22.08.2008

Die Open Air Saison kommt in Schwung

Thomas in am 22. August 2008, 19:41   5 Kommentare »

Our Park - am Sonntag im Ernst Thälmann Park

Our Park - am Sonntag im Ernst Thälmann Park

Trotz des eher bescheidenen Wetters lassen sich die umtriebigen Partymachers Berlins nicht beirren und starten jetzt, da sowohl die Berliner aus dem Urlaub wieder da als auch viele Sommertouristen immer noch da sind, richtig durch.

Nachdem die Bar25 in ihrem vielleicht letzten Jahr des Bestehens durch Filmvorführungen, Showcases, Modeschauen und allerlei weitere Mainstreamveranstaltungen noch einmal besonders viele Gäste in den Genuss ihres doch einzigartigen Flairs und Ortes kommen lassen möchte (dabei natürlich auch riskiert, ihr freakiges Stammpublikum zu verlieren), geht es an anderen Open Air-Orten etwas undergroundiger zu.

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11.02.2008

Komplimenteweiterleitung

Claudia in am 11. Februar 2008, 09:12   10 Kommentare »

Berliner muss die Komplimente nehmen, wie sie fallen. Neulich besuchte Elsa Seefahrt nach langen vier Jahren der Abwesenheit wieder einmal die Stadt. Also legten wir stilsicher an der Ankerklause an. Zwischen unserem ersten Treffpunkt am Bahnhof und dem Anlegemanöver erklärte mir Frau Elsa strahlenden Gesichts «Die Berliner sind ja unglaublich freundlich. Und die Männer, die sehen hier so gut aus!»

Nun nimmt der/die BerlinerIn ja nicht jedes Kompliment einfach so an ohne zu hinterfragen und mindestens zu intervenieren. Ich versuchte also mittelprächtig zu widersprechen. Hat aber nicht geklappt.

«Die Berliner sind unglaublich freundlich. Und die Männer, die sehen hier so gut aus!» bleibt Frau Seefahrt dabei. So nehmt dies und macht Euch einen schönen sonnigen Tag damit.

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03.11.2007

Autos scheinen aggressiv zu machen

Claudia in am 3. November 2007, 13:10   4 Kommentare »

selbst wenn sie nur parken.

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18.10.2007

Präsidium macht die FU zum Gespött der Medien

Günter in am 18. Oktober 2007, 09:50   Kommentar schreiben »

Die Scharenberg-Affäre an der FU, die eigentlich Lenzen-Affäre heißen müsste, wird nach einer gestrigen Diskussion am John-F.-Kennedy-Institut heute in den Medien aufgegriffen: “Uni-Präsidium in Erklärungsnöten”, titelt Spiegel Online. “Ein leerer Stuhl für die Nordamerikastudien”, heißt es in der taz.

Peinliche Schlagzeilen. Ein Präsidium, dass sich solche Auftritte leistet und damit die FU in Misskredit bringt, ist eigentlich nicht tragbar. Aber noch kann Präsident Lenzen seinen Fehler ja ausräumen: Indem Scharenberg die Juniorprofessur bekommt.

Eine ausführliche Darstellung der gestrigen Debatte bietet FUwatch.

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09.10.2007

Mord in Moabit – Kommissar Knorke ermittelt im Filmrausch Palast

Ulf in am 9. Oktober 2007, 11:19   6 Kommentare »

Wolfgang Schröter hat sich dieses Jahr gewaltig ins Zeug gelegt. Zunächst hat er den Handyfilm Wettbewerb 21MB Moabit! ins Leben gerufen, dann Geld für Poster und den Internet Auftritt aufgetrieben, dann Locations im Stadtteil dafür begeistert als Filmabwurfstellen zu fungieren, dann Seminare gehalten in denen man schneiden und komprimieren lernen konnte. Außerdem hat er Software aufgetrieben mit der jeder völlig legal und kostenlos Videos schneiden kann und das ganz in eine CD gepackt mit der auch der blödeste umgehen können müsste.

Trotz der vielen Mühe gab es dann nur eine Hand voll Einreichungen. Schade.

Nichtsdestotrotz ist es bald so weit. Am 27.10.2007 wird es eine Abschlussveranstaltung im Filmrausch Palast in der Lehrter Straße 35 geben. Die allerdings aus unbekannten Gründen nicht auf deren Webseite erscheint.

Meinen Beitrag gibt es hier und heute im Hauptstadtblog zu sehen. Wer hat bloß die vielen Mädchen mit den traurigen Augen gemeuchelt? Kommissar Knorke und Wachtmeister Sass tappen im Dunkeln.

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08.10.2007

1. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit

Claudia in am 8. Oktober 2007, 23:58   Kommentar schreiben »

Psychische Erkrankungen entstehen in unserer Gesellschaft immer häufiger, werden aber immer noch in ihr tabuisiert. Was fatale Wirkungen haben kann, denn eine schwere Depression endet oft mit einem Suizidversuch. Vor allem bei Depressionen gilt die frühzeitige Erkennung und Behandlung als erste Voraussetzung, dem Betroffenen die Chance auf eine vollkommene Heilung zu ermöglichen. Bei einem längerem, dann schweren Krankheitsverlauf hilft oft nur eine lebenslange medikamentöse Therapie. Das heißt, die frühen Signale einer möglichen seelischen Erkrankung richtig deuten zu können, der rechtzeitige Gang zum Arzt, der Mut zum Schritt in eine Behandlung kann für eine völlige Heilung oder nicht von großer Bedeutung sein. Dazu bedarf es ein Umfeld, das nicht ablehnend sondern offen auf den Erkrankten reagiert.

Am Mittwoch in dieser Woche findet der Welttag der Seelischen Gesundheit statt und in diesem Zusammenhang in Berlin erstmals die 1. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit, die heute gestartet ist.

Mehr als 50 Einrichtungen und Initiativen stellen sich und ihre Angebote in dieser Woche auf ca. 70 Veranstaltungen mit einem vielfältigen Programm vor, das Informationen und Austausch sowohl für Betroffene und Angehörige als auch für Fachleute bietet. Weitere Information können dem Veranstaltungskalender entnommen werden.

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07.10.2007

Berliner Dialoge dieses Mal auf Mallorca

Claudia in am 7. Oktober 2007, 11:23   5 Kommentare »

Das lustige Ferienflugzeug der Fluggesellschaft in dem die Passagiere immer mit «Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kinder …» angesprochen werden, landet nach einem hübschen Start in Berlin Schönefeld (langsamster Check In der Welt, vermute ich) auf dem Flughafen Palma de Mallorca und wie bei Flugzeugen, die 98,57 % ihrer Belegschaft in den Urlaub transportieren, generell üblich: es wird geklatscht.

Ich klatsche nicht. Der Berliner Brumbär neben mir klatscht auch nicht. Seine Frau neben ihm würde gerne klatschen, aber da ihr schon vor Jahren neben ihm ihr eigenes Leben abhanden gekommen scheint, sinken ihre Hände sofort wieder in ihren Schoß als er brummt:

«Klatschen. Wat soll icke jetz’ hier klatschen? Wenn mich det Taxi jut nach Hause bringt, klatsche icke doch ooch nich‘!»

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05.10.2007

Ersatzfahrplan

Ian in am 5. Oktober 2007, 09:00   4 Kommentare »

Am S-Bahnhof Schönhauser Allee. Scheint auch soweit zu klappen, allerdings erfahren die Zuginsassen am eigenen Leib, wie es sich in Tokio lebt.

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27.09.2007

"Rot-Rot verliert Mehrheit" - ganz ohne Wahl

Günter in am 27. September 2007, 15:39   3 Kommentare »

Als weit vor der vorletzten Bundestagswahl die Welt die Schlagzeile »Rot-Grün verliert Mehrheit« auf die erste Seite setzt, fragt ein Kollege bei der internen Zeitungskritik noch ironisch: »Habe ich irgendeine Landtagswahl verpasst?« Heute stolpert kaum jemand noch darüber, wenn der Nachrichtengehalt unter einer solchen Schlagzeile nur aus einer Umfrage zu Parteipräferenzen besteht.

Die Sätze stammen aus dem kürzlich erschienenen Buch “Republik der Wichtigtuer” von Tissy Bruhns. Die Leiterin des Tagesspiegel-Parlamentsbüros kritisiert im Kapitel 9 die unkritische Haltung der Journalisten zur Demoskopie. Angeregt davon habe ich mal “Rot-Rot verliert Mehrheit” gegoogelt – und siehe da: Am 7. Juni hat der Tagesspiegel den Titel verwendet, am 8. März die Morgenpost.

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23.09.2007

Das einbetonierte Treppenhaus im Neuen Museum

Linda in am 23. September 2007, 21:37   5 Kommentare »

Tag der offenen Tür, Foto: Linda Link

Morgen ist die letzte Gelegenheit zur Vorbesichtigung des Neuen Museums)

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22.09.2007

15.000 gegen die Datengier

Linda in am 22. September 2007, 20:17   14 Kommentare »

Was will der Staat mit meinem Bankkonto, meinen Gesundheitsdaten, meinen Telefonverbindungen, meinen E-mails, ja mit meiner privaten Computerfestplatte? Mehr Sicherheit? Die Redner der Demonstration gegen Vorratsdatenspeicherung bezweifelten das und vermuten stattdessen: mehr Kontrolle und staatliche Gängelung der datenmäßig Erfassten. Um nicht die Teilnehmerfotos für die Datensammlung der Polizei zu liefern, gibt’s hier nur dies Foto von Padeluun vom FoeBuD. Hier am Alexanderplatz verkündet er gerade voller Begeisterung, dass man insgesamt 15.000 Teilnehmer gezählt hat.

Demo-Moderator Padeluun, Foto: linda link

Nur soviel: es gab eine Datenkrake, einen gläsernen Patienten; ein Vertreter der christlichen Telefonseelsorge sprach sich für Vertrauensschutz für seine Klienten und gegen die staatliche Datensammelei aus ; ver.di-Journalisten protestierten; die Parteien (außer der CDU) waren vertreten, Ströbele von den Grünen war kurz mit dem Fahrrad da und es gab einen riesigen schwarzen Block. Außerdem viele Leute, die aus professionellen oder privaten Gründen etwas gegen die Datensammelei haben.

Die Bilder von oben

Die Polizei war mit einer Einheit in ziemlich gut gepolsterten grünen Anzügen beteiligt; ebenso mit einem Hubschrauber, der uns von oben aus mit geöffneter Tür überflog (also filmte). Ich hätte gern mal Bettina Winsemann (Twister) gesehen, aber sie hat leider am Alexanderplatz nicht geredet.

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HKW: Tiefer Graben wird heute sichtbar

Günter in am 22. September 2007, 17:56   Kommentar schreiben »

Nicht unpassend zur heutigen Demo wurde gestern im Haus der Kulturen der Welt über die bedrohten Freiheitsrechte dies- und jenseits des Atlantiks debattiert – von “Panikverkäufen an rechtsstaatlicher Substanz” sprach die Verfassungsrichterin Gertrude Lübbe-Wolff. Heute Abend warnen Daniel Hamilton und Dan Diner vor dem Graben, der sich mit dem zweiten Irak-Krieg auftat – und der tiefer sei als bislang erkannt. Im zugehörigen – vom Hauptstadtblog mitpräsentierten – Liveblog, darf diskutiert werden.

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21.09.2007

Download In Your Eyes

Günter in am 21. September 2007, 13:05   1 Kommentar »

"Download In Your Eyes": Dagmar Wöhrl und die No Angels.

"Download In Your Eyes": Dagmar Wöhrl und die No Angels.

Ich vermag nicht zu berurteilen, ob Dagmar Wöhrl (CSU) eine gute Parlamentarische Staatssekretärin ist. Im Pop-Geschäft scheint die Miss Germany von 1977 jedenfalls noch Nachholbedarf zu haben: Als sie gestern beim Empfang der Bayerischen Landesvertretung den “No Angels” einen bayerischen Popkomm-Musiklöwen überreichte, erinnerte sie an deren Tophit “Download In Your Eyes”. Hat die CSU denn keinen Pop-Beauftragten? Andererseits passte der Satz ganz gut zu der bizarren Veranstaltung im BMW-Haus am Kurfürstendamm.

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20.09.2007

Gestern in der Auster: Steinmeier will kein Gegengewicht

Günter in am 20. September 2007, 13:52   Kommentar schreiben »

“Einen besseren Ort für ein solches Gespräch gibt es wohl nicht”, sagte gestern Frank-Walter Steinmeier bei Teil 1 der “Transatlantischen Gespräche” über die Kongresshalle, die gestern vor 50 Jahren eröffnet wurde. Auf diesem “transatlantischen Terrain par excellance” meinte der Außenminister: “Amerika braucht ein starkes und handlungsfähiges Europa. Ein Europa, das Gewicht hat in der transatlantischen Partnerschaft und das sich gerade deshalb nicht mehr so sehr als Gegengewicht definieren muss.” Mehr dazu – auf Deutsch und Englisch – im Weblog der Kulturen der Welt, das vom Hauptstadtblog mitpräsentiert wird.

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19.09.2007

50 Jahre Kongresshalle - Steinmeier mit Liveblog

Günter in am 19. September 2007, 12:00   4 Kommentare »

Heute vor 50 Jahren wurde die Kongresshalle eröffnet, vielen besser bekannt als Haus der Kulturen der Welt (oder auch “schwangere Auster”). Zum Jubiläum finden dort Vorträge und Diskussionen unter dem Titel “Transatlantische Gespräche” statt – beginnend heute abend mit Reden von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und Jeremy Rifkin. In einem Liveblog, das vom Hauptstadtblog mitpräsentiert wird, darf über die Thesen der Referenten debattiert werden.

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17.09.2007

Aber da stand wirklich ein Fernseher

Günter in am 17. September 2007, 12:09   3 Kommentare »

Geschafft! Titanic hat uns den langersehnten Ritterschlag verpasst:

Sie bloggen crazy Berlin – wen könnte das nicht interessieren?
“Ein gutes Blog zeichnet sich durch seine thematische Vielfalt aus. Es gibt so vieles, was man bloggen kann: an der Wrangelstraße Ecke Manteuffel stand z.B. neulich ein alter Fernseher auf der Straße! Einfach so! Und der Dönerverkäufer im Saray-Imbiß an der Seestraße Ecke Müllerstraße hat Schnupfen! Schon seit einer Woche! Und außerdem ist es total wichtig, noch mal alles abzuschreiben, was schon in jeder Zeitung über Berlin drinsteht. Und natürlich sollte ein gutes Blog immer auch über den Tellerrand gucken, wir haben z. B. mal was über Oranienburg geschrieben, glaube ich, oder war es Potsdam? Oder…” [Aufzeichnung hier abgebrochen]

Da lässt es sich verschmerzen, dass wir es beim Auslöser dieser Zeilen – der jetzt.de-Blogwahl – nur auf 3 Prozent der abgegebenen Stimmen geschafft haben. Das sind bei 168 (!) abgegebenen Stimmen – öhm, grübelgrübel – immerhin fünf Stimmen (!!). Ja okay, eine war von mir. Aber gegen die Riesenmaschine, die mit satten 36 Stimmen (!!!) gewonnen hat, hatten wir halt keine Chance. Irgendwas sagt mir, dass jetzt.de in nächster Zeit keine Blogwahl veranstaltet.

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14.09.2007

Burger-Kolonie

Günter in am 14. September 2007, 16:07   8 Kommentare »

Mitten im Prenzlauer Berg. Foto: güb

Während sich viele Leute furchtbar über die heutige Eröffnung des ersten McDonald’s in Kreuzberg aufregen, ist ein erschreckender Akt des Neokolonialismus an der medialen Öffentlichkeit offenbar spurlos vorbeigegangen: Ein Imbiss namens “Kreuzburger” hat kürzlich an der Pappelallee/Ecke Raumerstraße, eröffnet – mitten im Prenzlauer Berg, ganz in der Nähe eines über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt gewordenen Balkons.

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Anlässlich Bauernfeind-Debüt Polylux verrissen

Günter in am 14. September 2007, 15:00   8 Kommentare »

Das RBB-Magazin soll ein junger Fleck im sonst fast ganz vergreisten ARD-Abendprogramm sein: ironisch, modern, mutig. Es ist leider nichts davon.”

Schreibt Peer Schader sehr zutreffend in seiner FAZ.NET-Fernsehkritik zum Debüt von Katrin Bauernfeind bei Polylux – und empfiehlt: “Falls Bauerfeind wirklich so talentiert ist, wie alle sagen, muss sie ‘Polylux’ aber schleunigst links liegen lassen und was Anständiges machen. Vielleicht ja im Internet.”

Ähnlich fallen auch andere Kritiken aus, in der taz, der Süddeutschen, der Welt.

Kritik, die das Magazin aus Berlin ernst nehmen sollte.

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13.09.2007

Den Boulevard lesen

Sebastian in am 13. September 2007, 10:37   Kommentar schreiben »

Ronnie Grob hat auf medienlese die Berliner Boulevardwoche ausgerufen und zerfleddert genüsslich die Fischverpackungen, die den hauptstädtischen Medienmarkt täglich “bereichern”.

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10.09.2007

Berlin ist ein Dorf und liegt in New York

Günter in am 10. September 2007, 14:00   3 Kommentare »

Die Wirtschaft von Berlin besteht im wesentlichen aus einer Papiermühle sowie einigen Höfen, auf denen Milchwirtschaft betrieben wird.“

So steht es schwarz auf weiß bei Wikipedia – ja, dort wird sogar behauptet, Berlin gehöre zu New York!

Und da will die Crew vom Haus der Kulturen der Welt allen Ernstes behaupten, Berlin sei größer als New York. Das tut sie auf einer Seite, die mit ‘NBEEWRYLOIRNK’ überschrieben ist und überraschende Vergleiche liefert: So erfährt man zum Beispiel, dass in Kreuzberg 21 Prozent Ausländer leben, während es in Brooklyn nur 7 Prozent sind (was so überraschend eigentlich nicht ist, wenn man bedenkt, dass die amerikanische Staatsangehörigkeit automatisch jeder erhält, der in den USA geboren wird).

Schwanzvergleich New York/Berlin auf berlin-newyork.hkw.de

Wie ‘Ehrensenf’ richtig festgestellt hat, beweist die Seite alles in allem das Gegenteil der gewagten These, Berlin sei größer als New York – interessant ist sie trotzdem. Und “wunderbar gestaltet”, findet das Fontblog.

In der New-York-Reihe des HKW gibt es noch mehr zu entdecken, z.B. die Transatlantischen Gespräche vom 19. bis 25. September, die mit einem Vortrag von Außenminister Frank-Walter Steinmeier eröffnet werden. Im zugehörigen Weblog unterhalten sich zur Zeit die Kuratoren André Lepecki (New York) und Shaheen Merali (Berlin) über die Verzahnung von Kunst und Öffentlichkeit im zeitgenössischen Kunstbetrieb.

Zu den Transatlantischen Gesprächen werden dann deutsch- und englischsprachige Autoren live bloggen (darunter der Verfasser dieses Beitrags).

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08.09.2007

Wie Berlin einmal die private Wasserversorgung re-sozialisierte

Linda in am 8. September 2007, 20:12   4 Kommentare »

Wasserturm Jungfernheide

Um 1850 war die Berliner Polizei für die Wasserversorgung der Stadt zuständig. Das städtische Trinkwasser wurde bis zu dieser Zeit auf die natürliche Art – aus Straßen und Hausbrunnen – gewonnen. Begünstigt wurde diese Methode durch eine reichhaltige und leicht erreichbare Grundwasserschicht. Problematisch wurde die Wasserversorgung erst durch den enormen Bevölkerungszuwachs. Die Abwasserentsorgung “im Rinnstein” und in Sickergruben war nicht nur unästhetisch: Choleraepidemien häuften sich in Berlin. Ein berühmtes Opfer einer solchen Epidemie war der Philosoph Hegel.

Berliner Stadtplaner reagierten auf diese unhaltbare Situation. Der auf Expansion ausgerichtete Hobrecht-Plan sollte Abhilfe schaffen. Das war ein Plan zur Bebauung auch der Umgebung Berlins, der eine Kanalisation der Abwässer auf Rieselfelder vorsah. Ebenso sollte ein Wasserwerk zur Wiederaufbereitung des Trinkwassers gegründet werden.

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05.09.2007

Na bitte, geht doch!

Linda in am 5. September 2007, 15:37   13 Kommentare »

Stimmlokal endlich barrierefrei

Nachdem ich mich bei den letzten Kommunalwahlen heftig über mein zuständiges Wahllokal beschwert hatte, kann nun die Abstimmung über den Bürgerentscheid zur Parkraumbewirtschaftung in einem barrierefreien Stimmlokal stattfinden.

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31.08.2007

Heute eröffnet: Computeria

Linda in am 31. August 2007, 18:25   4 Kommentare »

Internetladen für Arbeitslose Foto: linda link

Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen hat heute mittag in der Danckelmannstraße 41 eine “Computeria” mit freiem Internetzugang für Arbeitslose offiziell eröffnet, eingerichtet ist der Laden schon seit einigen Tagen. Der Laden entstand als Kooperation des Bezirks Charlottenburg/Wilmersdorf mit einem Beschäftigungsträger und dem Jobcenter.

Die Mitarbeiter geben auch Hilfestellung für Leute, die es nicht gewohnt sind, am Computer zu arbeiten.

Es gibt bereits zwei Computerien (oder heißt es Computerias?) im Bezirk: in den Rathäusern am Fehrbelliner Platz 4 und in der Otto-Suhr Allee 100.
Geöffnet ist von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr.

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Öffentliche Internetzugänge in Berlin

Sebastian in am 31. August 2007, 15:18   6 Kommentare »

Die unzähligen hauptstädtischen W-LAN-Wolken, sind nicht die einzige Möglichkeit im öffentlichen Raum die weite Welt des Web zu betreten. Cafés, Bars, Bibliotheken, Jugendclubs und Einrichtungen für Senioren bieten häufig Zugang zum Netz.

Die Stiftung Digitale Chancen, mit Sitz in Berlin, macht es sich seit 2002 zur Aufgabe, die digitale Spaltung der Gesellschaft nicht größer werden zu lassen und im besten Fall zu reduzieren.

Neben vielen Projekten, Preisen und Veranstaltungen bietet die Stiftung auf Ihren Webseiten eine postleitzahlengenaue Datenbank der öffentlich zugänglichen Internetzugänge in der gesamten Republik, inklusive Infos über Art der Einrichtung, Kontaktdaten, Öffnungszeiten, gegebenenfalls Kursangebote, unterstützendes Personal und eventuell anfallender Kosten. Gut gelöst ist auch die Einbindung von Google Maps per iFrame sowie die Möglichkeit Kommentare zu den Einrichtungen abzugeben. Für Berlin werden derzeit insgesamt 427 Adressen gefunden.

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30.08.2007

Pflüger schlägt zurück - mit Recht

Günter in am 30. August 2007, 15:09   5 Kommentare »

In “Pflügers. Berlin. Blog.” (was sollen eigentlich die Punkte?) rechnet der CDU-Fraktionschef nun mit seinen Kritikern ab. Pflüger zeigt sich “entsetzt” über das Misstrauen, das gegenüber ihm und Politikern im Allgemeinen geäußert wird. “Maßlos” seien einige der Blog-Kommentatoren. Zwar lebe der demokratische Staat von Kritik und Reform…

Aber wenn Politiker und Parteien einer Generaldiffamierung ausgesetzt werden, dann müssen alle Alarmglocken läuten. Gerade kritische Bürger dürfen doch nicht zulassen, dass Missstände zu einem Fundamentalangriff auf „die Politik“, das Parlament, die Parteien usw. umgemünzt werden. Wenn aus der notwendigen Kritik eine pauschale Verteufelung von uns Politikern wird, dann wird den radikalen Gegnern der Demokratie auf der Rechten und der Linken in die Hände gearbeitet. Dann wächst die Sehnsucht nach dem „starken Mann“.

Offenbar auch zu einem hier veröffentlichten Beitrag nimmt Pflüger Stellung: “Diejenigen Kommentatoren, die so eilig dabei sind, mich und meine Kollegen zu ‘entlarven’, der Lüge zu bezichtigen oder sonstiger unlauterer Motive – diejenigen sollten sich überlegen, wohin ihre Kritik führt!”

Recht hat er: Niemand muss sich vorwerfen lassen, seine Meinung in einem Weblog kundzutun. Blogs können zu mehr Demokratie beitragen. Warum sollte das im Falle eines Politikers – besonders eines oppositionellen – anders sein? Klar will er damit Wähler für sich gewinnen. Klar will er an die Macht. Denn das ist sein Job als Politiker.

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