Donnerstag, den 2. September 2010
Harald in Schlagzeilen am 2. September 2010, 09:00 24 Kommentare »
Mit einer erschreckenden Meldung wartet die TAZ heute auf: “Berliner sterben für ein Bier”. Das ND assistiert mit der Schlagzeile “Berlin wächst und gedeiht – doch verfällt Alkohol und Nikotin.” Das übliche Herrengedeck Molle, Korn und Zigarette sorgt also dafür, dass der Berliner im Durchschnitt früher den Löffel abgibt und auch sonst nicht so auf der Höhe ist. “Im Osten wird dabei mehr getrunken, das war schon zu DDR-Zeiten so”, sagt Sabine Hermann von der Gesundheitsverwaltung und ergänzt damit die Debatte um die Kollateralschäden der Vereinigung.
Gesundheitssenatorin Lompscher stellte gestern den Gesundheitsbericht 2009 vor und will nun etwas ändern. Suchtprävention und die Gesundheitsförderung erwerbsloser Menschen sollen verstärkt werden, so die Senatorin. Weiterer Präventionsschwerpunkt werden trinkende Kinder sein. Die Opposition wirft dem rot-roten Senat wie üblich eine verfehlte Gesundheitspolitik vor. Vielleicht ist es ja nur einfach so, dass das Elend im Suff besser zu ertragen ist. Könnte man ja mal drüber nachdenken.
Es kommt nun wohl doch in Berlin, ein geschlossenes Heim für kriminelle Jugendliche. Erstmal nur für fünf an der Zahl, aber ein Schritt ist gemacht. Regierung und Opposition ziehen ausnahmsweise an einem Strang.
Viel mehr gibt die aktuelle Tagespresse derzeit nicht her. Ansonsten müsste man noch was zu einem gewissen TS schreiben, aber das verkneife ich mir an dieser Stelle lieber.