Dienstag, den 27. Juli 2010
Linda in Schlagzeilen am 27. Juli 2010, 10:02 19 Leserbriefe »
Der Berliner CDU-Abgeordnete Stadtkewitz soll aus seiner Fraktion ausgeschlossen werden, der holländische Rechtspopulist Wilders soll nach dem Willen der CDU nicht eingeladen weden.
Kann eine Massenpanik wie in Duisburg hier auch passieren? Diese bange Frage stellen sich jetzt viele Verantwortliche in anderen Städten, so auch in Berlin. Alle Berliner Veranstaltungsorte werden noch einmal einem Sicherheitscheck unterworfen. Dr. Motte erklärte in einem ntv-Interview, dass er Berlin für einen der weltweit sichersten Orte für Massenveranstaltungen hält. Nun ja, das hat vielleicht auch gewisse historische Gründe, die Ost-West-Achse durch den Tiergarten war ausdrücklich für Massenveranstaltungen angelegt.
Brauchte man auch Drängelsperren vor den Bunkern für den Atomkrieg? Die Relikte aus dem Kalten Krieg sollen trotz geringer Unterhaltskosten allmählich aufgegeben werden. Denkmalschutz wäre angesagt, zumindest solange Interesse an der Berliner Unterwelt besteht.
- Berliner Fluggesellschaft schließt sich einem größeren Verbund an
- Die Solarbranche boomt – noch – mit Lizenz zum Abstürzen
- Ökologisch-korrekte Klamotten aus Weißensee
- Vorsicht vor Teerbetrügern im Umland!
19 Kommentare
Toska
am 27. Juli 2010, 13:06 #
Eine Massenpanik kann überall entstehen, dazu braucht man nicht auf die Loveparade zu gehen.
Ein Beichspiel ist Mekka. Dort kommen jedes Jahr regelmäßig Pilger zu Tode. Es ist einfach die Menge an Menschen, die ausser Kontrolle gerät.
Das man dies in Duisburg nicht vorausgesehen hat, ist mir komplett schleierhaft.
Es hat nicht die Grösse einer Stadt, oder die zur Verfügung stehenden Ausweichmöglichkeiten damit etwas zu tun, sondern dass ,das zu Verfügung stehende Areal einer sorgfältigen Sicherheitsprüfung unterzogen wird.
Und da hätte es ja beim Veranstalter und der Stadt klick machen müssen.
Duisburg hätte doch bestimmt noch eine anderes Areal zur Verfügung gehabt-oder ?
Wiso ist es so alles genehmigt worden. ?
Aber da hätte der Veranstalter mehr Geld locker machen müssen.
Warum findet denn die Loveparade nicht mehr in Berlin statt ? weil der Steuerzahler die Schnauze voll hat, die hohen Kosten für die Müllbeseitigung zu zahlen. Hr. Motte wollte das Geld lieber selber behalten.
Und so etwas hätte auch in Berlin passieren können. Mir ist es eh ein Wunder, dass nichts schon vorher passiert ist.
Herr Motte hat nun gut reden, der soll sich mal an die eigende Nase fassen.
Der Veranstalter dieser Fitnesskette und die dafür verantwortliche Leute der Stadt Duisburg sind aus Geldgeilheit buchstäblich über Leichen gegangen.
Hernando
am 27. Juli 2010, 16:44 #
Die Bunker sind ja eher Relikte des “heißen” Krieges.
Als Relikt des “kalten Krieges” soll ja wohl unser Wowi das Deutsch-Amerikanische-Volksfest in Dahlem bezeichnet haben.
Es sei verzichtbar.
Wieder mal ein schönes Fettnäpfchen. Aber er hat ja genug Stimmvieh, das sich lieber anderswo vergnügt.
Ich bin der Meinung: Wowi ist verzichtbar.
1704
am 27. Juli 2010, 18:06 #
@ Hernando #2
Sie bezeichnen also wähler, die den Regierenden Bürgermeister gewählt haben oder bei nächster gelegenheit wieder wählen werden als “Stimmvieh”? finden Sie das unbedenklich? als was würden Sie sich denn so bezeichnen? “dummes kalb”? “Hans Otto Weißichauchnicht”? “Durchblicker”? rechnen Sie sich dem “Urnenpöbel” zu? meinen Sie, daß Sie ein demokrat sind?
Hernando
am 27. Juli 2010, 18:29 #
@1704 #3
“Stimmvieh” bezieht sich nicht auf einen Einzelnen. Eher auf eine amorphe Masse. Ist gar nicht so böse gemeint, wie Sie das wieder hinstellen wollen.
Haben Sie auch eine Meinung zu den Bunkern, zu Wowi, zum Volksfest?
1704
am 27. Juli 2010, 19:18 #
@ Hernando #4
aha, “Stimmvieh” meint nicht einen einzelnen, sondern eine “amorphe Masse” – Sie meinen so quallenzeugs u.ä. ? und auch gar nicht böse, wahrscheinlich eher total lieb, mit der haltung eines besorgten menschen, der meint, pädagogisch begabt zu sein und den lieben kleinen gern den pfad ins rechte leben weisen möchte?
die frage dnach, ob Sie sich für einen demokraten halten, ach was…
und, klar, ich habe auch eine meinung zu “den Bunkern, zu Wowi, zum Volksfest”, zu den bunkern z.b., daß sie meistens sehr aufwendig und kostenintensiv bzgl. ihres entfernens sind, und daß man nach ihrem evtl. stattfindenden verschwinden auch sehr darauf achten sollte, was denn dann an deren stelle sein soll (aber, nebenbei: wer schreibt Die fensterlosen Räume, die Pritschen, das Zählwerk, das bei Überfüllung die Schließung der Betontore einleitet: Das alles vermittelt Lektionen, wie sie in einem Museum unmöglich sind, hat sicherlich bestimmte großartige museen in Deutschland noch nie von innen gesehen!), zu “Wowi”, daß er seinen job gar nicht so schlecht macht, obwohl hier und anderswo so viele meinen, er würde (das werden viele Berliner aber wahrscheinlich erst in der nach-“Wowi”-ära begreifen), und zum volksfest: i.d.r. ist jedes volksfest entbehrlich, mich persönlich hat dieses “volksfest” noch nie interessiert, und auch heute kann ich mich nicht dafür begeistern, obwohl, oder vielleicht auch gerade deshalb, weil die schönsten motorräder aus Berlin und Brandenburg prämiert werden, ein “Beautycontest” zur wahl von “Miss und Mr. Deutsch-Amerikanisches Volksfest” veranstaltet wird, ein “Hamburger Wettessen” / “Hotdog Wettessen” stattfindet, “über 100 Schausteller-Attraktionen” dort zu finden sein werden, das große festzelt zu erkunden sein wird. ich habe auch keinen sinn für “American B-i-n-g-o”, und wenn ich mir so die bands ansehe, die dort so angekündigt sind, na ja, wer das mag… und informationen über die einzelnen bundesstaaten muß ich mir auch nicht ausgerechnet im volksfest-hochglanzformat antun.
Hernando
am 28. Juli 2010, 08:26 #
@1704 #5
Ihre Äußerungen zum Deutsch-Amerikanischen-Volksfest sind gute Beispiele für Überheblichkeit und Fremdenfeindlichkeit, wie sie leider immer wieder bei intoleranten Menschen zu beobachten sind.
Gerade in einer Stadt wie Berlin sollten wir uns doch fremden Kulturen öffnen und sie als Bereicherung ansehen und annehmen.
ulla
am 28. Juli 2010, 09:34 #
Beim Amerikanischen weiß ich es nicht so genau – aber es wird ähnlich sein wie beim Französischen – seit unsere “Besatzer” nicht mehr in Berlin sind, ist zumindest das Französische zu einem reinen Rummel verkommen.
Die Franzosen haben dem Fest immer ein tolles Flair verliehen und wenn ich an die “Freßecke”, das französische Dorf, denke, wo sich wirklich “tout Berlin” traf und zusammen mit den französischen Besuchern feierte, wünsche ich mir oft die Zeiten mit unseren “Besatzungsmächten” zurück.
Wenn diese Volksfeste wirklich Relikte des Kalten Krieges sein sollen, sind sie meiner Meinung nach zu sehr kläglichen Überresten verkommen und man sollte mal über eine Namensänderung nachdenken – vielleicht “Volksfest nach amerikanischer Art” oder so ähnlich.
Hernando
am 28. Juli 2010, 10:32 #
@ulla
Ja, ja, die Besatzungszeit!
Das waren noch Zeiten.
:-))
Gibt es eigentlich noch das Maison de France in der Müllerstraße?
1704
am 28. Juli 2010, 11:08 #
@ Hernando #6
verfängt so ganz und gar nicht, denn ich habe weder mit dem “deutsch-amerikansichen Volksfest” noch mit sonstigen “volksfesten” ein problem, mir sind lediglich solche “volksfeste” ein gräuel, nicht aber die menschen, die solche besuchen. meinetwegen kann da jeder hingehen, der das möchte, und meinetwegen können die auch jeden tag stattfinden, allerdings hätte ich sehr etwas dagegen, wenn menschen wie Sie mir vorschreiben würden, daß ich dort gefälligst zugegen sein müßte, damit ich nicht das etikett “überheblich und Fremdenfeindlich” als schild um den hals verpaßt bekomme! im gegensatz zu Ihnen sehe ich kein problem darin, daß in dieser stadt menchen aus allen möglichen teilen dieser welt leben. und es stellt für mich auch kein problem dar, wenn darunter menschen aus den USA oder Kanada oder Frankreich oder Groß Britannien sind, genauso wenig, wenn sie aus Skandinavien, Irland, Portugal, Spanien, Italien, der Türkei, Israel, arabischen, asiatischen, afrikanischen ländern stammen, nicht einmal mit den hier einheimischen deutschen mit oder ohne migrationshintergrund habe ich ein problem, und wenn diese menschen gern hier leben und bleiben wollen, na, dann sollen sie das tun, sie sind herzlich willkommen. wenn Sie das auch so uneingeschränkt für sich sagen können, dann haben wir auch hier etwas gemeinsam, aber ich fürchte, da wird Ihnen Ihr ideologisches brett vor dem kopf einen strich durch die rechnung machen! die grenzen, werter @Hernando, verlaufen nicht zwischen den menschen, sondern zwischen oben und unten!
ulla
am 28. Juli 2010, 11:25 #
@Hernando
Ja, das gibt es noch und es ist immer wieder schön da, besonders im Garten bei Sommerwetter. In diesem Jahr waren wir schon zum französischen Kulturfest, zum Fête de la Musique und zum Bal populaire dort. Bei solchen Veranstaltungen ist es ein bißchen wie früher im “französischen Dorf”. Viele Franzosen sind ja nach ihrer Militärzeit in Berlin geblieben, in dem Hotel wohnen meist französische Touristen und wir Berliner – auch die jüngeren – genießen das Zusammensein mit ihnen dann bei französische Spezialitäten – auch gerne mal mit nicht alkoholfreien Getränken :-).
ulla
am 28. Juli 2010, 11:34 #
@Hernando
Falls Sie mal danach suchen sollten: Es ist nicht das Maison de France sondern das Centre Français de Berlin.
Hernando
am 28. Juli 2010, 12:21 #
@claudia
Therapie ist möglich.
Selbshilfegruppen bieten sich an.
Sie sind nicht allein:
Im Zug zurück saß ich neben einer Frau, die Bild gelesen hat, der übliche Müll eben. Dann hat sie geschlafen, und dann urplötzlich zieht sie ihren Laptop raus, und schreibt an einer Publikation über Neurologie, wechselt in übel wüstes Spezialprogramm, und mal eben in Matlab-Kommando-Modus.
ich glaub ich spinn: Wie kann man BILD lesen und gleichzeitig zumindest rational-geistig gebildet sein?
Das hat mich geschockt, ehrlich. Mir blüht nämlich nach meinem Studium auch dieselbe Arbeit, Labor und damit genau diese Art von Mensch in meinem späteren Berufsleben. Scheiße.
Hernando
am 28. Juli 2010, 12:24 #
Danke @ulla für den Hinweis.
—
@Moderator
Sorry, # 12 ist im falschen Thread gelandet.
central station
am 28. Juli 2010, 12:35 #
Natürlich verlaufen die Grenzen zwischen den Menschen. Die Menschen ziehen diese Grenzen ja erst.
1704
am 28. Juli 2010, 13:47 #
natürlich will man menschen immer ganz natürlich denken lassen, die grenzen verliefen ganz natürlich zwischen menschen, aber natürlich kann man das mit dem natürlich auch einfach nur als eine meinung sehen, natürlich, die natürlich entstanden ist, sagen wir: aus dem (natürlichen) bauch heraus, oder weil gerade der nachbar nervt, natürlich, und natürlich kann man auch anderer meinung sein, natürlich und wohl auch sehr natürlich, man ist ja ganz natürlich verschieden, natürlich, und thema war natürlich nicht natürlich, sondern, natürlich, das deutsch-amerikanische volksfest, oder die überheblichkeit, vielleicht sogar natürliche überheblichkeit, auch, natürlich, fremdenfeindlichkeit, natürlich auch intoleranz, natürlich, vielleicht auch natürliche intoleranz, wer weiß das schon, und wie so alles ganz natürlich zueinander findet, natürlich, oder auch nicht, auch ganz natürlich, natürlich, die bunker zu den menschen, natürlich, wie die volksfeste zu den ideologien, natürlich, und natürlich sind grenzen da, wo sie ganz natürlich sind, auch dort, wo menschen sind, natürlich, z.b. die haut, diese natürliche hülle, natürlich auch grenze, begrenzung, man kann aus dieser nicht hinaus, natürlich, zumindest nicht lebend oder nur, natürlich, als vorstellung und wille, im traum vielleicht, natürlich, und natürlich kommen menschen nie zueinander, natürlich nicht, denn es gibt da grenzen, natürlich, auch ganz natürliche, die zu überwinden konzepte braucht, natürlich, z.b. dieses ich liebe dich, natürlich, oder auch, geh´ weg, ich mag dich nicht, natürlich, auch türen, natürlich, können grenzen sein, natürlich auch offene, natürlich auch geschlossene, es ist alles ganz natürlich, natürlich, wie auch oben, natürlich, ganz natürlich ist, und unten, natürlich, auch, und natürlich steht die welt nicht kopf, natürlich, oder doch, auch ganz naürlich, und natürlich kann man meinen, was man will, natürlich, warum denn auch nicht? im übrigen sind irrtümer auch oft ganz natürlich, manchmal aber auch zwangsläufig, natürlich! …
Bricky
am 28. Juli 2010, 22:34 #
@ 1704:
Natürlich hoch 3. Bitte um Kernaussage.
Liebgrüßchen .-)
1704
am 28. Juli 2010, 23:33 #
@ Bricky #16
kernaussage? gehört am besten gelöscht, ebenso wie #15! aber verstehe das einmal wer will…
netten gruß zurück!
am 28. Juli 2010, 23:53 #
ah, nein – aus zeitmangel wird heute experimentelles trolling toleriert …
1704
am 29. Juli 2010, 00:00 #
@ Linda Link #18
nein, ich meinte es tatsächlich ganz ernst damit, mit trolling hat das wenig zu tun, und mit experimentellem, hier? schon mal ganz und gar nichts!