Schlagzeilen

Eichhörnchen tritt zurück

Nix mehr Wowi. Jetzt tun alle überrascht. Ich bin es nicht. Nach dem Debakel mit der BER-Eröffnung und der Tatsache, dass es nicht gelingt, einen vernünftigen Termin zu nennen, ahnte ich, dass er nicht mehr Bürgermeister sein wollte. Denn mir ist der Mann seit seiner Zeit als Schulstadtrat in Tempelhof bekannt, als er auch noch den Damen zugetan war. Er war charmant und rücksichtlos. Eine geniale Kombination für einen Politiker. Der Taspi hat eine schöne Sammlung von Karikaturen zusammengestellt.

Hauptstadt der Weltmeister

Herzlichen Glückwunsch dem ganzen Team und willkommen in der Hauptstadt!

Vor dem Brandenburger Tor

Die Weltmeister-Maschine bei der Ehrenrunde rund um das Brandenburger Tor

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Chicago meets Berlin

Bekanntlich ist derzeit das Verhältnis zwischen Berlin und Washington nicht das Beste. Ganz anders dagegen die Verbindung Berlin – Chicago. Jedenfalls dann, wenn die gleichnamige und bereits vor 47 Jahren gegründete Band damit gemeint ist.

Chicago

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Statt Bahn

Nichts geht mehr auf der Stadtbahn - Foto: h|b

Nichts geht mehr auf der Stadtbahn – Foto: h|b

Ab kommenden Montag kehrt auf der Stadtbahn zwischen Ostbahnhof und Berlin Zoo die große Ruhe ein. Über einen Monat werden notwendige Bau- und Erhaltungsmaßnahmen umgesetzt. Das große Ausweichen ist angesagt. Mehr dazu findet ihr hier.

Schicksalswahl um Tempelhof

Jeder nur ein Kreuz heute - Foto: h|b

Jeder nur ein Kreuz heute – Foto: h|b

Nazifrei

Seit Tagen nun schon diese Hubschraubergeräusche in der Luft über Neukölln. Was ist das nur, denke ich. Und denke an den 1. Mai, zu dem es doch noch ein paar Tage hin ist. Das Netz hilft mir auf die Sprünge, wie so oft. Zumindest eine Vermutung habe ich nun. Morgen nämlich ist BERLIN NAZIFREI.

Eigentlich gilt natürlich gerade das nicht, da die NPD ihre Gefolgschaft zum Marschieren gerufen hat, morgen und am 1. Mai. Mich graust es, bei der Vorstellung, was da wieder für ein dummes Spiel abgehen könnte. Blockaden, die als gewalttätig eingestuft werden, und eine Polizei, die auf die falschen losgeht, um die rechten zu schützen. Oder so ähnlich.

Dennoch: Nazifrei muss sein!

[Mehr Info für morgen für alle, die mitblockieren wollen und können. Ich kann sowas leider nicht.]

Lange Nacht der Industrie

Bereits zum 3. Mal findet am 14. Mai die Lange Nacht der Industrie statt. Berliner Industriebetriebe, egal ob mittelständisches Unternehmen oder Weltkonzern, eröffnen Interessierten einen Blick hinter die Kulissen.

Lange Nacht der Industrie

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Grünes Biotop

Drei Tage wach - Foto: h|b

Morgen 13 Uhr am Alex: Freiheit statt Angst in Berlin

Freiheit statt Angst 2013Treffpunkt für die diesjährige Demonstration „Freiheit statt Angst 2013“: Samstag, 7. September um 13.00 Uhr Alexanderplatz/Karl-Marx-Allee, die Route kann man im Blog der Veranstaltung einsehen.

So richtig habe ich die Parole noch nie verstanden: Freiheit statt Angst? Das scheint mir nicht richtig, greift mir zu kurz, ist mir zu platt. Das könnte man besser formulieren, aber egal. Dennoch war ich in den letzten Jahren vor Ort, denn die Themen Vorratsdatenspeicherung, Datensicherheit, ausufernde Überwachung usw. sind wichtig. Wichtiger denn je, besonders in diesem Jahr, ganz ohne Zweifel. Das zeigt auch das aktuelle breite Bündnis aus diversen Organisationen, Verbänden und Parteien, sowie vielen Helfern und Einzelunterstützern.

Also: Bis morgen dann!

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Sommernächte in Berlin

Ich muss schon sagen, da fallen Worte, Töne und Schwachsinn aus den Mäulern der Menschen. Auf allen verfügbaren Seiten, mal mehr und mal weniger. Du liebe Zeit. Und das sage ich, die ich als Weserstraßenanwohnerin zunehmend selbst betroffen bin.

Himmel, wirf Hirn! Ob das aber noch hilft?

Obama wird Berliner

Nächste Woche ist es soweit, am 18. oder vielleicht schnell noch am 19. Juni darf Mr. Obama versuchen, den berühmten Kennedy-Satz zu toppen. Frau und Kinder sind auch mit dabei, so liest man in der Morgenpost.

Berlin in den ersten Hochsommertagen mit Spitzentemperaturen, na, das wird fein. Interessant auch, wieder einmal, die Vorbereitungen auf die Politshow, die die Berliner Zeitung zusammengefasst hat. Absolute Sicherheit, so lautet die Vorgabe. Wie auch sonst, kann man ja verstehen. Dabei geht es also um Gullies und Mülltonnen, Kräne und Taucher und um Anwohner, die die Fenster gefälligst geschlossen zu halten haben. Bei dem Wetter!

Ich wünsche guten Aufenhalt und bestes Gelingen. Und bin vor allem gespannt auf den Satz.

Verfassungsschutzbericht 2012 veröffentlicht

Gestern hat der Berliner Senat den Verfassungsschutzbericht 2012 veröffentlicht. Dieser kann in vollem Umfang, das sind 140 Seiten, eingesehen werden. Viel Freude bei der Lektüre.

Looking for Freedom

Ein Teil der Eastside Gallery in Berlin-Friedrichshain

Das Mauerloch in der Eastside Gallery gegen das heute erneut demonstriert wird – Foto: h|b

So, heute mal nicht so lange brunchen liebe Hipster, es gilt die Welt zu retten. Und das zusammen mit einer Ikone des schlechten Geschmacks, das passt doch super, oder? Und echt Retro ist es darüberhinaus auch noch. David Hasselhoff “The Hoff” kommt höchstpersönlich aus dem warmen LA in das winterliche Berlin um die Mauer an der Mühlenstraße zu retten. Keine Ahnung wer oder was ihn dazu getrieben hat, aber er glaubt ja auch ’89 mit seinem “Looking for Freedom” zum Sturz der DDR und der damit einhergehenden Öffnung der Mauer beigetragen zu haben.

Allerdings war er damals wohl eher für den Abriss. Mal hören, wie er nachher um 14 Uhr nun das Gegenteil verkündet. Ich bezweifle allerdings, dass er wirklich weiß um was es hier geht, schließlich wäre er ja eher ein potentieller Mieter für das schnieke “Living Levels”. Sich gemütlich im Penthouse mit Blick über die Spree die Kante geben, hat doch was schön dekadentes. Also, raus in die Sonne und nachher dann alle gemeinsam: “I’ve been looking for freedom, I’ve been looking so long ….”

David Hasselhoff winkt seinen Fans

David dirigiert die Massen zu “Looking for Freedom”, der Andrang war gigantisch – Foto:h|b

Wer wider erwarten keine Zeit oder einfach keine Lust haben sollte bei diesem Unsinn mitzumachen, was ich persönlich verstehen könnte, mag sich auf der Seite des Tagesspiegel vielleicht die komplette Eastside Gallery anschauen, ohne dafür extra nach draussen gehen zu müssen. TSP-Fotografin Kitty Kleist-Heinrich ist dankenswerterweise für uns die 1316 Meter Schritt für Schritt abgelaufen und hat die einzelne Abschnitte fotografisch dokumentiert.