, in Anlehnung an einen Romantitel, “Im Blog nichts Neues”.
cora
am 23. Februar 2010, 08:54 #
@127
Woher nehmen Sie denn nun wieder dieses Wissen, wozu ich mich gezwungen fühle?
Zu Elisa gebe ich Ihnen recht.
Helen
am 23. Februar 2010, 10:35 #
@ Ulla 108
Ich erinnere mich sehr gut, es ging um einen Beitrag von mir, mit “können” und “müssen”, aber der Thread wurde wohl dann geschlossen.
1704
am 23. Februar 2010, 10:40 #
@ helen 131
Sie können sich nicht “sehr gut” erinnern, denn es ging nicht um einen beitrag von Ihnen, aber Sie haben zu diesem “thema” auch das eine oder andere geschrieben.
Toska
am 23. Februar 2010, 10:51 #
Na ja ,@Ulla
mit “ überschlagen “ ist nun garnicht bei mir. Wenn ich jemanden Recht gebe dann schreibe ich es auch, aus den einfachen Grunde, weil ich dann der selben Meinung bin, da ist ja nun nichts unrechtes dabei.
Und mit den “ auf den Korn nehmen” von @1704, Sorry @Ulla, da haben Sie mir doch einiges voraus, und dem schliesse ich mich ganz gewiss nicht an.
Ausserdem ist @1704 glaube ich , klug genug zu wissen, wie ich es meine.
So, nun möchte ich nicht weiter mich mit solch unwichtigen Dingen beschäftigen und wünsche allzeit eine schöne Woche.
1704
am 23. Februar 2010, 10:55 #
@ oStsEE #126
“Se(h)enswürdigkeit”
“Verdursten in der Servicewüste”
“Blumen in der Servicewüste”
“Umzug nach Berlin. Aber in welchen Bezirk?”
“Ein Desaster?”
um nur einmal ein paar threads der letzten zeit zu nennen.
dort können und konnten Sie oder andere völlig unbehelligt von 1704 lesen, schreiben. in einigen ungenannten finden Sie bestenfalls 1 kommentar von 1704, z.b. in “TV-Tipp: Berlin – Ecke Schönhauser” oder “Sonnabend, den 20. Februar 2010”, aber Sie brauchen natürlich die übertreibung, um das ausmaß des elends besser darstellen zu können…
am 23. Februar 2010, 11:07 #
Ich darf an dieser Stelle oSsEE zitieren: Eigentlich ist ein blog KEIN Forum. Genau so ist es. Ein Blog ist kein Forum, und zwar nicht nur eigentlich. Darüber hinaus ist das hier KEINE Diskussion.
Ich bitte also zum wiederholten Mal darum, das Gezanke jetzt zu beenden oder anderswo weiterzuführen.
ulla
am 23. Februar 2010, 11:12 #
@Helen
Ja, das meine ich. Aber jetzt wollen wir @1704 auch mal eine kleine Freude machen, einverstanden?
Genau genommen – bloß wer außer 1704 und dann auch nur, wenn es sich um andere user handelt, tut das schon? – schreiben die Autoren die Beiträge und wir die Kommentare dazu.
Nachdem 1704 nun Ordnung in die Angelegenheit gebracht hat, wissen wir aber wenigstens, daß es hin und wieder mit seinem Erinnerungsvermögen noch klappt :-).
cora
am 23. Februar 2010, 11:16 #
@1354
Unglaublich, echt. Nun zählen Sie schon auf, wo Sie auch noch nicht gepostet haben, bitte. Keine Kommentare im Blödblog? Keine Leserbriefe in der Bäckerblume? Bravo? Neue Post? Praline?
Na, dann mal los!
Ysee
am 23. Februar 2010, 11:43 #
@Susanne (hsb)
ich hoffe das ihr hinweis folge geleistet wird, irgendwie hat man genug von diesem hinterhoftratsch von frustierten weibern und möchtegernintellektuellen.
am 23. Februar 2010, 11:44 #
Hatte ich gerade eben erst um etwas gebeten? Ja? Bitte die Nichtdiskussion rund um 1704 sofort beenden! Danke.
Toska
am 23. Februar 2010, 12:06 #
Tja, die @cora kanns nicht seinlassen.
Machen Sie zu @Susanne (HSB )
Metro
am 23. Februar 2010, 13:09 #
Wenn ich mir das “Gezanke” so durchlesen, komme ich doch wieder zu dem freudschen Schluß, alle irgendwie chronisch “unterdingst”.
Und ja, ich gestehe, auch ich habe da ein Defizit, welches aber demnächst wieder gestillt wird! Nur bei einigen scheint dieses Defizit noch ausgeprägter als bei mir.