05.03.2010

Pustekuchen: Kein Ende des Winters

Michael in am 5. März 2010, 00:57   12 Kommentare »

Im Tagesspiegel von heute (Freitag) steht so schön: der Schnee ist weg.

Pustekuchen. Guckt mal raus! Es schneit mal wieder – und bleibt liegen. Und die Wetteraussichten versprechen der Hauptstadt ein weißes Wochenende. Ist bald wieder Weihnachten?

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03.03.2010

Wilde Wesen in Neukölln

Susanne in am 3. März 2010, 22:55   1 Kommentar »

Ein wildes und gemeines Wesen geht um in Neukölln. Im Herbst letzten Jahres ist es online gegangen, Anfang 2010 hat es sich dann auch aufgemacht, den Printbereich zu erobern. (Nullnummer nicht eingeschlossen)

Zu fünft haben sie sich aufgemacht, Mitte Februar sitzen mir noch zwei Personen gegenüber, die hinter dem Projekt stehen. Zu groß war wohl der Schock, der zu bewältigende Berg, wenn es in Druck gehen soll. So haben Maren und Peter jetzt jede Menge zu tun mit der Weiterentwicklung ihres Wesens: Das Blog will täglich bestückt werden, zusätzlich muss die Printversion zusammen- und hergestellt und anschließend auch noch verteilt werden. Acht Seiten monatlich sind es bislang, zwölf sollen es bald schon werden. Werbeplatz ist natürlich auch buchbar, denn in nicht allzulanger Zeit soll sich das gedruckte Wesen selbst tragen. Zumindest die anfallenden Kosten. Aber auch Werbung will organisiert sein. Und das kostet wieder Zeit. Und Einsatz. Und vor allem braucht es mehr Leute.

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27.02.2010

Spuren des Kolonialismus in Berlin - 125 Jahre Afrikakonferenz

Michael in am 27. Februar 2010, 15:40   11 Kommentare »

Afrika-Konferenz in Berlin mit 14 Nationen

Vor 125 Jahren fand in Berlin, der Hauptstadt des gerade mal 14 Jahre geeinten Deutschen Reiches (1871 gegründet), die Afrika-Konferenz, auch Kongo-Konferenz genannt, statt. Eine Gedenktafel vor der Wilhelmstraße 92 in Mitte erinnert heute daran. Der Reichskanzler Otto Graf von Bismarck hatte 14 internationale Kolonialmächte eingeladen, darunter Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, die Niederlande, Russland, die Türkei und die USA, um über eine Aufteilung des schwarzen Kontinents zu konferieren.

Dabei ging es ihm, so die heutigen Historiker, weniger um die bereits in die Endphase gehende Kolonialisierung als um die Eindämmung der Ausbreitung Frankreichs und Großbritanniens und um die Ansprüche anderer europäischer Großmächte zur Geltung zu bringen.

34 Jahre deutscher Kolonialismus von 1884 bis 1918

Mit dem Ende des 1. Weltkrieges und der Abdankung von Kaiser Wilhelm II. wurden auch im Vorfeld der Versailler Verträge von 1919 Deutschland alle Kolonialgebiete abgesprochen. Damit war die relativ kurze und dennoch blutige und völkerunterdrückende Zeit des deutschen Kolonialismus vorbei.

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26.02.2010

Schwanenmädchen

Jürgen in am 26. Februar 2010, 18:36   Kommentare

Werbung ist in unserem Leben allgegenwärtig. Ob man will oder nicht, verführt sie unsere Nasen, klingt manchmal in den Ohren oder fällt uns ins Auge. Hin und wieder erzeugt so ein Spot oder ein Foto auch Assoziationen, die, so jedenfalls die Experten aus diesem Metier, ja auch beabsichtigt sind.

In einigen U-Bahnhöfen Berlins, darunter Oranienburger Tor, erscheinen uns zur Zeit auf einem Werbefoto größeren Ausmaßes junge, elfengleiche Frauen und werben für Textilien der Marke SONIA RYKIEL und gleichzeitig für einen schwedischen Textilhandelskonzern. Schaut man sich diese Frauen genauer an, so fallen nicht nur ihre äußerst ebenmäßigen, ja makellosen, zarten Gesichter mit den sehr schmalen Lippen, sondern auch – sicher nicht ungewöhnlich für Models – ihre sehr schlanken Körper und ihre feinen, zur domestizierten Löwenmähne hochgestylten, Frisuren auf.

Die jungen Frauen erinnern mich jedoch, trotz neuzeitlicher(?) Frisur und modisch-farbiger Kleidung, gerade wegen dieser ebenmäßigen und unschuldigen Gesichter, an die engelgleichen Wesen auf einem alten Gemäldeschinken, wie er z. B. mal im Schlafzimmer meiner Großeltern hing. Handelnde Figuren auf diesem Bild waren, neben den langhaarigen Jungfrauen, ein paar herumschwimmende Schwäne, die einen Nachen zogen. Das Geschehen spielte sich auf einer düster-romantisch wirkenden Insel ab, die vom Mond beschienen wurde. Heute würde man sagen: Kitsch pur.

Vielleicht liege ich mit dieser Assoziation zu den Schwanenmädchen abseitig aller gewünschten Überlegungen und Absichten der Textil-Marketingstrategen. Aber ich gehöre ja auch nicht zur Zielgruppe für diese Werbung.

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23.02.2010

Viele, viele Küsse

Susanne in am 23. Februar 2010, 11:00   10 Kommentare »

Die beiden Akkordeonspieler draußen auf der Straße, zwischen Restschnee und Dreck, singen Bésame mucho und winken mit dem Hut.

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22.02.2010

Se(h)enswürdigkeit

Rob in am 22. Februar 2010, 22:15   12 Kommentare »

Berliner Straßen ertrinken | Foto: r|ob (hsb)

Berlin ist ja immer eine Reise wert – so haben viele Berliner Hausbesitzer in Zusammenarbeit mit dem lokalen Wetter nun eine neue temporäre Se(h)enswürdigkeit ins Leben gerufen: Finnlandwochen in der deutschen Hauptstadt. Kommen Sie nach Berlin, der neuen Stadt der 1000 Seen und erleben Sie das Abenteuer von Schmelzwasser und Kleinstgletscherspalten, verbunden mit den Extremsportarten “Straßenüberquering” oder auch “In-große-Pfütze-Ausrutsching”. Beobachten Sie, wie ganze Kindergruppen auf ihrem Schulweg in Berlins neuen Tau-Seen verschwinden oder auch Senioren tapfer versuchen, unüberwindbare Kiesberge zu bezwingen.
Reisen Sie in die vor Kies knisternde Hauptstadt und nutzen Sie hierfür auch das neue Angebot der Bahn “Ride & Swim”.

Berlin – hier bleibt kein Auge Fußgänger trocken…

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20.02.2010

Blumen in der Servicewüste

Gastautor in am 20. Februar 2010, 12:18   6 Kommentare »

Abschluss der aktuellen Berliner Posttragödie – Ein Happy End?
von Martin Wagenpfeil

Es ist Montag, der 15.2.2010. Ich bin jetzt den 12. Tag ohne meine Post. Ohne meine wichtige Post. Der Brief von meiner Bank aus Köln hat mich nicht erreicht und der Akku meines Vaters liegt ebenfalls in irgendeinem Fach, einer Ablage, einer Sammelstelle, einem Hamsternest oder wo auch immer.

7:30 Uhr. Ich telefoniere mit dem Sachbearbeiter Herrn F. und schildere ihm nochmals eindringlich meine Entschlossenheit, an meine Post zu kommen. „Ich habe den Vorgang jetzt an die Presse weitergegeben.“ Herr F. verspricht, er wolle den alten Zusteller auf die Tour ansetzen, um sie „aufzuräumen“.

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18.02.2010

Er naht

Jürgen in am 18. Februar 2010, 17:39   Kommentare

Der Winter wird wohl in Bälde seinen Mantel an der Jahresgarderobe abgeben. Einlösung des Aluchips aber dann erst wieder im November.

Das Berliner Vogelsinfonieorchester bringt sich in Schwung. Die durch den kalten Winter eingefrorenen Stimmen erzeugen wieder die arteigenen Melodien aus dem bekannten Repertoire. Selbst das Gekäcker der Elstern, die Trolle unter den Vögeln, klingt heut ganz kommod.

Die Sonne schaut blass aus dem lömerig, graublauen Himmel. Milde Luft, gepaart mit Feuchtigkeit, schlägt sich auf der Haut nieder. Frisch eingetroffene Plusgrade sorgen bei den Menschen für angenehmere Stimmung. Das erleichtert ihnen das Passieren nun pfützenbelegter Bürgersteige und das Achtgeben auf abgetaute Schneebretter, die von den Dächern herunterkrachen. Dort, wo noch unberührter Schnee liegt, läuft man wie auf zusammengepresster, feuchter Watte. Jeder Schritt wird von einem angenehmen Knarzlaut begleitet.

Auf einst vereisten Nebenstraßen, die jetzt von wassergefüllten Spurrinnen durchzogen sind, erhalten für Wochen abgestellte Autos demnächst wieder menschlichen Besuch und frisches Öl. Noch vor Tagen eingeschneite Fahrräder zeigen wieder ihre ursprüngliche Farbe vor.

Der Großstadtmensch riecht besseres Wetter, spürt eine größere Gelenkigkeit im Körper und beschleunigt – obwohl nicht notwendig – den Schritt. Entstandene Pfützen verführen Steppkes zu Tretspielen. Die daneben laufende Mutti erträgt das heute mit gelöstem Gesicht. Heute.

Denn, er naht. Der Frühling.

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17.02.2010

Verdursten in der Servicewüste

Gastautor in am 17. Februar 2010, 14:52   23 Kommentare »

oder: Seit 12 Tagen ohne Postzustellung
von Martin Wagenpfeil

Wir schreiben heute den 15. Februar 2010.

Seit dem 5. Februar bin ich von der Außenwelt abgeschnitten. Das Eis? Das Wetter? Eine Schneelawine? Um die Frage direkt zu beantworten, ich lebe nicht auf Hiddensee. Ich wohne in Berlin, in Berlin Mitte. Zwar nicht im Bezirk Mitte, aber ein wenig östlich davon im Prenzlauer Berg. Ganz genau gesagt: im Winsviertel. Marienburger Straße. Hier gibt es keine zugefrorene Wasserstraße, die ein Eisbrecher mit tausenden PS zermalmen müsste, um mich zu erreichen, hier gibt es nur den ganz normalen Wahnsinn, der mich nun in der zweiten Woche von der Außenwelt abschneidet.

Seit dem 4. Februar 2010 bekomme ich meine Post nicht zugestellt. Wichtige Sendungen erreichen mich nicht. Definitiv hätte ich am 5. oder am 6. Februar wichtige Post bekommen müssen, die bis jetzt nicht den Weg in meinen Briefkasten fand. Von anderen möglicherweise noch wichtigeren Zustellungen weiß ich nichts. Wie sollte ich auch davon wissen? Bei den vermissten Sendungen handelt es sich um einen wichtigen Brief von meiner Bank in Köln und eine wichtige Sendung, die ich an meinen Vater weiterleiten muss, der einen neuen Akku für sein Motorola braucht. Sein Akku gibt den Geist auf. Wie ich auch bald. Ich ärgere mich nämlich zu Tode.

Am Montag den 8. und Dienstag den 9. beginne ich mich zu wundern, wo meine Post bleibt. Amazon hat mir doch schon per E-Mail mitgeteilt, dass meine Sendung an den Frachtführer übergeben wurde. Und der Sachbearbeiter meiner Bank in Köln wollte doch die Post letzte Woche noch losschicken. Und er ist immer zuverlässig.

Mittwoch, der 10. Februar. Ich entschließe mich, die Servicenummer der Post anzurufen. Die Hotline: 01802-3333. Ich bin mittlerweile überzeugt, dass mit meiner Post etwas gründlich schief läuft. Ich höre von einer Nachbarin, dass sie glaubt, Post würde entwendet. Ich glaube eher, die Post wird nicht zugestellt. Also 01802-3333. Ich bin sicher: Hotline bedeutet schnelle Hilfe. Hier wird geholfen! Eine überaus bezaubernde weibliche Stimme nimmt meinen Fall auf. Ich erkläre natürlich, dass die Post längst hätte da sein müssen. „Das ist ja schlimm“, kommentiert sie voller Mitgefühl. „Wir werden es weiter geben. Machen Sie sich keine Sorgen.“ Ich kann meine Handynummer sogar dalassen. Mir wird geholfen. Ich bin ganz sicher. Wir sind in einer Großstadt. Der Hauptstadt von dat Janze. Und es gibt jemanden, der sich um mein Elend kümmert, sich meiner Sorgen annimmt. Außerdem: Für das Engeleindasein des Service wird Engelchen sogar noch bezahlt. Halleluja! Alles wird schön!

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Mittwoch, den 17. Februar 2010

Harald in am 17. Februar 2010, 09:38   24 Kommentare »

Stundenlanges Klaviergeklimper, Indianergebrüll auf dem Bolzplatz, Dauertopfschlagen im Kita-Hof – all das darf in Berlin ab dem heutigen Mittwoch ungehemmt Realität werden schreibt die Taz

16.02.2010

Sterntaler

Harald in am 16. Februar 2010, 16:16   26 Kommentare »

Ein Stern, der deinen Namen trägt - Foto: h|b

Der erste Stern im Berliner “Walk of Fame” “Boulevard der Stars” wurde zu Beginn der Berlinale auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Straße enthüllt – er ehrt Marlene Dietrich. Endgültig eingeweiht werden soll der Boulevard allerdings erst in diesem September, dann mit zunächst 40 Sternen. Das Projekt soll Berlins Image als Filmmetropole befördern.

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Dienstag, den 16. Februar 2010

Linda in am 16. Februar 2010, 10:24   13 Kommentare »

Die Stimmung in der Region Berlin-Brandenburg ist zwar nicht gerade vom rheinischen Karnevalsfrohsinn geprägt, aber die ansässigen Geschäftsleute blicken wieder mit zurückhaltendem Optimismus in

14.02.2010

Selbst ist der Mann

Susanne in am 14. Februar 2010, 16:50   Kommentare

Dieser Tage kommen sich zahlreiche Berliner näher, indem sie spontan mit anpacken, wenn ein verzweifelter Autofahrer am Straßenrand wieder und wieder die Reifen duchdrehen lässt. Freifliegende Fußmatten und Wolldecken, sowie ungewohnte Querbewegungen der Fahrzeuge inklusive.

Der Mann auf dem Bild kam jedoch hervorragend allein klar, indem er aus seinem alten Schlachtschiffbenz – Ist das etwa ein Leichenwagen? – eine Axt hervorzauberte.

Anders sieht es vor meiner Haustür aus, direkt an der Kreuzung. Drei bis fünf Fahrzeuge parken dort täglich, und jedes einzelne landet garantiert mit dem rechten Vorderrad direkt auf dem Gulli. Blankes Metall, noch dazu in einer Vertiefung. Sie rollen da quasi hinein, die Autos, wie in eine Falle. Anschließend ist dann das Motorgejaule lange und groß. Und es braucht mehr als einen netten Berliner, um den Wagen da wieder rauszuschaukeln.

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12.02.2010

Ende der Eiszeit

Susanne in am 12. Februar 2010, 12:01   21 Kommentare »

Eigentlich sollte das Wetter ja kein Thema sein. Es ist sogar verpönt, schließlich kann das jeder selber sehen. Da erübrigt sich jedes Wort. Da kann ich ja gleich übers Wetter schreiben, sage manchmal, wenn ein Thema nichts hergibt. In der heutigen Presseschau wurde es aber – zu Recht – wieder einmal gesagt: Schnee und Eis flächendeckend, überall in Berlin. Und es hört einfach nicht auf.

Ich habe allerdings Glück gehabt. Schluss mit Heulsuse. Endlich! Denn ich habe jetzt das womöglich letzte paar Schuhspikes erwischt. Sieht nicht gut, dafür aber stabil und sicher aus. Sechs kleine, harte Spitzen versprechen die lang vermisste Griffigkeit. (Keinesfalls sollte man damit über Dielen, Parkett oder Teppich latschen.)

Ich teste gleich mal, auf dem Weg zum Müll im Hinterhof. Dort war es nämlich Anfang der letzten Woche derart spiegelglatt, schlimmer als auf den Gehwegen. Und seither hab ich mich einfach nicht mehr dahin getraut.

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11.02.2010

Warm ums Herz

Harald in am 11. Februar 2010, 14:02   23 Kommentare »

Der Valentins Flashmob - Foto: promo

Die PR-Agentur “Medienarbeiten” tut kund, dass sich bitte alle ungeküssten oder küsswilligen Berliner Singles – Pärchen sind ausnahmsweise auch erlaubt – doch tunlichst “spontan” im Rahmen eines “Flashmobs” – dessen originäres Bestreben eigentlich die Geheimhaltung ist – am 14.02 um 14.02 Uhr am Brandenburger Tor einfinden mögen, um dort dem erotischen Berühren der gegenseitigen Lippen zu frönen. Das dann auch noch möglichst ausdauernd.

Um sich nicht spontan vor Ort von irgendjemanden küssen zu lassen, den man vielleicht gar nicht leiden mag, oder vielleicht aus sonstigen Gründen nicht mal die Hand geben würde, bietet sich ab 13.00 Uhr – am selben Orte – die Gelegenheit, aus dem zahlreich eintreffenden Volke, rechtzeitig den Partner der Wahl zu sichern.

Zur Steigerung der Lust gibt es auch Herzluftballons und ein Erinnerungsfoto als Andenken. Wie schreibt die Agentur am Ende der Einladung: “Berlin soll sich damit als herzenswarme Stadt präsentieren – trotz kalter Temperaturen.” Quod erat demonstrantum.

Hintergrund: Das “Valentinstag Kiss In Metropolis” am Brandenburgertor wird von buecher.de gesponsort, die nach einer aktuellen Umfrage herausgefunden haben will, daß “sowohl die Damen- wie auch die Herrenwelt bevorzugt kleine Liebesbeweise und nicht die großen Geschenke bevorzugt”. Ob damit wohl Blumen und Bücher gemeint sind?

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04.02.2010

Schneeräumen versus Nachtruhe

Sebastian in am 4. Februar 2010, 12:21   36 Kommentare »

Ein Innenhof wie viele in Berlin. Ein Innenhof, auf den ich durch das Schlafzimmerfenster sehen kann. Nachts tue ich das gewöhnlich nicht. In diesem Winter ist alles ein wenig anders.

Letzte Woche, Sonntag, 06:10 Uhr. Ein kratzendes, schabendes, schiebendes Geräusch. Der Innenhof, der als Zugang zu den Müllcontainern und auch zu untergestellten Rädern wohl verwaltungstechnisch als Gehweg gilt, wird vom Schnee befreit.

Letzte Woche, Dienstag, 04:45 Uhr. Ein kratzendes, schabendes, schiebendes Geräusch. Tiefschlaf vorbei.

Letzte Woche, Mittwoch, 03:50 Uhr. Ein kratzendes, schabendes, schiebendes Geräusch. Tiefschlaf vorbei. Ärger ist angestaut.

… Ich erspare der Leserschaft das vollständige Lärmprotokoll. Den nächtlich arbeitenden Jungs erspare ich eine Hasstirade aus dem Fenster. Die machen auch nur Ihren Job.

Anruf bei der Hausverwaltung. Nein, man will mit mir nicht darüber sprechen, nicht mal kurz zuhören. Ich könne schriftlich was einreichen, juristisch ist die Sache klar. Seit Wochen hören sie dort die selben Klagen. Klick. Aufgelegt. Danke dafür. Ich bezahle Euch, Ihr W*****.

Ich recherchiere ein wenig. Es gibt aus verschiedenen Bundesländern offenbar unterschiedliche Urteile, aber wirklich viel ist nicht zu finden. Einschlägig sind Bundes- und Landesimmissionsschutzgesetz und das Berliner Straßenreinigungsgesetz. Klar, es gibt die Regelung zur Nachtruhe 22:00 Uhr – 06:00 Uhr und ja, Straßen und Wege müssen zwischen 07:00 und 22:00 Uhr geräumt sein, und wenn es nach 22:00 Uhr schneit, muss auch dafür Sorge getragen werden, dass zu Beginn des morgendlichen Verkehrs (07:00 Uhr) alles geräumt ist. Und Blitzeis erfordert noch mal andere Gefahrenabwehr. Wenn ich das alles einigermaßen richtig verstanden habe. Und was bedeutet das in der Konsequenz?

Zumindest für Berlin scheint die Sache klar zu sein.

Auf Grund der mit Schnee und Eis verbundenen Gefahren für die Allgemeinheit hat die Abwehr dieser Gefahr Vorrang gegenüber dem Lärmschutz. (Quelle)

Liebe mitlesende Juristen, spätestens ab hier bitte nicht weiterlesen. Jetzt kommt Laiensülze, gesalzen mit leichtem Schlafmangel. Der Grundsatz erst die Allgemeinheit und dann der Einzelne ist gut und richtig, auch bei der Verkehrssicherungspflicht. Schneeräumen leuchtet mir sowieso ein. Schneeräumen am Sonntag früh im Innenhof leuchtet mir schon nicht mehr ein. Gesetze und daraus resultierende Verordnungen können sich ja durchaus an Lebenswirklichkeiten orientieren. Differenzieren können sie auch. Und der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit scheint mir durch die wenig differenzierte Formulierung (oder deren Auslegung) zumindest angekratzt.

Jenseits der juristischen Frage ärgert mich aber noch etwas anderes. Die Hausverwaltung setzt ganz offensichtlich nicht genug Firmen ein, die den Schnee beseitigen, denn es ist ja klar, dass, wenn bis 07:00 Uhr alles weg sein muss, müssen die eingesetzten Jungs bei X Aufträgen irgendwo sehr sehr früh anfangen. Klar, wenn die Hausverwaltung mehr Firmen beauftragt, würde sich das auf meine nächste Betriebskostenabrechnung auswirken. Aber ehrlich gesagt zahle ich ein paar Euros mehr und kann dafür durchschlafen (zumindest bis 06:00 Uhr). Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal runter gehen, den Jungs ein paar Euros zustecken.

Nein, besser hoffe ich darauf, das der Winter schnell vorbei ist.

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29.01.2010

3-Phasenmodell

Harald in am 29. Januar 2010, 15:15   3 Kommentare »

ENTkoppeln - Foto: h|b

ENTfernen - Foto: h|b

ENTspannen - Foto: h|b

Aktuell werden am Leipziger Platz die potemkinschen Dörfer abgebaut. Es braucht Platz für ein neues Megazentrum auf dem Wertheim-Areal. Geplant ist ein Mix aus Shopping, Gastronomie, Entertainment, Hotel, Büros und Wohnen auf bis zu 89.000 qm Bruttogeschossfläche. Das Abgeordnetenhaus hatte Ende des letzten Jahres dem Bebauungsplan zugestimmt.

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Hundeschulung im Winter

Susanne in am 29. Januar 2010, 11:50   5 Kommentare »

Der junge Hund muss lernen. Aufgeregt ist er, und aufmerksam zugleich. An jeder Straßenecke hat er Sitz! zu machen und abzuwarten. Bis Frauchen ihm dann weiterzulaufen erlaubt. Richtig so! Wenn schon Stadthund, dann wenigstens gut ausgebildet.

Der Hund schummelt allerdings. Sein Hintern schwebt in gebührendem Abstand zur flächendeckenden Eisschicht auf den Bürgersteigen Berlins. An jeder Kreuzung aufs Neue. Richtig Sitz! ist das nicht.

Doch Frauchen versteht ihren Vierbeiner und lässt es ihm durchgehen. Sieht ganz nach einem prächtigen Verhältnis zwischen den beiden aus.

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27.01.2010

Neues Jobcenter in Neukölln: das programmierte Chaos?

Susanne in am 27. Januar 2010, 12:36   32 Kommentare »

Erste Eindrücke nach dem Umzug der – das höre ich immer wieder – größten Behörde Deutschlands. Ein Autor von Das gemeine Wesen, einem Magazin aus Nord-Neukölln, hat das vorprogrammierte Chaos im Jobcenter Neukölln besucht:

Der „Empfangsbereich“ wurde komplett abgeschafft, die „Kunden“ des JobCenter müssen sich künftig auch bei Kleinigkeiten, z. B. wenn sie nur Unterlagen abgeben müssen, in ihre „Wartebereiche“ begeben und lange Wartezeiten in Kauf nehmen. … Es waren wohl diese Gründe, die dazu führten, dass viele Menschen orientierungslos durch das Gebäude irrten. Hausverwaltung und JobCenter hatten jeweils Wachschutz engagiert, der in allen Bereichen des Hauses vielköpfig anzutreffen war. Während sich derjenige des Hauses noch um Höflichkeit bemühte, zeigte sich der andere in jeder Hinsicht überfordert. Deeskalation war ihnen ein unverständliches Fremdwort. Oder war es die Uniform, die ihnen da zu Kopf stieg? Schroffer Ton und schroffes Auftreten ließen schlimmste Vermutungen aufkommen.

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25.01.2010

Ausnahmezustand

Harald in am 25. Januar 2010, 09:09   9 Kommentare »

Der Pariser Platz wird vom Eise befreit - Foto: h|b

Von heute an ist wegen zwei großer Staatsbesuche in der Berliner Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Heute nachmittag trifft der israelische Präsident Schimon Peres auf Einladung Horst Köhlers in Berlin ein und bleibt bis zum Donnerstag. Am Mittwoch spricht Peres im Bundestag zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Am Dienstag kommt – im Vorfeld der Afghanistan-Konferenz in London – zusätzlich der afghanische Präsident Hamid Karsai für zwei Tage zu politischen Gesprächen nach Berlin. Hier wird es hauptsächlich um die künftige Afghanistan-Strategie der Bundesregierung gehen. Wir dürfen gespannt sein.

Am Freitag wurde der Pariser Platz dafür schon mal in Fason gebracht [Foto]. Nach dem gestrigen Spaziergang durchs Brandenburger Tor Richtung Spree, kann ich mir auf Grund der Unmengen von Absperrgittern gut vorstellen, dass rund um Adlon und Reichstag nicht mehr viel geht, auch nicht für Fußgänger. Es gilt die übliche Sicherheitsstufe 1. Am Besten also weiträumig meiden.

Ach, und bevor ich’s vergesse. Ein eher unangenehmer Staatsbesuch ist auch noch unterwegs nach Berlin. Er ist weiblich und hört auf den Namen “Ina”. Dieses Tief wird uns ab Mittwoch neuen Schnee in die Hauptstadt bringen. Dann können die Kollegen vorm Brandenburger Tor gleich weiter schippen.

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21.01.2010

Fashion-Kiezblick: Torstraße in Mitte

Michael in am 21. Januar 2010, 12:07   6 Kommentare »

Schaufensterdetail in der Torstraße Foto: MM (HSB)

Wer in diesen Tagen der Fashion Week einen Spaziergang über die Torstraße in Mitte macht, kann erstaunliche Entdeckungen machen: eine – trotz sibirischer Kälte – bunte und lebendige Straße voller Gastronomie, skurriler Galerien, Werkstätten und Handwerksbetriebe, in sanierten und abgeranzten Häusern in bunter Mischung.
Und natürlich: all die bunten Menschen, die im Rahmen der Fashion Week hier ihre Parties feiern.

Auch die Schaufenster sind ein Genuss an sich.

Das Hauptstadtblog nimmt die Torstraße unter die Lupe…to be continued

Stadt, die keiner wahrnimmt - Schaufenster in der Torstraße Foto: MM (HSB)

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16.01.2010

Auf zum letzten Gefecht

Harald in am 16. Januar 2010, 15:30   13 Kommentare »

Banger Blick auf die Anzeigetafel - Foto: h|b

Man spricht ja nicht gerne von Schicksalsspielen, immerhin ist es nur Fußball und Schicksale finden momentan ganz woanders statt, aber für die Hauptstadt ist das Schicksal von Hertha BSC durchaus wichtig. Selbst Frank Steffel, neugebackener Bundestagsabgeordneter der CDU hat bereits einen Rettungsplan entworfen.

Neuer Trainer, neue Spieler, Wahrsager, die Fans, die CDU, alle sollen helfen die Hertha zu retten, um nicht in der nächsten Saison gegen Mannschaften antreten zu müssen, mit so illustren Namen wie “SC Paderborn 07”, oder “TuS Koblenz”. Obwohl … das Spiel “Hertha BSC” gegen “1. FC Union Berlin” hätte ja durchaus Charme.

Gleich beginnt die Rückrunde in der Saison 2009/2010 und nach den nächsten drei Spielen wissen wir, ob der Überlebenswille bei Hertha noch ausgeprägt ist, oder ob sie sich in einem ähnlich desolaten Zustand befindet wie ihr derzeitiger Hauptsponsor. Also, singen wir mit: “Nur nach Hause, nur nach Hause, nur nach Hause gehen wir nicht …..” Anpfiff!

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Hungrige Gäste

Jürgen in am 16. Januar 2010, 11:03   1 Kommentar »

In der letzten noch verbliebenen Lücke in der Häuserfront dieser Mitte-Nebenstraße wachsen zwei Ebereschen. Ihre lachsroten Beeren leuchten weithin. In der vergangenen Woche hat sich mehrmals am Tag ein Schwarm Vögel daran gütlich getan. Mit etwas Mühe – und unter Nutzung des seit Jahren kaum gebrauchten, im Schrank beinahe vergessenen Fernglases – gelang es mir, diese Vogelart zu identifizieren: Drosseln. Und wenn ich das gesprenkelte Brustgefieder und den rostroten Farbeinschlag richtig erkannt habe, waren es Rotdrosseln. Sie sind zeitweise Wintergäste in Mitteleuropa.

Immer und immer wieder flog der Schwarm die Ebereschen (Vogelbeere) an und verschwand wieder, sobald ein durchfahrendes oder startendes Auto die Mahlzeit störte. Nach vier Tagen sind die Bäume nun beinahe abgeerntet. Der Hunger der Gäste war groß, aber ein paar Beeren sind dennoch übriggeblieben.

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14.01.2010

Dein ist mein ganzes Herz

Jürgen in am 14. Januar 2010, 09:12   3 Kommentare »

Zunächst könnten einem bei diesem Thema diese beiden Schlager in den Sinn kommen. Aber hier handelt es sich um einen Hit ganz anderer Art.

Die Firma Berlin Heart GmbH wurde 1996 gegründet und ist Entwickler und Hersteller von mechanischen Herzunterstützungssystemen. Herr Dr. Thamasett, Geschäftsführer, erläutert mir im Gespräch kurz die Situation im deutschen Gesundheitswesen sowie speziell in der Medizintechnik und verweist auf die Produkte seines Unternehmens, die er als sehr emotional bezeichnet. Bei den beiden Systemen “INCOR” und “EXCOR” – beide Erzeugnisse bzw. sensible Teilkomponenten werden in Berlin unter Reinraumbedingungen hergestellt – handelt es sich um Geräte auf Basis einer Pumpe, welche die Funktion des kranken Herzens unterstützen, jedoch das Organ nicht ersetzen können. Dennoch kann ein Patient, wartend auf eine Herztransplantation, mit diesem unterstützenden System seine Lebensqualität wieder deutlich verbessern bzw. die Zeit, bis ein Herz für eine Transplantation zur Verfügung steht, überbrücken. Die 500. Implantation des Systems “INCOR” wurde, laut “DHZB AKTUELL” im Oktober 2009 von Herrn Prof. Hetzer im DHZB durchgeführt.

In der “DHZB AKTUELL” vom November 2009 berichtete Prof. Hetzer ebenfalls, daß in den 90-er Jahren und vor Inkrafttreten des Transplantationsgesetzes mehr als doppelt so viele Herzen und Lungen als Spenderorgane zur Verfügung standen. Dr. Thamasett bestätigte, dass die Anzahl der Spender sinke. Offensichtlich gibt es in der Bevölkerung zu diesem Thema noch eine Reihe wichtiger Fragen und Vorbehalte, die bisher nicht ausreichend geklärt werden konnten.

Berlin-Heart wurde 2006 durch die Syscore GmbH übernommen, die an einem langfristig angelegten Firmenerfolg interessiert ist. Es ist gerade für Berlin – mit seiner in den letzten 30 Jahren gravierend veränderten Wirtschaftsstruktur – ein Weg für die Zukunft, wenn solche mittelständigen Firmen wie Berlin-Heart ihren Weg gehen!

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10.01.2010

1. Berliner Biathlonmeister kommt aus Kleinmachnow

Harald in am 10. Januar 2010, 17:04   Kommentare

Wie man mit der Wettersituation auch kreativ umgehen kann, zeigte heute der YAAM-Klub am Ostbahnhof. Klubbetreiber Ortwin lud alle, die im Besitz von Langlaufskiern sind, zum ersten Berliner Biathlon ein.

Die Gegengerade läuft direkt an der vereisten Spree entlang - Foto: h|b

Ein rund 250 Meter langer Parcour musste dreimal umrundet werden, nach jeder Runde galt es mit einem Luftgewehr – stehend – die im Baum aufgehängten Luftballons aus rund zehn Meter Entfernung zu treffen, was erstaunlicherweise recht häufig gelang. Wer das nicht schaffte, auf den wartete eine kleine Strafrunde um den Kiosk.

Daniel beim erfolgreichen Schußversuch auf die Luftballons - Foto - h|b

Mikey aus Berlin hatte, um heute mitlaufen zu können, gestern Abend extra noch über die 2. Hand Langlaufskier aus Hoppegarten abgeholt, um heute keuchend festzustellen, dass sein allererster Einsatz in einer Loipe doch anstrengender ist, als gedacht. Das nennt man vollen Einsatz. Die zahlreichen Zuschauer feuerten ihre Favoriten kräftig an, die Läufer – es waren leider ausschließlich Männer am Start – legten sich dafür schwer ins Zeug.

Die Biathleten werden von den Zuschauern angefeuert - Foto: h|b

Nach den absolvierten Runden stand der Sieger fest. Mit Oliver aus Kleinmachnow gewann der einzige Nicht-Berliner in der Zeit von 3.30.28 Minuten und keinem Fehlschuss. Bravo. Zweiter wurde Daniel aus Berlin, bereits mit 4.16.12 Minuten und Kai wurde ehrenvoller Dritter, ebenfalls ein Berliner. Das von den Teilnehmern eingesetzte Startgeld ging in voller Höhe an den Gewinner.

Der Gewinner erhält das Preisgeld. V.l.n.r.: Daniel, Oliver, Kai, Mikey und Veranstalter Ortwin - Foto: h|b

Der Veranstalter kündigte, für den Fall, dass sich das Wetter weiter winterlich gibt, bereits eine Revanche an. Yaam-Klub, gegenüber dem Ostbahnhof, Sonntag, 13 Uhr. Lecker Glühwein gibt es dort übrigens auch.
[all pictures under cc-by-nc-sa]

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