AutorInnenarchiv
Die Themen „Kochen“ und „Essen“ sind aus unserem Alltag weder zur Nahrungsaufnahme noch aus den verschiedenen Printmedien und dem TV momentan wegzudenken. Grund genug, auch von dieser Stelle aus einen Blick darauf zu werfen.
Die akustische Parallele des Titels zum jährlich wiederkehrenden Sylvester-Highlight gibt die Richtung einer aktuellen Aufführung im Umfeld Berlins vor: Die Vorstellungen von Dinner for Fun möchten Kulinarik und Unterhaltung miteinander verbinden.
Die Idee ist nicht neu: Bereits vor Jahren feierten Vorstellungen eine ganze Zeit lang Erfolge, in denen köstlich zubereitete Speisen mit Akrobatik, Humor und weiteren Vorführungen kombiniert wurden. Die Besetzung von Dinner for Fun rund um Sabrina Bienas und Dave Blundell führt diesen Gedanken konsequent fort.

Dinner for fun ©Hauptstadt-Presse.de
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Eine interessante Idee verfolgt das Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Mitte: An jedem vierten Mittwoch im Monat werden dort Espresso-Konzerte aufgeführt.

Nach einem leckeren Namensgeber vor der Vorstellung beginnt dann immer um 14 Uhr die Vorstellung. Dabei wissen die Gäste vorab nicht, in welchem der dortigen Räumlichkeiten das Konzert jeweils stattfindet.
Gestern spielte Lili Grigoryan auf dem Flügel verschiedene Stücke von Mozart im großen Saal.

Ganz erstaunlich war die Wirkung, als ich mich mittags von dem alltäglichen Trubel gelöst hatte und in diese entspannte Atmosphäre begab: Nach der Unruhe und den Geräuschen des Straßenverkehrs in Mitte umgab mich beruhigende Stille in den Räumlichkeiten des beeindruckenden Gebäudes. Als der prächtige Saal in Dunkelheit getaucht wurde und anschließend die Musik erklang, war es ein wenig wie das Eintauchen in eine völlig andere Welt.
Eine gute Dreiviertelstunde lang ließ es sich auf diese Weise gut entspannen und ich konnte mich anschließend irgendwie “aufgetankt” wieder den Herausforderungen des Jobs stellen.
Wer das einmal probieren möchte, hat dazu auch in den folgenden Monaten Gelegenheit.
„Wir sammeln alte Möbel und alte Bilder. Wir sammeln alte Briefmarken und alte Autos. Wir sammeln alles Alte – nur keine alten Menschen!“
Dieses Zitat aus dem neuen Stück „Ich bin nicht Rappaport“ im Schlosspark-Theaters gab in der Premiere am Samstag die Richtung vor: Dieter Hallervorden versteht es wieder bestens, in seiner Hauptrolle auf spaßige Art und Weise unserer heutigen Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Die Frage, wie wir mit „unseren Alten“ umgehen, schwingt zwischen den Zeilen zwei Stunden lang trotz aller Gags und Schmunzelsituationen durch.

Der frühere Kellner und Gewerkschaftsaktivist Nat lässt dem dunkelhäutigen und ebenfalls schon über 80-jährigem Midge bei ihren Treffen im Park partout keine Ruhe: Eine frei erfundene Geschichte nach der anderen präsentiert Nat und schlüpft dabei überzeugend in ständigem Wechsel in unterschiedlichste Rollen. Fast meint man, er würde selbst glauben, was er erzählt.
Vom Idealismus angetrieben hat der Lebenskünstler für nahezu jedes Problem anderer eine Lösung parat: drohende Kündigungen oder Abhängigkeiten von Drogendealern scheinen nur auf den Einfallsreichtum von Nat zu warten. Selbst dagegen ist er von der ständigen Sorge verfolgt, von seiner nicht minder dynamischen und konfliktfreudigen Tochter in ein Altersheim gesteckt zu werden.

Die Sorge, aufgrund seines Alters weder gebraucht noch ernst genommen zu werden, treibt Nat um und immer wieder zu neuen Höchstleistungen. Selbst in schier aussichtslosen Situationen zieht Nat noch immer eine Lösung aus dem Ärmel und symbolisch den Kopf aus der Schlinge. Respekt und Anerkennung erntet er allerdings nur sehr begrenzt.
In einer für Hallervorden typischen Art führt er zusammen mit Joachim Bliese als Midge die Zuschauer auf humorvolle Art durch eine Aneinanderreihung vom Umständen, die schon fast als Großstadtabenteuer bezeichnet werden können. Und immer wird man von der Frage begleitet: Wie gehen wir mit unseren „Alten“ um?

Fred HSB in Kultur ~ 04. Januar 2012 ~ 11:28 Uhr ~ Kommentare deaktiviert
Das Tempodrom feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum am Standort Anhalter Bahnhof. Aus diesem Anlasse werden in den kommenden Wochen 10 x 10 Freikarten für verschiedene Veranstaltungen verlost. Nähere Infos über die Homepage.
Wenn die Berliner von erstklassigem Mannschaftssport reden, denken die meisten an das Gleiche: Blau-weiß gekleidete Kurzhosenträger laufen über den adrett gestutzten Rasen im Olympiastadion hinter einer Lederkugel her. Für einige kommen auch noch die langen Kerls der „ALBAner“ ins Gedächtnis, die versuchen, einen orangefarbenen Gummiball in ein hoch aufgehängtes Netz zu befördern. Oder man denkt an die Nachfolger von Knut, die eine schwarze Gummischeibe über das Eis jagen. Und kürzlich war ich selbst Zeuge einer beeindruckenden Sportart, bei der sogar Füchse aus Berlin mit Bällen um sich warfen.
Wie man sieht, hat also der Sportbegeisterte in Berlin die Qual der Wahl.

Heute stand aber ein weiterer erstklassiger Mannschaftssport auf dem Programm: Ich besuchte die langen Jungs der BERLIN RECYCLING Volleys, die im Vergleich zu den anderen vorher genannten Sportarten nicht so im Rampenlicht stehen.
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Nach den Erfahrungen der beiden letzten Jahre ist Weihnachten ohne Schnee irgendwie nicht vollständig. Aber auch irgendwie interessant. So haben wir alle doch die Möglichkeit, aktuell der einen oder anderen Leidenschaft nachzugehen, für die ansonsten zu dieser Zeit kaum Möglichkeiten bestehen. Klar, dass ich da keine Ausnahme mache.
Bekanntlich bin ich gerne auf motorisierten zwei Rädern unterwegs. Auch wenn solche Ausritte ansonsten gerne etwas weiter weg gehen dürfen, zaubern zu dieser Jahreszeit auch kleine und kurze Runden ein zufriedenes Dauergrinsen in mein Gesicht. Heute habe ich mir mal den Südosten, also die Gegend rund um Köpenick und die daran angrenzenden Wald- und Seengebiete, vorgenommen.

Wintersonne
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Fotografin: Sarah Fischer
Möchte man etwas über “echte” Nomaden erfahren, bietet sich ein Besuch des am kommenden Dienstag in der Berliner Globetrotter-Filiale stattfindenden Reisevortrags an: Ab 20 Uhr berichtet die Fotojournalistin Sarah Fischer über ihre mittlerweile zehnjährigen Erfahrungen in diesem östlichen Land der Weite.

Fotografin: Sarah Fischer
Für Abwechslung wird eine Band sorgen, die diesen Abend mit passender Live-Musik begleiten wird: “Sedaa” bedeutet im Persischen “Stimme” und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen.
Wer in den vorweihnachtlichen Zeiten noch etwas Muße für besondere Eindrücke hat und gleichzeitig Fernweh verspürt, sollte dann in Steglitz auf seine Kosten kommen. Viel Spaß!
“Die Schonzeit ist vorbei” lautet der aktuelle Slogan der Füchse Berlin. Gemeint ist dabei wohl, dass sich nun alle aktuellen und künftigen Gegner des Berliner Handball-Erstligisten in Acht nehmen sollten. Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre, in denen sich die ehemaligen “Reinickendorfer Füchse” durch den zähen Einsatz von Manager Bob Hanning und seinem Team ihren Weg aus der Unterklassigkeit in die Spitze des deutschen Handballs bahnten, deutet an, dass diese Warnung nicht ohne Grund ausgesprochen wird.
Heute Abend sollte sich nicht in der Bundesliga, sondern im DHB-Pokal eine ganz besondere Mannschaft in Acht nehmen: Mit der THW Kiel reiste eine Mannschaft an, die sich seit Jahren unter den TOP-Platzierungen in Deutschland und sogar in Europa aufhält. In der Max-Schmeling-Halle sollte zwischen den Kontrahenten im Achtelfinale entschieden werden, wer sich die Hoffnung auf einen Pokalerfolg erhalten darf.

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Wie immer zum Jahreswechsel touren auch aktuell mehrere Künstler mit der Night of the Proms durch Deutschland. Auch in Berlin machte der „Wanderzirkus“ Anfang Dezember in der O2-Arena halt.
Getreu dem Motto „Klassik trifft Pop“ sind die Künstler auch in diesem Jahr bunt zusammengestellt und stammen aus verschiedenen Musikrichtungen. Außerdem werden sie unterstützt von farbenfrohen Laser-Effekten, die bizarre Eindrücke in die gut gefüllte Halle zaubern.

Begleitet werden alle Musiker vom Sinfonieorchester II Novecento mit 55 hochkarätigen Instrumentalisten und dem Chor Fine Fleur unter Leitung des NotP-Urgesteins Robert Groslot.


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