26.04.2006
Das Ampelmännchen besucht die ARD
Sandra in Stadtnotizen am 26. April 2006, 23:41 3 Kommentare »
Wie wir ja bereits schon wissen, ist dies die Geschichte um das Ampelmännchen, Berlin und den ganzen Rest. Es ist schon ganz schön viel passiert. Zuerst wurde das Ampelmännchen geschaffen. Viele hielten das für eine schwachsinnige Idee, einige glaubten gar, dass sie der grösste Schwachsinn des Universums sei. Nach dem das Ampelmännchen nach dem Mauerfall von Sandra-Lia entdeckt wurde, kam es bald mal dazu, das es Frei wurde. Es war zu letzt im Westen gesichtet, wo es zusammen mit Sandra-Lia unglaubliche Abenteuer erleben zu dürfen. In dies, es war auch der Zeitpunkt, wo Rotbert, so hiess unser Ampelmännchen, zum ersten Mal auf ein grünes Wesen dieser Art stiess. Sandra-Lia fragte Rotbert, was er denn alles sehen möchte. Doch Rotbert wusste nicht so genau, was er möchte. Darum schlug Sandra-Lia vor, mit der Ubahn zum Hauptstadtstudio zu fahren, um die ganze Welt von Berlin in wenigen Sekunden zu erleben. Dies war es auch, was doch so wichtig war.
23.04.2006
Das Ampelmännchen im Westen
Sandra in Stadtnotizen am 23. April 2006, 13:30 Kommentar schreiben »
Nach dem das Ampelmännchen im ersten Teil der Geschichte entdeckt wurde, durfte es im zweiten Teil erfahren, das es doch eigentlich frei sein konnte. Im dritten hat es sich endlich befreien lassen. An diesem Punkt der Geschichte stehen wir nun.
“Ampelmännchen”, fragt Sandra-Lia, “hast du auch einen Namen?”
“Ja, das habe ich! Ich heisse Rotbert!”
“Einen schönen Name, find ich, Rotbert, wenn auch etwas ausgefallen und selten gehört”
“Er stammt auch von meiner Farbe, Rot!” Antwortet Rotbert etwas gehässig.
“Ach, nur nicht so gehässig. Wollte doch nur nett fragen” sagte Sandra-Lia “Sag mal, möchtest du nun deine Freunde kennen lernen? Ich kenne darum einen, der möchte dich unbedingt kennen lernen. Er hat mir sein Name noch nicht verraten, aber dir wird er es bestimmt, so denke ich!”
“Ja, das möchte ich!” kam begeisternd und freudig von Rotbert zurück.
Sandra-Lia packte Rotbert am Arm, und ging mit ihm in den Westen. Da diese Reise länger dauerte, als Sandra-Lia plante, war es bereits Nacht, als Rotbert und Sandra-Lia das Rote Männchen Ecke Kantstrasse/Kuno-Fischer erreichten. Das Treffen sollte jedoch nicht so ausgehen, wie es sich Sandra-Lia vorstellte. Eigentlich war ja geplant, dass Rotbert auf Sandrot trifft. Doch Sandrot ist ein scheuer Genosse, der es eigentlich überhaupt nicht ausstehen konnte, dass er vom Osten in den Westen strafversetzt wurde. Damals, als er noch im Osten stand, war auch alles viel besser! Unglaublich viel besser sogar! Deshalb, und nur deshalb ist es zu erklären, warum Rotbert schon sehr früh in unserer Geschichte auf das grüne Ampelmännchen trifft. Eins, das er ja zuvor noch nie erblickt hat. Eine andere Art. Etwas Seltsames. Das Grüne Ampelmännchen, so wird in der Roten Welt gespottet, sei irgendwie seltsam, anders, halt irgendwie einfach doof. Es spiegle sich hin und wieder und mache auch sonst allerlei Dumme Sachen, wird in der Roten Welt gemunkelt. Dies sind freilich nur Gerüchte, und Unbestätigte Wahrheiten, die nie überprüft werden konnten, da ja noch nie zuvor ein Rotes auf ein Grünes Männchen traf.
Doch heute sollte es geschehen! Ausgerechnet heute! Und dies alles nur, weil Sandrot so stur war, und sich einfach nicht zeigen wollte. Unglaubliche 34 Minuten lang wartete Rotbert und Sandra-Lia geduldig, bis sich nach Joshua Grün endlich Rotbert zeigte. 34 Minuten, in denen Rotbert und Joshua Grün sich kennen lernen konnten. Das die zwei nicht auf anhieb beste Freunde werden konnte, versteht sich von selbst. Zum einen hatte ja jeder seine eigene Welt, die keiner des anderen je sah, und zum anderen waren ja da noch dieses Anderssein des jeweils anderen.
Nicht, das Rotbert nicht sehr tolerant und Freiheitsliebend gewesen wäre, und Anderswelten verstehen und auch sehen wollte. Aber Joshua Grün wollte dies nicht. Er war sich zu gut, um die andere Seite der Welt kennen zu lernen. Er lehnte es zu anfangs gar ab, sich überhaupt mit Rotbert zu unterhalten. Er befürchtete, er könnte durch diese “rote Seuche” wie er es nannte, angesteckt zu werden. Viel Überzeugungsarbeit und ein bisschen Diplomatisches Ungeschick von Sandra-Lia, und die beiden kamen dennoch zwei Sätze lang ins Gespräch. Dieses wurde leider, oder zum Glück, wir werden es später irgendwann, im verlauf dieser Unendlich unwahrscheinlich spannenden Geschichte erfahren, durch das endliche erscheinen von Sandrot unterbrochen.
Was Sandrot und Rotbert zu bereden hatten, entzieht sich unserer Kenntnis, zumal sie sich in einer unbekannten Sprache unterhielten. Doch, wir werden über tausende von Umwege später dann noch erfahren, um was es sich ungefähr gehandelt haben könnte.
Rotbert war jedenfalls begeistert von dieser Begegnung, und bat mich, ihm Berlin zu zeigen. Das werd ich natürlich machen! Und der Beginn wird im Untergrund sein! Wo, und wie? Das und viel mehr, im nächsten Teil, wenn es wieder Heisst: Das Rote Ampelmännchen!
18.04.2006
13.04.2006
Die exklusivsten Bilder von Berlin
Sandra in Aufnahmen am 13. April 2006, 00:27 4 Kommentare »
Ich hatte heute ein etwas coolen Ort zum Fotografieren. Fragt nicht, ich sage nicht, wie ich das angestellt hab. Es ist auch egal. Aber die Fotos sind oberschön!
Ich hab sie natürlich in eine schöne Serie verpackt.
06.04.2006
Das Ampelmännchen wird frei…
Sandra in Stadtnotizen am 6. April 2006, 14:02 2 Kommentare »
Endlich geht die Geschichte um das Ampelmännchen, das Universum und den ganzen Rest weiter.
Hier der erste Teil der Geschichte, für alle die es verpasst haben Hier der zweite Teil der Geschichte.
Hört, hört, es ist schon ganz schön viel geschehen! Zuerst wurde das Ampelmännchen geschaffen. Viele fragten sich, wozu dies wohl gut sein sollte. Einige meinten gar, es sei überflüssig, und wohl der grösste Fehler. Dennoch ist es nun da. Nach dem es ja nach langer Zeit hinter einer Mauer hervorkam, und erstmals von westlichen Augen erblickt wurde, hat das Ampelmännchen bald ne Freundin bekommen. Doch diese wusste zu anfangs der Geschichte über das Ampelmännchen etwa so viel, wie ein Emmentaler-Käse aus der Schweiz. Doch dies sollte sich schon bald ändern. Das Ampelmännchen nämlich erzählte ihr die ganze Geschichte über sich, und alles, was es bedrückt. Sie beschloss darauf hin, dem Ampelmännchen Ostberlin, Westberlin und den ganzen Rest zu zeigen. Da waren wir ja.
Hören wir dem geschehen einfach mal zu:
“Du Sandra, sag mal, muss ich hier eigentlich nun mein Leben lang stehen bleiben, und immer diese Traurigen Gesichte sehen?”
“Nein, natürlich nicht, liebes Männchen! Ich habe dir ja nun gezeigt, das du nicht alleine bist, viele deiner Verwandten und Bekannten auch hier sind. Möchtest du diese denn nicht besuchen?”
“Doch, möchte ich schon. Aber wie soll das gehen?”
“Na, mit mir, natürlich!”
“Aber, wie soll ich zu dir kommen? Du willst doch nicht sagen, dass ich einfach meinen Daumen rausstrecken kann, und dann von dir aufgelesen werde?”
“Na ja, der Daumen ist in deinem Fall halt die ganze Hand, und ja, dann nehme ich dich mit!”
Das Männchen streckte seine Hand raus, und sagte: “Ach, jetzt bin ich also Frei? Wirklich frei?”
“Nun, so frei, wie du sein kannst, wertes Männchen! Ich werde dich noch aus deiner Fassung holen! Dann bist du ganz frei! Bis dahin kommst du einfach so mit auf die Reise! Was denkst du darüber?”
“Oh, das wird sicher spannend! Sandra, ich mag dich!”
“Ähm, Ampelmännchen, für dich wäre es besser, wenn du mich nicht zu sehr mögen würdest. weil da draussen warten jede Menge Abenteuer und Gefahren auf dich!”
“Sag mal, werd ich da alle anderen kennen lernen?”
“ja, sogar noch viel mehr!”
“Wie soll das gehen? Oder ist es besser, wenn ich jetzt gleich grün werde?”
“Keine Panik, es kommt alles gut!”
Wohin uns wohl die Reise der beiden führt, was sie alles erleben werden, und noch viel mehr wahnsinnig spannendes: Im nächsten Teil!
23.03.2006
Märkische Höfe / Ampelmännchen Teil 2
Sandra in Stadtnotizen am 23. März 2006, 22:17 9 Kommentare »
Hallo, Hallo, da sind wir wieder. Wie schon gesagt, es ist die Geschichte um das Ampelmännchen, dessen Reise in die Gegenwart und Leben in Berlin.
Was bisher geschah: Das Ampelmännchen hat Sandra-Lia erzählt, wie sehr es unter der Tatsache der Einsamkeit leidet, und wie sehr es sich freuen würde, wenn die Menschen etwas freundlicher wären. Dann, nach einer sehr langen Zeit, hat Sandra-Lia dem Männchen versprochen, eine Geschichte zu erzählen. Dieses Versprechen wurde natürlich eingelöst. Sandra-Lia erzählte dem Männchen, dass es doch gar nicht so alleine wäre, und das es doch an tausende Orte in dieser wunderschönen Stadt zu finden wäre. Dies wollte mir das Ampelmännchen aber nicht glauben. Es war der Meinung, dass ich es Anlügen würde.
Darum hab ich ihm versprochen, das Gegenteil zu belegen.
Zu diesem Zweck hab ich eine Reise quer durch Berlin unternommen, und dabei ein paar schöne Eindrücke gewonnen. Doch lange dauerte es, bis ich den Beweis hatte. Da ist der Beweis, sagte ich dem Männchen, als ich zurückgekehrt war. Es war sehr erstaunt, das es noch andere wie es gibt. Es dachte nämlich wirklich, das es allein ist. Es hat mir darauf hin ein paar Fragen gestellt.
Doch hören wir dem geschehen doch einfach mal zu:
Dieser Teil kommt dann nächstes mal lach
14.03.2006
Das rote Ampelmännchen
Sandra in Stadtnotizen am 14. März 2006, 23:33 10 Kommentare »
Dies ist die Geschichte des roten Ampelmännchens, das sicher bekannteste und schönste, das Berlin zu bieten hat. Das Ampelmännchen ist beliebter, als das Brandenburger Tor, die Siegessäule und die U-Bahn. Dies vor allem darum, weil es häufiger vorhanden ist, und weil man es schlicht und ergreifend häufiger sieht. Doch, hat sich irgendjemand schon mal gefragt, was das rote Männchen Tag für Tag so erlebt? Genau darüber wird die Geschichte erzählen.
Vor langer, langer Zeit, in einer kleinen Stadt im Nord-Osten von Deutschland stand eine Mauer, die eingerissen werden sollte. Da kam ein Männchen zum Vorschein, das vorher noch niee ein westmenschliches Auge erblickt haben soll. Das Männchen war klein, sehr klein sogar. So klein, dass man ihm kaum Bedeutung zukommen ließ. Es war ja auch wirklich schwer, ihm Bedeutung zuzumessen, zumal es ja gefangen in einer Ampel war, und sich entsprechend nicht wehren konnte. Doch zum Glück fand das Ampelmännchen jemand, eine Freundin, eine Schweizerin, um genau zu sein. Sie versprach dem Ampelmännchen, ihm gaaaaaanz Berlin zu zeigen. Doch das Ampelmännchen traute sich noch nicht so recht, und sagte der Schweizerin, dass es lieber zuerst seine Welt zeigen wollte. Und so beginnt unsere Fotogeschichte. Ab sofort werden (fast) wöchentlich (manchmal mehr, manchmal auch nicht) zwei neue Fotos erscheinen, und die Geschichte, die das rote Ampelmännchen Sandra zu erzählen hat. Wir werden sie mit ihm und ihr zusammen erleben.
Der erste Teil:
Es steht ein Ampelmännchen in Ostberlin. Es steht genau am Brandenburger Tor, und fragt sich, was wohl hinter sich ist. Es sieht immer nur in die Ferne, nämlich viele Reisecars. Aber das war nicht immer so. Nein, so erzählt es mir, das war mal anders. Da wo es heute steht, da war einst eine Mauer, groß, und kaum zu überwinden. Dazwischen eingezwängt stand dieses wohl besagte Tor. Es war da wohl sehr einsam, will das Männchen wissen. Es, allerdings, so scheint mir, ist auch nicht gerade Wohlbesungen. Jedenfalls ist es sehr traurig, dass die vielen Menschen nur da warten, wenn es da ist, aber immer so unglücklich scheinen. Es glaubt, dass die ganzen Menschen auf irgendwas warten, weiß aber, nicht genau, worauf. Jedenfalls hat es mich gebeten, auch den Rücken, also das hinter sich, zu zeigen. Was ich tat. Es war hocherfreut. Das ist doch wunder, wunderschön, was da bei herausgekommen ist. Das sah doch früher hier schon erheblich anders aus, sagt es mir. Jedenfalls hat es mich gebeten, ihm eine Geschichte zu erzählen. Ich hab ihm eine erzählt. Welche erfährt ihr das nächste Mal.
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