Schlagzeilen

Lange Nacht der Industrie

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Bereits zum 3. Mal findet am 14. Mai die Lange Nacht der Industrie statt. Berliner Industriebetriebe, egal ob mittelständisches Unternehmen oder Weltkonzern, eröffnen Interessierten einen Blick hinter die Kulissen.

Lange Nacht der Industrie

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Grünes Biotop

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Drei Tage wach - Foto: h|b

Morgen 13 Uhr am Alex: Freiheit statt Angst in Berlin

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Freiheit statt Angst 2013Treffpunkt für die diesjährige Demonstration „Freiheit statt Angst 2013“: Samstag, 7. September um 13.00 Uhr Alexanderplatz/Karl-Marx-Allee, die Route kann man im Blog der Veranstaltung einsehen.

So richtig habe ich die Parole noch nie verstanden: Freiheit statt Angst? Das scheint mir nicht richtig, greift mir zu kurz, ist mir zu platt. Das könnte man besser formulieren, aber egal. Dennoch war ich in den letzten Jahren vor Ort, denn die Themen Vorratsdatenspeicherung, Datensicherheit, ausufernde Überwachung usw. sind wichtig. Wichtiger denn je, besonders in diesem Jahr, ganz ohne Zweifel. Das zeigt auch das aktuelle breite Bündnis aus diversen Organisationen, Verbänden und Parteien, sowie vielen Helfern und Einzelunterstützern.

Also: Bis morgen dann!

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Sommernächte in Berlin

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Ich muss schon sagen, da fallen Worte, Töne und Schwachsinn aus den Mäulern der Menschen. Auf allen verfügbaren Seiten, mal mehr und mal weniger. Du liebe Zeit. Und das sage ich, die ich als Weserstraßenanwohnerin zunehmend selbst betroffen bin.

Himmel, wirf Hirn! Ob das aber noch hilft?

Obama wird Berliner

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Nächste Woche ist es soweit, am 18. oder vielleicht schnell noch am 19. Juni darf Mr. Obama versuchen, den berühmten Kennedy-Satz zu toppen. Frau und Kinder sind auch mit dabei, so liest man in der Morgenpost.

Berlin in den ersten Hochsommertagen mit Spitzentemperaturen, na, das wird fein. Interessant auch, wieder einmal, die Vorbereitungen auf die Politshow, die die Berliner Zeitung zusammengefasst hat. Absolute Sicherheit, so lautet die Vorgabe. Wie auch sonst, kann man ja verstehen. Dabei geht es also um Gullies und Mülltonnen, Kräne und Taucher und um Anwohner, die die Fenster gefälligst geschlossen zu halten haben. Bei dem Wetter!

Ich wünsche guten Aufenhalt und bestes Gelingen. Und bin vor allem gespannt auf den Satz.

Verfassungsschutzbericht 2012 veröffentlicht

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Gestern hat der Berliner Senat den Verfassungsschutzbericht 2012 veröffentlicht. Dieser kann in vollem Umfang, das sind 140 Seiten, eingesehen werden. Viel Freude bei der Lektüre.

Looking for Freedom

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Ein Teil der Eastside Gallery in Berlin-Friedrichshain

Das Mauerloch in der Eastside Gallery gegen das heute erneut demonstriert wird – Foto: h|b

So, heute mal nicht so lange brunchen liebe Hipster, es gilt die Welt zu retten. Und das zusammen mit einer Ikone des schlechten Geschmacks, das passt doch super, oder? Und echt Retro ist es darüberhinaus auch noch. David Hasselhoff “The Hoff” kommt höchstpersönlich aus dem warmen LA in das winterliche Berlin um die Mauer an der Mühlenstraße zu retten. Keine Ahnung wer oder was ihn dazu getrieben hat, aber er glaubt ja auch ’89 mit seinem “Looking for Freedom” zum Sturz der DDR und der damit einhergehenden Öffnung der Mauer beigetragen zu haben.

Allerdings war er damals wohl eher für den Abriss. Mal hören, wie er nachher um 14 Uhr nun das Gegenteil verkündet. Ich bezweifle allerdings, dass er wirklich weiß um was es hier geht, schließlich wäre er ja eher ein potentieller Mieter für das schnieke “Living Levels”. Sich gemütlich im Penthouse mit Blick über die Spree die Kante geben, hat doch was schön dekadentes. Also, raus in die Sonne und nachher dann alle gemeinsam: “I’ve been looking for freedom, I’ve been looking so long ….”

David Hasselhoff winkt seinen Fans

David dirigiert die Massen zu “Looking for Freedom”, der Andrang war gigantisch – Foto:h|b

Wer wider erwarten keine Zeit oder einfach keine Lust haben sollte bei diesem Unsinn mitzumachen, was ich persönlich verstehen könnte, mag sich auf der Seite des Tagesspiegel vielleicht die komplette Eastside Gallery anschauen, ohne dafür extra nach draussen gehen zu müssen. TSP-Fotografin Kitty Kleist-Heinrich ist dankenswerterweise für uns die 1316 Meter Schritt für Schritt abgelaufen und hat die einzelne Abschnitte fotografisch dokumentiert.

Standortdefinition

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It’s Movember!

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“Einen schönen Mann entstellt nichts?”

Dem möchte ich vehement widersprechen!

Es gibt ein Accessoire, das, in meinen Augen, jedem auch noch so ansehnliche Gesicht eine irritierende bis leicht lächerliche Anmutung verleiht.

Der Schnurrbart.

Eben dieser, im Volksmund auch liebevoll Rotzbremse genannte, Gesichtsschmuck tritt in letzter Zeit in einer verräterischen Häufung auf.

Als ob es nicht reicht, das Plateauschuhe und bauchfreie Tops wieder auf der Bildfläche erschienen sind! Jetzt auch noch der Oberlippenbart?

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Heute 16 Uhr – Lärmdemo für ein soziales Berlin

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Gerade erst erfahren, deshalb nur kurz ein Hinweis per copy&paste:

Kotti & Co ruft alle Freunde und Freundinnen, Kolleginnen und Kollegen, alle Menschen, die uns bisher unterstützt haben und alle, für die Wohnungen keine Ware sind, auf zur Lärmdemo XL am Samstag, dem 10.11.2012 um 16:00 zum Kottbusser Tor zu kommen. (weiterlesen)

Grundsatzdiskussion am Rand des Refugee Camps am Pariser Platz

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Flüchtlinge protestieren und frieren am Pariser Platz

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Im September machten sich Flüchtlinge und Asylanten von Würzburg aus zu Fuß auf den Marsch nach Berlin, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen und eine menschenwürdige Behandlung einzuklagen. Gefordert werden u. a. ein legaler Aufenthalt, einen legalen Zugang zum Arbeitsmarkt und die Abschaffung der Sammelunterkünfte sowie der Residenzpflicht für Asylbewerber. Dem wäre noch einiges hinzuzufügen, etwa die bestehende Abschiebepraxis.

Inzwischen kampieren sie auf dem Parier Platz und frieren und hungern für ihr Anliegen. Was in den Sozialen Netzwerken seit Tagen, wenn nicht seit Wochen ein Thema ist, erreicht nun auch – endlich – die Printmedien. Gestern berichtete die Berliner Zeitung:

Trotz eisiger Temperaturen protestieren Flüchtlinge weiter Tag und Nacht vor dem Brandenburger Tor gegen die deutsche Asylpolitik. Wärmende Decken, Isomatten, Wärmflaschen und Regenschirme mussten die etwa 14 Demonstranten jedoch auch in der Nacht zu Sonntag wieder abgeben. Polizisten beschlagnahmten die wärmenden und schützenden Utensilien. Ans Aufgeben denken die Demonstranten, die am Mittwoch in einen Hungerstreik getreten waren, nicht. „Wir bleiben, bis die Politiker unsere Situation verbessern“, sagte ein Sprecher der Gruppe am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa.

Heute steigt aus Spon ein und vergisst dabei auch „das Netz“ nicht:

Im Netz wird die Aktion – und vor allem die Reaktion der deutschen Behörden darauf – kontrovers diskutiert. Besondere Empörung herrscht darüber, dass die Demonstranten keine Isomatten, Decken und Schlafsäcke benutzen dürfen. Auch mehrere prominente Mitglieder der Piratenpartei beklagen sich per Twitter darüber. So twittert etwa Anke Domscheit: “kann ein polizist eigentl nachts schlafen, nachdem er hungernden, frierenden flüchtlingen decken u isomatten weggenommen hat?” Die Piratin Marina Weißband ruft zur Hilfe für die Frierenden auf: “Könntet ihr euch etwas Honig, Jacken und Decken unter den Arm klemmen und am Pariser Platz vorbei schauen?” Die Bloggerin Julia Probst, auch Piraten-Mitglied, schrieb: “WAS lese ich DA? Den frierenden Flüchtlingen beim #refugeecamp nimmt man die Decken + Schlafsäcken weg? Bitte sagt, dass das nicht stimmt.”

Und ich frage mich nun: Darf man in Berlin wirklich nicht campen? Also, aus welchem Grund auch immer, denkbar wäre ja auch der Verlust der Wohng oder ähnliches. Oder ist das nur an touristisch relevanten Plätzen unerwünscht?

Nachtrag: Mehr und direktere Info über berlin und andere Städte gibt es übrigen auf refugeetentaction.net

30 Minuten freies WLAN in Berlin

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Über derzeit 44 Hotspots kann in Berlin ab sofort frei gesurft werden. Am Freitag startete das Pilotprojekt, das bis Sommer 2013 auf 100 Hotspots erweitert werden wird. Das Projekt soll über zwei Jahre lang laufen, der Spaß ist allerdings begrenzt auf eine halbe Stunde pro Tag.

Die aktuellen Hotspots stehen dort, wo man massenhaft mobile Nutzer erwarten darf: rund um den Hackeschen Markt etwa, am Gendarmenmarkt und in der Gegend um die Kastanienallee und den Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg. Künftig sollen der Potsdamer Platz, die Kantstraße in Charlottenburg und die Stadtmitte von Potsdam hinzukommen.

Die Einwahl ist mit jedem WLAN-fähigen Gerät – etwa Laptops, Tablet-PCs, Smartphones – möglich. Die offenen Netzwerke heißen entweder „KD WLAN Hotspot+“ oder „30 Min Free WIFI“, bei der Anmeldung werden keine persönlichen Daten abgefragt, … (weiterlesen in der Berliner Zeitung)